Ausschuss für Stadtentwicklung hat getagt

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Strukturwandel hat am 5. Mai getagt. Unter anderem waren der Bebauungsplan „Nahversorgung Lövenich“, die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans, die Anpassung des Verkehrskonzepts in der Innenstadt, die Umgestaltung der Ostpromenade und des Kölner Tors, ein Sachstandsbericht zur Radroute West sowie eine Kooperationsvereinbarung zu den Gewerbeflächen Ost Thema in der vergangenen Sitzung.

 

Änderung Verkehrskonzept Innenstadt

Nach knapp einem Jahr hat die Stadtverwaltung mit Unterstützung der Planungsgruppe MWM eine Evaluierung der veränderten Verkehrsführung in der Innenstadt vorgenommen. Diese hat ergeben, dass die Ziele weitgehend erreicht wurden. So hat der motorisierte Verkehr im Kern am Kölner Tor deutlich abgenommen. Jedoch wird nach wie vor an manchen Stellen, konkret vom Kölner Tor kommend in Richtung Hermann-Josef-Gormanns-Straße, entgegen der örtlichen Beschilderung/Regelung gefahren.

Verschiedene Möglichkeiten, um dem Wunsch nach einer Fahrbeziehung vom Westen in Richtung Mobilstation bzw. in Richtung Osten der Innenstadt nachzukommen und gleichzeitig die politisch beschlossenen Ziele zur Mobilität in der Innenstadt zu wahren, hat die Stadtverwaltung geprüft und im Ausschuss vorgestellt. Die Verwaltung sprach sich für die Variante der kompletten Öffnung der Hermann-Josef-Gormanns-Straße für den motorisierten Verkehr aus. Auf diese Weise kann der PKW-Verkehr vom Kölner Tor kommend wieder nach links in die Straße einbiegen.

Der Ausschuss stimmte der vorgeschlagenen Variante einstimmig zu. Der Beschluss gilt vorbehaltlich des noch zu treffenden Beschlusses im Rat der Stadt Erkelenz. Ein Umsetzungstermin wird bei entsprechendem Beschluss zu gegebener Zeit kommuniziert.

Umgestaltung Ostpromenade und Kölner Tor

Im September 2022 und 2023 hat der Ausschuss Planungskonzepte der Ostpromenade sowie des Kölner Tors beschlossen, damit die Verwaltung diese als Grundlage zur Einreichung finanzieller Förderanträge verwenden kann. Die Förderanträge wurden bewilligt, die Gelder müssen bis Ende 2027 bzw. bis Ende 2030 verwendet werden.

Während der nördliche Teil der Ostpromenade zusammen mit der Errichtung der Mobilstation umgestaltet wurde, wurde der südliche Teil sowie der Umbau des Kölner Tors zunächst zurückgestellt.

Die Planung für den südlichen Teil der Ostpromenade wurde nun vertieft. Die Einbahnstraßenregelung für den motorisierten Verkehr ab der Einmündung der Schwatte Jräet bleibt Bestandteil des Umbauvorhabens. Dadurch wird die Fahrbahnbreite reduziert und breitere Gehwege auf beiden Seiten werden ermöglicht. Die Stellplätze auf der Südseite der Fahrbahn bleiben erhalten, außerdem wird der Umbau so gestaltet, dass Außengastronomie möglich ist. Ebenso sind Ladezonen für die ansässigen Gewerbetreibenden eingeplant.

Das 2023 vorgestellte Planungskonzept für den Umbau des Kölner Tors wurde politisch zwar beschlossen, jedoch teilweise kritisch gesehen. Dies hat die Verwaltung zum Anlass genommen, die Planung nun zusammen mit der Planungsgruppe MWM weiterzuentwickeln und mehr Grünbereiche einzuplanen. Aufgrund vieler vorhandener Leitungen und Kanäle ist die Pflanzung von Bäumen am Kölner Tor herausfordernd. Es konnte jedoch eine Variante entwickelt werden, bei der Bäume beidseits der etwa mittig angelegten Fahrbahn gepflanzt werden können. Breite Gehwege werden auf beiden Seiten vorhanden sein. Barrierefreie Übergänge werden soweit möglich umgesetzt.

Der Ausschuss stimmte den geänderten Planungskonzepten zu. Es ist geplant, das Konzept für die südliche Ostpromenade dem Ausschuss für Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt als Grundlage für einen Baubeschluss vorzulegen.

Bebauungsplan Nahversorgung Lövenich

Nachdem im Oktober 2023 das örtliche Lebensmittelgeschäft abbrannte, wurde eine Möglichkeit gesucht, in Lövenich wieder einen Nahversorger anzusiedeln. Hierzu nahm die Verwaltung Kontakt mit möglichen Investoren auf und ermittelte eine Fläche am nördlichen Ortsrand westlich der Straße „In Lövenich“, die nach aktuellen Standards für ein Lebensmittelgeschäft geeignet ist.
Bevor ein Gebäude auf der Fläche jedoch errichtet werden kann, muss das entsprechende Baurecht geschaffen werden. Hierzu beschloss der Ausschuss im Dezember 2024, den Bebauungsplan „Nahversorgung Lövenich“ aufzustellen und beauftragte die Verwaltung, einen Entwurf zu erarbeiten.

Im Jahr 2025 fanden verschiedene gesetzlich vorgeschriebene Beteiligungen der Öffentlichkeit, politischer Gremien und sonstiger Träger öffentlicher Belange statt. Die Verwaltung wägte die eingebrachten Stellungnahmen ab. In der gestrigen Sitzung stimmte der Ausschuss der vorgenommenen Abwägung zu und sprach sich für den Bebauungsplan aus. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der noch zu treffenden Beschlüsse im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rat der Stadt Erkelenz.

Sachstandsbericht Radroute West

Die Radroute West ist Teil des Fahrradrouten-Netzes, das im September 2022 als Konzept beschlossen wurde. Anfang 2025 fand dazu eine Bürgerbeteiligung statt, in der eine detaillierte Planung vorgestellt und diskutiert wurde. Auf dieser Grundlage beauftragte der Ausschuss die Verwaltung vor rund einem Jahr, einen Förderantrag zu stellen.
Bei der Vorbereitung der Antragsunterlagen fanden auch Abstimmungen mit der Kreispolizeibehörde statt. Diese meldete für den Teilabschnitt Schulring Bedenken bezüglich der Planung an. Alternativen zur beschlossenen Planung wurden deshalb geprüft und ausgearbeitet.

Im Ergebnis liegt nun eine Variante vor, die verschiedene Anregungen aus der Bürgerbeteiligung aufgreift, zum Erhalt der meisten Stellplätze entlang des Schulrings sowie der bestehenden Bäume führt und eine Führung der Radverkehre über die Fahrbahnen vorsieht. Verschiedene Maßnahmen wie Einengungen und Aufpflasterungen sollen zu bei deutlicher Reduzierung der Geschwindigkeiten des Autoverkehrs beitragen. Im unmittelbaren Bereich der Schulen bleibt es aufgrund der besonderen Situation bei der ursprünglichen Planung mit einem baulich abgetrennten Zweirichtungsradweg.

Der Ausschuss stimmte der geänderten Planung zu.
Die Verwaltung beabsichtigt, den Förderantrag zur Radroute West mit der geänderten Planung bis zum 30. Juni beim Fördermittelgeber einzureichen.

Neuaufstellung Flächennutzungsplan und „Erkelenz 2050“ Masterplan

Der Flächennutzungsplan, der das gesamte Stadtgebiet abbildet, steuert die städtebauliche Entwicklung einer Gemeinde. Bauleitpläne, in denen konkrete Vorschriften zum Beispiel zum Aussehen von Gebäuden in Wohngebieten definiert sind, orientieren sich an den Zielen des Flächennutzungsplans.

Der Flächennutzungsplan für das Erkelenzer Stadtgebiet ist aus dem Jahr 2001. Gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen sowie neue gesetzliche Rahmenbedingungen machen eine vollständige Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes erforderlich.

Wenn eine Stadt einen neuen Flächennutzungsplan aufstellen möchte, muss die Verwaltung ein förmliches Verfahren mit gesetzlich geregelten Beteiligungen durchführen.

Über dieses Verfahren hinaus möchte die Erkelenzer Stadtverwaltung ein informelles Verfahren durchführen, das dem förmlichen Verfahren vorgelagert ist. Hierzu sollen zu verschiedenen Themenfeldern, unter anderem Wohnen, Wirtschaft, Mobilität oder Klimafolgenanpassung Beteiligungen mit der Bürgerschaft und Fachgespräche mit relevanten Akteuren durchgeführt werden. Darüber hinaus soll das Stadtgebiet über die Aufteilung in Schwerpunkträume detailliert betrachtet werden, um für die jeweiligen Bereiche Ziele und Leitprojekte zu definieren.

Der Ausschuss stimmte der vorgeschlagenen Vorgehensweise zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans in einem breit angelegten Verfahren „Erkelenz 2050“ Masterplan zu.

Nach einer intensiven Vorbereitung und Grundlagenermittlung sind für das Jahr 2028 verschiedene Workshops geplant, der Abschluss ist für das Jahr 2029 für das informelle Verfahren und 2030/2031 für den förmlichen Flächennutzungsplan geplant.

Kooperationsvereinbarung Gewerbeflächen Ost

Aktuell können Erkelenzer Bestandsunternehmen notwendige Erweiterungen ihrer Betriebe nicht vornehmen, da im Stadtgebiet keine Gewerbeflächen zur Vermarkung zu Verfügung stehen, ebenso können sich keine neuen Unternehmen ansiedeln.

Daher beabsichtigt die Stadt Erkelenz, die Entwicklung eines neuen innovativen und nachhaltigen Gewerbegebiets in Erkelenz-Ost auf Grundlage des aktuellen Regionalplans voranzutreiben und generell die Möglichkeiten einer denkbaren Entwicklung zu prüfen. Diese etwa 30 Hektar umfassende Fläche liegt nördlich von Terheeg und südlich bzw. südwestlich von Neuhaus. Eine Ansiedlung von Unternehmen aus unter anderem aus den Branchen innovative Produktion, Maschinenbau / Automotive, Regenerative Energien, technologisch orientierte Produktion, Digitalisierung und energetischer Optimierung ist für die Verwaltung denkbar. Die Ansiedlung von Logistikunternehmen soll für die Fläche ausgeschlossen sein. Im Rahmen des Gesamtkonzeptes strebt die Stadt Erkelenz einen ökologischen Ausgleich im Gebiet an. Das Prinzip der Regenrückhaltung und Verdunstung im Sinne der „Schwammstadt“ soll – ähnlich dem Gewerbegebiet GIPCO – mitgedacht werden. Eine multimodale Erreichbarkeit des neu zu erschließenden Gebietes ist vorgesehen.

Das Land Nordrhein-Westfalen ist mit dem Unterstützungsangebot „Go4Gewerbe“ von der NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH an die Stadt Erkelenz zur Entwicklung von Gewerbeflächen herangetreten. Bei dem Programm handelt es sich um die Möglichkeit, dass die Stadt finanziell und personell entlastet wird und durch die NRW.URBAN die Entwicklung des Gewerbegebiets vorangetrieben wird. Um als Stadt an dem Programm teilnehmen zu können, ist eine Beteiligung an der NRW.URBAN notwendig.

Der Ausschuss ermächtigte die Stadtverwaltung, Geschäftsanteile für insgesamt 1.000 Euro an der NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH zu erwerben und das Angebot des Programms „Go4Gewerbe“ zur Entwicklung der Gewerbefläche Erkelenz-Ost anzunehmen und die operative Umsetzung gemeinsam mit der NRW.URBAN voranzutreiben.

Der Beschluss gilt vorbehaltlich der noch zu treffenden Beschlüsse im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rat der Stadt Erkelenz.

 

Neueröffnungen Erkelenz

Die Stadt Erkelenz freut sich über weitere Eröffnungen in der Erkelenzer Innenstadt. Bürgermeister Stephan Muckel und Mitarbeitende vom Stadtmarketing besuchten dieGeschäftsinhaber*innen, überbrachten kleine Aufmerksamkeiten und wünschten viel Erfolg sowie gute Geschäfte.

Im Dezember 2025 hat „Kuss & Kaffee“ auf der Burgstraße 12 eröffnet. Nach intensivem Umbau wurde aus einem Wohnhaus ein kleines Café. Nach dem Motto „Ich trinke keinen Kaffee, um wach zu werden. Ich wache auf, um Kaffee zu trinken“ hat Inhaber Florian Kuss seine Leidenschaft des Kaffee-Trinkens mit Leben gefüllt und gemeinsam mit seiner Frau Iris Kuss einen Ort für Kaffee-Genießer geschaffen. Anlässlich des Jubiläumsjahres wurde eine besondere Kaffee-Röstung „erk7hundert Kaffee“ entwickelt. Pro verkauftem Kilo Kaffeebohnen wird ein Euro für einen guten Zweck gestiftet.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7.30 -17 Uhr und Samstag: 9-14.30 Uhr.

Im Februar wurde ein neues Hör- und Sehzentrum in der Kölner Straße 16 eröffnet. Aus Jaegers & Klingenhägerwurde eine weitere Filiale von ROTTLER mit zusätzlichen Angeboten aus den Bereichen Optik- und Hörakustik. Mit der Eröffnung eines weiteren Standortes setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für den Standort Erkelenz. Die Kundschaft darf sich weiter auf die individuelle Beratung des Teams von Jaegers & Klingenhäger freuen. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 9-18 Uhr und Samstag 9-13 Uhr.

Seit März befindet sich in der Erkelenzer Innenstadt in der Südpromenade 28 B ein Pilates Studio. Hannah Gomez hat ihren Traum der Selbständigkeit verwirklicht und bietet auf 12 Plätzen Reformer-Pilates für jeden Fitness-Level und für jedes Alter an. In ihrem Mariposa-Studios legt sie besonderen Wert auf eine entspannte Atmosphäre. Ihr Studio soll ein Ort sein, an dem Bewegung auf Achtsamkeit trifft und Training zu einem ganzheitlichen Erlebnis wird.

Seit März hat an der Südpromenade 28 A Döner Meets Burger eröffnet. Ganz besonders wichtig war den Inhabern Sitem Kilic und Basim Qalali bei der Wahl des Ladenlokals die Möglichkeit zur Zubereitung der Gerichte mit einem Lavasteingrill bzw. eines Holzkohlegrills. Im Angebot sind z. B. Steakdöner, Smashburger, Lahmacun und für das vegetarische Angebot Falafel. Als Dessert wird u. a. Softeis das Angebot ergänzen.

Geöffnet ist täglich von 12 bis 21 Uhr. Ein Lieferservice wird in Kürze angeboten.

Nette Toilette

Die Stadt Erkelenz freut sich gemeinsam mit dem Gewerbering e.V., dem Physiohof Landmesser, der S.I.E. Senioreninitiative e. V. und den Heinzelmännchen über „Nette Toiletten“ in Erkelenz. Verschiedene Einrichtungen stellen ihre Toiletten zur Verfügung.

Wer sich in Erkelenz die Frage nach der nächsten Toilette stellt, muss sich nicht allein gelassen fühlen. Mit der Aktion „Nette Toilette“, die 2017 erstmalig in Erkelenz ins Leben gerufen wurde, möchte Erkelenz seinen Bewohnenden und Besuchenden noch mehr Komfort und Service bieten. „Ein Besuch oder Einkauf in Erkelenz soll so bequem wie möglich für unsere Bewohnenden und Gäste sein“, so Bürgermeister Stephan Muckel.

Zusammen mit verschiedenen Einrichtungen hat die Stadt Erkelenz, der Gewerbering e.V., der Physiohof Landmesser, die S.I.E Senioreninitiative e. V. und die Heinzelmännchen ein Netzwerk zugänglicher und vor allem kostenloser Toiletten im Stadtgebiet zusammengestellt. Diese Toiletten können zu den angegebenen Geschäftszeiten sowohl von der Kundschaft, als auch von der Nicht-Kundschaft ohne Bezahlung genutzt werden.

Zusätzlich gibt es außerdem öffentliche Toiletten auf dem Marktplatz, am ZOB am Konrad-Adenauer-Platz sowie am ZOB Zehnhofweg und in der Stadtverwaltung.

Die teilnehmenden Einrichtungen sind durch den Aufkleber „Nette Toilette“ gut erkennbar. In einem Flyer und in der App „Nette Toilette“ sind die Netten Toiletten in Erkelenz mit Anschrift und Öffnungszeiten übersichtlich dargestellt. Den Flyer bekommt man ab sofort z. B. bei der Stadtverwaltung und bei den teilnehmenden „Netten Toiletten“. Außerdem steht er auf der Homepage der Stadt Erkelenz zum Download zur Verfügung.

Zu empfehlen ist auch das kostenlose Herunterladen der App der „Netten Toilette“. In der App können Sie deutschlandweit alle teilnehmenden Partnerstädte mit „Netten Toiletten“ finden und sich von Ihrem Standort zur nächsten „Netten Toilette“ navigieren lassen. Die App informiert Sie neben dem Standort auch über die Ausstattungsmerkmale für Rollstuhlfahrer geeignet und Wickeltisch vorhanden.

In Erkelenz stehen folgende „Nette Toiletten“ zur Verfügung:

1. Allianz Versicherung, Aachener Straße 25, 41812 Erkelenz

2. AOK Rheinland, Geschäftsstelle Erkelenz, Südpromenade 30a,
41812 Erkelenz

3. Apotheke am Bahnhof, Kölner Straße 32, 41812 Erkelenz

4. Baguetterie am Markt, Johannismarkt 10, 41812 Erkelenz

5. Bier- und Caféhaus, Franziskanerplatz 14. 41812 Erkelenz

6. Eiscafé Dolomiti, Aachener Straße 47, 41812 Erkelenz

7. Ev. Kirchengemeinde Erkelenz, Mühlenstraße 4-8, 41812 Erkelenz

8. Fancy Fashion by Evi, Aachener Straße 4, 41812 Erkelenz

9. FUNK EST. 2020, Markt 6, 41812 Erkelenz

10. FUNK, Kölner Straße 17, 41812 Erkelenz

11. Hermann-Josef-Krankenhaus, Tenholter Straße 43, 41812 Erkelenz

12. Hermann-Josef-Pflegeheim, Wohnen und Leben, Schulring 8, 41812 Erkelenz

13. Johanniter-Stift Erkelenz, Südpromenade 24, 41812 Erkelenz

14. Kultur GmbH, Franziskanerplatz 11, 41812 Erkelenz

15. Praxis Dr. Christof Purrio, Tenholter Straße 43A, 41812 Erkelenz

16. Physiotherapie Neukirch, Krefelder Straße 5, 41812 Erkelenz

17. Provinzial Versicherungen, Ostpromenade 17-19, 41812 Erkelenz

18. Restaurant „Königs-Stuben“, Kirchstraße 6, 41812 Erkelenz

19. Stadtbücherei, Gasthausstraße 7, 41812 Erkelenz

20. Stadtverwaltung / Rathaus, Johannismarkt 17, 41812 Erkelenz

21. Tierarztpraxis im Karo, Karolinger Ring 30a, 41812 Erkelenz

22. Toilette am Markt, Markt 25, 41812 Erkelenz

23. ZOB, Konrad-Adenauer-Platz, 41812 Erkelenz

24. ZOB, Zehnthofweg, 41812 Erkelenz

Start der virtuellen Wohngeldstelle in Erkelenz

Erkelenz erweitert den Bürgerservice um die „virtuelle Wohngeldstelle“: Ab dem 4. Mai können Beratungstermine zum Thema Wohngeld auch online per Videosprechstunde stattfinden, ein persönlicher Besuch im Rathaus ist damit nicht mehr nötig. Videotermine können ab heute, 24. April, gebucht werden.

Bereits seit Ende Februar können bestimmte Dienstleistungen, die das Bürgerbüro der Stadt anbietet, vollständig über einen Videotermin erledigt werden. Nun steht mit der virtuellen Wohngeldstelle des Sozialamtes ein weiterer Bereich in den Startlöchern. In den Videosprechstunden finden Beratungen zum Thema Wohngeld statt, außerdem wird bei der Antragsstellung unterstützt. „Alle Dienste zur Beantragung von Wohngeld sind digital verfügbar, ein persönlicher Besuch im Rathaus ist nicht mehr notwendig“, berichtet Jürgen Drews, Sachgebietsleitung für den Bereich Soziales. Die Videosprechstunden werden über die Dienstleistung „Wohngeld“ im Serviceportal unter www.service.erkelenz.de gebucht. Dort kann bei der Online-Terminvereinbarung ausgewählt werden, ob ein persönlicher Termin im Rathaus oder eine Videosprechstunde gewünscht ist.
Die Videosprechstunden können über jedes internetfähige Endgerät geführt werden. Einzige Voraussetzung ist, dass das Endgerät über Kamera und Mikrofon verfügt.

„Mit den virtuellen Sprechstunden, bei denen Anträge direkt online abgearbeitet werden können, setzen wir einen zentralen Baustein unserer Digitalstrategie konsequent um. Unser Ziel ist es, Verwaltungsdienstleistungen niederschwellig und ortsunabhängig zugänglich zu machen. Wir verstehen das ‚virtuelle Amt‘ daher nicht nur als technisches Angebot, sondern als strategischen Schritt hin zu einer modernen, bürgerzentrierten Verwaltung“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel über die Erweiterung.
Weitere Informationen zu den Videosprechstunden sind auch auf der Webseite der Stadt Erkelenz unter (LINK) zu finden.

Schützen feiern Auftakt der Festsaison

Zum Auftakt in die Schützenfestsaison hat Bürgermeister Stephan Muckel am vergangenen Samstag die amtierenden Majestäten und ihr Gefolge im Alten Rathaus empfangen.

Bei einer geselligen Feierstunde begrüßte Bürgermeister Stephan Muckel die anwesenden Majestäten und Bruderschaften und läutete die Schützenfestsaison ein. Danach sprach auch Bezirksbrudermeisterin Michaela Beckers ein Grußwort. Der diesjährige Bezirkskönigsabend findet am kommen Samstag, 25. April, in der Mehrzweckhalle Keyenberg (neu) statt. Die Terminsplittung von Empfang und Tanz- und Ehrungsabend ist in diesem Jahr nicht vermeidbar gewesen.

Die neuen Bezirksmajestäten wurden am 28. März ermittelt und werden am 25. April in der Kapelle Sankt Petrus in Keyenberg inthronisiert. Dazu gehören Bezirkskönig Jürgen Meyer aus Venrath, Bezirksprinz Patrick Schnitzler aus Lövenich, Bezirksschülerprinz Lars Füchtenbusch aus Immerath und die Bezirksbambiniprinzessin Leonie Herrmann aus Gerderath. Außerdem feiern in diesem Jahr zwei Schützenbruderschaften einen runden Geburtstag: Die St. Martinus Schützenbruderschaft Borschemich wird 390 Jahre alt und die St. Josef Schützenbruderschaft Matzerath feiert ihren 75. Geburtstag.

„Das Schützenwesen ist seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur und prägt das Gemeinschaftsleben in unserer Region. Es verbindet Geselligkeit, Brauchtum und Geschichte. Ich möchte allen Majestäten meinen Glückwunsch aussprechen und bedanke mich bei allen, auch hinter den Kulissen, für ihr Engagement! Ich wünsche allen Viel Spaß und eine erfolgreiche Schützenfestsaison 2026“, freute sich Bürgermeister Stephan Muckel über den Startschuss.

Intensiv-Schwimmkurs beendet

Erfolgreich haben in Erkelenz und Gerderath 490 Grundschulkinder der ersten Klassen den Intensiv-Schwimmkurs „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“ beendet. Die Nichtschwimmerquote konnte von 44,7 Prozent auf 35,1 Prozent gesenkt werden. Der zweiwöchige Kurs findet seit 2015 in der Regel rund um die Osterferien statt.

Seit Projektbeginn hatten bereits 5252 Erkelenzer Grundschulkinder im Laufe ihrer Schulzeit die Gelegenheit, im Rahmen des zweiwöchigen Projektes das Schwimmen zu erlernen. Durch die Einteilung der Kinder in leistungsmäßig unterschiedliche Übungsgruppen wird jedes Kind da abgeholt, wo es sich zu Beginn des Projektes befindet. Das Spektrum reicht von Kindern, die Angst vor dem Wasser haben, über Kinder, die bereits etwas schwimmen können, bis hin zu Kindern, die schon ein Schwimmabzeichen haben.

Viele Kinder absolvieren im Rahmen des Projektes die Prüfungen für eines der verschiedenen Schwimmabzeichen, unter anderem wurden 8 Silber-Abzeichen absolviert, 56 Bronze-Abzeichen erreicht und 47 Seepferdchen gemacht. Die Nichtschwimmerquote bei den Grundschulkindern der Stadt Erkelenz konnte so weiter gesenkt werden, wodurch ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Kinder geleistet wird. „Es ist durch Zahlen belegt, dass in Städten, wo der Intensiv-Schwimmkurs angeboten wird, prozentual mehr Viertklässler sicher schwimmen können als ohne das Angebot“, weiß Annette Sielschott vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Heinsberg, die das Projekt in Absprache mit der Stadt Erkelenz als Modellkommune ins Leben gerufen hatte.

Die Organisation des Projektes führen der Kreissportbund und das Regionale Bildungsbüro des Kreises Heinsberg gemeinsam mit der Stadt Erkelenz durch. Auf die Unterstützung von Ehrenamtlichen sind die Projektpartner besonders angewiesen, ohne die das Projekt nicht stattfinden könnte. „Mein besonderer Dank gilt den Übungsleitungen und Helfenden der DLRG, Ortsgruppe Erkelenz und Ortsgruppe Gerderath und des Turnvereins Erkelenz 1860 e. V., den unterstützenden Eltern und Großeltern und auch den Lehrkräften der Grundschulen für die stets gute Zusammenarbeit“, so Dr. Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter der Stadt Erkelenz.

Wassertanks für den Bürgerwald

Sechs Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von je 1000 Litern hat die Firma Mauser-Werke GmbH, die seit 2012 auch in Erkelenz vertreten ist, der Stadt gespendet.

Bürgermeister Stephan Muckel und Bauhofleiter Sebastian Scherm haben die IBC Container bereits Ende 2025 vor Ort in Erkelenz in Empfang genommen.

Nun wurden sie im Bürgerwald im Wahnenbusch aufgestellt. Die Bürgerschaft kann so ihre gespendeten Bäume wässern – der Baubetriebshof kümmert sich darum, dass die Container mit Wasser gefüllt sind. Ebenso werden die Tanks eingesetzt, wenn temporär mehr Wasser benötigt wird, beispielsweise bei Neupflanzungen oder auf Friedhöfen.

Lahey-Park: Gelände wieder zugänglich

Vor rund einem Jahr informierte die Stadt Erkelenz darüber, dass das Gelände des ehemaligen Lahey-Parks renaturiert werden solle. Nun ist es wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Ab den 1970er Jahren hatte die Familie Lahey die ehemalige Mülldeponie zwischen Kückhoven und Holzweiler kostenlos von der Stadt Erkelenz gepachtet. Zunächst war sie als Tannenbaumplantage genutzt worden, später wurde das Gelände als Natur- und Freizeitpark ausgebaut.
Seit 2013 ist der ehemalige Park geschlossen gewesen. Bauzäune hatten den Zugang versperrt, da sich Gebäude in einem stark beschädigten Zustand befanden und das Gelände nicht gefahrlos betreten werden konnte. „Der ehemalige Park ist als ‚Lost Place‘ dennoch illegal betreten worden“, berichtet Technischer Beigeordneter Martin Fauck. „Um als Eigentümer der Fläche unserer Verkehrssicherungsplicht nachzukommen, gab es zwei Optionen: immer wieder den Bauzaun kontrollieren und ausbessern oder das Gelände renaturieren und im Gesamten wieder zugänglich machen.“ Die Stadt Erkelenz entschied sich für den vollständigen Rückbau der nicht verkehrssicheren Gebäude und Anlagen auf der Fläche, da sich dies langfristig als wirtschaftlicher darstellt.
Im vergangenen Sommer hat die Stadt Erkelenz mit einem externen Büro, das sich auf die nachhaltige Wiederherstellung von belasteten Grundstücken spezialisiert hat, ein Abriss- und Entsorgungskonzept erstellt und die Renaturierung geplant. Dazu wurden unter anderem Schadstoffanalysen vorgenommen.
Im Dezember 2025 begannen die Rückbauarbeiten durch ein beauftragtes Unternehmen. 15 Gebäude, darunter das Eingangs- und Kassenhaus, eine Cafeteria, ein WC-Gebäude, ein Tropenhaus, ein Steinzeithaus und ein Werkstatthof mit einem Glashaus wurden abgerissen. Zusätzlich wurden Stallungen und Gehege, Zaungeflechte, Wasserbecken sowie künstlich angelegte Wasserläufe und Teiche entfernt. Mehr als 15 Tonnen Sperrmüll sowie zahlreiche LKW-Ladungen voller Bauschutt wurden geborgen.

Die Arbeiten fanden in intensiver Abstimmung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW sowie dem Amt für Umwelt und Verkehrsplanung, Natur und Landschaft des Kreises Heinsberg statt. Alle Maßnahmen wurden von einem sachverständigen externen Artenschutzbeauftragten begleitet.
Ende März wurden die Arbeiten durch die Stadt Erkelenz abgenommen und die Bauzäune entfernt. Weitergehende Maßnahmen sind auf dem Gelände nicht geplant.

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