Parkgebühren in der Erkelenzer Innenstadt

Zum 1. August werden die Parkgebühren in der Erkelenzer Innenstadt wieder erhoben. In der Mobilstation an der Ostpromenade ist bis zum 31. Dezember jede erste Stunde Parken kostenlos.

Im Dezember 2022 sind die Parkgebühren für öffentliche Parkplätze in der Erkelenzer Innenstadt vorübergehend ausgesetzt worden. Grund war ein Beschluss des Stadtrates und der Abriss des alten Parkdecks sowie der Neubau der Mobilstation. Mit der Nutzung der Mobilstation kehren die Parkgebühren zurück, ein entsprechender Beschluss wurde im April dieses Jahres in den politischen Gremien der Stadt Erkelenz gefasst.

Ab dem 1. August werden für öffentliche Parkplätze wieder Gebühren erhoben. Jede halbe Stunde Parken kostet dann 30 Cent, die Parkhöchstdauer ist den Schildern an den jeweiligen Parkflächen zu entnehmen. Parkscheine können an den Parkscheinautomaten gezogen werden, die Zahlung ist auch über die App „Pay by Phone“ möglich.

Der Dr. Josef-Hahn-Platz (Burgparkplatz) steht ab dem 1. August wieder ohne Höchstparkdauer zum Parken zur Verfügung.

Die Mobilstation an der Ostpromenade ist seit dem 22. Juli für das Parken freigegeben. Noch bis zum 31. Juli können die 184 PKW-Parkplätze kostenlos genutzt werden. Ab dem 1. August fallen auch dort je halbe Stunde Parken 30 Cent an. „An alle Besucherinnen und Besucher der Innenstadt und als Dankeschön für die Treue: Bis zum Ende des Jahres bleibt jede erste Stunde Parken in der Mobilstation kostenlos!“, informierte Bürgermeister Stephan Muckel bei der feierlichen Inbetriebnahme. Ein Ticket muss vor der Einfahrt gezogen werden, der Rabatt wird direkt am Kassenautomaten verrechnet. Die Einfahrt in die Mobilstation ist von 6 bis 22 Uhr, die Ausfahrt jederzeit möglich. Der Tageshöchstsatz liegt bei 5 Euro.

Weitere Informationen zum Parken in Erkelenz gibt es unter www.erkelenz.de/parken.

Verfallszeitpunkt: 29. Juli 2024

Mobilstation an der Ostpromenade bietet Platz für 184 PKWs – Parkebenen offiziell eröffnet

Ab dem 22. Juli kann in der neuen Mobilstation an der Ostpromenade geparkt werden. Bürgermeister Stephan Muckel, der das erste Parkticket zog und damit die Schranke öffnete, gab das offizielle Startsignal für die Nutzung der Parkebenen. Neben den jetzt freigegebenen 184 Stellplätzen für PKWs werden in den nächsten Wochen die Fahrradabstellanlagen und die Bushaltestelle fertiggestellt.

Die Mobilstation, die auf dem Grundstück des früheren Parkdecks errichtet wurde, ist ein wesentlicher Bestandteil des Integrierten Handlungskonzepts Erkelenz-Mitte. Sie bietet Stellplätze für 184 PKWs und trägt zu einer deutlichen Verbesserung des Parkplatzangebotes in der Innenstadt bei. An acht Stellplätzen sind NEW-Ladestationen für E-Autos vorhanden.

Die Stellplätze sind großzügig bemessen und haben eine Breite von 2,60 m. Zudem sind Sonderstellplätze für mobilitätseingeschränkte Menschen und Familien vorhanden. Das Gebäude ist vollständig barrierefrei. Alle Ebenen sind mit einem Aufzug erreichbar. Der Energiebedarf für das Gebäude wird durch eine Photovoltaikanlage auf der Dachfläche gedeckt.

Während der Bauarbeiten wurden bedeutende archäologische Funde gemacht, darunter Reste der mittelalterlichen Stadtmauer, die in den Bau integriert wurden und sichtbar sind.

Ein Meilenstein für die Mobilität in Erkelenz

„Die Mobilstation leistet einen bedeutenden Beitrag zur modernen und nachhaltigen Mobilität in unserer Stadt“, betont Bürgermeister Stephan Muckel „Nach der Freigabe der Parkdecks kommen in einigen Wochen die Fahrradabstellanlagen und die Bushaltestelle hinzu; durch diese Kombination schaffen wir eine zukunftsweisende Infrastruktur, die den Bürgerinnen und Bürgern von Erkelenz ebenso zugutekommt wie den Besuchern unserer Stadt, ganz gleich welches Verkehrsmittel sie nutzen. So wird die Innenstadt für alle bestens erreichbar.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von Fördergeber go.Rheinland, betont: „Das Thema Mobilstationen als Verknüpfungspunkte von Mobilitätsangeboten ist eine Erfolgsgeschichte. Wir sind dabei nicht nur Förderbehörde, sondern unterstützen die Kommunen intensiv, die sich für die Stärkung vernetzter Mobilität auf den Weg gemacht haben und noch machen wollen. Inzwischen wurden im Gebiet von go.Rheinland bereits mehr als 100 Mobilstationen eröffnet und in zahlreichen Städten, Kreisen und Gemeinden laufen die Planungen für weitere Standorte.“

INFOS

 

Öffnungszeiten

    • Einfahrt: 6.00 – 22.00 Uhr
    • Ausfahrt:  jederzeit möglich

Parkgebühr

    • 30 Cent je begonnener 30 Minuten – gilt ab 1. August! (maximaler Tagessatz: 5 €)

Zum Start gelten folgende Sonderregelungen:

    • Das Parken ist kostenfrei möglich bis einschließlich 31. Juli 2024. Gebühren werden erst ab dem 1. August erhoben.
    • Das Aufladen an den NEW-Ladestationen ist ebenfalls bis zum 31. Juli kostenfrei.
    • In der ersten Stunde kann kostenfrei geparkt werden – diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember.
    • Das Parkticket muss vor der Ausfahrt am Kassenautomaten entwertet werden.

Verfallszeitpunkt: 31. August 2024

Geister auf Radwegen

Mit der Aktion „Geisterfahrer“ wirbt die Stadt Erkelenz für mehr Verkehrssicherheit auf Radwegen.

Die Stadt Erkelenz und der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Heinsberg starten eine neue Aktion zur Unfallprävention: Durch einen aufgesprühten, fahrradfahrenden Geist werden Radfahrende, die sich auf der falschen Straßenseite befinden, auf ihr Fehlverhalten hingewiesen – augenzwinkernd statt mit erhobenem Zeigefinger. Da die Haltbarkeit der Sprühkreide begrenzt ist, entsteht kein Gewöhnungseffekt. Auch für Radfahrende gilt das Rechtsfahrgebot. Vor allem an Einmündungen kommt es zu brenzligen Situationen, wenn Radfahrende auf der falschen Straßenseite unterwegs sind.
Auf einigen Straßenabschnitten in der Erkelenzer Innenstadt haben Polizei und Stadtverwaltung vermehrt Falschfahrende festgestellt. Dort sind die Geister zu finden.

Verfallszeitpunkt: 10. August 2024

Spiele-Vormittag in der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei lädt alle Acht- bis Zwölfjährigen ein zum Spiele-Vormittag.

Am Dienstag, dem 23. Juli, kommen von 10 bis 12 Uhr verschiedene Gesellschaftsspiele auf den Tisch – von „Mensch-ärgere-dich-nicht“ über „Das-verrückte-Labyrinth“ bis hin zu „Ubongo“ und „Dobble“ ist sicher für alle etwas dabei. An kleineren und größeren Tischgruppen können alle Spiele nach Herzenslust ausprobiert werden. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind auch noch kurzfristig möglich unter der Nummer: 02431 85-362.

Verfallszeitpunkt: 23. Juli 2024

Tablets für die Gemeinschaftshauptschule

Erneut hat die Stadt Erkelenz als Schulträgerin rund 100 Tablets an die Gemeinschaftshauptschule (GHS) geliefert. Damit wird der aktuelle Medienentwicklungsplan übertroffen.

Die Tablets werden in den Unterricht integriert, für jedes Fach gibt es passende Apps. „Bei uns lernen die Kinder und Jugendlichen, dass digitale Medien nicht nur unterhaltsam, sondern auch zum Lernen gut sind!“, erläuterte Markus Monjeamb, Schulleiter der Erkelenzer Hauptschule. Auch die kritische Auseinandersetzung gerade mit Sozialen Medien, Fake News und den aktuellen Entwicklungen zur künstlichen Intelligenz seien mit der digitalen Ausstattung möglich und Bestandteil des Schulalltags, so der Schulleiter.
Die Gemeinschaftshauptschule wurde in den letzten Jahren mit rund 250 iPads für die Schülerschaft ausgestattet, welche als Klassensätze genutzt werden. Zusätzlich hat jede Lehrkraft ein solches Gerät zur dienstlichen Verfügung bereitgestellt bekommen. Finanziert wurden die technischen Geräte sowohl aus eigenen Haushaltsmitteln der Stadt Erkelenz als auch aus dem DigitalPakt Schule des Landes NRW.
Die neu angeschafften Geräte, mit denen drei weitere Klassensätze zur Verfügung stehen, wurden vollständig aus Mitteln des DigitalPakts angeschafft. Aktuell sind an der Schule rund 420 mobile Endgeräte (iPads) im Einsatz. Ergänzt werden die mobilen Endgeräte durch weitere Notebooks und Convertibles sowie PC-Arbeitsplätze, die sowohl im Bereich der Verwaltung als auch in unterschiedlichen Fachräumen zur Verfügung stehen.

„Mit den angeschafften Endgeräten haben wir den aktuellen Medienentwicklungsplan nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen“, freute sich Schuldezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen. Der Medienentwicklungsplan wurde 2019 im Rat der Stadt Erkelenz beschlossen. Er beschreibt die pädagogischen Anforderungen und die notwendige Infrastruktur zur Teilhabe aller Schüler*innen in der digitalen Welt. Außerdem sind die Ausstattungsziele der einzelnen Erkelenzer Schulen, organisatorische Abläufe und der erforderliche Finanzrahmen im Medienentwicklungsplan festgelegt.

Die Gemeinschaftshauptschule verfügt neben den mobilen Endgeräten bereits über 23 Unterrichtsräume, die mit interaktiven Tafelsystemen ausgestattet sind. Noch in diesem Jahr sollen alle noch fehlenden Unterrichtsräume ergänzt werden.
Das notwendige zentrale Management für die mobilen Endgeräte und die interaktiven Tafelsysteme erfolgt durch ein IT-Team in der Stadtverwaltung, das eigens für die Schulen der Stadt Erkelenz eingerichtet wurde.
Neben der Erweiterung des Bestands an interaktiven Tafelsystemen ist 2024 auch die Erneuerung der strukturierten Netzwerkverkabelung des Schulgebäudes geplant. Durch die Erneuerung ist sichergestellt, dass die Schule auch für zukünftige Herausforderungen im Bereich der Schuldigitalisierung sicher aufgestellt ist.

Verfallszeitpunkt: 9. August 2024

Frohes Wiedersehen: Gäste aus Saint-James in Erkelenz herzlich empfangen

Nur wenige Wochen nach den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft traf am Freitagabend eine Gästegruppe aus Saint-James in Erkelenz ein. Im Foyer der Stadthalle wurden die Gäste von Bürgermeister Stephan Muckel und den Erkelenzer Gastgeberfamilien mit fröhlichem „Bonjour“ empfangen. Für viele war es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, denn die Gruppe „Freunde der Partnerschaft Erkelenz – Saint-James“ besucht sich seit vielen Jahren wechselseitig, doch immer wieder – so auch diesmal – bereichern Neulinge die Gruppe.

In seinem Grußwort zog Bürgermeister Stephan Muckel Parallelen zum aktuellen Fußballereignis: „So wie bei einer Europameisterschaft der Fußball die Menschen aus verschiedenen Ländern vereint und begeistert, so bringen Städtepartnerschaften Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen und fördern den Austausch und das Verständnis“, betonte er. „Beide Ereignisse leben von der Leidenschaft und dem Engagement der Beteiligten und schaffen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und des gemeinsamen Erlebens.“ Er dankte Guy und Janine Lemenager für die langjährige Betreuung der Gruppe auf französischer Seite. Für dieses Engagement war dem Ehepaar im Rahmen des Jubiläums in Saint-James die Ehrennadel der Stadt Erkelenz verliehen worden. Auf Erkelenzer Seite betreuen Julia Tüffers und Daniela Roebers den Freundeskreis. Beide haben nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Leiters Theo Meurer im vergangenen Jahr die Organisation des Austauschs übernommen. Auch ihnen galt der Dank des Bürgermeisters.

Die Gäste aus Frankreich erwarteten abwechslungsreiche Tage. Neben einem offiziellen Abend am Samstagabend mit leckerem Essen, einigen Reden, Musik, Tanz und Geselligkeit standen ein Besuch des „Friedensmuseum“ in Remagen sowie Ausflüge nach Aachen und Köln auf dem Programm. Und zwischendurch blieb ausreichend Zeit für Unternehmungen mit den deutschen Gastgebern. „Wieder mal ein echtes Freundschaftstreffen“, so das Fazit aller Beteiligten. Am Mittwoch endet der Besuch mit dem Ausblick auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Saint-James.

Verfallszeitpunkt: 10. August 2024

L 19 Roermonder Straße: Teilstück nicht befahrbar

An der Kreuzung Roermonder Straße / Krefelder Straße kommt es ab Montag, 8. Juli, für etwa zwei Wochen zu einer Sperrung in Richtung Ortsausgang nach Oerath (Venloer Straße) bzw. von dort kommend. Aufgrund einer privaten Baustelle muss die Fußgängerfurt an der Ampel geöffnet werden, um Versorgungsleitungen zu verlegen, und kann deshalb nicht befahren werden.

Die Zufahrt zu den Häusern Roermonder Straße 28 und Krefelder Straße 24 ist weiterhin über Venloer Straße – Roermonder Straße möglich. Für den Verkehr werden großräumige Umleitungen über Krefelder Straße – B 57 – L 19 Gerderather Landstraße und umgekehrt ausgeschildert.

Verfallszeitpunkt: 29. Juli 2024

Erkelenzer Stadtradeln: Danke für 140.584 geradelte Kilometer!

40 Teams mit 755 aktiv Radelnden legten zwischen dem 25. Mai und 14. Juni unter dem Motto „Radeln für ein gutes Klima“ insgesamt 140.584 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Bei der Abschlussveranstaltung auf Haus Hohenbusch bedankte sich Bürgermeister Stephan Muckel bei allen Teilnehmenden und verlieh Urkunden für die Siegerteams in verschiedenen Kategorien. Außerdem wurde Klimaschutzmanager Oliver Franz verabschiedet, der 2017 das deutschlandweit stattfindende Stadtradeln nach Erkelenz geholt und damit eine Erfolgsgeschichte begründet hat.

„Es war nicht das beste Stadtradeln-Ergebnis aller Zeiten für uns, aber angesichts der Wetterlage im Aktionszeitraum ein ganz hervorragendes“, freute sich Bürgermeister Stephan Muckel. Vor allem ein Blick auf die Wertung im Kreis Heinsberg zeigt, dass in Erkelenz mit großem Abstand zu den anderen Kommunen besonders viel geradelt wird. „Ich freue mich sehr über solche tollen Zahlen und stelle auch in Gesprächen zum Beispiel mit Neubürgern und Neubürgerinnen fest, dass das Radfahren in unserem Stadtbild deutlich zu sehen ist und wahrgenommen wird.“

Bei der Abschlussveranstaltung wurden Siegerteams in den Kategorien „meiste gesammelte Kilometer“, „größtes Team“ und „Team mit den meisten gefahrenen Kilometern pro Kopf“ geehrt: Mit 21.128 Kilometern sammelte die Gruppe „CDU und Freunde Erkelenz“ die meisten Kilometer und belegte auch in der Kategorie „Teams mit den meisten Teilnehmenden“ mit 74 Aktiven nach den Schulen den ersten Platz. Der „adfc-erkelenz“ punktete „mit den meisten Kilometern pro Teammitglied“ und machte hier mit einem Schnitt von 599 Kilometern den ersten Platz und in der Kategorie „meiste gesammelte Kilometer“ mit 19.160 Kilometern den zweiten Platz. Der „SFC Ski- & Freizeitsportclub“ belegte mit 51 Teilnehmenden Platz zwei bei den „Teams mit den meisten Teilnehmenden“ und mit 11.594 zurückgelegten Kilometern Platz drei bei der Kilometerzahl. Die Plätze zwei und drei bei den „Teams mit den meisten Kilometern pro Kopf“ gingen an die Gruppe „Bataka“ mit 556 Kilometern und an „Die Unterhopften“ mit 403 Kilometern. Das drittgrößte Team nach den Schulen war mit 37 Teilnehmenden das Team „Stadtverwaltung Erkelenz“.

Unter allen Teilnehmenden wurden Gutscheine für den Fahrradhandel im Wert von insgesamt 700 Euro verlost. „140.584 Kilometer auf dem Rad haben im Vergleich zur selben Strecke mit dem Auto 23 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Wenn alle mitmachen und das ganze Jahr regelmäßig Fahrradfahren würden, wäre der Klimaschutzeffekt gewaltig“, erklärte Klimaschutzmanager Oliver Franz bevor er sich von vielen langjährigen Teilnehmer*innen verabschiedete. Er möchte sich nach einer beruflichen Auszeit neu orientieren und übergibt das Projekt „Stadtradeln“ an Mobilitätsmanagerin Nicole Stoffels. Nach der Ehrung waren die Teilnehmenden bei Imbiss, Getränken und Musik zum gemütlichen Beisammensein und Erfahrungsaustausch eingeladen.

Erstmals wurden die sehr starken Schulteams aus der Medaillenwertung der Teams herausgenommen. Sie wurden am 3. Juli separat im Rahmen des Schulradelns ausgezeichnet. Dennoch galt der Dank des Bürgermeisters auch bei der Abschlussveranstaltung insbesondere denen, die das Radfahren auch für die Jugend attraktiv machen und sich dafür engagieren, das Thema bei den Schülern und Schülerinnen und deren Eltern zu platzieren. Das Cusanus Gymnasium Erkelenz hat mit 23.928 geradelten Kilometern und 212 Teilnehmenden kreisweit die Nase weit vorn. Das Cornelius-Burgh-Gymnasium hat mit 93 Aktiven und 10.189 Kilometern den vierten Platz bei der Schulwertung im Kreis gemacht.

„Wir wollen in Erkelenz positive Anreize zum Radfahren geben, ganz ohne erhobenen Zeigefinder. Und das Stadtradeln ist eine Aktion, die dazu beiträgt und hier sehr gut angenommen wird. Ich bedanke mich herzlich bei allen Gruppen, die zum Erfolg beigetragen haben – egal ob es Familien sind, Dorfgemeinschaften, Schulen, Unternehmen, Parteien oder sonstige“, so Stephan Muckel. 2017 startete die Aktion mit 243 Teilnehmenden. Seitdem wird der Wettbewerb, der Freude am Radfahren, Gesundheit und Klimaschutz miteinander verbindet, jedes Jahr beliebter.

Verfallszeitpunkt: 3. August 2024

Skatepark: Mit dem offiziellen Spatenstich geht’s richtig los

Die Vorarbeiten sind gemacht, die Lärmschutzwand steht und man kann schon erahnen, wie die künftige Skateanlage einmal aussehen soll. Höchste Zeit also, auch offiziell die Baustelle mit dem symbolischen Spatenstich zu eröffnen, welcher Tag wäre dafür besser geeignet gewesen als der internationale „Go Skateboarding Day“ am 21. Juni. Im Herbst soll die neue Skateanlage am Willy-Stein-Stadion fertig sein.

Um der wachsenden Begeisterung für den Skatesport gerecht zu werden, wird derzeit am Willy-Stein-Stadion eine neue Skateanlage gebaut. Die alte Anlage am Adam-Stegerwald-Hof ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die Modernisierung und Erweiterung war dort nicht möglich, unter anderem wegen zusätzlichen Lärmimmissionen. „Der Weg zum neuen Standort war nicht ganz einfach, aber wir haben hier eine sicherlich sehr gute Lösung gefunden, die sowohl die planungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt als auch gut erreichbar und zentral ist“, erklärte Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg. Der Skatepark sei eine optimale Ergänzung der Sportanlage und auch der Lärmschutz sei natürlich mitbedacht worden.

Bürgermeister Stephan Muckel blickte beim offiziellen Spatenstich zurück: „Es gab umfassende und konstruktiv genutzte Beteiligungsmöglichkeiten. Vor gut zwei Jahren standen hier bei einem ersten Termin rund 30 Fans des Skatesports und brachten ihre Wünsche für die neue Anlage in kleinen Gruppen zu Papier. Einer dieser Wünsche war auch die barrierefreie Nutzbarkeit der Anlage, die wir natürlich gerne ermöglichen.“

Seitdem ist einiges passiert: Weitere Beteiligungsformate und Planungsarbeiten sind gelaufen, die Baugenehmigung liegt vor, die Lärmschutzwand steht und auch andere vorbereitende Arbeiten wie Bodenproben, Kampfmittelräumdienst und Kanalarbeiten sind erledigt. „Jetzt geht es hier wirklich los und im Herbst soll der neue Skatepark nutzbar sein“, freut sich Stephan Muckel und bedankt sich bei allen am Bau Beteiligten und bei den anwesenden Vertretungen der Skater*innen für die Unterstützung bei der Planung.

Auf der rund 900 Quadratmeter großen Fläche sollen sowohl Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene attraktive Möglichkeiten zum Skaten finden. Die Anordnung der Elemente zielt darauf ab, eine Vielzahl an möglichen, miteinander kombinierbaren Fahrtwegen bereitzustellen und ermöglicht so eine nachhaltig kreative Nutzbarkeit des Skateparks.

Verfallszeitpunkt: 1. August 2024

Parkhaus Aachener Straße: Umfassende Sanierungsarbeiten

An dem Parkhaus auf der Aachener Straße findet ab dem 1. Juli eine umfassende Sanierung statt. Es erfolgen Arbeiten an der Oberflächenbeschichtung der oberen beiden Freidecks, der Stahlskelettkonstruktion an allen Fahrrampen sowie Betonsanierungsarbeiten im gesamten Parkhaus.

Das Parkhaus, das vom Kreis Heinsberg unterhalten wird, ist in einem schlechten Zustand, die Arbeiten sind deshalb dringend erforderlich. Ab dem 1. Juli sind zunächst die oberen beiden Freidecks nicht befahrbar. In den Sommerferien, ab dem 15. Juli, ist das Parkhaus zeitweise komplett gesperrt. Je nach Arbeitsfortschritt wird es teilweise wieder freigegeben. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August.

Verfallszeitpunkt: 27. Juli 2024