
Saatgut-Bibliothek ist zurück
Der Frühling ruft – Zeit, den Garten insektenfreundlich zu gestalten! In der Stadtbücherei ist ab sofort die Saatgut-Bibliothek geöffnet. Aktuell stehen mehr als 1200 Tütchen zur Verfügung.
Es funktioniert ganz einfach: Das Saatgut kann in der Bibliothek ausgeliehen werden. Dabei steht eine Auswahl aus verschiedenen Gemüse-, Kräuter- und Blumensorten zur Verfügung. Nachdem der Samen gepflanzt und die Ernte abgeschlossen ist, soll der getrocknete Samen zurück in die Bücherei gebracht werden.
Die Aktion ist nachhaltig und hilft dabei, samenfeste und seltene Sorten zu erhalten. Außerdem ist die Saatgutbibliothek kostenfrei nutzbar und bietet für alle die Möglichkeit neue Pflanzenarten kennenzulernen.
Kommunalpolitisches Praktikum startet
Zum zweiten Mal bekommen Jugendliche aus Erkelenz die Möglichkeit, Kommunalpolitik hautnah zu erleben. Beim kommunalpolitischen Praktikum erhalten sie in den nächsten Wochen einen umfassenden Einblick in die Abläufe der Fraktionen im Stadtgebiet.
Erkelenzer Kommunalpolitik hautnah erleben: In der letzten Woche ist der Startschuss für die zweite Runde des kommunalpolitischen Praktikums gestartet. In diesem Jahr sind insgesamt zwölf Jugendliche der Realschule, der Hauptschule und des Cusanus-Gymnasiums dabei. Von politischer Seite nehmen die Fraktionen der CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und die Freien Wähler teil.
In den nächsten Wochen werden die Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit mehrerer kommunaler Fraktionen erhalten, den Landtag in Düsseldorf besuchen und zum Abschluss ein Planspiel „Demokratie“ im großen Sitzungsaal des Rathauses durchführen. Begleitet wird das kommunalpolitische Praktikum durch die Stadtjugendpflege der Stadt Erkelenz.
Landesweiter Warntag in NRW
Ein landesweiter Warntag findet am 12. März statt. Hierbei werden in ganz Nordrhein-Westfalen um 11 Uhr die vorhandenen Warnmittel erprobt.
In Nordrhein-Westfalen wird bereits seit 2018 regelmäßig ein landesweiter Sirenenprobealarm durchgeführt. Zuden vorhandenen Warnmitteln zählen auch alle Sirenen im Erkelenzer Stadtgebiet, in dem derzeit 21 Sirenen aufgebaut sind. Weitere Warnmittel wie die Cell-Broadcast-Funktion oder die Weitergabe der Information über soziale Netzwerke werden ebenfalls getestet.
Der landesweite Warntag steht 2026 unter dem Motto „Selbstschutz“. Das Ministerium des Innern des Landes NRW hat dazu die Broschüre „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ veröffentlicht. Diese ist über www.erkelenz.de/katastrophenschutz auffindbar.
Echte Warnmeldungen werden beispielsweise aufgrund eines Großbrands, einer Gefahrstoffausbreitung oder einer Wetterwarnung ausgegeben.
Die Feuerwehren werden nicht mehr über die Sirenen alarmiert, sondern verfügen über ein eigenes Alarmierungssystem, sodass die Sirenen ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung dienen.
Vorlesewettbewerb in der Stadtbücherei
Beim Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels wurden die beiden besten Vorlesenden des Kreises Heinsberg gesucht – und gefunden.
Für den Norden traten am 26. Februar Teilnehmende aus den Schulen in Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg in der Erkelenzer Stadtbücherei an. Die besten Lesenden aus dem Süden des Kreises (Heinsberg, Geilenkirchen, Übach-Palenberg, Gangelt, Selfkant) stellten sich in der Stadtbücherei Geilenkirchen am 17. Februar der fachkundigen Jury.
Alle Teilnehmenden lasen einen Text aus einem selbstausgewählten Buch und einen vorgegebenen Überraschungstext. Sowohl in Erkelenz als auch in Geilenkirchen verfolgten viele Zuschauer*innen den Vorlesewettbewerb und die von den Jugendlichen ausgewählten Texte waren gut gewählt. In Erkelenz konnte sich Caspar Wimmer vom Cusanus-Gymnasium Erkelenz gegen seineMitstreitenden durchsetzen. Er fährt am 19. April nach Köln zum Bezirksentscheid und hat dann die Chance, auch auf Landes- und Bundesebene weiterzukommen. Auf dem zweiten Platz landete Kavin Lukshumykumar vom Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz, den dritten Platz teilen sich MaylaWeisweiler vom Gymnasium der Stadt Hückelhoven und Lilia Melina Demgensky von der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule Hückelhoven. Für alle Teilnehmenden gab es eine Urkunde und ein Buchgeschenk.
An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 6.600 Schulkinder der 6. Klassen. Mit etwa 600.000 Teilnehmenden jährlich ist der Vorlesewettbewerb der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel ist, öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken.
700 Jahre Stadtrechte: Aktionen im März
Die Stadt Erkelenz verschenkt am 14. März anlässlich ihres Stadtjubiläums 700 Apfelbäume an Erkelenzer Haushalte. Am gleichen Tag startet eine Osterei-Suche für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren. Ein Kreativwettbewerb hat am 1. März bereits begonnen.
Jubiläumsbaum
Einen Apfelbaum pro Erkelenzer Haushalt verschenkt die Stadt Erkelenz an der Erkelenzer Burg am 14. März von 10 bis 16 Uhr beziehungsweise solange der Vorrat reicht. Interessierte müssen einen Ausweis bereithalten, um nachzuweisen, dass sie im Stadtgebiet von Erkelenz wohnen. Es gibt unterschiedliche Apfelsorten, aus logistischen Gründen vor Ort jedoch keine Auswahlmöglichkeit. Die Aktion findet in Kooperation mit der Baumschule Morjan aus Grambusch statt.
Osterei-Suche
Zwischen dem 14. März und 2. April findet eine Osterei-Suche bei teilnehmenden Unternehmen in der Innenstadt statt. Insgesamt 700 Ostereier werden versteckt und teilweise mit den Zahlen 7, 70 und 77 versehen. Nur ein Ei trägt die Zahl „700“. Wer das Ei mit der „700“ findet, fertigt ein Foto an, sendet es über ein Online-Formular an die Stadt Erkelenz und landet in einem Lostopf. Das Formular kann vor Ort über einen QR-Code oder über die Webseite der Stadt Erkelenz erreicht werden.
Teilnahmeberechtigt sind Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren. Unter allen Teilnehmenden werden ein Kino-Gutschein, ein Bowling-Gutschein und ein Gutschein von McDonalds für je vier Personen verlost.
Während der Aktion wechselt das gesuchte Ei mehrfach seinen Standort. Das Dekorieren der Schaufenster übernehmen die Unternehmen – Funk Kölner Straße, Hut Jansen Männermode, Viehausen, Betten Wirtz, Hahn Wohnen mit Kontrasten, Innenausstattung Deneer by Matthias Corres, Spiel Sport Mode Jansen, Foto Schmitter, Schuhhaus Cremer und die Hirsch Apotheke am Markt – in Eigenregie. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion zwischen der Stadt Erkelenz und dem Gewerbering Erkelenz e.V.
Kreativwettbewerb 700 Jahre Stadtrechte: Stadt, Land, Menschen
Bis zum 3. Mai können kreative Werke in den Kategorien Malen, Basteln und Schreiben eingereicht werden. Mitmachen können alle Menschen, von Minis bis zur älteren Bürgerschaft. Die Werke der Einzelpersonen werden in verschiedenen Altersgruppen bewertet. Auch Gruppen können teilnehmen, hierzu zählen alle Teams ab zwei Personen. Bei Gruppen wird nicht nach Altersstufen getrennt, jedoch behält sich die Stadt Erkelenz vor, nachträglich Gruppierungen vorzunehmen, falls beispielsweise mehrere Schulklassen oder Familien am Wettbewerb teilnehmen.
Alle eingereichten Werke werden beim Kunst- und Kulturfest auf Haus Hohenbusch, das am letzten Maiwochenende stattfindet, ausgestellt. Die Ehrung der siegreichen Einreichungen findet am 31. Mai um 15 Uhr im Atelier auf Haus Hohenbusch statt.
Alle Teilnahmekriterien des Kreativwettbewerbs sowie weitere Aktionen zu den Feierlichkeiten rund um 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz sind unter www.erkelenz.de/700-jahre-stadtrechte zu finden.
Roermonder Straße: Teilstück halbseitig gesperrt
Die Roermonder Straße wird ab Dienstag, 10. März, auf dem Teilstück zwischen der Krefelder Straße und der Roermonder Straße 19 (bis kurz vor der Einmündung in Richtung Westpromenade) halbseitig gesperrt. Grund ist die Verlegung von Stromleitungen, die für die Reparatur der Straßenbeleuchtung benötigt werden. Der Verkehr von der Krefelder Straße bzw. von Wegberg kommend in Richtung Nordpromenade wird als Einbahnstraße fortgeführt. An verschiedenen Stellen, unter anderem an den Kreisverkehren auf Höhe der Theodor-Körner-Straße und der Brückstraße, wird aus entgegenkommender Richtung auf die Sperrung hingewiesen. Die Zufahrten zu Gebäuden bleiben während der Arbeiten weitgehend erreichbar, das Unternehmen, das die Arbeiten durchführt, ist dazu angehalten, über Einschränkungen direkt zu informieren. Die Sperrung dauert voraussichtlich zwei Wochen an.
Bürgerbüro setzt ab dem 9. März auf verbindliche Terminvereinbarung
Ab dem 9. März organisiert die Stadt Erkelenz die Abläufe im Bürgerbüro neu: Anliegen werden künftig grundsätzlich nach vorheriger Terminvereinbarung bearbeitet. Ziel ist es, Wartezeiten insgesamt zu reduzieren, Abläufe zu optimieren und den Bürgerservice verlässlich planbar zu gestalten. Für die Bürgerschaft bedeutet das vor allem, dass mehr buchbare Termine mit weniger Wartezeit durchgeführt werden können.
Mit dieser Neuausrichtung stärkt Erkelenz die Servicequalität und verbessert die Planbarkeit für alle Beteiligten. Bislang wurden rund 50 Prozent der verfügbaren Kapazitäten ausschließlich für Spontanbesuche vorgehalten und waren nicht online buchbar. Dadurch war eine effiziente und bedarfsgerechte Einsatzplanung des Personals nur eingeschränkt möglich. Das Besucheraufkommen ließ sich nicht zuverlässig prognostizieren, weshalb kurzfristig freiwerdende Zeitfenster oder absehbare Leerlaufzeiten nur begrenzt gesteuert werden konnten.
Durch die verbindliche Terminbuchung können die vorhandenen Ressourcen künftig gezielter eingesetzt und besser auf die tatsächliche Nachfrage abgestimmt werden. Die bisher dauerhaft vorgehaltenen Kapazitäten für Spontanbesuche werden flexibler nutzbar. Ziel ist es, Wartezeiten insgesamt zu reduzieren, Abläufe zu optimieren und den Bürgerservice verlässlich planbar zu gestalten. Für die Bürgerschaft bedeutet dies vor allem mehr Transparenz und Sicherheit: Wer einen Termin bucht, erhält einen festen Zeitrahmen und vermeidet ungewisse Wartezeiten. Gleichzeitig können perspektivisch zusätzliche Zeitfenster bereitgestellt werden, da die Kapazitäten vollständig in die Terminvergabe einfließen. Spontane Besuche sind im Einzelfall weiterhin möglich, jedoch abhängig von den tagesaktuellen Kapazitäten, bzw. in Ausnahmen und Notfällen.
Termine können bequem über das Serviceportal der Stadt Erkelenz gebucht werden. Alternativ ist eine Terminvereinbarung telefonisch unter 02431 85-336 oder persönlich vor Ort möglich.
Darüber hinaus wird kontinuierlich das digitale Angebot erweitert. Erste Dienstleistungen stehen bereits über das „virtuelle Amt“ zur Verfügung und können vollständig online erledigt werden. Auch diese Services sind über das Serviceportal erreichbar und ermöglichen es, Behördengänge in vielen Fällen ganz zu vermeiden.Anliegen wie zum Beispiel eine Melderegisterauskunft, eine Meldebescheinigung oder sogar das Beantragen eines Führungszeugnisses sind komplett digital mit der BundID und dem neuen Personalausweis von zu Hause möglich.
Ehrungen bei Sondersitzung des Stadtrates
17 ehemalige Mitglieder des Stadtrates wurden im Rahmen einer feierlichen Sondersitzung verabschiedet, neun von ihnen wurden für ihr langjähriges Engagement von mindestens 15 Jahren zum Ehrenratsmitglied ernannt. Außerdem verlieh Bürgermeister Stephan Muckel fünf Personen die Ehrennadel der Stadt Erkelenz, eine Auszeichnung für besondere Verdienste um das Wohl der Stadt.
Bürgermeister Stephan Muckel fand die passenden Worte der Anerkennung für die Geehrten: „Kommunalpolitik ist keine große Bühne. Sie ist Arbeit, sie ist Zuhören, sie ist Aushalten. Sie ist manchmal mühsam, manchmal kontrovers, und fast immer zeitintensiv. Wer sich darauf einlässt, tut das nicht für Applaus, sondern aus Überzeugung, aus Verbundenheit mit seiner Stadt und aus dem Wunsch heraus, etwas mitzugestalten. Die Menschen, die wir heute verabschieden und die wir heute ehren, haben diese Verantwortung getragen.“
Für die Mitarbeit in der letzten Wahlperiode bedankte er sich bei Peter Kaul, Patricia Schlesiger, René Steiner und Ramona Wilms-Recker und überreichte ihnen Urkunden. Der Dank galt auch den nicht anwesenden ehemaligen Ratsmitgliedern Lukas Borchers, Johannes Menzel, Werner Engels, Jürgen Vieten und Brigitte Vosen.
Für ihren langjährigen kommunalpolitischen Einsatz mit klarem Blick für die Belange der Menschen und für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wurden zu Ehrenratsmitgliedern ernannt:
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- Hermann-Josef Bienefeld (16 Jahre Ratsmitglied)
- Peter Czybik (21 Jahre Ratsmitglied)
- Otto Hübgens (20 Jahre Ratsmitglied)
- Liselotte Jopen (16 Jahre Ratsmitglied)
- Karin Mainka (21 Jahre Ratsmitglied)
Für ihr langjähriges Engagement und besondere Verdienste zum Wohle der Stadt Erkelenz ernannte Bürgermeister Stephan Muckel weitere ehemalige Ratsmitglieder zu Ehrenratsmitgliedern und verlieh fünf Ehrennadeln:
Werner Krahe war mehr als 21 Jahre Mitglied des Stadtrates und 17 Jahre davon Vorsitzender der FDP-Fraktion. Darüber hinaus war er mehr als 50 Jahre aktiv in der katholischen Kirche engagiert und ist langjähriges Mitglied der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft – auch im geschäftsführenden Vorstand der Traditionellen Funkengarde, deren Entwicklung er maßgeblich mitgestaltet hat. Hinzu kommt langjähriges Engagement in zahlreichen weiteren Erkelenzer Vereinen sowie die Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Düsseldorf. „All das zeigt: Dein Einsatz war nie auf ein Amt beschränkt, sondern Ausdruck einer tiefen Verbundenheit mit dieser Stadt und ihren Menschen“, fasste Stephan Muckel zusammen.
Rainer Merkens hat die Kommunalpolitik in Erkelenz mehr als drei Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt. Zwischen 1994 und 2025 hat er als Ratsmitglied, Ausschussvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der CDU zentrale politische Entscheidungen begleitet – insbesondere zu den Themen Strukturwandel, Tagebau und Stadtentwicklung. Darüber hinaus hat er Erkelenz in zahlreichen Gremien und Verbänden vertreten und sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagiert – kirchlich, kulturell und heimatgeschichtlich. Bürgermeister Stephan Muckel: „Vielen Dank für deine Zeit, deine Verlässlichkeit und deinen jahrzehntelangen Einsatz für unsere kommunale Demokratie.“
Beate Schirrmeister Heinen war von 1989 bis 2025 ununterbrochen Mitglied des Rates der Stadt Erkelenz und hat damit mehr als 35 Jahre lang kommunalpolitische Verantwortung übernommen. Viele Jahre davon hat sie den Fraktionsvorsitz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN übernommen. Sie war Mitglied des Kreistages Heinsberg, des Kuratoriums der Hermann-Josef-Stiftung und vertrat Erkelenz viele Jahre in wichtigen Gremien auf Landes- und Bundesebene. Außerdem war sie Mitinitiatorin des ersten Frauenhauses im Kreis Heinsberg. „Dein Einsatz für Jugend, Senioren, soziale Gerechtigkeit, für Frauenrechte, für Demokratie und für Klimaschutz zieht sich wie ein roter Faden durch dein gesamtes politisches Wirken“, so der Bürgermeister in seiner Laudatio.
Walter von der Forst war 26 Jahre lang Mitglied des Stadtrates für die CDU-Fraktion, von 2014 bis 2020 war er stellvertretender Bürgermeister. „Dein Wirken war stets geprägt von Sachkenntnis, Augenmaß und einem großen persönlichen Einsatz für die Belange der Bürgerinnen und Bürger“, lobte Stephan Muckel. Walter von der Forst vertrat insbesondere die Interessen des ländlichen Raums und der Landwirtschaft und engagierte sich in zahlreichen Bezirks- und Fachausschüssen sowie verschiedenen Gremien und Gesellschaften. „Im Austausch mit unseren Partnergemeinden Saint-James, Bad Windsheim und Thum hast du über viele Jahre hinweg zum Aufbau, zur Pflege und zur Weiterentwicklung dieser Beziehungen beigetragen.“
Ferdinand Kehren ist nach 21 Jahren bereits 2020 aus dem Stadtrat ausgeschieden und seitdem Ehrenratsmitglied. Er erhielt die Ehrennadel auf Vorschlag der SPD-Fraktion ebenfalls für sein langjähriges politisches Engagement – insbesondere im Arbeitskreis Fuß- und Radverkehr und im Einsatz für das Rheinische Revier. „Ob im Karneval, im Schützenwesen, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Sport, in der Kultur oder im kirchlichen Leben – du hast dich immer dort eingebracht, wo Gemeinschaft getragen wird“, so Stephan Muckel.
Musikalisch wurde der Abend vom Duo „Da Capo Al Fine“ begleitet und fand bei Sektempfang mit kleinem Imbiss einen geselligen Abschluss.
Kreativwettbewerb: 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz
Unter dem Motto „700 Jahre Stadtrechte Erkelenz: Stadt, Land, Menschen“ findet vom 1. März bis zum 3. Mai ein Kreativwettbewerb statt. In den Kategorien Malen, Basteln und Schreiben können Werke eingereicht werden.
Mitmachen können alle Menschen, von Minis bis zur älteren Bürgerschaft. Die Werke der Einzelpersonen werden in verschiedenen Altersgruppen bewertet. Auch Gruppen können teilnehmen, hierzu zählen alle Teams ab zwei Personen. Bei Gruppen wird nicht nach Altersstufen getrennt, jedoch behält sich die Stadt Erkelenz vor, nachträglich Gruppierungen vorzunehmen, falls beispielsweise mehrere Schulklassen oder Familien am Wettbewerb teilnehmen.
Als Bewertungskriterien stehen in allen Kategorien der Bezug zum Motto 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz: Stadt, Land, Menschen sowie der Bezug zu Erkelenz und dem Stadtgebiet im Fokus.
In der Kategorie Malen können zum Beispiel Zeichnungen, Bilder und Collagen – oder anders ausgedrückt: alles, was auf Papier oder Leinwand möglich ist, eingereicht werden.
In der Kategorie Basteln können Plastiken, Modelle und alles, was 3D ist, eingereicht werden. Aus logistischen Gründen gibt die Stadt Erkelenz vor, dass das kreative Werk nicht größer oder schwerer sein darf, als eine Person tragen kann.
In der Kategorie Schreiben können Gedichte, Briefe, Comics oder Kurzgeschichten eingereicht werden. Die Schreibwerke müssen präsentierfähig, also in lesbarer Form und ausgedruckt auf A3 oder A4 wie alle anderen Werke im Bürgerbüro der Stadt Erkelenz abgegeben werden.
Für alle kreativen Werke muss ein Teilnahmebogen ausgefüllt werden. Dieser kann entweder über die Webseite der Stadt heruntergeladen oder im Bürgerbüro abgeholt werden.
Je nach der Menge der eingereichten Werke werden in den Kreativkategorien weitere Unterkategorien gebildet, damit die Jury zwischen gleichartigen kreativen Werken ihre Favoriten auswählen kann. Die Jury besteht aus dem Verwaltungsvorstand der Stadt Erkelenz sowie aus Personen des Fördervereins Hohenbusch, der Kreissparkasse Heinsberg, dem Lions Club und dem Rotary Club.
Alle eingereichten Werke werden beim Kunst- und Kulturfest auf Haus Hohenbusch, das am letzten Maiwochenende stattfindet, ausgestellt. Die Ehrung der siegreichen Einreichungen findet am 31. Mai um 15 Uhr im Atelier auf Haus Hohenbusch statt.
Die Teilnahmekriterien des Kreativwettbewerbs sowie weitere Aktionen zu den Feierlichkeiten rund um 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz sind unter www.erkelenz.de zu finden.
