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DESCRIPTION:25. September 2026\nPension Schöller\nLandestheater Castrop-RauxelLustspielklassiker von Wilhelm Jacoby &amp; Carl Laufs\nDer rüstige Rentner Philipp Klapproth bringt seine Familie mit seinem Hang zu Abenteuern regelmäßig zur Verzweiflung. Als er bei einem Berliner Caféhausbesuch seinen Neffen Alfred drängt, ihm einen Besuch in einer Nervenheilanstalt zu vermitteln, weiß dieser sich zunächst keinen Rat. Auf den Rat der Kellnerin hin schummelt er sich aus der Zwickmühle: Statt in die Anstalt führt er den Onkel kurzerhand in die Pension Schöller, deren Gäste für ihre schrägen Marotten weithin bekannt sind. Klapproth ist begeistert – die schrulligen Pensionsgäste übertreffen jede seiner Erwartungen. Die Freude währt jedoch nur kurz: Eine unbedacht ausgesprochene Einladung sorgt dafür, dass die gesamte skurrile Gesellschaft auf Klapproths Landgut auftaucht – und dort für ein herrliches Chaos sorgt.\nMit der Uraufführung von „Pension Schöller“ gelang Wilhelm Jacoby und Carl Laufs 1890 einer der größten Erfolge der deutschen Theatergeschichte. Bis heute verzaubert das Stück das Publikum und lässt im Parkett kein Auge trocken.\nTickets &amp; weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de\n												9. November 2026\nDIE WEISSE ROSE – DIE LETZTEN TAGE DER SOPHIE SCHOLL\nDrama von Jens HeuwinkelJunges Theater Bonn\nAb Anfang 1943 verfassen und verbreiten die Geschwister Hans und Sophie Scholl unter großer persönlicher Gefahr eine Reihe von Flugblättern, mit denen sie das NS-Regime anklagen. Die aus einem christlich-liberalen Elternhaus stammenden Studierenden unterzeichnen ihre selbst gedruckten Texte mit „Die Weiße Rose“ und verteilen sie in München sowie per Post an Widerstandskreise in anderen Städten. Das sechste und letzte Flugblatt ruft schließlich unverhohlen zum Sturz des Regimes auf. Als ein Hausmeister der Universität die Geschwister beim Verteilen beobachtet, werden sie festgenommen und dem Gestapo-Kommissar Robert Mohr zum Verhör vorgeführt. Dieser zeigt sich zunehmend beeindruckt von Sophies Gelassenheit, Klarheit und ihrem Mut – sie versucht, die alleinige Verantwortung auf sich zu nehmen, um ihren Bruder Hans vor dem Todesurteil zu bewahren.\nRegisseur Jens Heuwinkel inszeniert für das JTB ein eindringliches Drama über Sophie Scholls letzte, in Isolation und Verhören verbrachte Tage. Grundlage des Stücks bilden historische Protokolle und Zeitzeugenberichte.\nSophie und Hans Scholl sowie ihre Mitstreiter der „Weißen Rose“ zählen zu den bekanntesten Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus. Ihr Mut, ihre Entschlossenheit und ihre Bereitschaft, für die eigenen Überzeugungen das Leben zu riskieren, machen sie bis heute zu Vorbildern für junge Menschen weltweit. Tickets &amp; weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de\n												18. Februar 2027\nLOLA BLAU\nTheaterrevue von Georg KreislerFrankfurter Ensemble\nDie junge Lola Blau träumt von einer Karriere als Schauspielerin – ein Traum, den der heraufziehende Krieg jäh zerstört. Sie flieht nach Amerika, schlägt sich dort mit Nachtclub-Auftritten durch und verliert sich zunehmend im Alkohol. Ihr Freund überlebt zwar das Konzentrationslager, doch für ein gemeinsames Leben ist zu viel zerbrochen. Als Lola Jahre später nach Wien zurückkehrt, muss sie erkennen: Die Menschen ändern sich nicht – „…trallala, so ist das Leben“.\nGeorg Kreislers Solomusical für eine singende Schauspielerin vereint virtuosen Witz mit melancholischer Tiefe in Musik und Text. In der Bearbeitung von Ingrid El Sigai wird Lolas fiktive Geschichte mit Originalaufnahmen der Zeitzeuginnen Aviva Goldschmidt und Eva Szepesi verwoben – eine bewegende Verbindung aus Musik, Theater und Dokumentation.\nTickets &amp; weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de\n												12. März 2027\nHILFE, MEIN MANN WIRD MUTTER!\nKomödie von Frank PinkusProduktion Flin Theater Wuppertal\nEndlich schwanger! Ein Paar, das sich lange ein Kind gewünscht hat, steht kurz vor dem Ziel – mit allem, was dazugehört: Launen auf der einen, Nerven zum Zerreißen auf der anderen Seite. Der Clou dieser Komödie: Beide Partner sind Männer, und ihr langgehegter Adoptionswunsch geht nun endlich in Erfüllung. Während „Vater“ Wolfgang die frohe Botschaft kaum fassen kann, stürzt sich „Mutter“ Ulli mit voller Begeisterung in seine neue Rolle – und zwar gründlicher, als Wolfgang lieb ist. Ulli will die letzten Wochen bis zur Geburt als echte werdende Mutter durchleben und sämtliche Phasen einer Schwangerschaft am eigenen Leib nachempfinden. Je näher der Termin rückt, desto zickiger wird er – zum wachsenden Entsetzen seines Partners. Und als ausgerechnet jetzt Wolfgangs Tochter Nina, Frucht eines früheren „Ausrutschers“, aus Italien zurückkehrt, gerät die kleine Familie endgültig aus den Fugen.\nTickets &amp; weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de\n												29. April 2027\nANDORRA – Max Frisch\nTheaterLandestheater Burghofbühne Dinslaken\nEigentlich hat niemand in Andorra etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers – er sei eben „anders“, schließlich sei er Jude. Deshalb habe er ein Gespür fürs Geld, sei feige, gefühllos, triebhaft – so sei das nun mal bei den Juden, heißt es. Andri beginnt, diese Zuschreibungen zu übernehmen: Er akzeptiert, dass für ihn andere Maßstäbe gelten und vieles komplizierter ist – er ist ja „Jud“. Dabei liebt er, wie jeder andere auch, Barblin, die Tochter des Lehrers, und will sie heiraten. Doch der Lehrer verweigert seinen Segen. Erst spät kommt die Wahrheit ans Licht: Andri ist der leibliche Sohn des Lehrers, die beiden Liebenden also Halbgeschwister – und Andri ist gar kein Jude. Doch die Wahrheit findet kein Gehör. Angst und Misstrauen greifen um sich, bis Andorra über Nacht von den „Schwarzen“ überfallen wird. Deren Versprechen: Wer kein Jude ist, hat nichts zu befürchten. Ausgerechnet jetzt beharrt Andri darauf, einer zu sein – sein Leben lang hat man ihm eingeredet, wer er sei, und nun nimmt er diese Identität an. Eine „Judenschau“ soll Klarheit schaffen. Und natürlich wird man fündig…\nMax Frischs zeitloses Stück seziert schonungslos, wie menschenverachtende Mechanismen entstehen – während sich alle Beteiligten sicher sind: „Ich bin nicht schuld daran.“ Ein Klassiker, der heute so aktuell ist wie eh und je.\nTickets &amp; weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de\n												4. Juni 2027\nDER KONTRABASS – Patrick Süskind\nTheaterstückMit Benjamin Hille · Regie: Wolfgang Graczol\nEin herrlich schrulliger Kontrabassist erzählt mit trockenem Humor und wachsendem Bierpegel aus seinem Leben als verbeamteter Orchestermusiker. Sein größter Wunsch: Anerkennung – und vor allem die Aufmerksamkeit der Sopranistin Sarah, die im Rampenlicht glänzt, aber keinen Blick für ihn tief unten im Orchestergraben übrig hat. Was bleibt, ist eine zunehmend absurde Hassliebe zu seinem sperrigen Instrument, das er einerseits als Herzstück des Orchesters und Fundament jeder Komposition verehrt. Doch je mehr Alkohol fließt, desto deutlicher bricht sich sein wahrer Frust Bahn – aus Liebeserklärungen werden Tiraden gegen den „Dreckskasten“. Einsamkeit und die unerfüllte Sehnsucht nach Sarah runden das Bild eines Mannes ab, der nie ausleben durfte, was er wirklich empfindet.\nEntstanden ist das Psychogramm eines Menschen, dem keine Bühne für seine echten Gefühle bleibt. Mit entwaffnender Offenheit, tragikomischem Timing und feinem Gespür zeichnet Süskind die inneren Konflikte seiner Figur nach. Aus einem zunächst ironischen Musikerporträt entwickelt sich so eine dichte Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Unsichtbarkeit, verdrängter Leidenschaft und innerer Einsamkeit. Der Kontrabass selbst wird zum Sinnbild für all das, was wir mit uns tragen, obwohl es uns belastet.\nPatrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, wurde vor allem durch den Welterfolg „Das Parfum“ bekannt – doch bereits 1981 begeisterte er mit „Der Kontrabass“. Seine präzise Sprache, sein feiner Witz und sein Gespür für die Abgründe hinter alltäglichen Figuren machen ihn zu einem Meister psychologischer Erzählkunst.\nTickets &amp; weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de\nÄnderungen vorbehalten.\n
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