Bundesweiter „Warntag“ am 8. Dezember

Ein bundesweiter „Warntag“ findet am 8. Dezember statt. Ziel ist es, die vorhandene Warninfrastruktur zu testen. Ab 11 Uhr werden die deutschlandweit vorhandenen Warnmittel erprobt. Das Ende der Probewarnung ist für 11.45 Uhr angesetzt.

Die Probewarnung wird durch die Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durchgeführt und an alle Warnmultiplikatoren gesendet. Das sind beispielsweise Rundfunkanstalten und Medienunternehmen, die die Probewarnung wiederum in ihre Nachrichtenkanäle weiterleiten.

Durch die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird ebenfalls eine bundesweite Probewarnung versendet.
NINA versendet standortbezogene Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen. Dies können zum Beispiel ein Großbrand oder eine Gefahrstoffausbreitung sein. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Bundesländer sind ebenfalls integriert. Die App gibt es für die Betriebssysteme IOS und Android und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Erstmals wird der Warnkanal Cell Broadcast getestet. Das ist ein Mobilfunkdienst, mit dem SMS an alle Smartphones und Handys gesendet werden, die sich in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes befinden. Der neue Warnkanal befindet sich derzeit im Aufbau. Die Aufnahme des Warnkanals in den regulären Betrieb ist für Februar 2023 geplant. Cell Broadcast soll die bereits bekannten Warnmittel ergänzen und für eine noch breitere Streuung von Warnmeldungen sorgen. 

Parallel zur bundesweiten Probewarnung werden die 21 Sirenen im Erkelenzer Stadtgebiet getestet. 

Der bundesweite Warntag findet nach 2020 zum zweiten Mal statt. Ziel ist es, die Abläufe im Fall einer Warnung mit allen Beteiligten zu testen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzudecken. Darüber hinaus soll die Bevölkerung für den richtigen Umgang mit Gefahrensituationen sensibilisiert werden. 

Weiteres Informationsmaterial zum Thema Warnung gibt es unter: https://warnung-der-bevoelkerung.de

Verfallszeitpunkt: 8. Dezember 2022

Vorübergehend: Kostenfreies Parken in Erkelenz

Ab dem 1. Dezember werden die Parkgebühren öffentlicher Parkplätze in der Erkelenzer Innenstadt vorübergehend ausgesetzt. Grund ist ein Beschluss des Stadtrats, der Park-Alternativen während des Abrisses des Parkhauses Ostpromenade und des Neubaus der Mobilstation gefordert hatte. Die Flächen werden weiterhin durch Parkscheiben bewirtschaftet, die Parkdauer bleibt befristet.

 

Für frei zugängliche Parkbuchten und straßenbegleitende Parkflächen sowie öffentliche Parkplätze gilt ab dem 1. Dezember 2022 die Parkscheibenregelung. Die maximale Parkdauer der bewirtschafteten Parkplätze bleibt von der Änderung unberührt. „Der Parkschein wird durch die Parkscheibe ersetzt, alles andere bleibt unverändert“, betont Anja Minkenberg vom Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Erkelenz. Je nach Lage gilt im Stadtkern eine Parkdauer von 15 Minuten bis zu drei Stunden, über den Park-Zeitraum steuert die Stadt Erkelenz die Nutzung der Parkflächen.

Darüber hinaus wurden aufgrund des politischen Beschlusses rund 25 weitere Parkplätze auf dem Dr.-Josef-Hahn-Platz, dem Burgparkplatz, geschaffen, um die durch die Baumaßnahme wegfallenden Parkplätze zu kompensieren. Der Abriss des Parkhauses an der Ostpromenade beginnt Anfang 2023.

Die zusätzlichen Parkplätze auf dem Dr.-Josef-Hahn-Platz werden zurückgenommen, wenn die Mobilstation fertiggestellt ist. Dann werden auch die Parkgebühren wieder erhoben.

Rund 300.000 Euro Parkgebühren erhält die Stadt Erkelenz jährlich, Ausnahmen sind Corona-bedingte Mindereinnahmen in den vergangenen zwei Jahren. Die Gebühren werden unter anderem genutzt, um die Parkplätze instand zu halten. Somit zahlen bei der Stadt Erkelenz diejenigen für die Instandhaltung, die die Parkflächen nutzen. In 2023 werden die Instandhaltungsarbeiten durch den allgemeinen Haushalt finanziert.

Verfallszeitpunkt: 31. Dezember 2022

Müllkalender wird verteilt

Der Müllkalender der Stadt Erkelenz für das Jahr 2023 wird im Zeitraum vom 5. bis 16. Dezember (49. und 50. Kalenderwoche) an alle Haushalte und Gewerbebetriebe im Stadtgebiet als Postwurfsendung verteilt.

Wer keinen Müllkalender erhalten hat, kann dies in der Zeit vom 19. bis 22. Dezember 2022 bis 12 Uhr unter den Telefonnummern 02431/85-200 oder -219 mitteilen. Eine Nachverteilung erfolgt zwischen dem 27. und 30. Dezember 2022.

Ab dem 2. Januar 2023 kann der Kalender auch an der Infotheke im Bürgerbüro abgeholt werden. Zudem steht er dann online zur Verfügung unter

www.erkelenz.de/de/verwaltung/veroeffentlichungen/Abfall und www.schoenmackers.de.

Verfallszeitpunkt: 16. Dezember 2022

Erkelenzer Stadtarchiv: Wertvoller Neuzugang

Am 15. November wurden Kirchenordnungen des 18. Jahrhunderts als Schenkung vom Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv an das Stadtarchiv Erkelenz übergeben. Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv, hatte den Band mit Kirchenordnungen aus dem Nachlass des Schwanenberger Pastors Johannes Lauf(f)s bei Verzeichnungsarbeiten gefunden.

 

Bei dem Band handelt es sich um einen historischen Druck mit dem Titel „Kirchenordnungen in den christlich Reformierten Gemeinden in den Ländern Gülich, Kleve, Berg, Marck“. Das Werk wurde 1754 von Hermann Ovenius, Universitätsbuchdrucker zu Duisburg herausgegeben. Er enthält die rechtlichen Grundlagen zur Verfassung und Organisation der reformierten Gemeinden in den Herzogtümern Kleve, Jülich und Berg sowie der Grafschaft Mark, die nach Abschluss des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits durch einen Teilungsvertrag neu geregelt worden waren. Mit dem Teilungsvertrag erhielt der Kurfürst von Brandenburg das Herzogtum Kleve und die Grafschaft Mark, während der Herzog von Pfalz-Sulzbach die Herzogtümer Jülich und Berg bekam.

Da die in dem Band erstmals gesammelt veröffentlichten Verordnungen etwa 100 Jahre geltendes Recht für die reformierten Gemeinden in den genannten Gebieten waren, handelte es sich bei dem Buch um ein Standardwerk, das in keiner reformierten Pfarrerbibliothek fehlen durfte.

Ein Vermerk belegt, dass das Buch aus dem Nachlass des reformierten Schwanenberger Pastors Johannes Lauffs stammt. Dieser wurde am 29. November 1734 in Eschweiler geboren und am 6. März 1767 Pfarrer in Schwanenberg. Das Dorf Schwanenberg, heute ein Ortsteil von Erkelenz, gehörte vor der französischen Besetzung der Rheinlande 1794 zur Reichsherrschaft Wickrath, die sich im Besitz der Adelsfamilie Quadt zu Wickrath befand. Ebenso wie die Besitzerfamilie gehörten auch die Menschen in Schwanenberg dem reformierten Bekenntnis an und bildeten damit eine Enklave in einem ansonsten katholischen Gebiet. So war auch die Stadt Erkelenz als Teil des lange zu den spanischen Niederlanden gehörenden Herzogtums Geldern katholisch. Die Bevölkerung Schwanenbergs ist hingegen bis heute mehrheitlich protestantisch.

Verfallszeitpunkt: 23. Dezember 2022

Erkelenz: Welche Regeln bei Corona-Tests aktuell gelten

Das Drive-In Testzentrum Erkelenz bietet an der Kölner Straße seit April 2021 Schnelltests kontaktarm aus dem Auto heraus an. Im Vergleich zum Sommer haben sich die täglichen Testungen nahezu verdoppelt. Derzeit bietet das Testzentrum kostenlose Bürgertests, Testungen mit einem Eigenanteil von 3 € sowie kostenpflichtige Schnelltests für 15 € an.

Seit April 2021 bietet das Drive-In Testzentrum an der Kölner Straße in Erkelenz durchgängig von Montag-Sonntag sowie an Feiertagen Corona-Schnelltests an. Die 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben seither diverse Entwicklungen der Corona-Pandemie hautnah miterlebt. Mit Beginn der Herbstmonate bemerke man erneut einen Anstieg an täglichen Testungen und damit einhergehend einen Anstieg an positiven Testungen. Mit knapp 3.000 Testungen pro Woche haben sich die Zahlen im Vergleich zum Sommer fast verdoppelt. „Einige Besucher kommen nur dann zu uns, wenn sie Symptome haben und sich die Erkrankung bestätigen lassen wollen. Der Zeitpunkt ist aber eigentlich zu spät, zumal sich Personen mit Symptomen nicht im Testzentrum, sondern in der Arztpraxis mit einem PCR-Test testen lassen sollten. Wir raten daher dazu, das Testzentrum symptomfrei und vor allem regelmäßig aufzusuchen, da die Schnelltests schon frühzeitig Infektionen erkennen und somit Mitmenschen vor Ansteckungen geschützt werden können.“, betont Testzentrum-Bertreiber Raphael Meyersieck.

Auch wenn die aktuelle Teststrategie, die keine kostenfreie Bürgertests für alle mehr vorsieht, bereits seit dem 30. Juni gültig ist, erlebe man weiterhin noch Verunsicherung bei der Terminbuchung. Die Besucher müssen hierbei gemäß der aktuellen Coronavirus-Testverordnung zwischen drei Kategorien wählen: dem kostenfreien Bürgertest, dem kostenpflichtigen Bürgertest für 3 € und dem kostenpflichtigen Schnelltest für 15 €. Kostenfreie Bürgertests erhalten Personen, die im selben Haushalt mit einer positivgetesteten Person wohnen, Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, Schwangere im 1. Trimester, Kinder unter 5 Jahren und Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Isolation („Freitesten“) erforderlich ist. Bei den genannten Personengruppen muss ein Nachweis über die Testberechtigung erfolgen. Außerdem haben Behandelte, Bewohner und Besucher von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, stationären Pflegeeinrichtungen oder Tagesklinken sowie pflegende Angehörige Anspruch auf einen kostenlosen Test. Bei diesen Personengruppen genügt eine Selbstauskunft.

Eine Eigenbeteiligung von drei Euro wird für Personen fällig, die am Tag der Testung eine Veranstaltung im Innenraum besuchen möchten, am Tag der Testung Kontakt zu Personen aufnehmen, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken (Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen) sowie Personen, die in der Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten

haben. „Die Begründung für den Anspruch auf den 3 €-Test kann in allen Fällen den Testern vor Ort mündlich mitgeteilt werden. Hier genügt eine Selbstauskunft.“, erklärt Meyersieck. Wer den Schnelltest anlasslos in Anspruch nimmt und somit keine der auf der Website des Testzentrums aufgeführten Begründungen nennen kann, zahlt den vollen Betrag von aktuell 15 € pro Schnelltest.

Bei Fragen zur Terminbuchung oder bei Problemen bei der Testergebniszustellung können Besucher des Drive-In Testzentrums Erkelenz das Support-Team während der Öffnungszeiten per E-Mail kontaktieren.

 


Anschrift & weitere Infos:

Drive-In Testzentrum Erkelenz

Kölner Straße 70

41812 Erkelenz

Website: www.test-erkelenz.de

Support-Team: info@test-erkelenz.de


Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 07:30-20:00 Uhr Sa: 8:00-18:00 Uhr

So: 8:00-18:00 Uhr

 

Quelle & Bildrechte (Tim Siebmanns): KulturGarten GmbH

Verfallszeitpunkt: 2. Januar 2023

Erkelenzer Stadtarchiv: Recherche vereinfacht

Über das Online-Portal archive.nrw können Interessierte vor dem Besuch im Erkelenzer Stadtarchiv überprüfen, ob Informationen zu einem bestimmten Thema vorhanden sind.

Seit Anfang November können die Bestände des Erkelenzer Stadtarchivs über das Portal archive.nrw online durchsucht werden. Das Portal gibt grundlegende Informationen zur Recherche preis. So erhalten Interessierte unter anderem Daten zum Inhalt, zum Umfang und zum zeitlichen Rahmen, aus dem ein Bestand stammt. „Über das Portal können keine Archivalien online eingesehen werden“, betont Dr. Alice Habersack vom Erkelenzer Stadtarchiv, „Interessierte müssen weiterhin den Weg ins Archiv gehen, um Archivalien einzusehen. Allerdings können alle von der heimischen Couch aus selber schauen, ob für die eigene Fragestellung etwas vorhanden ist.“

Über 26.000 Datensätze sind bereits online, unter anderem die historischen Bestände der Stadt Erkelenz vom Mittelalter bis in die 1990er-Jahre, die Archive mancher eingemeindeten Ortschaften sowie die genealogische und zeithistorische Sammlung. Auch die Zeitungsbestände sind nach Themen oder Jahrgängen durchsuchbar.

Das Portal wird bereitgestellt vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Die Bestände von über 500 Archiven sind bereits im Portal durchsuchbar, darunter Stadtarchive, Kreisarchive, Unternehmens- oder Stiftungsarchive. Über die Warenkorbfunktion kann die Einsicht in einen Bestand vor dem Archivbesuch bestellt werden. Auf der Plattform finden Interessierte auch Informationen über die Nutzungsmöglichkeiten der Archive, beispielsweise die Öffnungszeiten, die Höhe der Kosten bei Kopien oder Informationen für Ahnenforscher.

Ziel des Portals ist es, Kommunalarchive sichtbarer zu machen und einen ortsunabhängigen Zugang zur Recherche in Archiven zu schaffen.

 

Verfallszeitpunkt: 8. Dezember 2022