Neueröffnungen Erkelenz

Die Stadt Erkelenz freut sich über weitere Eröffnungen in der Erkelenzer Innenstadt. Bürgermeister Stephan Muckel und Mitarbeitende vom Stadtmarketing besuchten die Geschäftsinhaber*innen, überbrachten kleine Aufmerksamkeiten und wünschten viel Erfolg sowie gute Geschäfte.

Im April hat Ayse Kara ihr Blumengeschäft Meander auf der Brückstraße 21 eröffnet. Mit dem Umzug ihres Geschäftes vom Kaufpark West in die Innenstadt möchte sie zur Belebung der Innenstadt beitragen und freut sich an ihrem neuen Standort, für ihre Kundschaft individuelle Blumenwünsche zu erfüllen. Vom klassischen Blumenstrauß bis zum ausgefallenen Gesteck, von der Hochzeitsdeko oder zur Trauerfloristik, gerne geht sie auf die Wünsche ihrer Kundschaft ein und berät sie für den jeweiligen Anlass. Zimmerpflanzen und saisonale Pflanzen, sowie Dekorationen runden das Angebot ab.

Öffnungszeiten: Montags bis samstags von 9 – 18 Uhr.

In der Fußgängerzone, Kölner Straße 13 hat Ilyas Günes zusätzlich zu seinem langjährigen Standort im Oerather Mühlenfeld zu Beginn dieses Jahres eine weitere Filiale „Pizza Lounge“ eröffnet. Er freut sich, seine Gäste nun auch in der Innenstadt mit seinem vielfältigen Angebot versorgen zu dürfen.

Öffnungszeiten: Täglich von 11 bis 22 Uhr.

Die Traditionsgaststätte „Zum Alten Rathaus“ am Markt 12 wurde im Frühjahr durch Irmgard und Jürgen Giese wieder mit Leben gefüllt. Die Inhaber freuen sich Stammkundschaft und neue Gäste in der renovierten Gaststätte zu begrüßen und verwöhnen sie gerne mit einem vielfältigen Getränkeangebot.

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 22 Uhr

Am Franziskanerplatz 3 darf man sich wieder auf Pommes und Co. freuen. Die Räumlichkeiten der ehemaligen Pommesbude „Vlaamse Frites“ wurden für „Chrunchies“ intensiv renoviert und ein neues vielfältiges Angebot von Pommes, Snacks, Veggie und Vegan stehen auf dem Speiseplan.

Öffnungszeiten: Dienstags bis freitags 11.30 bis 21 Uhr, samstags und sonntags 15 bis 21 Uhr. Montag Ruhetag.

Kunstausstellung: Monika Radhoff-Troll

Mit der Ausstellung SPEKTRUM präsentiert das Haus Spieß ab September das künstlerische Schaffen von Monika RadhoffTroll – eine Auseinandersetzung mit Form, Material und ökologischer Verantwortung, die tief in der Tradition der konkreten Kunst verwurzelt ist und zugleich hochaktuelle Fragen stellt.

Radhoff-Trolls Werke leben von einer seriellen Formensprache: Reduktion, Struktur und Wiederholung prägen ihre Arbeiten und verweisen unmittelbar auf die Prinzipien der konkreten Kunst. Gleichzeitig geht sie einen entscheidenden Schritt weiter – ihre Arbeiten sind eine intensive Beschäftigung mit Materialkreisläufen, Oberflächen und sozialökologischen Fragestellungen. Kunststoffe, Federn und textile Materialien überführt sie in neue formale Zusammenhänge und schafft so strukturierte Kompositionen, die gleichzeitig Materialeigenschaften untersuchen und das Verhältnis von Mensch, Material und Umwelt hinterfragen.

Aus dieser künstlerischen Auseinandersetzung heraus sind zudem eigenständige Werkgruppen in Fotografie und Malerei entstanden – RadhoffTroll übersetzt ihre zentralen Themen konsequent in eine eigene, bildnerische Sprache.

SPEKTRUM macht sichtbar, wie eng formale Gestaltung und ein bewusster Umgang mit Materialien in der zeitgenössischen Kunst miteinander verknüpft sein können – und lädt dazu ein, Nachhaltigkeit und Materialverantwortung als integralen Bestandteil künstlerischer Praxis neu zu denken.

Vernissage: Freitag, 4. September, 19:00 Uhr, Haus Spieß

Öffnungszeiten: An allen Samstagen und Sonntagen im September, jeweils 13:00–18:00 Uhr

Electrisize 2026: Drei Tage, acht Bühnen und am Ende ein neuer Rekord!

Das Electrisize Festival auf dem Klostergelände von Haus Hohenbusch ist am Sonntagabend zu Ende gegangen.

Über 150 Acts, drei Tage Ausnahmezustand – und auch bei den Machern selbst – pure Zufriedenheit. Raphael Meyersieck fasst es so in Worten: „Für mich war es das schönste, beste und gleichzeitig immer noch familiärste Electrisize.“ Wie herzlich es hinter den Kulissen tatsächlich zugeht, zeigte sich am Samstagabend. Die aufwendig geplante Feuerwerks-Ceremony verzögerte sich, weil ein Teil der Crew wegen der Sperrzone nicht rechtzeitig von der Mainstage kam, um das Spektakel zu schauen. Mitveranstalter Michael Frentzen ließ deshalb die Show kurzerhand stoppen – erst als das komplette Team beisammen war, ging es weiter mit Licht, Lasern und reichlich Feuerwerk.

Foto: Manuel Radek – Mainstage

Musikalisch bot das Wochenende zahlreiche Höhepunkte. Mia Julia, Alle Farben und Oswald sorgten für Stimmung, während David Puentez und Gestört aber Geil das Publikum gemeinsam mit „Gut genug“ von Blumengarten zum Beben brachten. Auch Eko Fresh zeigte sich auf der Turbo Stage begeistert und schrie während des Auftritts ins Publikum: „You made my day! Ihr seid das Geilste, was dieses Wochenende passiert ist“. Das DJ-Duo Showtek lobte besonders die musikalische Bandbreite des Festivals über die inzwischen acht Stages hinweg.

Ein dickes Jubiläum gab’s dieses Jahr auf der Hardstyle Stage. 10 Jahre Hardsize, gefeiert mit Schwergewichten wie Brennan Heart, Sickmode, Ran-D und Coone. Zum Festivalabschluss am Sonntag wurde die Stage noch einmal ausgereizt – hunderte Fans feierten zwischen den alten Übersee-Containern und hinterließen auch bei den Headlinern Eindruck. Neu war in diesem Jahr das Industrial-Konzept der Tapuya Stage, das laut Stage-Producer Jan Weber bei den Gästen bestens ankam. Die Stage war so gebaut, dass direkt links und rechts neben dem DJ-Pult Tribünen standen, auf denen getanzt werden konnte – unabhängig vom VIP-Status.

Foto: Manuel Radek – Tapuya Stage

Abseits der Stages hatte das Electrisize dieses Jahr einiges am Start. Die „Artist Signing Sessions“ neben der Tapuya Stage waren der Place-to-be für alle, die ihren Lieblings-Act mal aus der Nähe treffen wollten – David Puentez, Kati K, 2 Engel & Charlie, Gestört aber Geil und Dr. Donk haben sich für Autogramme und Selfies für ihre Fans Zeit genommen. Neu dazugekommen ist außerdem die „Valley of Sound“ Stage, die aus einer Festival-Kooperation mit dem gleichnamigen Festival in Österreich entstanden ist. Und dann war da noch „The Source“ – eine grüne Oase abseits der Stages, wo man zwischen zwei Sets mal runterkommen und neue Energie tanken konnte. Der Zuspruch war so groß, dass sämtliche Kurse, von DIY-Perlenarmbändern bis zu Root & Bloom-Workshops, restlos ausgebucht waren.

Auch aus Sicherheitssicht zog das Festival eine positive Bilanz. Das Deutsche Rote Kreuz behandelte 485 Patienten, deutlich weniger als in den Vorjahren – nur 15 Rettungstransporte waren nötig, halb so viele wie 2025. DRK-Leiter Manuel Rohde führte den leichten Anstieg der Einsätze am Samstagabend auf die hohe Besucherzahl zurück. Ordnungsdienst-Leiter Dominik Kalenberg lobte die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte trotz großer Hitze, und auch die Feuerwehr Erkelenz unter ihrem stellvertretenden Leiter Ingo Rolfs meldete keine nennenswerten Zwischenfälle.

Zeit zum Durchatmen bleibt dem Team um Raphael Meyersieck und Michael Frentzen kaum – die Planungen für die 18. Ausgabe laufen bereits auf Hochtouren. Vom 6. bis 8. August 2027 heißt es dann wieder: Haus Hohenbusch wird zur größten Festival-Bühne im Raum Düsseldorf.

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