Erkelenz erweitert den Bürgerservice um die „virtuelle Wohngeldstelle“: Ab dem 4. Mai können Beratungstermine zum Thema Wohngeld auch online per Videosprechstunde stattfinden, ein persönlicher Besuch im Rathaus ist damit nicht mehr nötig. Videotermine können ab heute, 24. April, gebucht werden.
Bereits seit Ende Februar können bestimmte Dienstleistungen, die das Bürgerbüro der Stadt anbietet, vollständig über einen Videotermin erledigt werden. Nun steht mit der virtuellen Wohngeldstelle des Sozialamtes ein weiterer Bereich in den Startlöchern. In den Videosprechstunden finden Beratungen zum Thema Wohngeld statt, außerdem wird bei der Antragsstellung unterstützt. „Alle Dienste zur Beantragung von Wohngeld sind digital verfügbar, ein persönlicher Besuch im Rathaus ist nicht mehr notwendig“, berichtet Jürgen Drews, Sachgebietsleitung für den Bereich Soziales. Die Videosprechstunden werden über die Dienstleistung „Wohngeld“ im Serviceportal unter www.service.erkelenz.de gebucht. Dort kann bei der Online-Terminvereinbarung ausgewählt werden, ob ein persönlicher Termin im Rathaus oder eine Videosprechstunde gewünscht ist.
Die Videosprechstunden können über jedes internetfähige Endgerät geführt werden. Einzige Voraussetzung ist, dass das Endgerät über Kamera und Mikrofon verfügt.
„Mit den virtuellen Sprechstunden, bei denen Anträge direkt online abgearbeitet werden können, setzen wir einen zentralen Baustein unserer Digitalstrategie konsequent um. Unser Ziel ist es, Verwaltungsdienstleistungen niederschwellig und ortsunabhängig zugänglich zu machen. Wir verstehen das ‚virtuelle Amt‘ daher nicht nur als technisches Angebot, sondern als strategischen Schritt hin zu einer modernen, bürgerzentrierten Verwaltung“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel über die Erweiterung.
Weitere Informationen zu den Videosprechstunden sind auch auf der Webseite der Stadt Erkelenz unter (LINK) zu finden.
