Mühlenstraße: Unterführung nicht befahrbar

Die Deutsche Bahn erneuert die Eisenbahnbrücke an der Mühlenstraße in Erkelenz. Nachdem die Straße unterhalb der Eisenbahnbrücke in Richtung Alfred-Wirth-Straße/ L354 bereits Anfang des Jahres beidseitig für einige Wochen nicht befahrbar war, gehen die Arbeiten nun ab dem 15. Juni weiter. Von der Sperrung sind auch die Gehwege betroffen.

Während der ersten Bauphase wurden bereits notwendige Vorarbeiten für die Erneuerung der Eisenbahnbrücke geleistet. Dazu gehörten Oberleitungsarbeiten, Kabelarbeiten, Verbauarbeiten und die Herstellung der Baufläche.
Aufgrund eines geänderten Bauablaufs wirken sich die Brückenarbeiten bereits ab dem 15. Juni auf den Straßenverkehr aus.
Die Mühlenstraße wird im Bereich der Eisenbahnbrücke bis zur Einmündung der Straße Im Mühlenfeld zunächst für eine Woche gesperrt, um weitere Kabel zu verlegen. Der Einmündungsbereich Mühlenstraße/ Im Mühlenfeld ist dann nicht befahrbar. Eine entsprechende Umleitung für Fahrzeuge wird über die Neusser Straße – Kölner Straße – Goswinstraße – Freiheitsplatz – Anton-Raky-Allee – Mühlenstraße und umgekehrt ausgeschildert. Wer zu Fuß geht, kann eine Umleitung über den Bahnhof nutzen.
Eine Umfahrung der Einmündung Mühlenstraße/ Im Mühlenfeld ist über die Glück-Auf-Straße – Rosenstraße und umgekehrt möglich.

Ab Montag, dem 22. Juni, ist die Einmündung der Straße Im Mühlenfeld in die Mühlenstraße in Richtung Bahnhof beziehungsweise Anton-Raky-Allee wieder geöffnet. Die Sperrung der Straße in Richtung Alfred-Wirth-Straße/ L 354 bleibt aufgrund der Erneuerung der Brücke bis voraussichtlich Ende des Jahres bestehen.

Im Laufe des kommenden Jahres wird die Straße unterhalb der Eisenbahnbrücke erneut gesperrt, da weitere Arbeiten an der Straße folgen.

Die betroffene Anwohnerschaft wird von den jeweiligen Unternehmen gesondert über die Bauarbeiten informiert.

Wehrleiter Helmut van der Beek verabschiedet

200 Gäste empfingen Stadtbrandinspektor Helmut van der Beek Ende Mai, um ihn nach 32-jähriger Laufbahn im öffentlichen Dienst und elf Jahren Tätigkeit als Wehrleiter der Stadt Erkelenz feierlich in den Ruhestand zu verabschieden. Zusammen mit seiner Frau wurde van der Beek in einem historischen Feuerwehrfahrzeug zuhause abgeholt und in die Stadthalle gebracht, wo er in würdigem Rahmen zum Ehrenstadtbrandinspektor ernannt wurde und die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg in Gold erhielt.

Rund 200 Feuerwehrkamerad*innen und weitere geladene Gäste standen Spalier, als Helmut van der Beek mit seiner Frau Susanne die Stadthalle betrat. Nachdem alle Platz genommen hatten, begrüßte Bürgermeister Stephan Muckel die Gesellschaft, zu der neben Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes und Persönlichkeiten aus dem Feuerwehrbereich auch Vertretungen aus der Politik sowie Familie und Freunde van der Beeks gehörten. Er warf einen Blick zurück auf den Werdegang des Wehrleiters und dankte ihm für sein herausragendes Engagement während seiner Tätigkeit für die Stadt Erkelenz: „Heute verabschieden wir einen Menschen, der unsere Feuerwehr und unsere Stadt über viele Jahre geprägt hat. Einen Menschen, der Verantwortung getragen hat, der geholfen hat, der geführt hat. Und der für viele weit mehr war als ein Wehrleiter: Kamerad, Ansprechpartner, Zuhörer, Vorbild.“

Die beruflichen Höhen und Tiefen, besondere Erlebnisse und kleine Geschichten führten durch den weiteren Abend. Feuerschutzdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen und Bürgermeister Stephan Muckel überreichten gemeinsam die Urkunde zur Ernennung van der Beeks zum Ehrenstadtbrandinspektor sowie eine Stadtuhr als Präsent. Kreisbrandmeister Klaus Bodden zeichnete Helmut van der Beek mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg in Gold aus und der neue Wehrleiter Malte Ammernick überreichte ein üppiges Geldgeschenk, das unter den Feuerwehrleuten gesammelt wurde. Weitere Redebeiträge folgten aus persönlicher Verbundenheit von Hermann-Joseph Kremer und van der Beeks Vorgänger Wolfgang Linkens.

In seiner Dankesrede wünschte Helmut van der Beek seinem Nachfolger Malte Ammernick alles Gute und „dass ihr immer heil nach Hause kommt“.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Spielmannszug des Kreises Heinsberg unter der Leitung von Norbert Houben.

Stadtjubiläum: Siegerehrung des Kreativwettbewerbs beim Kunst- und Kulturfest

66 Beiträge wurden zum Kreativwettbewerb der Stadt Erkelenz anlässlich des Jubiläums „700 Jahre Stadtrechte“ eingereicht. Alle Teilnehmenden waren zur Prämierung im Rahmen des Kunst- und Kulturfestes auf Hohenbusch eingeladen. In den Kategorien Malen, Basteln, Schreiben und Gruppenarbeiten wurde jeweils ein Sieger bzw. eine Siegerin in jeder Altersgruppe ausgezeichnet, der oder die zuvor von einer Jury ermittelt worden war.

Fast alle, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten, kamen auch zur Prämierung nach Hohenbusch. Die 18 Erstplatzierten in den unterschiedlichen Kategorien und Altersstufen durften sich über Gutscheine aus unterschiedlichen Geschäften und Gastronomiebetrieben in Erkelenz freuen – und auch alle weiteren Teilnehmenden haben von Bürgermeister Stephan Muckel kleinere Preise als Dankeschön fürs Mitmachen erhalten.

Die Werke sollten einen erkennbaren Bezug zum Motto „700 Jahre Stadtrechte Erkelenz: Stadt, Land, Menschen“ und zu Erkelenz und dem Stadtgebiet haben. Die Altersspanne der Teilnehmenden erstreckte sich von drei bis 95 Jahren. „Wir wollen nicht den einen Festakt zum Stadtjubiläum, sondern mit verschiedenen Aktionen möglichst viele Menschen aus verschiedensten Bereichen erreichen. Die rege Beteiligung an diesem Wettbewerb zeigt, dass dies hier schon gut funktioniert hat“, freute sich Stephan Muckel. Musikalisch wurde die Prämierung begleitet vom „Duo Eigenart“, das mit ihrem Liedtext „ERKA-Frauen“ den ersten Preis in der Kategorie „Schreiben“, Altersgruppe Senioren, belegte und das Lied im Rahmen der Preisverleihung erstmals aufführte.

Einige der eingereichten Beiträge wurden anschließend vom Vorsitzenden des Fördervereins Hohenbusch, Frank Körfer, auf unterhaltsame Weise versteigert. Insgesamt 500 Euro kamen dabei zusammen, die im Rahmen der Festwoche zum Stadtjubiläum dem Kinderschutzbund Erkelenz überreicht werden sollen.

Preisträger, die bei der Verleihung nicht anwesend waren, können ihre Gewinne im Rathaus (Zimmer 368) zu den allgemeinen Öffnungszeiten oder nach Rücksprache abholen. Hier können auch alle Werke, die nicht versteigert und auch noch nicht mitgenommen wurden, abgeholt werden. Am 1. Juli werden die verbliebenen Werke zur weiteren Verwendung oder Vernichtung ins Archiv gegeben.

Alle Teilnehmer des Kreativwettbewerbs

Prämierung in der Kategorie Gruppenarbeit (12 Beiträge)

Altersgruppe Minis (bis 6 Jahre)

Gewonnen hat: Johanniter Kindergarten mit dem Bild „Meine Stadt“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Kita Westpromenade
Kita Kamp Lintforter Straße
Kita Granterath

Altersgruppe Kids (Grundschule)

Gewonnen hat: 2. Klasse der Astrid-Lindgren-Schule mit der Appelsbell aus Pappmachee

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an die Freundinnen Miray, Jama, Isabella und Amilia aus der 3. Klasse der Franziskus-Schule

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: die Tertia mit ihrem Erkelenz-Monopoly

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Die Hephata Werkstatt aus Mönchengladbach für das Bild „Erkelenz in den Händen der Menschen“
Die Nähwerkstatt b.e.g.a.b.t. für den Wandbehang

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Johanniter Stift für die Gruppenarbeit aus 58 Einzelteilen

Sondergruppe Familien

Gewonnen hat: Martin Schnyder mit seinem Enkel und dem Modell einer analemmatischen Sonnenuhr

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an Christiane Kubatta und ihre Tochter für eine Collage aus Karten, Fotos und mehr

Prämierung in der Kategorie Basteln (6 Beiträge)

Altersgruppe Minis (bis 6 Jahre)

Gewonnen hat: Leonie Eickels mit ihrer „Geburtstagskrone“

Altersgruppe Kids (Grundschule)
Gewonnen hat: Roman Dik mit seiner Tonfigur

Altersgruppe Jugend (5. Bis 10. Klasse)

Gewonnen hat: Moritz Singh mit Erkelenz im Karton

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: Daniel Beeck mit „Die Linde“
Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an: Américo Gomes mit seinem geschmiedeten Wappen

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Helga Banerjee mit ihrem kleinen Sammelalbum

Prämierung in der Kategorie Schreiben (9 Beiträge)

Altersgruppe Kids (Grundschule)

Gewonnen hat: Henry Immeln mit seinem Beitrag „Der E-Klau“

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: Elisabeth Huber-Janclas mit ihrer Kurzgeschichte „Das Grottenolmkind und die Geschichten über Erkelenz“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Renate Brockers („Gedicht zur 700-Jahr Feier“)
Alica Müllers-Bonsack(Gedicht: „Mein Erkelenz“ – Ort meiner Kindheit)
Bianca Schick (Kurzgeschichte: „Wie aus dem Schwarzen, der Rote wurde…“)

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Waltraud Barnowski-Geiser mit dem Liedtext „Erka-Frauen“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Hannelore Brodermanns („Die Radtour“)
Ingrid Herzberg (Kurzgeschichte: „Erkelenz im Visier von Außerirdischen“)
Anna Portz (Kurzgeschichte: „75 Jahre Erkelenz“)

Prämierung in der Kategorie Malen (39 Beiträge)

Altersgruppe Minis (bis 6 Jahre)

Gewonnen hat: Maira Gaillard mit ihrem Bild „Hand in Hand sind wir stark“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Helge Brix (Lambertus)
Aenne Bagusche (Feuerwerk über der Burgkirmes)

Altersgruppe Kids (Grundschule)

Gewonnen hat: Juliana Kondsa für ihr gemaltes Wappen

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Lena Linh Tran, Joya Eckel, Helena Kaeding, Mila Smilowski, Fiona Kruse, Pedro Gomes, Amalia Rudi, Michael Dik, Lina Schöppner, Amelia Dragutan, Ria Borgmann, Nala Mainusch

Altersgruppe Jugend (5. Bis 10. Klasse), 5 Beiträge

Gewonnen hat: Delia Dragutan für ihre Bleistiftzeichnung „Erkelenz von oben“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Shabnam Hussainkhel, Valeria Shyriaievo, Mia Lamers, Elsa Wawrzinek

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: Yvonne Kalfhues mit ihrem Bild „700 Years of Erkelove“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Dirk (Olli) Hermsmeier, Daria Bohn, Bianca Schubert, Valeria Seelhorst, Theresa Schimenas, Susanne Müller, Christiane Broich, Cornelia Dahlmanns, Michael Drews, Nele Feichtner, Celina Lowis

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Wilhelm Borgs mit seiner Zeichnung „Jubiläumsfeier auf dem Markt“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Joachim Tetzlaff, Marlies Hengelage-Werner, Maria Junker, Helga Hofer, Elke Wergers

Eingeschränkte Öffnungszeiten in Rathaus und ERKA-Bad

Am Kirmes-Montag, den 8. Juni, ist die Stadtverwaltung Erkelenz und das Standesamt von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Das Bürgerbüro ist bis 12:30 Uhr zugänglich.

Der Innenbereich des ERKA-Bades und die Schwimmhalle Gerderath bleiben geschlossen, das Freibad ist von 10 bis 20 Uhr offen. Die städtischen Kitas sind von 7 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Grünannahmestelle ist wie gewohnt von 8.30 bis 18 Uhr zu erreichen.

Veranstaltungsreihe zur Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen startet in Erkelenz

Die Volkshochschule des Kreises Heinsberg möchte mit einer Veranstaltungsreihe zu 80 Jahren NRW das Bewusstsein für Demokratie und Gemeinschaft stärken. Die Stadt Erkelenz ist als Partner und Startpunkt der Veranstaltungsreihe dabei.

Im Jahr 1946 wurde das Bundesland Nordrhein-Westfalen gegründet. Zu diesem Anlass wird es unter Verantwortung der Anton-Heinen-Straße bei vier Veranstaltungen die Möglichkeit zur Teilnahme geben. „80 Jahre Nordrhein-Westfalen sind eine tolle Möglichkeit unsere Gemeinschaft in diesem Bundesland zu feiern. Dafür stellen wir gerne unsere Räumlichkeiten zur Verfügung und sind froh, in Erkelenz den Anfang machen zu können“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel. Die vier Veranstaltungen sind kostenfrei und sollen Erinnerungskultur schaffen und das demokratische Gemeinwesen stärken. Der erste und letzte Termin werden zudem musikalische begleitet. „Wir wollen auch zeigen, wie Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser Politik mitgestalten“, kündigt Initiator Frank Körfer an. Folgende Termine stehen im Rahmen der Reihe an:

Do, 11.06.2026 I Altes Rathaus Erkelenz I 19 Uhr

    • Vortrag von Dr. Alexander Olenik: „Im Anfang war der Bindestrich.
      80 Jahre Landesgründung Nordrhein-Westfalen“
    • Musikalischer Beitrag: Ensemble Shpil, Klezmer, shpil!
      unter der Leitung von Horst Couson

Sa, 04.07.2026 I Exkursion in Düsseldorf

    • Besuch des Landtags Nordrhein-Westfalen mit Führung
      (11:00 bis 14:00 Uhr)
    • Besuch des Hauses der Parlamentsgeschichte mit Führung
      (15:30 bis 17:00 Uhr)

Do, 03.09.2026 I Haus der Westgrenze I Selfkant I 19 Uhr

    • Vortrag: „Der Selfkant 1949-1963 – ein Leben mit, in und zwischen
      den Grenzen“, anschl. Gesprächsrunde mit Zeitzeugen

Do, 01.10.2026 I Haus Basten Geilenkirchen I 19 Uhr

    • Vortrag von Alexander Trennheuser: „Das direktdemokratische NRW.
      Wie Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser Politik mitgestalten“
    • Musikalischer Beitrag: Ensemble Shpil, Klezmer, shpil!
      unter der Leitung von Horst Couson

Fotowettbewerb: 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz

Unter dem Motto „Zeig uns 700“ findet vom 1. Juni bis zum 30. August ein Fotowettbewerb statt. Teilnehmen können Einzelpersonen und Gruppen.

Die Fotos sollen einen erkennbaren Bezug zum Motto des Wettbewerbs haben, außerdem soll der Bezug zu Erkelenz und/oder dem Stadtgebiet erkennbar sein. Hoch- und Querformataufnahmen sind zulässig. Bei dem Wettbewerb geht es um die Einreichung von Fotografien. Die Stadt Erkelenz behält sich deshalb vor, bei KI-generierten Bildern Kontakt mit der Person aufzunehmen, die das Bild eingereicht hat, und solche Werke gegebenenfalls auszuschließen.

Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Bei der Einreichung von Gruppenfotos muss die Person, die das Foto einreicht, volljährig sein und eine unterschriebene Einwilligungserklärung der abgebildeten Personen beifügen.
Die Fotografien können online über das Beteiligungsportal der Stadt eingereicht werden, die Eingabe ist ab dem 1. Juni über den Link www.erkelenz.de/fotowettbewerb möglich. Dort erhalten die Teilnehmenden auch das Muster für gegebenenfalls notwendige Einwilligungserklärungen von Personen, die auf dem Foto erkennbar sind.

Die eingereichten Werke werden während der Festwoche vom 26. September bis zum 3. Oktober im Alten Rathaus ausgestellt. In diesem Zeitraum findet auch die öffentliche Abstimmung über die beliebtesten Fotos statt. Ausgezeichnet werden die drei Einzelpersonen und drei Gruppen, die die meisten Stimmen erhalten. Diese werden von Bürgermeister Stephan Muckel zum Weihnachtsdorf eingeladen, wo auch die Prämierung stattfindet.
Unter allen, die ihre Wertung während der Festwoche abgeben, verlost die Stadt Erkelenz darüber hinaus zehn Mal einen attraktiven Preis.

Alle Informationen zum Fotowettbewerb sowie weitere Aktionen zu den Feierlichkeiten rund um 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz sind unter www.erkelenz.de/700-jahre-stadtrechte zu finden.

Öffnung H.-J.-Gormanns-Straße

Zum 1. Juni wird das Verkehrskonzept in der Erkelenzer Innenstadt angepasst. Dann ist die Durchfahrt der Hermann-Josef-Gormanns-Straße vom Kölner Tor kommend mit dem PKW wieder möglich.

Nach knapp einem Jahr hat die Stadtverwaltung mit Unterstützung der Planungsgruppe MWM eine Evaluierung der veränderten Verkehrsführung in der Innenstadt vorgenommen. Diese hat ergeben, dass die Ziele weitgehend erreicht wurden. So hat der motorisierte Verkehr im Kern am Kölner Tor deutlich abgenommen.
Verschiedene Möglichkeiten, um dem Wunsch der Bevölkerung nach einer Fahrbeziehung vom Westen in Richtung Mobilstation bzw. in Richtung Osten der Innenstadt nachzukommen und gleichzeitig die politisch beschlossenen Ziele zur Mobilität in der Innenstadt zu wahren, hat die Stadtverwaltung geprüft und mit den politischen Gremien diskutiert. Der Stadtrat beschloss schließlich in seiner Sitzung Mitte Mai, die Hermann-Josef-Gormanns-Straße wieder komplett für den motorisierten Verkehr zu öffnen. So kann der PKW-Verkehr vom Kölner Tor kommend wieder nach links in die Straße einbiegen.

Spielplatzbeteiligung Beecker Straße

Mit einer Beteiligung am 3. Juni um 15.30 Uhr befragt die Stadt Erkelenz Kinder und Jugendliche zur Neugestaltung des alten Spielplatzes an der Beecker Straße in Erkelenz. Die Drei- bis 13-Jährigen können mitentscheiden, welche Spielgeräte auf die Fläche kommen sollen.

Der Spielplatz im Marienviertel ist in die Jahre gekommen und soll einen neuen Anstrich erhalten. Vor Ort werden Vorschläge vorgestellt, an denen sich die Anwesenden orientieren und ihre eigenen Ideen einbringen können. Gleichzeitig sollen die vorgestellten Entwürfe kritisch beurteilt werden. Die Anregungen werden in den anstehenden Detailplanungen berücksichtigt. Treffpunkt der Spielplatzbeteiligung ist der Spielplatz an der Beecker Straße selbst. Bei Regen findet das Treffen in der Kita Buscherkamp statt.

Stadtverwaltung: Modernisierung Büros

Ab Montag, 18. Mai, beginnen im Erdgeschoss der Erkelenzer Stadtverwaltung Modernisierungsarbeiten. Betroffen ist zunächst im Ordnungsamt der Bereich Umwelt- und Gewerbeangelegenheiten. Über einen Prozess von mehreren Jahren wird das Gebäude im laufenden Verwaltungsbetrieb baulich ertüchtigt und organisatorisch neu aufgestellt.

Für die Bürgerschaft werden die Einschränkungen so gering wie möglich gehalten, die Verwaltung bleibt über alle bekannten Kommunikationskanäle erreichbar.
Aufgrund der durch die Umbauarbeiten eingeschränkten Verfügbarkeit von Büroräumen arbeitet das Verwaltungspersonal jedoch vermehrt mobil. Es wird deshalb darum gebeten, für Terminwünsche mit bestimmten Mitarbeitenden vorab einen Gesprächstermin zu vereinbaren, damit die Anwesenheit vor Ort gewährleistet werden kann.

Das Gebäude der Stadtverwaltung wurde Anfang der 1950er Jahre erbaut und Ende der 1960er erweitert. Anfang der 2000er Jahre wurden unter anderem Gebäudeteile aufgestockt.
Seitdem ist die Verwaltung in Erkelenz personell gewachsen, da die Stadt wie andere Kommunen auch zusätzliche Aufgaben übernehmen musste. Das Verwaltungsgebäude befindet sich mittlerweile an seiner Kapazitätsgrenze, zudem entsprechen Büroräume zum Teil nicht mehr den erforderlichen Standards.
Die Modernisierung der Büroräume erfolgt nun schrittweise über mehrere Jahre und beginnt im Erdgeschoss. Arbeitsbereiche und Fachämter werden innerhalb des Gebäudes umgezogen, um die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu optimieren. Bei den anstehenden Arbeiten finden Abstimmungen mit dem ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten statt. Geprüft wird, wie die Büroräume barriereärmer gestaltet werden können.
Im Rahmen des anstehenden Prozesses werden auch Elemente des flexibleren Arbeitsmodells „New Work“ eingeführt. Auf diese Weise stellt sich die Stadtverwaltung als Arbeitgeberin für die Zukunft auf.

Stadtrat hat getagt

Der Rat der Stadt Erkelenz hat am 13. Mai getagt. Thema war unter anderem die neue Leitung der Freiwilligen Feuerwehr in Erkelenz sowie die Benennung von Straßennamen am Umsiedlungsstandort beziehungsweise in den Orten Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath.

 

Bestellung Leitung und stellvertretende Leitung Freiwillige Feuerwehr

Helmut van der Beek, der seit 2015 die Freiwillige Feuerwehr in Erkelenz leitet, tritt am 31. Mai in den Ruhestand ein und legt sein Amt nieder. Die Führungskräfte der Feuerwehr Erkelenz haben sich in Abstimmungsgesprächen – sowohl intern als auch im Beisein des Kreisbrandmeisters – einstimmig auf Malte Ammernick als Nachfolge von Helmut van der Beek verständigt. Er ist seit Ende 2021 bereits als stellvertretende Leitung aktiv. Für die Nachbesetzung seines freiwerdenden Amtes wurde Ingo Rolfs aus der Löscheinheit Golkrath-Matzerath vorgeschlagen. Die zweite stellvertretende Leitung der Feuerwehr, Patrik Pistel, steht bis zum Ablauf der regulären Amtszeit weiterhin zur Verfügung und soll im Amt verbleiben. In einer Anhörung sprachen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bereits Anfang Mai für den Vorschlag zur neuen Leitung aus.

Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung ebenfalls für die Bestellung von Malte Ammernick als Leitung der Freiwilligen Feuerwehr und für Ingo Rolfs als erste stellvertretende Leitung. Die Bestellung erfolgt für die Dauer von sechs Jahren.

Straßenbenennung in Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath

Aufgrund des vorgezogenen Kohleausstiegs bleiben fünf Orte im Stadtgebiet erhalten, die bis vor wenigen Jahren noch abgebaggert werden sollten. Ein Großteil der Bevölkerung hatte sich bereits an einem neuen Standort angesiedelt. Wie die Orte heißen, die umgesiedelt wurden beziehungsweise erhalten bleiben, ist seit Längerem Thema in Erkelenz. Der Rat der Stadt hatte nach einer Bürgerbeteiligung bereits vor einem Jahr beschlossen, wie die Namen der Orte am Umsiedlungsstandort beziehungsweise an den alten Standorten lauten werden.

In den vergangenen Monaten koordinierte der zuständige Bezirksausschuss Keyenberg/Venrath/Borschemich Gespräche mit der betroffenen Bevölkerung darüber, wie die einzelnen Straßen heißen werden. Denn an den Umsiedlungsorten wurden wie bereits bei anderen Umsiedlungen zunächst viele der Straßennamen vergeben, die bereits an den Altorten vorhanden sind. Diese wurden am Umsiedlungsort zunächst mit dem Zusatz (neu) gekennzeichnet. Ziel der Gespräche war, dass jeder Straßenname nur einmal im Stadtgebiet existiert.

In der Sitzung des Bezirksausschusses Keyenberg/Venrath/Borschemich am 19. Februar sprachen sich die Mitglieder für einen Vorschlag zur Umbenennung von insgesamt 39 Straßen in den Alt- und Umsiedlungsorten aus.

Der Haupt- und Finanzausschuss folgte dem Vorschlag in seiner Sitzung am 7. Mai. Auch der Stadtrat stimmte für die Benennung der Straßen, wie der Bezirksausschuss sie vorgeschlagen hatte.

Bei 13 der 39 betroffenen Straßen ist lediglich der Zusatz (neu) zu streichen, für 26 Straßen ist ein neuer Straßenname erforderlich. Hier soll für einen Zeitraum von 6 Monaten eine doppelte Straßennamenbeschilderung umgesetzt werden.

Die von einer Straßennamensänderung betroffene Bürgerschaft erhält eine separate Mitteilung, ihren Personalausweis, Führerschein und ggfls. Zulassungsbescheinigung oder den Fahrzeugschein zwecks Anschriftenaktualisierung vorzulegen. Die Änderungen erfolgen in einem Zeitraum von einem halben Jahr ab der doppelten Straßennamensbeschilderung kostenlos.