Kabarett in Erkelenz: Neues Programm für 2020

Kabarettprogramm 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt │

Am kommenden Samstag endet die vierte Spielzeit des Kabarett-Abonnements in Erkelenz. Passend zu diesem Termin und dem bekannten Bonmot: „Nach der Spielzeit, ist vor der Spielzeit“ stellte die Kultur GmbH der Stadt Erkelenz, Geschäftsführer Dr. Hans-Heiner Gotzen und das Mitarbeiter-Team Christoph Stolzenberger und Marius Vieten am Mittwoch, dem 12. Dezember die vier ausgewählten Gastspiele für das Jahr 2020 vor.

Eingangs stellte Dr. Gotzen fest: „Besonders erfreulich ist, dass eines der bekanntesten deutschsprachigen Kabarett-Ensembles und ein Superstar des Kabaretts, Christian Ehring, erstmalig das Erkelenzer Publikum begeistern werden“.

Natürlich sind die beiden weiteren Termine ebenso unterhaltend und spannend, und so ist es also wieder gelungen, vier besondere Kabarett-Termine zu gestalten. Ebenso wird es auch in 2020 bei der beliebten Tischbestuhlung – einer Old-School-Kleinkunstbühne nachempfunden – bleiben. Insgesamt stehen bis zu 275 Besucherplätze (55 davon als Reihenbestuhlung in den Logen und auf der Empore der Stadthalle) zur Verfügung. „Wir nähern uns einem neuen Höchststand an Abonnements“, teilte Kulturmanager Christoph Stolzenberger mit: „es ist ratsam, sich schnell zu entscheiden, um sich noch einen der begehrten Sitzplätze im Parkett zu sichern“.


Tipp: Ab sofort können unter www.stadthalle-erkelenz.de neue Kabarett-Abonnements zum besonders günstigen Eintrittspreis von 16,00 Euro je Gastspiel (Gesamtpreis je Abonnement 64,00 Euro) gebucht werden. Der Preisvorteil beträgt gegenüber dem Abendkassenpreis ganze 50 Prozent!


Gesamtübersicht

Mo · 16.03.20 · 20 Uhr

»Weltretten für Anfänger« -Kabarett-Theater Distel

Angela Merkel ist verzweifelt – keiner hat sie noch so richtig lieb. Auf der Couch ihres Psychologen kommt ihr eine Idee: Mit ihrem Wissen als Physikerin bastelt sie eine Zeitmaschine. So könnte sie ihr Volk in eine sorgenfreie Zukunft katapultieren – und dann selbst doch noch Unsterblichkeit erlangen. Vorab soll getestet werden. Anette und Ralf Konnewitz sind die Auserwählten. Sie ist Grundschullehrerin in Neukölln, er jobbt sich knapp an der Armutsgrenze durch. Die Zukunft ist super: Computer regeln den Alltag, per Körper-Chip kann man unbegrenzt shoppen, … Doch schnell wird klar, sie sind in einer Hölle gelandet. Totale Überwachung, aufrührerische Menschen werden umprogrammiert, China hat Europa gekauft und überall herrscht Wüstenklima. Gibt es eine Chance zur Umkehr? Werden sie die Welt noch retten können? Oder wenigstens sich selbst …


SA · 02.05.20 · 20 Uhr

Ole Lehmann

»Homofröhlich« Homo (lat. »Mensch«) – fröhlich (Adjektiv – von Freude erfüllt; unbeschwert, froh, vergnügt, lustig, ausgelassen, Freude bereitend). Ole Lehmann fühlt sich oft als die letzte Gattung seiner Art: der fröhliche Mensch. So macht er sich auf die Suche nach anderen fröhlichen Menschen und sucht Antworten: Warum haben so viele Menschen ihre unbeschwerte Art verloren? Wann sind die Worte »Danke« und »Bitte« verschwunden? Warum gibt es so wenige fröhliche Rap-Texte? Warum wird Ole als Homo beschimpft, wenn es doch nur der lateinische Ausdruck von »Mensch« ist? Und warum bedeutete das englische Wort »Gay« früher »Fröhlich« und heute »Schwul«? Natürlich wird Ole auch wieder ausgesuchte Pop-Perlen zum Besten geben, die seine Geschichten wunderbar einrahmen und unterstützen. Und am Ende dieses Abends sind die Zuschauer alle wieder ein bisschen mehr »Homofröhlich!«


FR · 09.10.20 · 20 Uhr

Robert Griess – »Hauptsache, es knallt«

Ob in Politik, Wirtschaft oder Medien, ob Putin, Trump oder Seehofer, ob in Syrien, Sachsen oder in der Stammkneipe – überall lautet das Motto: Hauptsache, es knallt! Und wie! Im Programm des Kölner Kabarettisten wird scharf geschossen: mit Pointen, Gags und aberwitzigen Szenen. Griess ist der sympathische Durchschnittsbürger und herzliche Kerl, den man sofort gern hat. Ihm als Sympathieträger eröffnen sich alle Möglichkeiten, das Bigotte in der Politik umso überraschender zu karikieren. Robert Griess zieht wirklich alles durch den Kakao – aber der ist garantiert fair getradet und nachhaltig angebaut. Das Publikum kann sich endlich über all jene Themen amüsieren, die sonst nur schlechte Laune machen. Yeah!


So · 13.12.20 · 20 Uhr

Christian Ehring- »Neues Programm«

Man kennt ihn als Moderator der NDR-Satiresendung extra3 und als Sidekick von Oliver Welke bei der ZDF-heute-show. Seine bissigen Analysen der politischen Großwetterlage gehören für viele zum wöchentlichen Pflichtprogramm. Noch mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. »Christian Ehring ist ein Meister in der Kunst, standhaft zu bleiben in alle Richtungen. Er ist ein guter Mensch mit böser Zunge. Einer aus der Mitte der Gesellschaft, der ein äußerst feines Sensorium hat für die Mechanismen der selbstblinden Lebenslügen in diesem Milieu. Dessen treffsicheren und entlarvenden Pointen jedoch nie nur um eines billigen Lacherfolges in Richtung des eigenen behaglichen Nests zielten, insofern keine Beschmutzung waren, sondern eher ein versteckter Appell, die Welt nach Kräften zu einem etwas besseren Ort zu machen«. Neue Westfälische

Quelle & weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

„Sing Mött“, das karnevalistische Mitsingkonzert in Erkelenz

„Sing Mött“ füllt wieder das Erkelenzer Kino │

Es ist der vielleicht größte Chor im Erkelenzer Land: Wenn im Erkelenzer Kino 350 Menschen ein karnevalistisches Lied nach dem anderen mitsingen, ist wieder Zeit für „Sing Mött“. Im Februar 2020 geht das Mitsingkonzert in die nächste Runde – vorher konnten sich die Beteiligten aber noch über ein schönes Ergebnis des Konzerts 2019 freuen:

Auf dem Spielplatz in Holzweiler weihten Musiker und Organisatoren von „Sing Mött“ eine neue Nestschaukel ein. Finanziert wurde sie aus den Erlösen von „Sing Mött“ im Februar 2019. „Der Überschuss aus den Eintritten, dazu eine Kollekte im Saal und eine Spende der Kreissparkasse Heinsberg haben diese Schaukel möglich gemacht“, berichtet Raphael Meyersieck von der KulturGarten GmbH, die „Sing Mött“ veranstaltet.

Foto: KulturGarten GmbH – von rechts nach links: Arnold Kowalski, Stephan Jopen, Dominik Mercks, Raphael Meyersieck, Christopher Viehausen, Udo Junker, Markus Forg

Gemeinsam mit den beteiligten Musikern laufen aktuell die Planungen für die nächste Auflage von „Sing Mött“. Am Mittwoch, 5. Februar 2020, wird ab 19.11 Uhr im Gloria-Filmpalast in Erkelenz wieder gesungen. Begleitet werden die 350 Sängerinnen und Sänger im Saal von Musikern aus der Region. Besonders aktiv dabei ist diesmal die Erkelenzer Gruppe Hätzblatt: „Wir durften ja schon zweimal die sensationelle Atmosphäre von „Sing Mött“ genießen“, sagt „Hätzblatt“ Christopher Viehausen, „und weil wir 2020 unseren 25. Band-Geburtstag feiern, spielen wir dort eine besondere Mischung unserer Lieblingshits.“ Daneben sind die Sänger Markus Forg, Heinz Gerichhausen und Thorsten Odenthal mit dabei – sowie einige musikalische Überraschungsgäste.

Damit alle Interessenten die gleichen Chancen auf Karten haben, findet der Vorverkauf an einem zentralen Termin statt: Am Samstag, 21. Dezember, gibt es die „Sing Mött“-Karten ab 18 Uhr im Erkelenzer Adventsdorf auf dem Markt. Pro Person werden maximal fünf Karten zum Preis von je 16 Euro ausgegeben.

Quelle: KulturGarten GmbH 

„Pop & Symphonie“ geht in die nächste Runde

Pop-Musik trifft großes Orchester │

Wenn zwei bekannte Bands aus der Region auf ein großes Sinfonieorchester treffen, dann ist wieder Zeit für „Pop & Symphonie“. Im März 2020 geht das spektakuläre Konzert in die nächste Runde. Die Beteiligten bleiben gleich, das Programm wird neugestaltet. Ausverkaufte Konzerte in Erkelenz 2018 und Wassenberg 2019 waren ein klares Zeichen: Das Konzept von „Pop & Symphonie“ kommt an. Und so machen die Bands beets’n’berries und Quod Libet wieder gemeinsame Sache mit dem Sinfonieorchester der Kreismusikschule Heinsberg und dem Collegium Musicum der Anton-Heinen-Volkshochschule.

An zwei Abenden bringen die insgesamt über 90 Musikerinnern und Musiker ein neues Programm auf die Bühne der Erkelenzer Stadthalle – am Samstag, 21. März 2020, 20 Uhr, und am Sonntag, 22. März 2020, 18 Uhr.

Foto: KulturGarten GmbH

„Für uns als Band ist das ein tolles Gefühl, mit so einem großen Orchester zusammenzuspielen – und eine spannende Erfahrung, weil jeder die musikalischen Ideen des anderen besser kennenlernt“, freut sich Norbert Winzen von beets’n’berries. Denn das Zusammenspiel von Bands und Orchestern steht im Mittelpunkt: Zurzeit entstehen die Orchester-Arrangements der Pop-Songs, die extra für das Konzert geschrieben werden. So erklingen Lieder von Mark Knopfler bis Katy Perry, von Sting bis Coldplay in einem völlig neuen Sound – eben begleitet vom großen Orchester. „Jeder bringt seinen eigenen musikalischen Schwerpunkt mit und das ergibt eine ganz ungewöhnliche Mischung“, beschreibt Quod Libet-Musikerin Kathrin Jentgens die Idee. So setzt Quod Libet neben Gitarren und Bass auch Flöten und Percussioninstrumente ein, beets’n’berries stehen für Akustik-Pop und Unplugged-Sound. „Für uns als Orchester ist es eine große Herausforderung, die Bands zu begleiten“, sagt Wim Brils, Leiter der Orchester und Dozent an der Kreismusikschule Heinsberg, „aber vor allem für die Schülerinnen und Schüler ist es natürlich eine tolle Erfahrung, Pop- und Rockmusik als Orchester zu spielen.“ Daneben wird das Orchester aber auch klassische Stücke ins Programm einfließen lassen.

Organisiert und veranstaltet wird „Pop & Symphonie“ von der KulturGarten GmbH, als Berater unterstützt Fred Feiter das Projekt. Karten für „Pop & Symphonie“ gibt es für 23 Euro (ermäßigt 17,50 Euro) online über www.pop-symphonie.de oder in lokalen Vorverkaufsstellen:

    • Erkelenz: Buchhandlung Viehausen │ Buchhandlung Wild │ Alles in Maaßen
    • Hückelhoven: Buchhandlung Wild
    • Heinsberg: Buchhandlung Gollenstede
    • Wassenberg: O & S Reisebüro
    • Wegberg: Reisebüro Scholz │ Buchhandlung Kirch

Quelle: KulturGarten

Dreifacher STUNK in Erkelenz

Vorverkauf für den alternativen Karneval startet am 24. September │

Karneval plus Kabarett plus Theater plus viel Musik gleich STUNK – so ungefähr lautet die Formel für den alternativen Karneval aus Erkelenz. Am 24. September startet der Vorverkauf für die drei Sitzungen, die das Ensemble auf die Bühne der Erkelenzer Stadthalle bringt.

An drei Abenden im Januar 2020 wird die Stadthalle wieder das Hauptquartier des Erkelenzer STUNKS. 2019 feierte das STUNK-Team einen neuen Besucherrekord: Über 1.200 Besucher kamen zu den drei Shows. 2020 hebt sich der Vorhang am 18. Januar, 24. Januar und 25. Januar, Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Schon seit einigen Wochen arbeitet das STUNK-Ensemble an den Themen und den Texten für die neue Session. „Die Erkelenzer Innenstadt wird umgestaltet, in NRW stehen Kommunalwahlen vor der Tür und die ganze Welt diskutiert den Klimawandel – alles großartige STUNK-Themen“, freut sich STUNK-Präsident Wolfgang Klein. Die bewährte Mischung aus lokalen, regionalen und weltweiten Themen soll damit auch 2020 erhalten bleiben – und natürlich hat STUNK auch immer aktuelle karnevalistische Trends im Visier. „Vor ein paar Monaten kam die Meldung, dass der Aachener Karnevalsverein jetzt auch Frauen aufnehmen will. Seitdem überlegt unser komplett weiblicher STUNK-Elferrat ernsthaft, auch Männer zu akzeptieren“, erzählt Wolfgang Klein.

Neben dem Elferrat und dem elfköpfigen Schauspielensemble ist auch 2020 wieder die große STUNK-Band dabei – zwölf Musiker sorgen für den passenden satten Sound. „Es macht jedes Jahr wieder großen Spaß, dieses Gesamtkunstwerk aus Text, Musik, Schauspiel und Karneval zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen“, freut sich Organisator Dominik Mercks vom Erkelenzer KulturGarten, der STUNK Erkelenz produziert.

Karten für STUNK 2020 gibt es ab dem 24. September online unter www.stunk-erkelenz.de zum Preis von 22 Euro inklusive Vorverkaufsgebühr.

Quelle: KulturGarten GmbH