Hohenbusch KLASSIXX 2026: Carmina Burana – Carl Orff

Der Erkelenzer Festival Chor mit über 170 Sängerinnen und Sängern, die Philharmonia Frankfurt/Main, internationale Solistinnen und Solisten sowie Live-Szenen des ERKA-Ensembles bringen Carl Orffs monumentales Chorwerk – mit vollem Orchester, Klavier und Schlagwerk – auf die Bühne.

Die Carmina Burana – lateinisch für „Lieder aus Benediktbeuern“ – zählen zur größten Sammlung weltlicher und geistlicher Lieder des europäischen Mittelalters. Die im 13. Jahrhundert auf Latein und Mittelhochdeutsch verfassten Texte umfassen Liebes-, Trink- und Spiellieder ebenso wie spirituelle Dichtung. Ihre genaue Entstehungsgeschichte ist bis heute ungeklärt: Als Verfassungsorte gelten das Kloster Seckau in der Steiermark oder das Kloster Neustift bei Brixen – wie die Handschriften nach Benediktbeuern gelangten, bleibt ein Rätsel. Entdeckt wurden sie erst 1803, als die Klosterbibliothek im Zuge der Säkularisation nach München überführt wurde.

Weltberühmt wurde das Werk, als Carl Orff es 1935/36 vertonte. Die Uraufführung fand 1937 in Frankfurt statt. Seitdem gehört die Carmina Burana zu den meistgespielten Werken der klassischen Musik überhaupt. Das eröffnende O Fortuna ist längst Kulturgut: kaum ein Stück wird häufiger in Film und Werbung zitiert.

Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Juri Gilbo.

Tickets im Vorverkauf online sowie im Büro der Kultur GmbH, Franziskanerplatz 11, Erkelenz. Telefonische Bestellung: Claudia Jansen, Tel. 02431 85–392

 

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Quelle & weitere Informationen: Kultur GmbH Erkelenz. Änderungen vorbehalten.

Gänsehaut-Finale: Electrisize 2025

Mit einer emotionalen Closing-Show fand das Electrisize Festival 2025 am Sonntagabend seinen grandiosen Abschluss. Drei Tage lang verwandelte sich das historische Klostergelände von Haus Hohenbusch in Erkelenz in eine pulsierende Musikmetropole, die nahezu 50.000 Besucherinnen und Besucher in ihren Bann zog.

Das diesjährige Festival setzte neue Maßstäbe: Auf insgesamt sieben Stages bot das EZISE eine beeindruckende Vielfalt für jeden Geschmack. Ein facettenreiches Programm überzeugte durch seine intelligente Balance zwischen elektronischen Beats und populären Strömungen wie Deutschrap oder Dancefloor-Anthems. Neben der künstlerischen Qualität des Line-ups trugen auch die äußeren Umstände zum außergewöhnlichen Erfolg bei: Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten die Festivalgänger durch das gesamte Wochenende.

Ein Feuerwerk der Sinne bildete den krönenden Abschluss des Electrisize Festivals. Als die ersten Töne von Alex Warrens emotionalem Hit „Ordinary“ über die Mainstage erklangen, entfaltete sich ein visuelles Highlight, das die Festival-Besucher ins Staunen versetzte. Synchron zur Musik explodierten farbenprächtige Feuerwerkskörper am Himmel über der Bühne und verwandelten die Nacht in ein gleißendes Lichtermeer. Hochmoderne Lasertechnik unterstützte die Inszenierung perfekt; bunte Lichtteppiche wogten über die Menge hinweg, jeder Lichtstrahl präzise auf Beats und Bässe abgestimmt. Es war ein Moment der kollektiven Euphorie, der bei vielen Electrisize-Besuchern für echte Gänsehaut sorgte.

Hinter dieser beeindruckenden Closing-Ceremony steckte monatelange akribische Planung. Stage Producer Jan Weber und sein erfahrenes Team von Stageventure hatten nicht nur den kompletten Bühnenbau realisiert, sondern waren auch für die drei spektakulären Ceremonys am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend verantwortlich. „Ich bin begeistert von dem reibungslosen Ablauf bei allen Shows“, resümierte Weber zufrieden nach dem finalen Feuerwerk. Seine Worte spiegelten die Perfektion wider, die das gesamte Festival-Wochenende geprägt hatte.

Spontane Planänderung sorgte für Aufsehen

Das Electrisize Festival bewies zudem eindrucksvoll, dass spontane Planänderungen manchmal zu den besten Momenten führen können. Als Paul Elstak am Freitagabend (8. August) krankheitsbedingt seinen geplanten Auftritt auf der Mainstage absagen musste, zeigte das Veranstaltungsteam beeindruckendes Improvisationsgeschick. Statt Enttäuschung aufkommen zu lassen, verwandelte sich die Situation in ein elektrisierendes musikalisches Duell: Ein Tapuya (Techno) vs Hardsize (Hardstyle) Battle erfand die Stages neu. In packenden Back-to-Back-Sets lieferten sich Davyboi, George alias Dr. Radsport, Noiseflow und Schlot einen mitreißenden Schlagabtausch der Genres, der das Publikum restlos begeisterte.

David Puentez verliebt sich in Electrisize

Es war Liebe auf den ersten Beat! David Puentez erlebte beim Electrisize Festival seine Premiere auf der Mainstage – und war restlos begeistert. Der beliebte DJ und Producer zeigte sich nach seinem Set sichtlich gerührt von der außergewöhnlichen Atmosphäre des Festivals. „Für mich war es das erste Electrisize: Strahlender Sonnenschein, happy Party People“, schwärmte Puentez von den perfekten Rahmenbedingungen seiner Debut-Performance. Die Kombination aus strahlendem Wetter und ausgelassenem Publikum schuf für den Künstler den idealen Rahmen für einen unvergesslichen Auftritt. Mit einer Aussage verabschiedete sich Puentez: „Danke für den tollen Tag! Erkelenz wohl immer ne Reise wert!“ Eine Ansage, die Festivalfans als Versprechen auf eine baldige Rückkehr deuten dürfen.

Medizinische Notfälle waren Fehlanzeige: Dr. Donk verschrieb die härtesten Beats

Als beim Electrisize Festival die „Sprechstunde“ begann, ging es nicht um Blutdruck oder Hustensaft – hier stand Dr. Donk am Pult und verschrieb eine ganz andere Art von Medizin. Der Kölner Hardcore-DJ lud zur „Dr. Donk’s Sprechstunde“ und stellte seinen Patienten (Festilvalbesucher) im Sekundentakt neue Rezepte für „phat Base“ und „more BPMs“ aus. Promte „Beats-Verstärkung“ erhielt der Hardcore-Doktor von erstklassigen Kollegen seiner „Fachrichtung“. Rooler sorgte mit seinem Set zum Sonnenuntergang auf der Hardsize Stage für einen der magischsten Momente des Festivals, während Miss K8 und Brennan Heart auf der Mainstage bewiesen, dass Hardcore und Hardstyle die perfekte Therapie für ausgelassene Festival-Stimmung sind.

Einen krönenden Abschluss erlebten die Festivalbesucher am Sonntagabend (10. August), als Cascada die Zeitmaschine anwarf. Mit unvergesslichen Hits wie „Evacuate The Dancefloor“ und „Everytime We Touch“ katapultierte die Formation die Crowd zurück in die goldenen 2000er Jahre. „Was für ein Sonntag beim Electrisize Festival in Erkelenz!“, schwärmte Horler sichtlich bewegt. Das perfekte Zusammenspiel aus strahlendem Sonnenschein und der elektrisierenden Atmosphäre habe einen unvergesslichen Rahmen geschaffen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Sängerin von der Hingabe des heimischen Publikums: „Eine unglaubliche Stimmung und ein Publikum, das bei unserer Show in der Heimat von der ersten bis zur letzten Sekunde alles gegeben hat.“

Auch Deutsch-Rap-Veteran Eko Fresh zeigte sich nach seinem Auftritt sichtlich gerührt und begeistert zugleich.“Electrisize war der absolute Abriss! – Nicht nur, weil es meine Homebase ist – es lag einfach Liebe in der Luft!“, schwärmte der 40-jährige Rapper.  Die Nähe zu seinem Heimatort Kerpen verlieh dem Auftritt eine ganz persönliche Note, die auch das Publikum zu spüren bekam. So rundete Eko Fresh am Ende des Interviews seine Begeisterung mit folgenden Worten ab: „Danke für die Gastfreundschaft, es war elektrisierend.“

Perfekte Bilanz: Veranstalter und Beteiligte ziehen positives Festival-Fazit

„Es war ein perfektes Festivalwochenende“, resümieren die Veranstalter Raphael Meyersieck und Michael Frentzen unisono. „Ich wüsste gerade wirklich nicht, was ich anders machen würde und das hatte ich in 16 Jahren noch nie“. Das Feedback der Besucher sei ähnlich überwältigend, freut sich Meyersieck. „Ich bin unendlich stolz auf unser Team“, ergänzt Michael Frentzen sichtlich gerührt. „Die haben einfach alles gegeben dieses Jahr. Wie wir das noch toppen sollen? Gute Frage – aber noch während wir abbauen, stecken wir schon mitten in der Auswertung und Planung für 2026.“

Auch Dominik Kalenberg blickt auf ein erfolgreiches Electrisize Festival zurück. Der Ordnungsdienstleiter koordinierte mit seinem 110-köpfigen Team alle sicherheitsrelevanten Bereiche des Events – vom Campingplatz über den Einlass bis hin zu Gelände und Parkplätzen.“Das Fazit ist gut, die Gäste waren fast ausnahmslos friedlich“, lobte Kalenberg die entspannte und respektvolle Atmosphäre. „Genau wie im vergangenen Jahr haben wir wieder sehr viel Glück gehabt mit dem Wetter und das entspannt die Lage doch sehr.“

André Gonstalla, der als gesamtverantwortlicher Meister für Veranstaltungstechnik beim Electrisize Festival die Fäden in der Hand hielt, kann ebenfalls auf ein perfekt orchestriertes Event zurückblicken.“Der Ablauf verlief absolut reibungslos – alle Zahnräder griffen perfekt ineinander, und jeder wusste genau, was zu tun war“, resümierte der Technik-Experte die drei Festival-Tage.“Es herrschte zudem ein ausgesprochen familiäres Klima – nicht nur im Team, sondern auch bei den Besuchern“, schwärmte er von der einzigartigen Atmosphäre. Diese warme, gemeinschaftliche Stimmung sei nicht nur spürbar, sondern prägend für das gesamte Event.

Für den Leiter der Feuerwehr Erkelenz Helmut van der Beek endete das Electrisize Festival genau so, wie er es sich gewünscht hatte: ohne größere Zwischenfälle und mit einem rundum positiven Fazit. „Aus unserer Sicht ist es ein absolut entspanntes Wochenende“, resümierte van der Beek nach drei Festival-Tagen. Besonders lobend hob er die professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte hervor: „Die Zusammenarbeit der Koordinationsgremien lief vorbildlich. Es war eine tolle Veranstaltung. Das Publikum war wie immer zu 99,99 Prozent toll. – Es macht riesig Spaß hier, auch wenn wir viel Arbeit haben.“

Ebenso hatte das Deutsche Rote Kreuz neben einigen kleineren und größeren Hilfeleistungen weniger Patienten als im vergangenen Jahr.

Bildrechte Titelbild: Jan Heesen

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