Veranstaltungsreihe zur Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen startet in Erkelenz

Die Volkshochschule des Kreises Heinsberg möchte mit einer Veranstaltungsreihe zu 80 Jahren NRW das Bewusstsein für Demokratie und Gemeinschaft stärken. Die Stadt Erkelenz ist als Partner und Startpunkt der Veranstaltungsreihe dabei.

Im Jahr 1946 wurde das Bundesland Nordrhein-Westfalen gegründet. Zu diesem Anlass wird es unter Verantwortung der Anton-Heinen-Straße bei vier Veranstaltungen die Möglichkeit zur Teilnahme geben. „80 Jahre Nordrhein-Westfalen sind eine tolle Möglichkeit unsere Gemeinschaft in diesem Bundesland zu feiern. Dafür stellen wir gerne unsere Räumlichkeiten zur Verfügung und sind froh, in Erkelenz den Anfang machen zu können“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel. Die vier Veranstaltungen sind kostenfrei und sollen Erinnerungskultur schaffen und das demokratische Gemeinwesen stärken. Der erste und letzte Termin werden zudem musikalische begleitet. „Wir wollen auch zeigen, wie Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser Politik mitgestalten“, kündigt Initiator Frank Körfer an. Folgende Termine stehen im Rahmen der Reihe an:

Do, 11.06.2026 I Altes Rathaus Erkelenz I 19 Uhr

    • Vortrag von Dr. Alexander Olenik: „Im Anfang war der Bindestrich.
      80 Jahre Landesgründung Nordrhein-Westfalen“
    • Musikalischer Beitrag: Ensemble Shpil, Klezmer, shpil!
      unter der Leitung von Horst Couson

Sa, 04.07.2026 I Exkursion in Düsseldorf

    • Besuch des Landtags Nordrhein-Westfalen mit Führung
      (11:00 bis 14:00 Uhr)
    • Besuch des Hauses der Parlamentsgeschichte mit Führung
      (15:30 bis 17:00 Uhr)

Do, 03.09.2026 I Haus der Westgrenze I Selfkant I 19 Uhr

    • Vortrag: „Der Selfkant 1949-1963 – ein Leben mit, in und zwischen
      den Grenzen“, anschl. Gesprächsrunde mit Zeitzeugen

Do, 01.10.2026 I Haus Basten Geilenkirchen I 19 Uhr

    • Vortrag von Alexander Trennheuser: „Das direktdemokratische NRW.
      Wie Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser Politik mitgestalten“
    • Musikalischer Beitrag: Ensemble Shpil, Klezmer, shpil!
      unter der Leitung von Horst Couson

Fotowettbewerb: 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz

Unter dem Motto „Zeig uns 700“ findet vom 1. Juni bis zum 30. August ein Fotowettbewerb statt. Teilnehmen können Einzelpersonen und Gruppen.

Die Fotos sollen einen erkennbaren Bezug zum Motto des Wettbewerbs haben, außerdem soll der Bezug zu Erkelenz und/oder dem Stadtgebiet erkennbar sein. Hoch- und Querformataufnahmen sind zulässig. Bei dem Wettbewerb geht es um die Einreichung von Fotografien. Die Stadt Erkelenz behält sich deshalb vor, bei KI-generierten Bildern Kontakt mit der Person aufzunehmen, die das Bild eingereicht hat, und solche Werke gegebenenfalls auszuschließen.

Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Bei der Einreichung von Gruppenfotos muss die Person, die das Foto einreicht, volljährig sein und eine unterschriebene Einwilligungserklärung der abgebildeten Personen beifügen.
Die Fotografien können online über das Beteiligungsportal der Stadt eingereicht werden, die Eingabe ist ab dem 1. Juni über den Link www.erkelenz.de/fotowettbewerb möglich. Dort erhalten die Teilnehmenden auch das Muster für gegebenenfalls notwendige Einwilligungserklärungen von Personen, die auf dem Foto erkennbar sind.

Die eingereichten Werke werden während der Festwoche vom 26. September bis zum 3. Oktober im Alten Rathaus ausgestellt. In diesem Zeitraum findet auch die öffentliche Abstimmung über die beliebtesten Fotos statt. Ausgezeichnet werden die drei Einzelpersonen und drei Gruppen, die die meisten Stimmen erhalten. Diese werden von Bürgermeister Stephan Muckel zum Weihnachtsdorf eingeladen, wo auch die Prämierung stattfindet.
Unter allen, die ihre Wertung während der Festwoche abgeben, verlost die Stadt Erkelenz darüber hinaus zehn Mal einen attraktiven Preis.

Alle Informationen zum Fotowettbewerb sowie weitere Aktionen zu den Feierlichkeiten rund um 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz sind unter www.erkelenz.de/700-jahre-stadtrechte zu finden.

Öffnung H.-J.-Gormanns-Straße

Zum 1. Juni wird das Verkehrskonzept in der Erkelenzer Innenstadt angepasst. Dann ist die Durchfahrt der Hermann-Josef-Gormanns-Straße vom Kölner Tor kommend mit dem PKW wieder möglich.

Nach knapp einem Jahr hat die Stadtverwaltung mit Unterstützung der Planungsgruppe MWM eine Evaluierung der veränderten Verkehrsführung in der Innenstadt vorgenommen. Diese hat ergeben, dass die Ziele weitgehend erreicht wurden. So hat der motorisierte Verkehr im Kern am Kölner Tor deutlich abgenommen.
Verschiedene Möglichkeiten, um dem Wunsch der Bevölkerung nach einer Fahrbeziehung vom Westen in Richtung Mobilstation bzw. in Richtung Osten der Innenstadt nachzukommen und gleichzeitig die politisch beschlossenen Ziele zur Mobilität in der Innenstadt zu wahren, hat die Stadtverwaltung geprüft und mit den politischen Gremien diskutiert. Der Stadtrat beschloss schließlich in seiner Sitzung Mitte Mai, die Hermann-Josef-Gormanns-Straße wieder komplett für den motorisierten Verkehr zu öffnen. So kann der PKW-Verkehr vom Kölner Tor kommend wieder nach links in die Straße einbiegen.

Spielplatzbeteiligung Beecker Straße

Mit einer Beteiligung am 3. Juni um 15.30 Uhr befragt die Stadt Erkelenz Kinder und Jugendliche zur Neugestaltung des alten Spielplatzes an der Beecker Straße in Erkelenz. Die Drei- bis 13-Jährigen können mitentscheiden, welche Spielgeräte auf die Fläche kommen sollen.

Der Spielplatz im Marienviertel ist in die Jahre gekommen und soll einen neuen Anstrich erhalten. Vor Ort werden Vorschläge vorgestellt, an denen sich die Anwesenden orientieren und ihre eigenen Ideen einbringen können. Gleichzeitig sollen die vorgestellten Entwürfe kritisch beurteilt werden. Die Anregungen werden in den anstehenden Detailplanungen berücksichtigt. Treffpunkt der Spielplatzbeteiligung ist der Spielplatz an der Beecker Straße selbst. Bei Regen findet das Treffen in der Kita Buscherkamp statt.

Stadtverwaltung: Modernisierung Büros

Ab Montag, 18. Mai, beginnen im Erdgeschoss der Erkelenzer Stadtverwaltung Modernisierungsarbeiten. Betroffen ist zunächst im Ordnungsamt der Bereich Umwelt- und Gewerbeangelegenheiten. Über einen Prozess von mehreren Jahren wird das Gebäude im laufenden Verwaltungsbetrieb baulich ertüchtigt und organisatorisch neu aufgestellt.

Für die Bürgerschaft werden die Einschränkungen so gering wie möglich gehalten, die Verwaltung bleibt über alle bekannten Kommunikationskanäle erreichbar.
Aufgrund der durch die Umbauarbeiten eingeschränkten Verfügbarkeit von Büroräumen arbeitet das Verwaltungspersonal jedoch vermehrt mobil. Es wird deshalb darum gebeten, für Terminwünsche mit bestimmten Mitarbeitenden vorab einen Gesprächstermin zu vereinbaren, damit die Anwesenheit vor Ort gewährleistet werden kann.

Das Gebäude der Stadtverwaltung wurde Anfang der 1950er Jahre erbaut und Ende der 1960er erweitert. Anfang der 2000er Jahre wurden unter anderem Gebäudeteile aufgestockt.
Seitdem ist die Verwaltung in Erkelenz personell gewachsen, da die Stadt wie andere Kommunen auch zusätzliche Aufgaben übernehmen musste. Das Verwaltungsgebäude befindet sich mittlerweile an seiner Kapazitätsgrenze, zudem entsprechen Büroräume zum Teil nicht mehr den erforderlichen Standards.
Die Modernisierung der Büroräume erfolgt nun schrittweise über mehrere Jahre und beginnt im Erdgeschoss. Arbeitsbereiche und Fachämter werden innerhalb des Gebäudes umgezogen, um die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu optimieren. Bei den anstehenden Arbeiten finden Abstimmungen mit dem ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten statt. Geprüft wird, wie die Büroräume barriereärmer gestaltet werden können.
Im Rahmen des anstehenden Prozesses werden auch Elemente des flexibleren Arbeitsmodells „New Work“ eingeführt. Auf diese Weise stellt sich die Stadtverwaltung als Arbeitgeberin für die Zukunft auf.

Stadtrat hat getagt

Der Rat der Stadt Erkelenz hat am 13. Mai getagt. Thema war unter anderem die neue Leitung der Freiwilligen Feuerwehr in Erkelenz sowie die Benennung von Straßennamen am Umsiedlungsstandort beziehungsweise in den Orten Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath.

 

Bestellung Leitung und stellvertretende Leitung Freiwillige Feuerwehr

Helmut van der Beek, der seit 2015 die Freiwillige Feuerwehr in Erkelenz leitet, tritt am 31. Mai in den Ruhestand ein und legt sein Amt nieder. Die Führungskräfte der Feuerwehr Erkelenz haben sich in Abstimmungsgesprächen – sowohl intern als auch im Beisein des Kreisbrandmeisters – einstimmig auf Malte Ammernick als Nachfolge von Helmut van der Beek verständigt. Er ist seit Ende 2021 bereits als stellvertretende Leitung aktiv. Für die Nachbesetzung seines freiwerdenden Amtes wurde Ingo Rolfs aus der Löscheinheit Golkrath-Matzerath vorgeschlagen. Die zweite stellvertretende Leitung der Feuerwehr, Patrik Pistel, steht bis zum Ablauf der regulären Amtszeit weiterhin zur Verfügung und soll im Amt verbleiben. In einer Anhörung sprachen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bereits Anfang Mai für den Vorschlag zur neuen Leitung aus.

Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung ebenfalls für die Bestellung von Malte Ammernick als Leitung der Freiwilligen Feuerwehr und für Ingo Rolfs als erste stellvertretende Leitung. Die Bestellung erfolgt für die Dauer von sechs Jahren.

Straßenbenennung in Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath

Aufgrund des vorgezogenen Kohleausstiegs bleiben fünf Orte im Stadtgebiet erhalten, die bis vor wenigen Jahren noch abgebaggert werden sollten. Ein Großteil der Bevölkerung hatte sich bereits an einem neuen Standort angesiedelt. Wie die Orte heißen, die umgesiedelt wurden beziehungsweise erhalten bleiben, ist seit Längerem Thema in Erkelenz. Der Rat der Stadt hatte nach einer Bürgerbeteiligung bereits vor einem Jahr beschlossen, wie die Namen der Orte am Umsiedlungsstandort beziehungsweise an den alten Standorten lauten werden.

In den vergangenen Monaten koordinierte der zuständige Bezirksausschuss Keyenberg/Venrath/Borschemich Gespräche mit der betroffenen Bevölkerung darüber, wie die einzelnen Straßen heißen werden. Denn an den Umsiedlungsorten wurden wie bereits bei anderen Umsiedlungen zunächst viele der Straßennamen vergeben, die bereits an den Altorten vorhanden sind. Diese wurden am Umsiedlungsort zunächst mit dem Zusatz (neu) gekennzeichnet. Ziel der Gespräche war, dass jeder Straßenname nur einmal im Stadtgebiet existiert.

In der Sitzung des Bezirksausschusses Keyenberg/Venrath/Borschemich am 19. Februar sprachen sich die Mitglieder für einen Vorschlag zur Umbenennung von insgesamt 39 Straßen in den Alt- und Umsiedlungsorten aus.

Der Haupt- und Finanzausschuss folgte dem Vorschlag in seiner Sitzung am 7. Mai. Auch der Stadtrat stimmte für die Benennung der Straßen, wie der Bezirksausschuss sie vorgeschlagen hatte.

Bei 13 der 39 betroffenen Straßen ist lediglich der Zusatz (neu) zu streichen, für 26 Straßen ist ein neuer Straßenname erforderlich. Hier soll für einen Zeitraum von 6 Monaten eine doppelte Straßennamenbeschilderung umgesetzt werden.

Die von einer Straßennamensänderung betroffene Bürgerschaft erhält eine separate Mitteilung, ihren Personalausweis, Führerschein und ggfls. Zulassungsbescheinigung oder den Fahrzeugschein zwecks Anschriftenaktualisierung vorzulegen. Die Änderungen erfolgen in einem Zeitraum von einem halben Jahr ab der doppelten Straßennamensbeschilderung kostenlos.

Vermarktung Fläche für Kleinwohnsiedlung im Baugebiet Mennekrather Kirchweg startet

Im Baugebiet Erkelenz-Nord am Mennekrather Kirchweg ist eine Fläche von 3.287qm für eine Siedlung von Kleinwohnformen vorgesehen. Mit dem heutigen Start des Bewerbungsverfahrens haben Investoren bis zum 2. August Zeit, ihr Konzept für eine Tiny-House Siedlung vorzulegen.

Im Baugebiet Erkelenz-Nord ist am Mennekrather Kirchweg eine Fläche von 3.287qm für eine Siedlung von Kleinwohnformen vorgesehen. Es handelt sich dabei um das Grundstück Gemarkung Erkelenz, Flur 14, Flurstück 84. Der Haupt- und Finanzausschuss hat in der letzten Woche beschlossen, dass für die Fläche eine Konzeptvergabe erfolgen soll. Mit dem heutigen Start des Bewerbungsverfahrens haben Investoren bis zum 2. August Zeit, ihr Konzept für eine Tiny-House Siedlung vorzulegen. Die Abwicklung erfolgt über das Grundstücksportal www.freiebaugrundstuecke.de. Die Bewerbung muss mindestens eine Kurzpräsentation des Bewerbenden, ein Baukonzept, eine Projektskizze und eine vorläufige Finanzierungsbestätigung der finanzierenden Bank enthalten.

Die Vergabe der Baugrundstücke wird im Rahmen einer Konzeptvergabe entschieden. Von allen eingereichten Vorschlägen wird es eine Bewertung durch ein Fachgremium geben. Über die Grundstücksvergabe entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss, voraussichtlich am 16. September 2026.

Fachtag Sprache: Impulse den Kita-Alltag

Der Fachtag „Sprache“, an dem unter anderem die rund 230 pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen der Stadt Erkelenz teilgenommen haben, hat am 30. April im Forum des Berufskollegs des Kreises Heinsberg stattgefunden.

Im Mittelpunkt stand die Bedeutung von Sprache als Schlüsselkompetenz für die Entwicklung von Kindern. In ihrem Impulsvortrag beleuchtete Prof. Dr. Renate Zimmer, Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ die „Beziehungs- und Interaktionsgestaltung als Grundlage alltagsintegrierter Sprachbildung“. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine feinfühlige, dialogorientierte Kommunikation im Alltag von Kitas ist.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit Mehrsprachigkeit. Dr. Anja Leist-Villis, die zu Mehrsprachigkeit in den ersten Lebensjahren publiziert, ging in ihrem Vortrag der Frage nach, wie sprachliche Vielfalt wertschätzend in den Kita-Alltag integriert werden kann und welche Chancen sich daraus für die Entwicklung der Kinder ergeben.
Ein professionelles Vorlesetraining bot im Anschluss Journalist und Sprecher René Wagner an, der sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anregungen für eine lebendige und sprachfördernde Vorlesepraxis vermittelte.

In Kooperation mit der Fachschule für Sozialpädagogik hat die Stadt Erkelenz den Fachtag organisiert. Er brachte die städtischen Fachkräfte, Lehrkräfte sowie rund 140 Studierende im Berufskolleg zusammen.
Vor Ort waren auch verschiedene Austeller. Die Buchausstellung eines pädagogischen Verlags lud zum Stöbern ein und hatte alle Publikationen der Referentinnen im Original vor Ort. Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Heinsberg informierte mit vielseitigen Materialien über sein Arbeitsfeld Frühe Bildung und den Bereich Sprache für Familien im Kreis. Die Firma LingoPlay stellte Sprachspiele vor und die Logopädin Antje Pistel präsentierte Ansätze der gebärdenunterstützten Kommunikation. Ergänzend wurden Informationsmaterialien zur Sprachentwicklung bereitgestellt.
„Der Fachtag machte deutlich, wie vielfältig und aktuell das Thema Sprache ist – von Mehrsprachigkeit über digitale Medien bis hin zu alltagsintegrierter Bildung – und bot den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre Arbeit“, so Alexandra Wirtz, Fachberatung Kindertagesstätten der Stadt Erkelenz und Organisatorin des Fachtages.

Der Fachtag hat bereits zum zweiten Mal stattgefunden. „Wir legen großen Wert auf die beständige Fort- und Weiterbildung, denn gut geschultes Personal ist die Basis für qualitätsvolle Arbeit und guten Bürgerservice“, so Dr. Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter und Personaldezernent der Stadt Erkelenz.
Neben der inhaltlichen Arbeit wurde der Fachtag auch als Netzwerkveranstaltung genutzt.

Haupt- und Finanzausschuss hat getagt

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 7.Mai wurde unter anderem über die Straßenumbenennung in Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath gesprochen. Zudem wurde die Konzeptvergabe für die Tiny House Grundstücke am Mennekrather Kirchweg beschlossen.

 

Straßenumbenennung in Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath

Der Rat der Stadt Erkelenz hat in seiner Sitzung am 14.05.2025 beschlossen, wie die Ortsnamen nach Abschluss des 3. Umsiedlungsabschnittes und nach Beendigung der Umsiedlungsmaßnahmen lauten werden. An den Umsiedlungsorten wurden wie bereits bei anderen Umsiedlungsabschnitten zunächst viele der gleichen Straßennamen vergeben, die auch an den Altorten vorhanden sind. Diese wurden am Umsiedlungsort mit dem Zusatz (neu) gekennzeichnet. In der Sitzung des Bezirksausschusses Keyenberg/Venrath/Borschemich am 19.02.2026 wurden die Namen für die Umbenennungen von insgesamt 39 Straßen in den Alt- und Umsiedlungsorten beschlossen. Bei 13 der 39 Straßen ist lediglich der Zusatz (neu) zu streichen, für 26 Straßen ist ein neuer Straßenname erforderlich. Hier soll für einen Zeitraum von 6 Monaten eine doppelte Straßennamenbeschilderung umgesetzt werden.

Die betroffenen Anwohnenden erhalten eine Mitteilung („Im Dialog“), ihren Personalausweis, Führerschein und ggfls. Zulassungsbescheinigung oder den Fahrzeugschein zwecks Anschriftenaktualisierung vorzulegen. Damit möglichst alle Anwohnenden erreicht werden können, wird mit der Mitteilung ein 6-monatiger Zeitraum benannt. Die Änderungen erfolgen in diesem Zeitraum kostenlos. Der 6-monatige Ummeldezeitraum beginnt nach Installation der neuen Straßennamensschilder. Der Haupt- und Finanzausschuss hat gestern zugestimmt, den Prozess wie vom Bezirksausschusses Keyenberg/Venrath/Borschemich vorgeschlagen, in den Rat weiterzugeben. In nächster Instanz entscheidet der Rat über die Umsetzung.

Konzeptvergabe Grundstück Tiny House Siedlung

Der Haupt-und Finanzausschuss hat bereits im Juli 2025 beschlossen im neuen Baugebiet „Mennekrather Kirchweg“ ein 3.287 m² großes Grundstück, zur Realisierung einer Siedlung für Kleinwohnformen, im Rahmen einer Konzeptvergabe zu veräußern. Inzwischen wurden durch die Verwaltung Rahmenbedingungen für eine Konzeptvergabe erarbeitet. Somit wurde mit Beschluss vom 7. Mai die Verwaltung damit beauftragt das Grundstück im Rahmen einer Konzeptvergabe zu vermarkten.