Neue Erkelenzer*innen werden begrüßt

Neue Bekanntschaften, spannende Infos und interessante Sehenswürdigkeiten: Die Stadt Erkelenz und der Heimatverein laden alle neuen Mitbürger*innen herzlich zum diesjährigen Neubürgertag ein.

Am Samstag, dem 29. Juni, begrüßt Bürgermeister Stephan Muckel ab 10.30 Uhr die neuen Erkelenzer*innen im Alten Rathaus (Markt 25) und präsentiert in einem kurzen Rundumschlag Wissenswertes aus dem Stadtgebiet. Anschließend brechen die Teilnehmenden auf zu einer rund 45-minütigen Stadtführung durch Mitglieder des Heimatvereins. Bei einem gemeinsamen Mittagsimbiss besteht am Ende Gelegenheit zum Austausch und um offene Fragen zu stellen.

Die Anmeldung ist kostenfrei und bis zum 19. Juni per E-Mail an veranstaltung@erkelenz.de möglich.

Verfallszeitpunkt: 29. Juni 2024

Jubiläumsfahrt: 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Saint-James

Rund 360 Erkelenzer*innen haben am Wochenende in Saint-James das 50-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft gefeiert. Viele bewegende und schöne Momente im Laufe des straffen Jubiläumsprogramms haben die Freundschaft weiter gefestigt. Alle Reisenden sind am Sonntagabend mit vielen interessanten Eindrücken und sicherlich auch neuen Bekanntschaften gut zurück in Erkelenz angekommen.

Bürgermeister Stephan Muckel und Ratsherr Klaus Füßer waren bereits am Sonntag, 2. Juni, in Richtung Frankreich gestartet, um dort von Calais aus über gut 600 Kilometer mit dem Fahrrad nach Saint-James zu fahren. Bei ihrer Ankunft am Donnerstag (6. Juni) überreichten sie dem dortigen Bürgermeister David Juquin als Geschenk für die langjährige Freundschaft der beiden Städte ein Lastenrad, dessen Anschaffung und Beschriftung vom neuen Erkelenzer Fahrradgeschäft „e-motion“ unterstützt wurde. Auch die große Reisegesellschaft erreichte an diesem Tag das Ziel mit insgesamt fünf Reisebussen und mehreren Privatfahrzeugen.

An diesem Anreisetag gab es für einen kleinen offiziellen Personenkreis abends einen Empfang, bei dem Bürgermeister Stephan Muckel den Stadtschlüssel erhalten hat und insgesamt drei Personen zu Ehrenbürgern bzw. zur Ehrenbürgerin der Gemeinde Saint-James ernannt wurden: Der Erkelenzer Künstler Michael Franke, der die Gedenktafel anlässlich des Jubiläums entworfen hat. Friederike Grates, die die Jubiläumsreise federführend organisiert hat und sich bei der Stadt Erkelenz um viele Belange der Städtepartnerschaften kümmert. Und Guy Lemenager aus Saint-James, der sich seit vielen Jahren intensiv für die Städtepartnerschaft engagiert. Alle anderen Reisenden hatten den Abend zur freien Verfügung.

Am Freitag startete der Tag mit einer Gedenkfeier auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Montjoi Saint Martin. Dort fanden Kranzniederlegungen mit musikalischer Begleitung der Erkelenzer Vereine statt, bevor es weiterging zur feierlichen Zeremonie auf dem deutschen Soldatenfriedhof Huisnes sur Mer, die gemeinsam vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und den Städten Saint-James und Erkelenz organisiert war. Beteiligt waren Vertretungen zahlreicher Kommunen, Verbände und anderer Institutionen und hochrangige Redner. Auch hier wirkten die Musikvereine und Chöre aus Erkelenz musikalisch mit.

Anschließend führte der Weg zum Klosterberg Mont Saint Michel, wo für die Teilnehmenden ein Picknick bereitstand und die Umgebung auf eigene Faust erkundet werden konnte. Dann ging es nahtlos weiter zum offiziellen Begrüßungsabend, bei dem Bürgermeister Stephan Muckel zusammen mit seinem französischen Amtskollegen eine gemeinsame Rede hielt, bevor er einigen Personen aus Saint-James die Ehrennadel der Stadt Erkelenz verlieh. Darunter Guy und Janine Lemenager, die seit 1988 jede Austauschfahrt begleitet haben und zum Organisationsteam in Saint-James gehören. Auch Fernand Favrel wurde ausgezeichnet, da er zu den Pionieren der Jumelage gehört und durch den engen musikalischen Austausch vor allem mit dem Musikverein Lövenich viel zur Stabilisierung der Partnerschaft beigetragen hat. Auch Bürgermeister David Juquin hat für sein Engagement für die Städtepartnerschaft die Ehrennadel erhalten. Er betont immer wieder, wie wichtig der Austausch, die Freundschaft und der europäische Gedanke sind.

Nach einem gemeinsamen Abendessen in der großen Festhalle führte der Weg zum benachbarten internationalen Militärmusikfestival aus Anlass des 80. Jahrestags der Landung der westlichen Aliierten an der Küste der Normandie, wo der Abend gegen 23 Uhr endete.

Der Samstag begann mit einer Messe, die musikalisch vom städtischen Musikverein, dem Gospelchor RejoiSing und dem Jugendchor St. Lambertus gestaltet wurde. Danach fand ein gemeinsamer Umzug mit Musik zu drei Stationen statt: Der erste Halt wurde am Rathaus in Saint-James gemacht, um dort die Gedenktafel des Erkelenzer Künstlers Michael Franke anlässlich des Jubiläums zu enthüllen. Am Kriegerdenkmal war die zweite Station, wo in einer feierlichen Zeremonie Kränze niedergelegt wurden. Schließlich setzten sich die Teilnehmenden in Richtung eines Wohngebietes in Bewegung, wo zum Gedenken an den verstorbenen Bürgermeister Peter Jansen ein neuer Kreisverkehr benannt ist, um diesen offiziell einzuweihen.

Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss folgte der Festzug „Carnavale de Jumelage“ als Höhepunkt des Jubiläums. Die Teilnehmenden konnte wählen, ob sie mitziehen oder das Spektakel lieber am Straßenrand bestaunen wollten. Neben den Erkelenzer Gruppen waren internationale Musikkapellen und Karnevalswagen und –Gruppen aus Granville mit durch die Straßen von Saint-James gezogen.

Den Abschluss der Reise bildete ein deutsch-französischer Abend mit Musik, Tanz und Geselligkeit. Der Erkelenzer DJ Viktor Waßenhoven sorgte nach Auftritten der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft und einem Gesangsmedley mit Markus Forg, Ralf Gerighausen und dessen Sohn Mika für Partystimmung, bevor alle müde in ihre Hotels zurückkehrten und sich auf die Heimfahrt am nächsten Morgen vorbereiteten.

Verfallszeitpunkt: 10. Juli 2024

Umfangreiche Fahrplanänderungen der WestVerkehr

Zum 9. Juni hat die WestVerkehr, die die Buslinien im Auftrag des Kreises Heinsberg anbietet, ihren Fahrplan erweitert und optimiert. Auch Haltestellen in Erkelenz sind betroffen, unter anderem wird nun die neue Haltestelle Markt angefahren.

In Erkelenz hat die Stadtbuslinie EK4 einen neuen Linienweg in der Innenstadt erhalten. Der ERKA-Bus fährt unter anderem die neue Haltestelle „Markt“ und die Ostpromenade im Bereich der Mobilstation an. Nicht mehr bedient werden die Haltestellen Schulring, Oerath und Kölner Tor. Die Ortschaft Oerath wird nun von der Linie 405 angefahren. Die Stadtbuslinien EK1 und EK4 fahren auch samstags zwischen 9 und 17 Uhr. Die Schnellbuslinie 8 (SB8) zwischen Erkelenz, Wegberg und Niederkrüchten wurde durch eine Optimierung ihres Fahrwegs beschleunigt.

Zahlreiche weitere Änderungen an Buslinien im gesamten Kreis Heinsberg wurden vorgenommen, unter anderem wurden zusätzliche Buslinien eingeführt. So haben die Städte Wassenberg und Wegberg neue Stadtbuslinien erhalten.

Kreisweit wurden die Bedienzeiten des MuliBusses ausgedehnt. Der Multibus hat keinen festen Linienweg, er fährt nach Vorbestellung von Haltestelle zu Haltestelle. Montag bis Freitag fährt der MultiBus an Schultagen von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 0.30 Uhr, in den Ferien montags bis freitags von 6 bis 0.30 Uhr. Samstags ist der Multibus von 6.30 Uhr bis 0.30 Uhr nutzbar, sonn- und feiertags von 7.30 bis 0.30 Uhr.

Eine Zusammenfassung aller Fahrplanänderungen gibt es auf der Webseite der WestVerkehr.

Verfallszeitpunkt: 5. Juli 2024

Ausbau von LoRaWAN-Funktechnologie

In der Stadt Erkelenz schreitet ein weiteres Projekt zur digitalen Vernetzung voran: Der Ausbau der LoRaWAN-Funktechnologie ermöglicht den digitalen Austausch von Daten und die smarte Vernetzung verschiedener Geräte und Anwendungen.

Mit dem Cusanus-Gymnasium ist bereits ein vierter Standort an das Funknetz angeschlossen. Die Stadtverwaltung sowie die Kindertagesstätten Buscherhof und Adolf-Kolping sind bereits mit Antennen ausgestattet. „So wird ein großer Teil der Erkelenzer Kernstadt vom Funknetzwerk abgedeckt“, informiert Sebastian Bohmann, Chief Digital Officer der Stadt Erkelenz. Mit dem Ausbau wird die Infrastruktur bereitgestellt, die für die smarte Vernetzung von Geräten vonnöten ist.

Die energieeffiziente LoRaWAN-Technologie mit ihrer hohen Reichweite ist ideal für die Vernetzung von Geräten und Anwendungen. Die Anwendungsfelder sind vielfältig – nicht nur die Stadtverwaltung kann die Technologie nutzen, um beispielsweise Gebäude smart zu vernetzen. Auch ortsansässige Unternehmen können die Infrastruktur für verschiedene digitale Anwendungen einsetzen.

Verfallszeitpunkt: 14. Juli 2024

Junge Schreibtalente gesucht

In den Sommerferien geht das Ferienreporter-Angebot der Stadt Erkelenz in die fünfte Runde. Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren können sich mit professioneller Begleitung auf die Pirsch begeben und den Ferienspielen auf den Zahn fühlen. Textbeiträge und Fotoreportagen werden im Magazin „Ferienspieler“ veröffentlicht.

Die Sommerferienspiele, die die Stadt Erkelenz jährlich organisiert, halten ein breitgefächertes Angebot bereit. Für alle ist etwas dabei – für die, die Abenteuer suchen, ebenso wie für Kreative oder auch für jene, die spielen oder chillen wollen. Und dann gibt es noch ein Angebot für Medieninteressierte: die „Ferienreporter“. Junge Schreibtalente berichten über die Veranstaltungen der Ferienspiele oder machen Fotoreportagen. Am Ende wird eine professionelle Zeitschrift produziert: Im „Ferienspieler“ erscheinen alle Beiträge der journalistischen Nachwuchskräfte. Auch in diesem Jahr steht ein Besuch der Erkelenzer Lokalredaktion der „Rheinischen Post“ für die Schreibtalente auf dem Programm. Begleitet und betreut werden die Kinder und Jugendlichen von den drei Erkelenzer Journalisten Kurt Lehmkuhl, Helmut Wichlatz und René Wagner. Finanzielle Unterstützung zur Umsetzung des Angebots erhält die Stadt Erkelenz im Rahmen des landesweiten Förderprogramms „Kulturrucksack NRW“.

„Mitmachen können im Prinzip alle zwischen zehn und 14 Jahren“, erklärt die Stadtjugendpflegerin Katharina Lüke. Voraussetzung ist die Teilnahme an einem Workshop mit den Journalisten am Samstag, 22. Juni, von 13 bis 15 Uhr im Konferenzraum im Obergeschoss der Stadtbücherei. Dort können die Kinder und Jugendlichen herausfinden, ob sie Ferienreportagen erstellen möchten und dabei lieber fotografieren oder schreiben wollen und welche Themen möglicherweise in Frage kommen. „Natürlich muss niemand die gesamte Ferienzeit im Einsatz sein. Wer zuerst mit den Eltern in den Urlaub fährt, kann zu einem späteren Zeitpunkt einsteigen. Außerdem kann man die Teilnahme unterbrechen oder auch nur eine bestimmte Zeit mitmachen.“

Anmeldungen für das Ferienreporter“-Programm sind ab sofort unter www.unser-ferienprogramm.de/erkelenz möglich, unabhängig vom Beginn der Anmeldungen zum sonstigen Ferienspieleprogramm der Stadt Erkelenz. Fragen beantwortet Katharina Lüke unter Tel. 02431-85 327 oder per E-Mail unter katharina.lueke@erkelenz.de.

Verfallszeitpunkt: 23. Juni 2024

Sieben Rampen für die Innenstadt

Durch den Innenstadtumbau und einige weitere Maßnahmen geht es in Sachen Barrierefreiheit ein großes Stück voran in Erkelenz. An einigen Stellen in der historisch gewachsenen Innenstadt ist es aber nicht möglich, alle Eingänge zu Geschäften bodengleich zu machen. Das weiß auch der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte Andreas Ullmann und hat deshalb das Interesse der Geschäftsinhaber eruiert, um anschließend sieben passende Rollstuhlrampen zu besorgen und sie der Stadtverwaltung zu stiften. Diese gibt die Rampen nun an interessierte Geschäftsleute in der Innenstadt zur kostenlosen Nutzung als Dauerleihgabe.

Über jeweils eine der faltbaren und damit leicht zu verstauenden Rollstuhlrampen freuen sich die Apotheke am Bahnhof, der Copygarden, Pizzeria Pinocchio Il Piccolo Giardino, das Erkelenzer Bier & Caféhaus, die Tagesstruktur Erkelenz ViaNobis, das Modehaus Funk auf der Kölner Straße sowie Jaegers & Klingenhäger. Ein entsprechender Hinweis über die in den Räumen vorhandenen Rampen gibt das Schild „Mobile Rollstuhlrampe vorhanden. Bitte melden. Wir helfen gerne.“

„Eine kleine Schwelle von wenigen Zentimetern fällt vielen Menschen kaum auf, für einen Menschen im Rollstuhl ist es eine kaum überwindbare Hürde“, weiß Behindertenbeauftragter Ullmann. Er freut sich deshalb über das Interesse der Geschäftsleute an den Rampen und hofft, einen sichtbaren Impuls für mehr Barrierefreiheit zu setzen. Auch Bürgermeister Stephan Muckel begrüßt die Aktion, „die ein Stück dazu beiträgt, die Innenstadt zu einem Platz für Begegnungen zu machen.“

Das Erkelenzer Stadtmarketing plant, Rollstuhlrampen im Katalog der förderfähigen Ausstattungsgegenstände zu ergänzen, für den eventuell weiteren Bedarf.

Verfallszeitpunkt: 4. Juli 2024

30 Jahre Städtepartnerschaft mit Bad Windsheim

Ihre 30-jährige Partnerschaft haben die Stadt Erkelenz und Bad Windsheim während des Lambertusmarkts gefeiert. Eine 13-köpfige Delegation reiste am Donnerstag, 30. Mai, aus der fränkischen Stadt nach Erkelenz, um das Jubiläum zu begehen.

Der Lambertusmarkt fand in diesem Jahr aufgrund der Sanierung des Marktplatzes nicht nur einmalig auf dem Erkelenzer Johannismarkt statt, den traditionellen Fassanstich gab es außerdem mit Döbler-Bier aus Bad Windsheim. Bürgermeister Jürgen Heckel war mit Vertretungen der fränkischen Stadt und Mitgliedern des Partnerschaftskomitees angereist, um die Jubiläumstage einzuläuten.

Am Freitag wurde gemeinsam ein Baum auf dem Vorplatz der Kreismusikschule gepflanzt. „Das haben wir zum 25-jährigen Jubiläum bereits in Bad Windsheim getan. Diese schöne Tradition möchten wir fortführen“, so Bürgermeister Stephan Muckel.

Nach einer Führung zur Geschichte des Klosters auf Haus Hohenbusch fand am Nachmittag der offizielle Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Städtefreundschaft mit rund 60 geladenen Gästen aus Politik und Vereinen im Alten Rathaus statt. Bürgermeister Stephan Muckel berichtete von den Anfängen der Freundschaft. 1988 knüpfte die Bürgergemeinschaft des Erkelenzer Marienviertels erste Bande zur fränkischen Stadt, als eine Fahnenschwenker-Gruppe beim Kiliani-Altstadtfest in Bad Windsheim teilnahm. Ein Jahr später wurde der letzte größere Innenstadtumbau in Erkelenz vollendet. Die Stadt Bad Windsheim besuchte mit ihrer Weinkönigin, einem eigenen Weinstand und einem Fanfarenkorps das große Erkelenzer Stadtfest zum Abschluss der Arbeiten. Es folgten weitere gegenseitige Besuche, die 1994 zur offiziellen Städtepartnerschaft mit Bad Windsheim führten. „Heute feiern wir unser Partnerschaftsjubiläum, und im nächsten Frühjahr werden wir unseren Marktplatz eröffnen. Schon jetzt lade ich herzlich ein, sich wie damals an den Feierlichkeiten zu beteiligen!“, kündigte Bürgermeister Stephan Muckel an.

Bad Windsheims Bürgermeister Jürgen Heckel betonte die Bedeutung von Städtepartnerschaften: „Nicht nur mit unserer deutsch-deutschen Städtefreundschaft fördern wir den Zusammenhalt in der Gesellschaft über die Stadtgrenzen hinaus. Mit unseren Städtepartnerschaften, die Erkelenz und Bad Windsheim mit Städten in Frankreich und Italien pflegen, fördern wir den Zusammenhalt in Europa!“

Festreden folgten auch von den Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees. Tanja Mohr, Vorsitzende des Komitees für Städtepartnerschaften Bad Windsheim e. V., legte in ihrer Rede ebenfalls einen Fokus auf den europäischen Zusammenhalt, dessen wichtigstes Gut der Friede sei. Außerdem begrüßte sie die Bad Windsheimer DJs Electric Elephant. „Geplant sind auch Gegenbesuche jugendlicher Musiker unserer Partnerstädte in Franken, sodass sich ein wechselseitiger Austausch über die Musik ganz natürlich ergeben wird. Gleichzeitig hoffen wir auch, den jungen Erwachsenen nahezubringen, wie wichtig Ehrenamt und die Zusammenarbeit von Vereinen für unsere Gesellschaft ist“, so Tanja Mohr.
Die Vorsitzende des Erkelenzer Partnerschaftskomitees, Maria Sprenger, stellte ihre Rede unter das Motto der Europäischen Union. Die seit Jahren auch im Bündnis gegen Rechts engagierte Vorsitzende zeigte sich dankbar, dass es seit Anfang 2024 eine sichtbare Bewegung in der Gesellschaft für Toleranz und Demokratie gebe. „‘In Vielfalt geeint‘ ist ein wunderbares, zutiefst menschliches Motto, dessen reale Umsetzung wir unbedingt weiterverfolgen müssen. Das viel gehörte ‚Nie wieder ist jetzt‘ ist daher das Gebot der Stunde“, so Maria Sprenger.

Nach den Festreden trugen sich beide Bürgermeister sowie die Vorsitzenden der Komitees ins Goldene Buch der Stadt Erkelenz ein. Es folgte ein weiterer Besuch des Lambertusmarkts, wo am Freitagabend unter anderem das DJ-Duo „Electric Elephant“ aus Bad Windsheim auflegte.

Nach einer Stadtrundfahrt am Samstagvormittag, die unter anderem zum Braunkohletagebau sowie zu den alten und neuen Orten führte, und dem gemeinsamen Spießbraten essen auf dem Lambertusmarkt verabschiedete sich die Bad Windsheimer Delegation und machte sich auf die 419 Kilometer lange Heimreise ins mittelfränkische Bayern.

Verfallszeitpunkt: 30. Juni 2024

Wer macht mit bei „Erkelenz trifft sich!“?

Am 4. Juli startet das Erkelenzer Stadtmarketing ein neues Veranstaltungsformat: „Erkelenz trifft sich!“, ist ein Abendmarkt, der mit frischen Waren, Angeboten von Hobbykünstler*innen, Informationen von Vereinen und Dienstleistenden oder Ähnlichem von 17 bis 21 Uhr auf den Franziskanerplatz lockt. Es werden noch Menschen gesucht, die an einem Stand auf dem Abendmarkt interessiert sind, um ihre Waren oder Angebote auszustellen.

„Der Fokus liegt vor allem auf Waren und Angeboten aus dem Erkelenzer Stadtgebiet“, erläutert Karin Masuch vom Stadtmarketing. „Wer ein tolles Hobby hat, ausgefallene Marmeladen oder Liköre kreiert oder die Erkelenzer und Erkelenzerinnen auf die Waren in seinem Hofladen aufmerksam machen möchte, kann sich gerne bei uns melden.“

Bewerbungen für einen Standplatz werden formlos per E-Mail an stadtmarketing@erkelenz.de entgegengenommen. Auf diesem Weg können auch Rückfragen gestellt werden. Eine Standgebühr wird nicht erhoben, ein eigener Stand zur Präsentation des Angebotes sollte möglichst selbst mitgebracht werden.

Die Veranstaltung soll jeweils am ersten Donnerstag im August und im September wiederholt werden und einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten. „Wenn die Märkte gut angenommen werden, können wir uns vorstellen, ‚Erkelenz trifft sich!‘ in Zukunft auch mit wechselnden Schwerpunkten auszurichten oder anders auszuweiten“, so Masuch. Das Konzept ist aus Ideen des Arbeitskreises Innenstadt entstanden, in dem Gewerbetreibende, Immobilieneigentümer*innen und andere Interessierte sich für eine lebendige, zukunftsfähige Erkelenzer Innenstadt engagieren.

Verfallszeitpunkt: 1. Juli 2024

Marktplatz und Mobilstation: aktueller Stand

Die Baustellen in der Innenstadt schreiten voran: im zentralen Bereich des Marktplatzes wird nach dem Lambertusmarkt das Altstadtpflaster entnommen. Die Mobilstation wird voraussichtlich ab Mitte Juli nutzbar sein.

Auf dem Marktplatz haben entlang der Aachener Straße die Pflasterarbeiten begonnen. In Teilen liegt bereits der neue Wasserablauf. In den nächsten Wochen wird zunächst von der Marktgasse in Richtung Kirchstraße halbseitig gepflastert, ehe in einem weiteren Schritt die zweite Straßenhälfte folgt.
Die Arbeiten an der neuen Bushaltestelle auf der Kirchstraße werden demnächst abgeschlossen, ebenso laufen die Arbeiten im Bereich des Kirchenportals auf Hochtouren.
Nach dem Lambertusmarkt – ab Anfang Juni – beginnt auf der Kölner Straße der Endausbau. Ab dem Restaurant „Hotzenplatz“ wird dann in Richtung Kölner Tor der Untergrund vorbereitet und der neue Wasserablauf gesetzt, bevor die Pflasterarbeiten stattfinden. Auch die Kölner Straße wird zunächst halbseitig fertiggestellt. „Auf diese Weise bleiben die Geschäfte und Wohnungen zugänglich und die Rettungswege werden eingehalten“, informiert Bürgermeister Stephan Muckel.
Ebenso beginnen nach dem Lambertusmarkt im zentralen Bereich des Platzes die Arbeiten. „In der Beteiligung zur Umgestaltung des Marktplatzes wurde deutlich, wie sehr den Erkelenzerinnen und Erkelenzern am traditionellen Pflaster gelegen ist“, so der Bürgermeister. „Um das Pflaster zu erhalten, gleichzeitig aber auch einen barrierefreien Platz zu schaffen, wird das Pflaster entnommen, die Oberfläche geschnitten und die Steine barrierefrei wieder eingebaut.“
Aus diesem Grund ist das Parken auf dem Marktplatz nach dem Lambertusmarkt zunächst nicht mehr möglich. Am Marktplatz werden die Parkplätze reduziert, das Parken ist nach dem Umbau zwischen dem Alten Rathaus und der Kirche St. Lambertus weiterhin möglich.

Die Mobilstation an der Ostpromenade wird voraussichtlich ab Mitte Juli nutzbar sein. Ein konkreter Eröffnungstermin wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben. „Sobald das Parken möglich ist, wird die Mobilstation freigegeben, unser oberstes Ziel ist es, den Parkdruck zu reduzieren“, betont Bürgermeister Stephan Muckel. Fassadenarbeiten und Arbeiten im Außenbereich werden im laufenden Betrieb beendet.
Die Parkgebühren werden ab dem 1. August wieder erhoben.

Verfallszeitpunkt: 29. Juni 2024