Spielmobil auf Winter-Tour!

Die dritte der insgesamt vier Stationen ist die Sporthalle des Cusanus Gymnasiums (Schulring 6, Zugang über den Schulhof) am 24. Januar von 13 bis 17 Uhr.

Das Angebot ist kostenfrei, barrierefrei und für alle Altersgruppen geöffnet. Um das Mitbringen von Hallenschuhen und Verpflegung wird gebeten. Bei kleinen Kindern sollen die Eltern bitte vor Ort bleiben und die Aufsicht übernehmen.

Neujahrsempfang 2026

Unsere Startelf für Erkelenz: Gemeinsam mit Borussia Mönchengladbachs Stadionsprecher Torsten „Knippi“ Knippertz führte Bürgermeister Stephan Muckel am vergangenen Samstag durch einen unterhaltsamen Neujahrsempfang in der Golkrather Mehrzweckhalle. Die zentralen „Spieler“ der Stadt Erkelenz bildeten dabei die Startelf von „BürgerMeisterTrainer“ Stephan Muckel, der zum Beispiel an einer Taktiktafel das Verkehrskonzept der Innenstadt erklärte.

Hergerichtet war die Bühne der Mehrzweckhalle in Golkrath am Samstag wie eine Fußballkabine, samt Bällen, Stadionbecher, Taktiktafel und Sitzbänken. Das Tambourkorps Golkrath machte mit ein paar Märschen den Auftakt der Veranstaltung, bevor „Knippi“ und Bürgermeister Stephan Muckel zentrale Themen aus dem Rathaus anhand einer Mannschaft, bestehend aus den elf wichtigsten Spielern, vorstellten. Mit der Rückennummer eins wurde so beispielsweise das Dorfleben betrachtet: „Auf den Erkelenzer Dörfern ist bereits einiges passiert, wir konnten im letzten Jahr zum Beispiel die alte Schule in Holzweiler nach der Sanierung eröffnen. 2026 steht die Sanierung der Mehrzweckhalle in Kückhoven im Fokus, aber auch an Feuerwehrgerätehäusern, der Mehrzweckhalle in Lövenich und der Grundschule Kückhoven werden wir investieren“, so Stephan Muckel.

„In der Innenstadt wollen wir auf Tempo spielen, es darf kein Stillstand herrschen“, fasste der Bürgermeister mit Blick auf das, was bereits erreicht ist zusammen. Im nächsten Schritt soll hier nicht nur an der Stelle des Kölner Tores die Verbindung von Markt und Kölner Straße als Herz der Innenstand optisch deutlicher werden, sondern auch das im Mai 2025 umgesetzte neue Verkehrskonzept kommt an einzelnen Stellen noch einmal auf den Prüfstand. Ein kleiner Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026 folgte: Die Stadt Erkelenz feiert in diesem Jahr 700 Jahre Stadtrechte. Dazu hat Erkelenz sich selber eine Challenge gesetzt: 700 Veranstaltung für 700 Jahre Stadtrechte. Hier ist jeder und jede dazu angehalten, eigene öffentlich zugängliche Veranstaltungen in den Kalender auf der städtischen Website einzutragen. Außerdem wird es vom 26. September bis zum 3. Oktober eine Festwoche geben und im Frühjahr werden 700 Apfelbäume an die Bürgerschaft verschenkt. Diese und viele weitere Aktionen haben zum Ziel, dass alle Menschen, die in Erkelenz leben oder arbeiten, im Laufe des Jahres Berührungspunkte mit dem Stadtjubiläum haben, denn „es sind die Menschen, die den Straßen und Plätzen ihre Identität verleihen“, so Stephan Muckel.

Zum Stichwort Mobilität und Ausbau von E-Ladesäulen im Stadtgebiet wurde Ralf Poll, Geschäftsführer der NEW Niederrhein, auf die Bühne geholt. „Pro Kopf gibt es in Erkelenz kreisweit die meisten Ladesäulen“, fasste er zusammen. Hier sei ein weiterer Ausbau für 2026 ebenfalls vorgesehen.

Zum Thema Natur und Umwelt blickten Stephan Muckel und Torsten Knippertz auf das gerne genutzte Förderprogramm der Stadt Erkelenz, die nicht nur mit gutem Beispiel vorangeht und umfassend saniert, sondern auch der Bürgerschaft Anreize gibt, sich in diesem Bereich zu engagieren.

„Wie bringt man die alten Haudegen und die jungen Wilden dazu, denselben Spielplan zu lieben und wie nimmt man ihnen die Angst vor der Veränderung?“, fragte „Knippi“ Stephan Muckel im nächsten Punkt und spielte damit den Strukturwandel am Tagebaurand an. Hier fasste der Bürgermeister noch einmal knapp das vorliegende Entwicklungskonzept der Dörfer Kuckum, Keyenberg, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath zusammen und blickte auch auf die bevorstehende Umsetzung des Dokumentationszentrums in Holzweiler, den Masterplan Seegestaltung und die IGA 2037.

Beim Thema Wirtschaftsstandort wurde nicht nur über bereits vorhandene Leistungsträger gesprochen, auch ein neues Talent durfte sich selber vorstellen: Carsten Finke von der INspares GmbH lobte die Abstimmung mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und die tolle Lage der Stadt mit Autobahnanbindung und Bahnhof, die alles bietet, was sein Unternehmen brauche. Eine Grafik der kontinuierlich leicht steigenden Gewerbesteuereinnahmen bestätigten diesen Eindruck.

Der weitere Blick auf die finanzielle Lage zeigte aber, dass auch Erkelenz mit Augenmaß Haushalten muss: „Schuldenfreiheit bleibt das Ziel, aber eine nicht auskömmliche Finanzierung von Land und Bund für die immer mehr werdenden Aufgaben stellen nicht nur uns, sondern viele Kommunen vor wachsende Herausforderungen“, beschreibt der Bürgermeister die Situation. Er zeigte, wie gut die Stadt Erkelenz in den vergangenen Jahren Schulden abbauen und die Ausgleichsrücklage füllen konnte, aber auch, dass es mittlerweile so ist, dass die Aufwendungen trotz allen Augenmaßes die Erträge seit einigen Jahren übersteigen. „Ein Viertel unserer Ausgaben wenden wir dabei für Kinder und Familien auf, das sind Ausgaben an denen wir nicht sparen können und auch nicht sparen wollen“.

Dass Erkelenz sich als Familienstadt versteht, zeigte im weiteren Verlauf der Mannschaftsaufstellung auch die Rückennummer acht: Eine breite Veranstaltungspalette für alle Generationen, Ferienspiele, 82 Spiel- und Bolzplätze, Erweiterung der Barrierefreiheit gleichermaßen für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen und vieles mehr zeigen, dass an alle der 47.371 Menschen im Stadtgebiet gedacht wird. Und wo viele Familien und Kinder leben, sind auch gute Schulen entscheidend: Aktuell besuchen in Erkelenz 5.689 Kinder- und Jugendliche die Schule. Die Gemeinschaftshauptschule hat seit wenigen Tagen einen funktionierenden Glasfaseranschluss, die anderen weiterführenden Schulen sollen noch in diesem Monat folgen. Digitalisierung findet aber nicht nur in Schulen statt: Ab Frühjahr 2026 ist es im Rahmen eines Pilotprojektes in Erkelenz möglich über das virtuelle Bürgerbüro einen Amtsgang vom heimischen Computer aus zu erledigen.

Ehrenamt, Brauchtum und Vereine: „Ohne die geht nichts“, verweist „Knippi“ auf die unzähligen Ehrenamtlichen die „am Wochenende Bratwürste grillen, Linien ziehen oder Netze flicken“. In Erkelenz gibt es viele davon: Rund 150 Sportvereine und etwa genauso viele weitere Vereine sowie vielen weiteren ehrenamtlich engagierten Menschen in vielen Bereichen. „Mit den Ehrenamtskarten oder dem Ehrenamtsfest möchten wir den vielen engagierten Menschen im Laufe des Jahres schon unseren Dank aussprechen. Man kann es aber nicht oft genug sagen: Vielen Dank!“, so Stephan Muckel. In diesem Zuge holte er mit Kelly Demming stellvertretend für das vielköpfige Team die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Golkrath-Hoven auf die Bühne und bedankte sich bei ihr, für die Organisation und Umsetzung des Neujahrsempfangs. „Die Zusammenarbeit zwischen Rathaus, Bezirksausschüssen und den Vereinen klappt sehr gut in Erkelenz. Dadurch können wir gemeinsam viele Dinge anpacken und bewegen.“ Im letzten Programmpunkt der Veranstaltung wurde die Mehrzweckhalle Golkrath in „Heinz-Peter-Kehren-Halle“ umbenannt, womit ein 2024 verstorbener herausragender Ehrenamtler aus dem Ort posthum gewürdigt wurde. Bezirksausschussvorsitzender Klaus Füßer hielt eine kleine Laudatio und Stephan Muckel überreichte der hinterbliebenen Ehefrau Hildegard Kehren einen Blumenstrauß.

Einen Überblick über die Arbeit der Verwaltung bietet der neue Jahresbericht des Jahres 2025 der Stadt Erkelenz, der ab sofort im Rathaus und an vielen weiteren Stellen kostenfrei erhältlich ist.

Offene Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel

Am 24. Januar 2026 findet von 10 bis 12 Uhr eine Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel statt. Die Sprechstunde findet im Alten Rathaus (Markt 25) statt. Es ist keine Terminvereinbarung nötig.

Neben der Möglichkeit, ihn per Mail zu erreichen oder einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren, bietet Bürgermeister Stephan Muckel regelmäßige Bürgersprechstunden an. Dann haben alle Interessierten Gelegenheit, Anliegen, Kritik oder offene Fragen dem Bürgermeister im Rahmen der offenen Bürgersprechstunde persönlich vorzutragen. In der Regel finden die Bürgersprechstunden einmal im Monat an jeweils unterschiedlichen Orten in den Erkelenzer Dörfern oder Stadtteilen für jeweils zwei Stunden statt. „Die Bürgerinnen und Bürger können ohne Termin zu mir kommen und ihr Anliegen vortragen, Fragen stellen oder Kritik äußern“, erklärt Bürgermeister Stephan Muckel. „Sofern Bürgerinnen oder Bürger Anliegen haben, die sich in einem ersten Gespräch nicht klären lassen, nehme ich die Anfrage mit in die Stadtverwaltung und werde sie zeitnah beantworten.“

Die weiteren Termine der Bürgersprechstunden und die entsprechenden Orte werden im Veranstaltungskalender auf der Webseite der Stadt Erkelenz, auf den sozialen Kanälen der Stadt und im Bürgerbüro veröffentlicht.

„Netzwerk Klimaanpassung lokal“ startet in Erkelenz

Das „Netzwerk Klimaanpassung lokal“ dient dazu, Menschen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Industrie und Zivilgesellschaft zu vernetzen um gemeinsam die kommunale Klimaanpassung mitzugestalten. Erkelenz ist dabei eine von fünf Kommunen, die Teil des Pilotprojektes sind. Das Projekt wird von der „Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen“ gefördert und von „KlimaDiskurs.NRW“ vor Ort durchgeführt.

Die Folgen des Klimawandels als Kommune mit Resilienz angehen und durch das Projekt gezielt stärken, dadurch zeichnet sich das „Netzwerk Klimaanpassung lokal“ aus. Es dient dem Zweck, Menschen vor Ort zusammenzubringen um einen regelmäßigen Wissensaustausch zu ermöglichen. Die „Stiftung Umwelt und

Entwicklung Nordrhein-Westfalen“ fördert das Projekt mit etwa 250.000 Euro.

Bis Ende 2026 soll daraus ein tragfähiges Netzwerk für kommunale Klimaanpassung entstehen. Die Teilnehmenden sollen nicht nur ihre eigene Handlungskompetenz stärken, sondern auch als Multiplikator*innen in ihren Organisationen und der Stadtgesellschaft wirken.

Interessierte Menschen aus Erkelenz– sei es aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Vereinen – sind eingeladen, sich am Netzwerk zu beteiligen. Weitere Informationen finden sich auf der Website von KlimaDiskurs.NRW. Interessierte können sich unter klimaschutz@erkelenz.de bei der Erkelenzer Stadtverwaltung melden.

Holzweiler Wochenmarkt an Alter Schule

Nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten findet der Wochenmarkt ab dem 9. Januar 2026 wieder jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr an der Alten Schule in Holzweiler statt.

Vor Ort können Backwaren, Geflügelprodukte und Eier des örtlichen Geflügelhändlers, Fleisch- und Wurstwaren aus der Landmetzgerei sowie Gemüse und Obst aus regionaler Produktion erworben werden.

Während des Wochenmarkts findet in der Alten Schule das Bürgercafé statt. Außerdem ist es am zweiten Sonntag des Monats geöffnet. Weitere Informationen sind der Webseite der Dorfgemeinschaft Holzweiler unter www.holzweiler.comzu entnehmen.

 

Feierstunde: Wohnungen im Oerather Mühlenfeld West bezugsfertig

Das erste Wohnhaus der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Erkelenz (GEE) ist bezugsfertig. Zehn neue Wohnungen unterschiedlicher Größe im öffentlich geförderten Wohnungsbau sind bereits fast vollständig vermietet. Bei einer Kaltmiete von 6,35 Euro pro Quadratmeter wird hier modernes Wohnen mit Effizienzhausstandard 40 im Oerather Mühlenfeld West geboten.

Die ersten Mieterinnen und Mieter ziehen dieser Tage in das neue Mehrfamilienhaus, dessen Bau der Stadtrat und Gesellschafterversammlung der GEE vor rund vier Jahren beschlossen hatten. Im April 2023 wurde die Baugenehmigung erteilt, im Juli 2023 folgte der Förderbescheid und kurz darauf wurde mit dem Bau begonnen. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde das Projekt nun fertiggestellt und den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung präsentiert. „Ich freue mich, dass wir als Stadt mit dafür sorgen, dass vor allem Familien preisgünstigen Wohnraum finden“, so Bürgermeister Stephan Muckel bei seiner Begrüßung der Anwesenden. GEE-Geschäftsführer Martin Fauck ergänzte: „Die nahezu vollständige Vermietung direkt zum Start zeigt den großen Bedarf an gefördertem Wohnraum. Und auch wenn die Niedrigzinsphase momentan vorbei und die Nachfrage von Investoren aktuell wieder recht groß ist, stehen nicht genügend Fördermittel für den Kreis Heinsberg bereit, um die Förderanträge für das Erkelenzer Stadtgebiet bedienen zu können.“

Neben den zehn barrierefreien Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 620 Quadratmetern beherbergt das Haus auch zehn Abstellräume sowie Geräte- und Technikräume mit Erdwärmepumpe. Vier Wohneinheiten sind mit 77 Quadratmetern für drei Personen ausgelegt, zwei Wohnungen mit 62 Quadratmetern für zwei Personen und vier weitere Wohnungen mit 47 Quadratmetern für jeweils eine Person. Zehn PKW-Stellplätze und elf Fahrradabstellplätze runden das Angebot ab. Die Baukosten beliefen sich auf 2,4 Millionen Euro, die Kosten für das Grundstück sind darin nicht enthalten. Architekt Josef Viethen wünschte allen hier wohnenden Menschen alles Gute und viel Glück in der schönen Stadt Erkelenz.

Rückblick und Ausblick beim Schöffenessen

Beim traditionellen „Schöffenessen“ im Alten Rathaus blickte Bürgermeister Stephan Muckel auf das vergangene Jahr zurück und wagte einen Ausblick auf 2026. Rund 140 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen genossen einen informativen und festlichen Abend.

„Es ist an der Zeit, weniger zu fragen, was uns trennt – und mehr zu erkennen, was uns verbindet“, zitierte Bürgermeister Stephan Muckel zu Beginn seiner Rede beim Schöffenessen. Diese Aussage von Papst Franziskus passe in besonderer Weise zur Stadt Erkelenz, zum Schöffenessen und in die aktuelle Zeit. Mit Anastasiia Kovrova und Angelina Kotyk rundeten zwei ukrainische Musikerinnen das Programm der Veranstaltung ab und schlugen eine thematische Brücke zum Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine. Hier wie auch auf kleineren Ebenen solle mehr das Verbindende gesucht werden, um friedlich miteinander leben zu können. „Wenn wir auf Erkelenz schauen, sehen wir vieles: unterschiedliche Meinungen und Perspektiven, verschiedene Lebensentwürfe, Stadt und Dörfer, Alt und Jung, Alteingesessene und Zugezogene. Doch vor allem sehen wir eines: eine starke Gemeinschaft“, fasste Stephan Muckel zusammen. „Unterschiedliche Sichtweisen gehören zu einer lebendigen Demokratie. Entscheidend ist, dass wir im Gespräch bleiben.“

Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2025

„Zu Erkelenz gehören neben der Innenstadt 49 Ortschaften, die unsere Stadt prägen und ihr eine hohe Lebensqualität verleihen. Charakteristisch für sie sind ein lebendiges Vereinsleben, eine starke Dorfgemeinschaft und Menschen, die tief mit ihrem Ort verwurzelt sind“, so der Bürgermeister. Auch im Jahr 2025 sei deshalb in den Dörfern ebenso wie in der Innenstadt gezielt in die Infrastruktur investiert worden. Einige Projekte erwähnte er anschließend in einer knappen Zusammenfassung.

In Gerderath entsteht ein neuer Getränkemarkt mit zusätzlichem Wohnraum im Ortskern. In Lövenich werden mit dem geplanten Netto-Markt wichtige Voraussetzungen für die Versorgung geschaffen, während die Mehrzweckhalle umfassend modernisiert und energetisch saniert wird. In Holzweiler wurde mit der Umgestaltung der alten Schule ein echtes Herzstück für die Dorfgemeinschaft geschaffen. In Schwanenberg und Kückhoven werden die Mehrzweckhallen Schritt für Schritt erneuert, erweitert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht, damit sie auch in Zukunft lebendige Orte für Sport, Kultur und Gemeinschaft bleiben.

In der Innenstadt wurde nach rund eineinhalb Jahren Umbau im Frühjahr der Marktplatz feierlich eröffnet. Ein weiterer wichtiger Baustein der Innenstadtentwicklung ist die Mobilstation, die ein stark frequentierter Anlaufpunkt geworden ist. Hier wie an vielen anderen Stellen denkt Erkelenz an alle. Das zeigt sich auch bei der konsequenten Umsetzung von Barrierefreiheit an weiteren zentralen Orten: Mit dem geplanten Aufzug an der Erkelenzer Burg soll der Burghof künftig für alle erreichbar und für größere Veranstaltungen nutzbar werden. Auch die Leonhardskapelle erhält gerade einen barrierefreien Zugang.

Gleichzeitig gehe Erkelenz verantwortungsvoll und transparent mit Herausforderungen und auch mit kleinen Rückschlägen um. Die Absackungen auf der Kölner Straße würden nicht nur oberflächlich behandelt, sondern gründlich untersucht und im Frühjahr 2026 nachhaltig und dauerhaft behoben. Das neue Verkehrskonzept für die Innenstadt, das im Mai 2025 umgesetzt wurde, hielte Erkelenz für alle Verkehrsteilnehmenden erreichbar, stärke aber gezielt den Fuß- und Radverkehr. Die Verwaltung begleite diesen Prozess eng, beobachte die Entwicklung und bleibe im Dialog mit Bürgerschaft, Gewerbetreibenden und Polizei. „Hier aus meiner Sicht und von vielen bestätigt: Die Hermann-Josef-Gormanns-Straße werden wir uns im Frühjahr 2026 noch mal intensiv mit dem Rat anschauen und Verbesserungen vorschlagen“, so der Bürgermeister. Im kommenden Jahr sollen auch die Arbeiten im zweiten Abschnitt an der Ostpromenade in Richtung Kölner Tor fortgesetzt werden. Es folgen Beratungen und Beschlüsse zum Kölner Tor. Mit der geplanten Neugestaltung dieses Bereichs stehe ein weiteres zentrales Projekt an. „All diese Maßnahmen zeigen: Erkelenz entwickelt seine Innenstadt mit Augenmaß, mit Verantwortung und mit Herz. Nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als langfristige Einladung an die Menschen, ihre Stadt neu zu erleben – offen, lebendig und zusammen.“

Und weiter freute er sich: „Wer im Jahr 2025 durch Erkelenz gegangen ist, der hat es gespürt: Diese Stadt lebt! Ob auf dem Franziskanerplatz, in der Stadthalle oder auf dem neu gestalteten Marktplatz, in den Mehrzweckhallen, auf Schützenplätzen oder Sportanlagen in unseren Dörfern – Erkelenz war Bühne, Treffpunkt und Wohnzimmer zugleich.“

Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026

Auch das Jubiläum „700 Jahre Stadtrechte Erkelenz“, das 2026 über das ganze Jahr gefeiert wird, kündigte sich an: „Dieses Jubiläum gehört nicht der Verwaltung, nicht einzelnen Veranstaltungen – es gehört den Menschen. 2026 wird ein Jahr des Feierns, des Erinnerns und des gemeinsamen Stolzes. Vereine, Chöre, Kulturschaffende und engagierte Bürgerinnen und Bürger bereiten sich darauf vor“, so Stephan Muckel.

Das enorme Gemeinschaftsgefühl und die Lebensfreude der Erkelenzer Bürgerschaft spielten auch beim Thema Strukturwandel und Tagebau eine wichtige Rolle. 2026 werde hier ein besonderer Moment erreicht: Der Abschluss der Umsiedlung Kuckum, Keyenberg, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath. „Und in den alten Orten am (noch) Tagebaurand kehrt wieder Leben ein – durch neue Nutzungen, durch Förderprojekte, durch Menschen, die zurückkehren oder neu dazukommen. Wir betrachten diese Orte nicht isoliert, sondern als Teil unserer gesamten Stadt.“

Schließlich ging der Bürgermeister auch noch auf den zwei Tage zuvor mit großer Mehrheit beschlossenen Haushalt für das Jahr 2026 ein. Mit einer gesunden Mischung aus Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sei Erkelenz ein starker Wirtschaftsstandort. Die daraus resultierenden hohen Gewerbesteuereinnahmen stützten den Haushalt deutlich. Die strukturelle Schieflage, die sich durch eine nicht ausreichende Gegenfinanzierung immer mehr werdender Aufgaben und damit verbunden Ausgaben durch Bund und Land äußert, träfe viele Kommunen. Das Defizit im nächsten Jahr sei deshalb kein Zeichen mangelnder Haushaltsdisziplin. „Entscheidend ist: Wir lassen uns davon nicht lähmen. Dank solider Arbeit in den vergangenen Jahren stehen wir vergleichsweise stabil da – und investieren gezielt in Bildung, Sicherheit, Gemeinschaft und in die Zukunft unserer Stadt und Dörfer.“

Spenden statt Geschenke

Zum Schluss dankte Stephan Muckel der Kreissparkasse Heinsberg, den Volksbanken Mönchengladbach und Heinsberg sowie der NEW AG, die anstelle von Geschenken wieder jeweils 1.500 Euro für den guten Zweck gespendet haben. Das gesamte Geld geht in diesem Jahr zusammen mit dem Inhalt des durch die Reihen der Gäste gewanderten Sparschweins – insgesamt 1.715,50 Euro – an das Erkelenzer Hospiz, das 2025 sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert hat.

Mühlenstraße: Unterführung nicht befahrbar

Die Deutsche Bahn erneuert in zwei Bauphasen die Eisenbahnbrücke an der Mühlenstraße in Erkelenz. Die Unterführung in Richtung Alfred-Wirth-Straße/ L354 ist zunächst ab Montag, 5. Januar, bis Mitte Februar 2026 beidseitig nicht befahrbar. Von der Sperrung sind auch die Gehwege betroffen.

Grund für die Sperrung Anfang des kommenden Jahres sind notwendige Vorarbeiten, um die Eisenbahnbrücke zu erneuern. Dazu gehören Oberleitungsarbeiten, Kabelarbeiten, Verbauarbeiten und die Herstellung der Baugrube. Zudem wird während der ersten Bauphase ein Teil der bestehenden Eisenbahnbrücke abgebrochen. Eine entsprechende Umleitung für Fahrzeuge wird über die Neusser Straße – Kölner Straße – Goswinstraße – Freiheitsplatz – Anton-Raky-Allee – Mühlenstraße und umgekehrt ausgeschildert. Wer zu Fuß geht, kann eine Umleitung über den Bahnhof nutzen.

Nach dem Abschluss der Vorarbeiten wird die Unterführung zwischen Februar und September 2026 voraussichtlich wieder für den Verkehr freigegeben.
Die zweite Bauphase beginnt nach dem aktuellen Stand der Planungen im September 2026. Dann wird die Unterführung erneut gesperrt, um die neue Eisenbahnbrücke anzufertigen. Anschließend wird die alte Eisenbahnbrücke vollständig abgebrochen und das neue Bauwerk eingeschoben. Die zweite Bauphase der Deutschen Bahn wird rund ein Jahr dauern. Der Abschluss der Bauarbeiten ist derzeit für 2027 geplant.

Die betroffene Anwohnerschaft wird von der Deutschen Bahn gesondert über die Bauarbeiten informiert.

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