Die Nacht der Bibliotheken in der Stadtbücherei

Die landesweite Nacht der Bibliotheken findet unter dem Motto „Wissen. Teilen. Entdecken.“ am 4. April statt. In der Stadtbücherei Erkelenz geht es um 15 Uhr mit einem bunten Programm los.

    • Ab 15 Uhr wird die Profi-Manga-Zeichnerin Alexandra Völker in zwei Kursen zuerst Kinder von 8 bis 12 Jahren und anschließend Jugendliche ab 12 Jahre in die bunte Welt der Manga einführen und mit ihnen zunächst Taschenmonster und dann bekannte Anime-Klassiker zeichnen und ausmalen. Die Anmeldegebühr beträgt zwei Euro und ist unter 02431 85362 möglich.
    • Um 19 Uhr laden wir ein, bei einem Getränk und Knabbereien anregende Gespräche über die nachfolgende Lesung mit Spiegel-Bestsellerautorin Anne Siegel und ihrem neuesten Buch „Wo Islands wilde Seele wohnt“ zu führen. Die Karten für die Lesung sind im Vorverkauf in der Stadtbücherei für acht Euro, an der Abendkasse für zehn Euro erhältlich.

Ganztägig kann die Wanderausstellung „Konsum im Wandel: Machen wir’s nachhaltig!“ vom Projekt MehrWertRevier der Verbraucherzentrale NRW besichtigt werden.

Mit der Nacht der Bibliotheken möchten der Deutsche Bibliotheksverband und seine 16 Landesverbände bundesweite Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Angebote und Services von Bibliotheken richten und die Menschen einladen, ihre Bibliotheken neu zu erleben.

Verfallszeitpunkt: 5. April 2025

Seeplanung Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler

Der Masterplan zur Nutzung des zukünftigen Sees wurde in der Verbandsversammlung des Zweckverbands LANDFOLGE Garzweiler 18. März beschlossen. Der See wird ab 2036 über die Rheinwassertransportleitung mit Wasser aus dem Rhein befüllt. Erkelenz ist eine der Städte, die unmittelbar an diesem See liegen wird.

 

Der zukünftige See

Der See soll etwa 2.200 Hektar groß und 165 Meter tief sein. Damit ist er in etwa so groß wie ein Fünftel des gesamten Erkelenzer Stadtgebiets und mehr als doppelt so tief, wie der Erkelenzer Lambertusturm hoch ist. Die Dörfer Keyenberg, Oberwestrich, Unterwestrich, Berverath und Kuckum sowie Holzweiler grenzen im Westen an den zukünftigen See. Östlich führt die Autobahn 44n vorbei. Der zukünftige See wird ab 2036 mit ansteigendem Grundwasser und mit Wasser aus dem Rhein befüllt. Hierzu wird eine unterirdische Transportleitung gebaut. Die Befüllung des Sees soll etwa drei Jahrzehnte dauern, erste Nutzungen sollen ab Anfang der 2040er Jahre bereits möglich sein.

Rund ein Jahr hat der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler den nun beschlossenen Masterplan unter Beteiligung verschiedener Akteure entwickelt. Der Masterplan ist als umfassendes Planungsdokument für die Entwicklung des Sees und des unmittelbaren Umfelds sowie der Uferbereiche für die kommenden Jahrzehnte zu verstehen. Insgesamt ist das Ufer etwa 20 Kilometer lang. 16 Prozent des Ufers sind für Freizeit, Tourismus, Siedlungen und Infrastruktur vorgesehen. Mehr als die Hälfte des Ufergebietes soll als naturbelassene Zonen gestaltet werden. Rund ein Drittel der Flächen sind als sogenannte Freiflächen, die vom Menschen beispielsweise landwirtschaftlich genutzt werden können, vorgesehen.

Das passiert in Erkelenz

Die Planung sieht neben einer starken Begrünung und großen Naturflächen für Erkelenz folgende Entwicklungen vor: Es wird ein Seerundweg angelegt, der unter anderem Keyenberg und Holzweiler verbindet und für den Fuß- und Radverkehr gedacht ist. In Keyenberg soll ein lokaler Strand als Zugang zum See und ein Fußweg zur Seepromenade entstehen. In Holzweiler soll einer von drei Sportboothäfen entstehen. Außerdem sollen hier für den zukünftig erwarteten Tourismus auch Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie und ein Stellplatz für Wohnmobile erbaut werden. Holzweiler soll zudem ein Dokumentationszentrum zum Tagebau und einen Aussichtsort erhalten. Die Radanbindung in Richtung Erkelenz Kernstadt soll zudem verbessert werden. In Keyenberg, Kuckum und Holzweiler wird darüber hinaus jeweils eine Mobilstation entstehen.

Zeitliche Planung und Historie

Der beschlossene Masterplan reicht bis in die 2070er Jahre. Bis 2035 sollen die Böschungen und Uferbereiche fertiggestellt werden, bevor 2036 dann mit der Flutung des Sees begonnen wird. Bereits im Jahr 2041 aber wird der See zur Hälfte geflutet sein, dann ist auch eine Nutzung der Wasseroberfläche möglich.

Die Internationale Gartenausstellung (IGA), die 2037 rund um den entstehenden See stattfinden wird, ist ein wichtiger Meilenstein. Sie dient der Erschließung und landschaftsbezogenen Gestaltung der Standorte und der Schaffung von ersten attraktiven Angeboten. 2066 soll nach aktueller Planung der finale Wasserstand erreicht sein.

Der Vorstellung des Masterplans ging ein langer Prozess der Erarbeitung und Abstimmung voraus, der die betroffenen Kommunen und ihre Bürgerschaft, aber auch die RWE Power AG sowie verschiedene Verbände, Organisationen und die Wirtschaft auf lokaler und regionaler Ebene einschloss.

Um alle Interessensgruppen einzubeziehen, wurden 2024 eine Online-Befragung und verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. An der Befragung haben sich rund 3.000 Menschen beteiligt. Außerdem wurden zwei öffentliche Planungswerkstätten in Jüchen und Erkelenz durchgeführt, die etwa 300 Interessierte besuchten. An den im Herbst 2024 geführten Touren entlang des zukünftigen Sees nahmen etwa 200 Personen teil.

Beteiligte an der Planung

Der Zweckverband ist von an den Tagebau Garzweiler II angrenzenden Kommunen gegründet worden, um den See und das unmittelbare Umfeld gemeinsam zu entwickeln. Die Erstellung des Masterplans für die Nutzung des Sees erfolgte in Zusammenarbeit mit den Fachbüros der RHA Reicher Haase Assoziierte, Club L94 Landschaftsarchitekten, Planersocietät sowie Project M gemeinsam mit Fachleuten aus den Kommunen und Landesbehörden.

Vertreten im verantwortlichen Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler sind die Stadt Mönchengladbach, die Stadt Erkelenz, Jüchen, Grevenbroich und die Landgemeinde Titz.

Verfallszeitpunkt: 17. April 2025

Schulaktion für Verkehrssicherheit

„Sicher und selbstständig im Straßenverkehr“ hieß es am 18. und 19. Februar für die Schülerinnen und Schüler des Cornelius-Burgh Gymnasiums und der Realschule Erkelenz. Unter diesem neuen Motto startete in diesem Jahr die Mitmachaktion der AGFS NRW zur Verkehrssicherheit. In diesem Jahr machte die Aktion wieder in Erkelenz Halt. Ziel ist es, Kinder der Klassen fünf und sechs durch Ausprobieren für das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren und gleichzeitig zu motivieren, Alltagswege selbstständig und aktiv zurückzulegen.

 

Voller Fokus auf den Straßenverkehr

Die Mitmachaktion der AGFS unterstützt junge Radfahrende dabei, mit wachen Augen mögliche Gefahrenstellen zu erkennen und sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. In verschiedenen Modulen lernten die Schulkinder, Entfernungen und Geschwindigkeiten im Straßenverkehr richtig einzuschätzen. Sie konnten ihre eigene Reaktionszeit testen und lernten wichtige Verkehrszeichen und -regeln kennen. „Die Ausstellung bringt den Kindern auf spielerische Weise näher, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt und trägt somit zur Stärkung der Verkehrssicherheit in Erkelenz bei“, freut sich Nicole Stoffels, Mobilitätsmanagerin im Planungsamt der Stadt Erkelenz.

Drei Module zum Austesten

Im ersten Modul wurden Alltagssituationen aus der Sicht eines Radfahrers bzw. einer Radfahrerin nachgestellt. Die Schülerinnen und Schüler traten selbst in die Pedale und erlebten, dass sie im Straßenverkehr all ihre Konzentration und Aufmerksamkeit benötigen, um Gefahrenpunkte frühzeitig zu erkennen. Beim Reaktionstest konnten die Kinder erfahren, wie herausfordernd es ist, rechtzeitig auf wechselnde Signale zu reagieren. Wichtige Verkehrszeichen und die dazugehörigen Regeln wurden auf einer Karte erklärt. Abschließend durften die Schulkinder noch die Sichtbarkeit ihrer Reflektoren testen.

Verfallszeitpunkt: 16. April 2025

Entwicklung der fünf Dörfer am Tagebaurand

Am 1. April findet um 18 Uhr in der Mensa der Erkelenzer Hauptschule die zweite Planungswerkstatt zur Entwicklung der Dörfer Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich und Berverath statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich bis zum 25. März anmelden.

Aufgrund des vorgezogenen Kohleausstiegs bleiben die fünf Dörfer erhalten. Wie die Dörfer wieder mit Leben gefüllt werden können, ist wesentlicher Bestandteil einer Bürgerbeteiligung, die von der Stadt Erkelenz in Auftrag gegeben wurde. Umgesetzt wird die Beteiligung vom Planungsbüro MUST Städtebau aus Köln, das die Stadt Erkelenz bereits 2023 bei der Entwicklung einer Zukunftsvision für die Flächen, die nun erhalten bleiben, begleitet hat. Ziel ist die Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für die fünf Dörfer.

Der Beteiligungsprozess für die Entwicklung der fünf Dörfer begann mit einem Auftaktgespräch Ende Oktober. Rund 100 Interessierte aus der Bevölkerung brachten Ideen zu möglichen Nutzungen, zur Verkehrsinfrastruktur, der Grünflächenentwicklung sowie zu weiteren Maßnahmen ein. Diese Themen wurden bereits bei der ersten Planungswerkstatt im Dezember letzten Jahres konkretisiert. Mitte Februar fand ein geführter Spaziergang mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und dem Planungsbüro MUST Städtebau aus Köln statt. Dabei wurde vor Ort über die Entwicklungsmöglichkeiten der Dörfer Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath gesprochen.

Ziel der zweiten Planungswerkstatt ist es, Diskussionen über den erarbeiteten Rahmenplan der fünf Dörfer zu führen. Dieser Rahmenplan soll Maßnahmen und Aussagen für jedes der fünf Dörfer enthalten. Außerdem sollen in der etwa dreistündigen Veranstaltung auch über einzelne Fokusräume und ihre konkrete Entwicklung gesprochen werden.

Die Ergebnisse der Gespräche werden anschließend gesammelt und sind Grundlage für die endgültige Ausarbeitung des Entwicklungskonzeptes durch das Büro MUST. Wer an der Planungswerkstatt teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen. Zur Vorbereitung der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich an planungswerkstatt@erkelenz.de.

Vor der politischen Sommerpause soll das erarbeitete Konzept dem Rat der Stadt Erkelenz als Grundlage eines politischen Beschlusses vorgelegt werden. Das Konzept, insbesondere die Verankerung konkreter Maßnahmen, ist eine Voraussetzung, damit die Stadt Erkelenz finanzielle Fördermittel zur Entwicklung der Dörfer Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath beantragen kann.

Eine ausführliche Dokumentation des bisherigen Prozesses befindet sich unter folgendem Link: https://www.erkelenz.de/zukunftsvision-dorfbelebung/

Verfallszeitpunkt: 15. April 2025

Vorlesewettbewerb in der Stadtbücherei

Beim Regionalentscheid des 66. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels wurden die beiden besten Vorlesenden des Kreises Heinsberg gesucht – und gefunden! Für den Norden traten am 20. Februar Teilnehmende aus den Schulen in Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg in der Erkelenzer Stadtbücherei an. Die besten Lesenden aus dem Süden des Kreises (Heinsberg, Geilenkirchen, Übach-Palenberg, Gangelt, Selfkant) stellten sich in der Stadtbücherei Geilenkirchen am 21. Februar der fachkundigen Jury.

Alle Teilnehmenden lasen einen Text aus einem selbst ausgewählten Buch und einen vorgegebenen Pflichttext. Sowohl in Erkelenz als auch in Geilenkirchen verfolgten viele Zuschauer*innen den Vorlesewettbewerb und die von den Jugendlichen ausgewählten Texte waren gut gewählt. In Erkelenz konnte sich Alexander Holz vom Cusanus-Gymnasium Erkelenz gegen seine Mitstreitenden durchsetzen. Er fährt in der nächsten Woche nach Köln zum Bezirksentscheid und hat dann die Chance, auch auf Landes- und Bundesebene weiterzukommen. Auf dem zweiten Platz landete Neele Bär vom Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg, den dritten Platz konnte sich Magdalena Britscho vom Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz sichern. Für alle Teilnehmenden gab es eine Urkunde und ein Buchgeschenk.

An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 6.600 Schulkinder der 6. Klassen. Mit etwa 600.000 Teilnehmenden jährlich ist der Vorlesewettbewerb der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel ist, öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken.

 

Verfallszeitpunkt: 14. April 2025

Beteiligung zur Radroute West

Eine Online-Beteiligung zur Radroute West ist seit dem 17. Februar möglich. Zum Abschluss der Beteiligung findet am Dienstag, 25. März, um 18 Uhr in der Erkelenzer Stadthalle eine Veranstaltung statt.

Die Stadt Erkelenz lädt alle Interessierten ein, sich bei der Veranstaltung über die Radroute West zu informieren, über die Planungsideen ins Gespräch zu kommen und sich zu beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Radroute West ist Teil des Fahrrad-Routen-Netzes, das der Rat der Stadt Erkelenz im September 2022 als Konzept für die zukünftige Radwegeplanung beschlossen hat. Die Radroute West verläuft von Matzerath rund 2,5 Kilometer über das Oerather Mühlenfeld und den Schulring in die Erkelenzer Innenstadt.

Die Stadt Erkelenz hat bereits die Bürgerschaft, die entlang der Route wohnt, persönlich eingeladen, sich zu beteiligen. Grundsätzlich sind aber alle Interessierten eingeladen, sich zu informieren und die eigene Meinung mitzuteilen.

Umfassende Informationen zu den Planungsideen entlang der Radroute West gibt es im Beteiligungsportal der Stadt Erkelenz unter: www.erkelenz.de/mitmachen/radroute-west
Dort ist auch ein Video veröffentlicht, in dem Bürgermeister Stephan Muckel die Route mit dem Fahrrad abfährt und die Planung erläutert. Wer bei der Veranstaltung in der Stadthalle nicht anwesend sein kann, hat noch bis zum 25. März die Möglichkeit, sich online zu informieren und zu beteiligen.

Die Rückmeldungen aus der Beteiligung werden der Politik als Stimmungsbild mitgegeben. Im Mai wird in den politischen Gremien der Stadt Erkelenz entschieden, ob ein Förderantrag zur Finanzierung der Radroute West gestellt werden soll. Im Falle der Zustimmung durch die Politik und eines positiven Förderbescheids sollen die Maßnahmen abschnittweise umgesetzt werden.

Verfallszeitpunkt: 10. April 2025

Die Saatgut-Bibliothek ist zurück!

Der Frühling ruft – Zeit, den Garten insektenfreundlich zu gestalten! In der Stadtbücherei ist ab sofort die Saatgut-Bibliothek geöffnet.

Es funktioniert ganz einfach: Das Saatgut kann in der Bibliothek ausgeliehen werden. Dabei steht eine Auswahl aus verschiedenen Gemüse-, Kräuter- und Blumensorten zur Verfügung. Nachdem der Samen gepflanzt und die Ernte abgeschlossen ist, soll der getrocknete Samen zurück in die Bücherei gebracht werden.
Die Aktion ist nachhaltig und hilft dabei, samenfeste und seltene Sorten zu erhalten. Außerdem ist die Saatgutbibliothek kostenfrei nutzbar und bietet für alle die Möglichkeit neue Pflanzenarten kennenzulernen.

Verfallszeitpunkt: 9. April 2025

Kitabedarfsplanung in Erkelenz

Der Jugendhilfeausschuss hat am 6. März getagt. Im Fokus der Beratungen stand unter anderem die Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege für die Kindergartenjahre 2025/2026 bis 2029/2030.

Der Bedarfsplan für Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege bildet die Grundlage für die Planung von Kita-Plätzen und Plätzen in der Kindertagespflege im gesamten Stadtgebiet. Der Bedarfsplan wird jährlich im März fortgeschrieben, da er auch die Basis für die Beantragung von Landesmitteln zur anteiligen Finanzierung von Kita-Plätzen ist.

Fortschreibung Bedarfsplanung Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

Die planerische Verantwortung zu einer bedarfsgerechten Versorgung mit Kita-Plätzen für Kinder unter und über drei Jahren obliegt dem Amt für Kinder, Jugend, Familie und Soziales der Stadt Erkelenz. Dafür werden die vorhandenen Angebote im Stadtgebiet und der tatsächliche Bedarf erfasst.
Für Kinder zwischen drei und sechs Jahren, die einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz haben, ergibt sich in den kommenden Jahren ein voraussichtlicher Platzbedarf für 1258 bis 1400 Kinder. Für diese Kinder stehen im nächsten Kindergartenjahr 1385 Betreuungsplätze zur Verfügung. Dieses Platzangebot wird unter anderem durch Überbelegungen im gesetzlich erlaubten Rahmen realisiert.
Insgesamt kann allen Ü3-Kindern ein Platz angeboten werden.

Kinder bis drei Jahren haben Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder einer Kindertagespflege.
Aufgrund der Anmeldungen im Kitanavigator und den formulierten Bedarfen der
Familien geht die Stadt Erkelenz von einem Bedarf von Plätzen für Kinder unter drei Jahren für mindestens 50 Prozent der Kinder aus. Im U3-Bereich wird das Angebot in Kindertageseinrichtungen ergänzt durch das familiäre, flexible Angebot der Kindertagespflege. Mit 145 Plätzen gegenüber 117 Tagespflegeplätzen im Vorjahr kann ein deutlicher Platzzuwachs verzeichnet werden. Insgesamt können so im nächsten Kita-Jahr 488 U3-Plätze angeboten werden.
Die Versorgungsquote liegt damit bei etwa 41 Prozent, ein Großteil der berufstätigen Eltern erhält somit einen Betreuungsplatz für ein Kind unter drei Jahren. Bis zu einer gesamtstädtischen Versorgungsquote von 50 Prozent fehlen jedoch mindestens 106 U3-Plätze.
Die Versorgungsquoten im U3-Bereich bezieht die Stadt Erkelenz dabei auf die gesamte Altersgruppe der Kinder zwischen null und drei Jahren. Beim Vergleich von Versorgungsquoten zwischen verschiedenen Kommunen ist dies wichtig zu beachten, da manche Kommunen lediglich die Altersgruppen zwischen einem Jahr und drei Jahren in die Berechnung einbeziehen und somit allein durch die andere Berechnung eine höhere Versorgungsquote erzielen.
Wird die Erkelenzer Versorgungsquote auf die Kinder ab einem Jahr bezogen, für die die Betreuungsplätze vorrangig in Anspruch genommen werden, so beträgt die Versorgungsquote 61 Prozent.

Insgesamt macht die zunehmend stärkere Nachfrage nach U3-Plätzen einen weiteren Platzausbau erforderlich.
Der Neubau der Kindertagesstätte im Bauxhof wird sowohl zur Entlastung der Überbelegungen bei Kita-Plätzen für Kinder über drei Jahren, als auch zum weiteren Ausbau der U3-Plätze beitragen. Voraussichtlich wird die Kita im kommenden Kita-Jahr, jedoch erst in 2026, nutzbar sein.
Aufgrund rückläufiger Kinderzahlen kann voraussichtlich ab dem Kita-Jahr 2026/2027 die Überbelegung in den Kitas schrittweise abgebaut und gleichzeitig das Platzangebot für Kinder unter drei Jahren ausgebaut werden. Weitere Maßnahmen zur Steigerung der Versorgungsquote werden in der Fortschreibung der Kitabedarfsplanung aufgelistet. Unter anderem wird geprüft, ob eine weitere Kindertageseinrichtung in Gerderath in evangelischer Trägerschaft errichtet werden kann. Gleichzeitig sollen weitere Kindertagespflegepersonen angeworben und qualifiziert werden. Hier wird insbesondere ein Fokus auf potenzielle Angebote in den Dörfern und Ortsteilen gelegt.

Die Fortschreibung der Kita-Bedarfsplanung wurde dem Jugendhilfeausschuss vorgelegt und unverändert beschlossen. Das Dokument kann auf der Webseite der Stadt Erkelenz eingesehen werden.

Nachfolge Leitung des Amtes für Kinder, Jugend, Familie und Soziales

Ralf Schwarzenberg, der seit 2019 das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Soziales der Stadt Erkelenz leitet, geht mit Ablauf des 30. April in den Ruhestand. Ihm folgt zum 1. Juni Tim Wüster nach, der sich im Ausschuss vorstellte und bisher unter anderem als Teamleitung beim Jugendamt in Krefeld tätig war.

Verfallszeitpunkt: 8. April 2025

Gemeinschaftshauptschule Erkelenz freut sich über Spenden

Nach dem traditionellen Schöffenessen am Freitag vor Heiligabend wurden die dort gesammelten Spendengelder am 7. März an den Förderverein der Gemeinschaftshauptschule Erkelenz (GHS) übergeben.

In Erkelenz ist es schon lange üblich, dass aus Anlass des traditionell zum Jahresende stattfindenden Schöffenessens einige Institutionen Geld für einen wohltätigen Zweck spenden. Die Kreissparkasse Heinsberg, die Volksbanken Mönchengladbach und Heinsberg sowie die NEW AG gaben auch 2024 jeweils 1.500 Euro. Ebenso ging ein Sparschwein durch die Reihen, in dem sich am Ende des Abends 1.365,69 Euro befanden. Mit den insgesamt 7.365,69 Euro wurde der Förderverein der Gemeinschaftshauptschule Erkelenz bedacht. Zusätzlich hat das Kreiswasserwerk 100 Brezeln an die Tafel gespendet.

Der Schulleiter der GHS Erkelenz, Markus Monjeamb, bedankte sich herzlich für die Spende und nannte Projekte an seiner Schule, die mit dem Geld unterstützt werden sollen: Die Lesezeit und der Eine-Welt-Laden sollen unter anderem von dem Geld profitieren.
„Wir sind stolz auf unsere Hauptschule und wissen um den Wert der Arbeit“, äußert sich der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen bei der Spendenübergabe.

Verfallszeitpunkt: 7. April 2025

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