Aufgrund von personellen Engpässen bleibt die Schwimmhalle in Gerderath dienstags bis freitags am Nachmittag geschlossen. Sonntags ist die Gerderather Schwimmhalle wie gewohnt von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Das ERKA-Bad ist zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Die Stadt Erkelenz betreibt zwei Schwimmbäder: Das ERKA-Bad, ein kombiniertes Hallen- und Freibad in Erkelenz, und die Schwimmhalle in Gerderath. Aufgrund von Personalwechseln und Krankheitsfällen ist der notwendige Personalschlüssel zur Öffnung beider Bäder zu den üblichen Zeiten aktuell nicht vorhanden.
Die Stadt hat sich deshalb dazu entschieden, die weniger besuchte Schwimmhalle in Gerderath vorübergehend dienstags bis freitags zu schließen, um den gewohnten Betrieb des ERKA-Bads aufrechtzuerhalten. Das ERKA-Bad ist montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 6 bis 21 Uhr, mittwochs und freitags von 6.30 bis 21 Uhr, samstags von 8 bis 21 Uhr und sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Das Freibad ist zwischen Mai und September täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Das Schulschwimmen wird in der Schwimmhalle Gerderath weiterhin sichergestellt, ebenso bleibt die Schwimmhalle sonntags geöffnet.
„Anders als andere Städte, die aus finanziellen Gründen keine Schwimmbäder mehr betreiben können, leistet sich Erkelenz gleich zwei Bäder, und beide sollen auch erhalten bleiben“, ordnet Sportdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen ein.
Fachangestellte für Bäderbetriebe können sich bei der Stadt Erkelenz über www.erkelenz.de/karriere bewerben. Das Team teilt sich die Betreuung der Schwimmbäder in Erkelenz und Gerderath auf.
Um die Schwimmhalle in Gerderath so zeitnah wie möglich wieder zu den regulären Zeiten öffnen zu können, sucht die Stadt Erkelenz außerdem nach Personen, die ein Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber vorweisen können und dazu bereit sind, die Überwachung des Bäderbetriebs dienstags bis freitags von 16 bis 20 Uhr zu übernehmen. Interessierte können sich bei Stefanie Schmitz (Tel.: 02431 85 161), Leitung des Amtes für Bildung und Sport, melden.
Die beiden Musiker musizieren bereits seit über 20 Jahren in verschiedenen Formationen zusammen und haben sich 2025 zum Duo „TOAST“ zusammengeschlossen. Das Repertoire der Beiden ist vielfältig. Bekannte Hits wie Hubert Kah’s „Sternenhimmel“, oder sogar „et jitt kein Wood“ sowie internationale Hits werden durch Eigenkompositionen ergänzt. Alle Songs werden neu interpretiert was alleine die Instrumentierung vorgibt. Gitarre, Klavier, Cajon und 2 Stimmen machen den Sound vollständig. Songs zum Zuhören und mitsingen!
Vita Tea Jäy (Tobias Janssen):
ist seit mehr als 20 Jahren Berufsmusiker in diversen Bands, im Musikkabarett und eben auch als Solomusiker auf den Bühnen des In und Auslandes unterwegs! Er schreibt für viele Künstler aus der nationalen Szene und dabei hat sich nun auch auch ein Programm angesammelt von eigenen Songs die er mal ganz alleine aber auch mit Band performt. Der studierte Berufsmusiker der die Bühne schon mit Leuten wie Howard Carpendale, Culcha Candela, Paul Young, David Garrett, Vicky Leandros und vor allem HEINO geteilt.
Vita Stefan Jennissen:
Stefan Jennissen ist seit seinem Musikstudium (Klavier und Gesang) als Keyboarder und Sänger in zahlreichen Bands und seit 15 Jahren im Leitungsteam der Musikschule Rhein-Kreis Neuss als Dozent für Klavier und Gesang tätig. Im Jahr 2010 betreute er zusammen mit Echo-Preisträger Christoph Hillmann das Musical Projekt „Clong“. Er ist darüberhinaus auch als Solokünstler unterwegs mit einem Singer/Songwriter Programm.
Tickets:
VVK: 10,00 € bei Viehausen oder Abendkasse 15,00 €
Dieses Konzert ist den großen Gefühlen gewidmet! Kein musikalisches Genre spiegelt die großen und größten Gefühle, zu denen Menschen fähig sind, eindrucksvoller wider als die Oper. Mal mit heiterem, mal mit sentimentalem oder ernstem, nicht selten mit todernstem Grundton, führt uns die Oper das Menschliche vor Augen. Sie lässt uns mitlachen und mitleiden. Kalt lässt sie niemanden, der sich auf sie einlassen kann. Das ausführende musikalische „Kleeblatt“, Martin und Valeriia Ackermann, Thomas Hansen und Johannes Fell verbindet eine persönliche und musikalische Freundschaft. Hier soll gemeinsam der Beweis geführt werden, dass es für die großen Gefühle nicht zwingend das große Orchester braucht.
Bürgermeister Stephan Muckel und der Technische Beigeordnete Martin Fauck haben gestern die neue Hundewiese im GIPCO offiziell an die Bürgerschaft übergeben. Die neue Fläche befindet sich innerhalb der Grünstrukturen des GIPCO südlich der Straßburger Allee. Sie ist rund 1.000 Quadratmeter groß und liegt etwa 100 Meter Fußweg von den vorhandenen Parkmöglichkeiten entfernt
„Aus unserer Bürgerschaft und auch den sozialen Medien haben wir den großen Wunsch bekommen erneut eine Hundewiese zu errichten, die den Freilauf für Hunde ermöglicht. Nachdem wir viele Optionen durchgegangen sind konnten wir – auch durch den besonderen Einsatz des Technischen Beigeordneten Martin Fauck – endlich einen Standort ausmachen, an dem dies wieder möglich ist“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel bei der Übergabe am gestrigen Mittwoch.
Der neuen Hundewiese ging eine längere Standortsuche voraus. Die vorherige Hundewiese an der B57 war im April 2023 eröffnet worden und wurde nach einer Probezeit im März 2025 wieder abgebaut. Eine zentrale Erkenntnis daraus war, dass die Standortwahl und insbesondere ein ausreichender Abstand zur Wohnbebauung entscheidend für einen möglichst konfliktarmen Betrieb sind. Auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 28. August 2025 wurde daher die Prüfung alternativer Flächen angestoßen.
Bei der Suche nach einem geeigneten Standort wurden verschiedene Kriterien berücksichtigt. Dazu gehörten ein ausreichender Abstand zur Wohnbebauung, die Vermeidung von Störungen durch parkende Besucherinnen und Besucher sowie möglichst geringe Konflikte mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Zudem wurde eine Mindest- beziehungsweise Richtgröße von rund 1.000 Quadratmetern zugrunde gelegt. Die neue Fläche befindet sich innerhalb der Grünstrukturen des GIPCO südlich der Straßburger Allee. Sie ist rund 1.000 Quadratmeter groß und liegt etwa 100 Meter Fußweg von den vorhandenen Parkmöglichkeiten entfernt. Ausreichende Parkmöglichkeiten stehen voraussichtlich insbesondere ab dem Nachmittag sowie am Wochenende zur Verfügung. Da sich in unmittelbarer Nähe keine Wohnbebauung befindet, werden Anwohnerkonflikte nicht erwartet.
Die Hundewiese wurde mit einer einfachen Einfriedung aus Holzbalken und Drahtgitter versehen. Der Aufbau erfolgte durch den Baubetriebshof der Stadt Erkelenz.
Für den Betrieb und die Pflege der Fläche wurde – wie bei der früheren Hundewiese – eine Vereinbarung mit den Hundefreunden Erkelenz abgeschlossen. Die Stadt stellt die Fläche unentgeltlich zur Verfügung. Die Hundefreunde übernehmen im Gegenzug die Pflege und Sauberhaltung der Hundewiese, führen tägliche Sichtkontrollen durch und melden Beschädigungen oder sonstige Auffälligkeiten an die Stadt.
Die Stadt Erkelenz freut sich über weitere Eröffnungen in der Erkelenzer Innenstadt. Bürgermeister Stephan Muckel und Mitarbeitende vom Stadtmarketing besuchten die Geschäftsinhaber*innen, überbrachten kleine Aufmerksamkeiten und wünschten viel Erfolg sowie gute Geschäfte.
Im April hat Ayse Kara ihr Blumengeschäft Meander auf der Brückstraße 21 eröffnet. Mit dem Umzug ihres Geschäftes vom Kaufpark West in die Innenstadt möchte sie zur Belebung der Innenstadt beitragen und freut sich an ihrem neuen Standort, für ihre Kundschaft individuelle Blumenwünsche zu erfüllen. Vom klassischen Blumenstrauß bis zum ausgefallenen Gesteck, von der Hochzeitsdeko oder zur Trauerfloristik, gerne geht sie auf die Wünsche ihrer Kundschaft ein und berät sie für den jeweiligen Anlass. Zimmerpflanzen und saisonale Pflanzen, sowie Dekorationen runden das Angebot ab.
Öffnungszeiten: Montags bis samstags von 9 – 18 Uhr.
In der Fußgängerzone, Kölner Straße 13 hat Ilyas Günes zusätzlich zu seinem langjährigen Standort im Oerather Mühlenfeld zu Beginn dieses Jahres eine weitere Filiale „Pizza Lounge“ eröffnet. Er freut sich, seine Gäste nun auch in der Innenstadt mit seinem vielfältigen Angebot versorgen zu dürfen.
Öffnungszeiten: Täglich von 11 bis 22 Uhr.
Die Traditionsgaststätte „Zum Alten Rathaus“ am Markt 12 wurde im Frühjahr durch Irmgard und Jürgen Giese wieder mit Leben gefüllt. Die Inhaber freuen sich Stammkundschaft und neue Gäste in der renovierten Gaststätte zu begrüßen und verwöhnen sie gerne mit einem vielfältigen Getränkeangebot.
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 22 Uhr
Am Franziskanerplatz 3 darf man sich wieder auf Pommes und Co. freuen. Die Räumlichkeiten der ehemaligen Pommesbude „Vlaamse Frites“ wurden für „Chrunchies“ intensiv renoviert und ein neues vielfältiges Angebot von Pommes, Snacks, Veggie und Vegan stehen auf dem Speiseplan.
Öffnungszeiten: Dienstags bis freitags 11.30 bis 21 Uhr, samstags und sonntags 15 bis 21 Uhr. Montag Ruhetag.
Mit der Ausstellung SPEKTRUM präsentiert das Haus Spieß ab September das künstlerische Schaffen von Monika RadhoffTroll – eine Auseinandersetzung mit Form, Material und ökologischer Verantwortung, die tief in der Tradition der konkreten Kunst verwurzelt ist und zugleich hochaktuelle Fragen stellt.
Radhoff-Trolls Werke leben von einer seriellen Formensprache: Reduktion, Struktur und Wiederholung prägen ihre Arbeiten und verweisen unmittelbar auf die Prinzipien der konkreten Kunst. Gleichzeitig geht sie einen entscheidenden Schritt weiter – ihre Arbeiten sind eine intensive Beschäftigung mit Materialkreisläufen, Oberflächen und sozialökologischen Fragestellungen. Kunststoffe, Federn und textile Materialien überführt sie in neue formale Zusammenhänge und schafft so strukturierte Kompositionen, die gleichzeitig Materialeigenschaften untersuchen und das Verhältnis von Mensch, Material und Umwelt hinterfragen.
Aus dieser künstlerischen Auseinandersetzung heraus sind zudem eigenständige Werkgruppen in Fotografie und Malerei entstanden – RadhoffTroll übersetzt ihre zentralen Themen konsequent in eine eigene, bildnerische Sprache.
SPEKTRUM macht sichtbar, wie eng formale Gestaltung und ein bewusster Umgang mit Materialien in der zeitgenössischen Kunst miteinander verknüpft sein können – und lädt dazu ein, Nachhaltigkeit und Materialverantwortung als integralen Bestandteil künstlerischer Praxis neu zu denken.
Vernissage: Freitag, 4. September, 19:00 Uhr, Haus Spieß
Öffnungszeiten: An allen Samstagen und Sonntagen im September, jeweils 13:00–18:00 Uhr
Wie ein Rückkehrer und jede Menge neue Ideen ein Festivalwochenende zu etwas Besonderem machten.
Eko Fresh und EDM – für viele klingt das zunächst nach einer ungewöhnlichen Kombination. Dass die deutsche Rap-Legende dennoch auf einem Elektro-Festival auftrat, war jedoch kein Zufall, sondern die Folge eines Auftritts, der ihm im Jahr zuvor nachhaltig im Gedächtnis geblieben war.
Eko Fresh – Foto: Chris Radek
Damals zeigte sich der 40-Jährige nach seiner Show sichtlich gerührt und restlos begeistert. „Electrisize war der absolute Abriss – da lag einfach Liebe in der Luft“, schwärmte er im Nachhinein von der besonderen Atmosphäre des Festivals. Ein Erlebnis, das offenbar nachwirkte. Statt es bei einem Gastspiel zu belassen, kehrte Eko Fresh 2026 zurück auf die Bühne – ein Zeichen dafür, dass bei Electrisize Stilgrenzen keine Rolle spielen, solange die Stimmung stimmt.
Wer bei „EDM-Festival“ nur an Big-Room-Beats denkt, liegt bei Electrisize daneben. Und genau das ist die DNA des Events: Hardstyle trifft auf Soul und Funk, House auf Mallorca-Party-Anthems, Deutschrap auf Rock und Tribute-Bands. Kopfüber reingeworfen wird niemand – jede Bühne/Area hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Crowd, aber die Grenzen dazwischen bleiben fließend.
Seit der ersten Ausgabe 2009 hat sich das Event auf dem Gelände von Haus Hohenbusch in Erkelenz – rund 40 Minuten von Düsseldorf entfernt – zu einem der größten Festivals seiner Art in Deutschland entwickelt. Dieses Jahr feierte Electrisize sein 17. Jubiläum.
Als Headliner standen 2026 Alle Farben, Brennan Heart, Paul Elstak, David Puentez, Oswald, Showtek, Ran-D, Gestört aber Geil und Sickmode fest – ein Aufgebot, das die Bandbreite des Festivals ziemlich gut auf den Punkt brachte. Alle Farben feierte dabei sein Electrisize-Debüt und kehrte frisch von seinem Comeback nach einem schweren Unfall zurück auf die großen Bühnen.
Für die Hardstyle-Fraktion war 2026 ein besonderes Jahr: Die Stage HARDSIZE wurde zehn Jahre alt, während die Techno-Bühne TAPUYA ihr 15-jähriges Bestehen feierte. Beide Jubiläen wurden mit über 40 zusätzlichen Acts im Line-up gewürdigt, darunter OSWALD – frisch von der ARD New Music Hotlist 2026 – sowie Onlynumbers, Klofama, Outsiders und Chrissyjeey.
Wer auf Sing-Along-Anthems und pure Partystimmung stand, fand auf der Turbo Stage sein Zuhause. Neben Eko Fresh sorgten dort unter anderem Da Hool, Frenzy und der selbsternannte „Konfetti-Kommissar“ Van Keeken für Stimmung – Mallorca-Flair inklusive, nur eben mit deutlich mehr Bass unter den Füßen.
Electrisize hatte sich schon in den letzten Jahren auch abseits der Bühnen einiges einfallen lassen. Ganz neu gab es 2026 unter anderem Artist-Signing-Sessions, bei denen Fans ihre Lieblingskünstler treffen konnten, sowie Mainstage-Shows mit Licht, Lasern und Feuerwerk an allen drei Festivaltagen. Weitere Neuerungen sorgten 2026 zusätzlich für Gesprächsstoff. Mit „The Source“ bekam das Gelände erstmals einen komplett neuen Rückzugsort mitten im Grünen – ein Platz für Yoga, Gong Recharge und Ecstatic Dance, an dem Besucher:innen zwischen den Bühnen kurz durchatmen konnten. Musikalisch öffnete sich Electrisize mit dem „Valley of Sound“ erstmals mit internationalen Festival-Partnern. Das österreichische Schwesterfestival aus dem Kleinwalsertal brachte eine eigene, komplett neu gestaltete Area mit ins Programm.
Für einen echten Premierenmoment sorgte zudem der „Turbo Takeover“ auf der Mainstage. Frenzy und Rumbombe, standen am Freitagabend erstmals gemeinsam auf der Mainstage. Und wer noch Dr. Donks „Krankenwagen-Sprechstunde“ aus dem Vorjahr im Kopf hatte, wurde überrascht: 2026 verschrieb der Kölner Hardcore-DJ nicht mehr Beats, sondern kümmerte sich um die Singles auf dem Gelände – inklusive eigener Kennenlern-Challenges. Ergänzt wurde das Line-up durch viele weitere großartige Acts.
Am Ende war es genau diese Mischung, die Electrisize zu einem der spannendsten Termine im deutschen Festivalkalender machte. Ein Line-up, das sich nicht in eine Schublade zwingen ließ, eine Location mit Geschichte und einer einzigartigen Community, die auch Genre-Grenzen einfach mal beiseiteschob, weil die Dynamik stimmte. Dass ein Künstler wie Eko Fresh ein Jahr später wieder zurückkehrte, spricht Bände über das, was Electrisize ausmacht. Wir alle sind schon jetzt gespannt darauf, was sich die Macher Raphael Meyersieck und Michael Frentzen mit ihrem Team für das nächstes Jahr einfallen lassen. Eines ist sicher: Electrisize bleibt bunt, weltoffen und geil!
Das Electrisize Festival auf dem Klostergelände von Haus Hohenbusch ist am Sonntagabend zu Ende gegangen.
Über 150 Acts, drei Tage Ausnahmezustand – und auch bei den Machern selbst – pure Zufriedenheit. Raphael Meyersieck fasst es so in Worten: „Für mich war es das schönste, beste und gleichzeitig immer noch familiärste Electrisize.“ Wie herzlich es hinter den Kulissen tatsächlich zugeht, zeigte sich am Samstagabend. Die aufwendig geplante Feuerwerks-Ceremony verzögerte sich, weil ein Teil der Crew wegen der Sperrzone nicht rechtzeitig von der Mainstage kam, um das Spektakel zu schauen. Mitveranstalter Michael Frentzen ließ deshalb die Show kurzerhand stoppen – erst als das komplette Team beisammen war, ging es weiter mit Licht, Lasern und reichlich Feuerwerk.
Foto: Manuel Radek – Mainstage
Musikalisch bot das Wochenende zahlreiche Höhepunkte. Mia Julia, Alle Farben und Oswald sorgten für Stimmung, während David Puentez und Gestört aber Geil das Publikum gemeinsam mit „Gut genug“ von Blumengarten zum Beben brachten. Auch Eko Fresh zeigte sich auf der Turbo Stage begeistert und schrie während des Auftritts ins Publikum: „You made my day! Ihr seid das Geilste, was dieses Wochenende passiert ist“. Das DJ-Duo Showtek lobte besonders die musikalische Bandbreite des Festivals über die inzwischen acht Stages hinweg.
Ein dickes Jubiläum gab’s dieses Jahr auf der Hardstyle Stage. 10 Jahre Hardsize, gefeiert mit Schwergewichten wie Brennan Heart, Sickmode, Ran-D und Coone. Zum Festivalabschluss am Sonntag wurde die Stage noch einmal ausgereizt – hunderte Fans feierten zwischen den alten Übersee-Containern und hinterließen auch bei den Headlinern Eindruck. Neu war in diesem Jahr das Industrial-Konzept der Tapuya Stage, das laut Stage-Producer Jan Weber bei den Gästen bestens ankam. Die Stage war so gebaut, dass direkt links und rechts neben dem DJ-Pult Tribünen standen, auf denen getanzt werden konnte – unabhängig vom VIP-Status.
Foto: Manuel Radek – Tapuya Stage
Abseits der Stages hatte das Electrisize dieses Jahr einiges am Start. Die „Artist Signing Sessions“ neben der Tapuya Stage waren der Place-to-be für alle, die ihren Lieblings-Act mal aus der Nähe treffen wollten – David Puentez, Kati K, 2 Engel & Charlie, Gestört aber Geil und Dr. Donk haben sich für Autogramme und Selfies für ihre Fans Zeit genommen. Neu dazugekommen ist außerdem die „Valley of Sound“ Stage, die aus einer Festival-Kooperation mit dem gleichnamigen Festival in Österreich entstanden ist. Und dann war da noch „The Source“ – eine grüne Oase abseits der Stages, wo man zwischen zwei Sets mal runterkommen und neue Energie tanken konnte. Der Zuspruch war so groß, dass sämtliche Kurse, von DIY-Perlenarmbändern bis zu Root & Bloom-Workshops, restlos ausgebucht waren.
Auch aus Sicherheitssicht zog das Festival eine positive Bilanz. Das Deutsche Rote Kreuz behandelte 485 Patienten, deutlich weniger als in den Vorjahren – nur 15 Rettungstransporte waren nötig, halb so viele wie 2025. DRK-Leiter Manuel Rohde führte den leichten Anstieg der Einsätze am Samstagabend auf die hohe Besucherzahl zurück. Ordnungsdienst-Leiter Dominik Kalenberg lobte die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte trotz großer Hitze, und auch die Feuerwehr Erkelenz unter ihrem stellvertretenden Leiter Ingo Rolfs meldete keine nennenswerten Zwischenfälle.
Zeit zum Durchatmen bleibt dem Team um Raphael Meyersieck und Michael Frentzen kaum – die Planungen für die 18. Ausgabe laufen bereits auf Hochtouren. Vom 6. bis 8. August 2027 heißt es dann wieder: Haus Hohenbusch wird zur größten Festival-Bühne im Raum Düsseldorf.