CityCards – ein Stück Erkelenz zum Mitnehmen

Erkelenz hat viele schöne Seiten, deshalb hat das Stadtmarketing eine Postkartenserie mit Motiven aus Erkelenz neu aufgelegt. Die „Erkelenzer CityCards“ liegen bereits an mehreren Stellen in Erkelenz aus und können kostenlos mitgenommen werden.  „Unterstützen Sie uns bei der Werbung für unsere schöne Stadt und nehmen Sie ein Stück Erkelenz mit nach Hause“, fordert Bürgermeister Stephan Muckel die ErkelenzerInnen auf.

Neun verschiedene Motive wurden ausgewählt, um auf das direkte Lebensumfeld der Erkelenzer*innen aufmerksam zu machen – darunter das Alte Rathaus, das Herrenhaus auf Haus Hohenbusch und die Baumallee in Borschemich. Ein Motiv mit Augenzwinkern zeigt „Erkelenz bei Nacht“, ein weiteres die ausgelassene Feierstimmung bei einem der vergangenen Lambertusmärkte. Ein Stück „Erkelenz“ kann als Erkelenzer CityCard kostenfrei mitgenommen werden zum Sammeln oder Verschicken.

Die Erkelenzer CityCards und die zugehörigen Kartenhalter werden den ortsansässigen interessierten Gastronomen und anderen interessierten Lokalen durch das Stadtmarketing der Stadt Erkelenz gratis zur Verfügung gestellt. Aktuell sind sie bei den Gastronomiebetrieben am Markt und am Johannismarkt, bei Foto Schmitter und in Haus Hohenbusch zu erhalten, bald auch an weiteren Stellen in Erkelenz und in den Dörfern.

Die zum Auftakt ausgewählten Kartenmotive bilden nur den Startschuss. Das Stadtmarketing freut sich über Ihre Vorschläge. Haben Sie schöne Momente oder Motive im Erkelenzer Stadtgebiet fotografisch festgehalten und möchten diese mit anderen teilen? Dann senden Sie uns Ihr Bild gerne an karin.jentgens@erkelenz.de. „Wir freuen uns auf kreative Ideen und lassen uns gerne mit ausgefallenen Motiven überraschen“, so Karin Jentgens, Referentin Stadtmarketing.

Verfallszeitpunkt: 22. Oktober 2022

WenDo-Kurs für Mädchen in den Herbstferien

Sicher, stark und selbstbewusst! Ein Kurs zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren findet am 4. und 5. Oktober jeweils von 10 bis 14 Uhr im Familienzentrum, Westpromenade 5, statt. Bei gutem Wetter wird im Freien trainiert.

WenDo ist ein ganzheitliches Konzept der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, das an den Stärken von Frauen und Mädchen ansetzt. Sich wehren und durchsetzen, Entscheidungen treffen, die eigene Kraft kennen lernen und nutzen, die eigenen Grenzen wahrnehmen und für deren Respektierung eintreten, das alles lernen die Mädchen im Kurs.

WenDo ist kein Kampfsport. Klarheit und Entschlossenheit stehen im Vordergrund, wenn es darum geht die eigene Würde, Gesundheit und Lebendigkeit zu schützen.

Alle Mädchen, unabhängig von körperlicher Fitness, Hautfarbe, Alter und Lebensweise können dies lernen und sind willkommen.  WenDo ermutigt, stärkt, macht Spaß und aktiviert.

Der Kurs kostet 49 Euro je Person. Teilnahme nur mit Anmeldungen bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Erkelenz: Elke Bodewein

Telefon: 02431-85248, E-Mail: elke.bodewein@erkelenz.de

Verfallszeitpunkt: 5. Oktober 2022

Laienschauspieler/innen gesucht

Die Erkelenzer Drehbuchautorin und Regisseurin Jacqueline Jansen sucht für ihren Debütfilm Laienschauspieler*innen aus Erkelenz und Umgebung. Jung und Alt zwischen 20 und 85 Jahren können sich für das Casting melden. Der Film „Sechswochenamt“ beschäftigt sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen während der Corona-Pandemie.

Der Film „Sechswochenamt“ mit einer Länge von etwa 100 Minuten ist der erste lange Spielfilm von Jacqueline Jansen. Die gebürtige Erkelenzerin arbeitet seit 2013 im Bereich Produktion und Regie. „Der Film ist ein spannendes und  emotionales Projekt einer jungen Erkelenzerin für alle Bürgerinnen und Bürger, die einmal in einem Film mitspielen möchten“, findet Bürgermeister Stephan Muckel.

Die gesuchten Laien benötigen keine Schauspielerfahrung. Die Dreharbeiten finden ab März nächsten Jahres in Erkelenz und dem Kreis Heinsberg statt. Der Film wird auf Festivals und im Kino gezeigt sowie auf Streaming-Diensten veröffentlicht. Weitere Informationen zum Projekt und dem Casting gibt es unter:

www.filmweh.de/WORK/SECHSWOCHENAMTCASTING

Verfallszeitpunkt: 8. Oktober 2022

Erinnerungskultur in Erkelenz erfahren

Der Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. hat seine Informationen zur „Route gegen das Vergessen“ neu aufgelegt. Die in der Region einmalige Route erinnert mit 12 Stationen und Informationstafeln im Erkelenzer Stadtgebiet an Opfer, Täter und Widerstand während der nationalsozialistischen Diktatur.

Die 3. erweiterte Auflage der Broschüre zur „Route gegen das Vergessen“ sowie ein Flyer für eine entsprechende Fahrradtour wurden am 1. September anlässlich der Erinnerung an den Überfall auf Polen, mit dem vor 83 Jahren der 2. Weltkrieg ausbrach, vorgestellt.  Auf 60 Seiten gibt die Broschüre vertiefende Informationen zu den 12 Stationen der „Route gegen das Vergessen“ mit Erinnerungsorten in der Erkelenzer Innenstadt sowie in Hetzerath, Lentholt und Lövenich.

Die Erinnerungsorte in der Erkelenzer Innenstadt sind zu Fuß erfahrbar. Ein Flyer zur „Route gegen das Vergessen“ informiert darüber hinaus über eine 24 Kilometer lange Fahrradtour, die alle Erinnerungsorte miteinander verbindet.

„Wir dürfen nie aufhören, uns an dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte zu erinnern. Indem wir die Erinnerung wachhalten, übernehmen wir Verantwortung dafür, dass sich die Geschichte nicht wiederholt“, erklärte Bürgermeister Stephan Muckel bei der Vorstellung der aktualisierten Materialien.

Die 2. vergriffene Auflage wurde von Rita Hündgen, Wilfried Mercks und Hubert Rütten vom Erkelenzer Heimatverein umfassend überarbeitet und ergänzt und vom Erkelenzer Künstler Michael Franke gestaltet. „Neu im Kapitel ‚Kritische Kirche‘ ist beispielsweise die umfassende Information über das Wirken des in Terheeg geborenen Joseph Emonds. Er hat als Geistlicher Menschen jüdischen Glaubens geholfen. Ihm wird seit einigen Jahren in Israel in Yad Vashem als ‚Gerechter unter den Völkern‘ gedacht“, informierte Rita Hündgen.

Die neue Auflage der Materialien wurde von NRWeltoffen, dem Landesprogramm gegen Rechtsradikalismus und Rassismus und der Stadt Erkelenz finanziell unterstützt.

Mit dem Projekt „Route gegen das Vergessen“ haben sich weitere Aktionen zur Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen im Erkelenzer Stadtgebiet entwickelt. So gibt es Schulprojekte und Kooperationen zum Gedenken an die Reichsprogromnacht am 9. November. Auch die Aktion der akustischen Stolpersteine, bei der am 27. Januar zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus alle bekannten Namen der deportierten Personen aus dem Erkelenzer Stadtgebiet in Dauerschleife am Marktplatz abgespielt werden, ist aus dem Projekt heraus entstanden.
„Als Stadt unterstützen wir die Projekte, die die Erinnerungskultur in Erkelenz fördern. Das beklemmende Gefühl, dass das Erinnern an die Verbrechen von damals auslöst, ist dabei manchmal auch notwendig und aktueller denn je. Es darf nicht sein, dass ein Erkelenzer Ratsherr bedroht wird und gegen ihn offensichtlich rechtsextremistische Straftaten begangen werden, es darf nicht sein, dass Mitglieder in unserer Gesellschaft Rassismus oder Antisemitismus erfahren. Dagegen Haltung zu zeigen, ist unser aller Aufgabe“, fordert Stephan Muckel.

Seit 2006 wird die „Route gegen das Vergessen“ entwickelt und stetig unter Federführung des Erkelenzer Heimatvereins mit vielen ehrenamtlich Engagierten erweitert.
Wilfried Mercks ergänzt: „Die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen im Erkelenzer Stadtgebiet ist noch unvollständig. Beispielsweise fehlt die Aufarbeitung der in Erkelenz und Umgebung festgehaltenen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Wer sich unserem Bürgerprojekt „Route gegen das Vergessen anschließen möchte, ist jederzeit willkommen.“

Die Broschüre zur „Route gegen das Vergessen“ ist in der Geschäftsstelle des Heimatvereins kostenlos erhältlich. Eine Spende zur Finanzierung der Druckkosten ist willkommen. Unter www.heimatverein-erkelenz.de kann die Broschüre online eingesehen werden. Ebenso werden kostenlose Exemplare an die Erkelenzer Schulen geschickt. Die Broschüre ist geeignet für Schulklassen ab der 7. Jahrgangsstufe.

Verfallszeitpunkt: 2. Oktober 2022