Virtuelles Bürgerbüro startet in der Stadt Erkelenz

Erkelenz erweitert den Bürgerservice um das „virtuelle Bürgerbüro“ Ab sofort steht für alle Menschen der Stadt ein zusätzliches Angebot bereit, verschiedene Behördentermine ortsunabhängig digital zu erledigen.

Ab dem 23. Februar 2026 können die Menschen aus Erkelenz verschiedene Behördenangelegenheiten im „virtuellen Amt“ auch digital erledigen, ganz bequem von zu Hause oder sogar von unterwegs. Möglich ist dies dank persönlicher Videosprechstunden mit Mitarbeitenden der Stadt, die über Terminbuchungen ganz einfach über jedes Internet fähige Endgerät für alle zugänglich sind. Einzige Voraussetzung ist ein Internet fähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon, also z. B. ein Smartphone, Tablet oder Notebook.

Zu den virtuell angebotenen Leistungen zählen zunächst die des Bürgerbüros, etwa An- und Ummeldungen des Wohnsitzes, die Beantragung eines Führungszeugnisses oder die Gewerbezentralregisterauskunft. Die Prozesse sind rechtssicher und die Daten zu jeder Zeit gleichwertig zum bekannten Behördengang geschützt.

„Mit dem virtuellen Bürgerbüro setzen wir einen zentralen Baustein unserer Digitalstrategie konsequent um. Unser Ziel ist es, Verwaltungsdienstleistungen Lebensphasen gerecht, niederschwellig und ortsunabhängig zugänglich zu machen. Das schafft spürbare Zeitersparnis, erhöht die Servicequalität und stärkt zugleich die Effizienz unserer Verwaltungsprozesse. Wir verstehen das virtuelle Bürgerbüro daher nicht nur als technisches Angebot, sondern als strategischen Schritt hin zu einer modernen, bürgerzentrierten Verwaltung“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel über die Erweiterung.

Technische Voraussetzungen, um den Service zu nutzen:

    • Laptop, PC, Smartphone oder Tablet
    • Kamera und Mikrofon (integriert oder extern)
    • Stabile Internetverbindung
    • Aktueller Webbrowser (Chrome, Firefox, Edge oder Safari)

Weitere Fragen und Abläufe zum virtuellen Bürgerbüro sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz zu finden:

www.erkelenz.de

Heimatpreis: Engagement für die Heimat wird belohnt!

Bereits zum achten Mal lobt die Stadt Erkelenz in 2026 wieder den Heimat-Preis aus, mit dem Engagement und nachahmenswerte Initiativen gewürdigt und finanziell gefördert werden. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.500 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro.

 

Und das sind die Teilnahmebedingungen

 

Preisträger

Preisträger können Einzelpersonen, Teams, Vereine und Institutionen sein. Da es kein Mindestalter für die Preisträger gibt, können gerne auch Jugendliche oder Kinder- und Jugendprojekte vorgeschlagen werden.

Preiskriterien

Gewürdigt werden können Projekte und Maßnahmen

    • die ein bürgerschaftliches Engagement für die Heimat zum Ausdruck bringen,
    • die eine möglichst breite Beteiligung der Bürgerschaft mobilisieren konnten,
    • die im Stadtgebiet Erkelenz stattfinden oder einen Bezug zum Stadtgebiet haben,
    • die bereits begonnen haben oder abgeschlossen sind.

Geplante, aber noch nicht begonnene Projekte können keinen Preis erhalten.

Teilnahme

Alle haben das Recht, einen potenziellen Preisträger vorzuschlagen. Ausnahme: politische Parteien und Organisationen.

Vorschläge müssen schriftlich per Post an die Stadtverwaltung Erkelenz, Johannismarkt 17, 41812 Erkelenz oder E-Mail an info@erkelenz.de eingereicht werden.

Folgende Angaben sind erforderlich:

    • Name und Anschrift des vorgeschlagenen Preisträgers
    • Begründung,
    • Name und Anschrift der vorschlagenden Person.

Einsendeschluss ist der 29. März 2026.

Entscheidung

Über die Vergabe des Heimat-Preises Erkelenz entscheidet eine Jury. Diese wird besetzt aus den Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes der Stadt Erkelenz, einem Mitglied jeder Fraktion und Gruppe des Stadtrates und weiteren Experten für Heimat-Engagement in Erkelenz.

Preisverleihung

Die Preisverleihung wird im Rahmen des Ehrenamtsfestes 2026 stattfinden.

Wer hilft bei Fragen?

Ansprechpartnerin bei der Stadt Erkelenz:

Simone Finken, Hauptamt, Team Kommunikation, Repräsentation und Engagement

Tel. 02431/85-345

E-Mail simone.finken@erkelenz.de

Wollen Sie mehr wissen?

Der Heimat-Preis Erkelenz ist Teil einer umfangreichen Heimatförderung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Heimatförderprogramm umfasst neben dem Heimat-Preis noch weitere Elemente. Alle Informationen finden Sie hier:

www.mhkbg.nrw

Schiedsämter in Erkelenz: Amtswechsel

Nach zwölf Jahren als Schiedsmann hat sich Manfred Nause Ende 2025 von seinem Ehrenamt zurückgezogen. Anfang 2026 wurde seine Nachfolgerin Sarah Graszt ins Schiedsamt eingeführt. Schiedsmann Ingo Uhr ist seit dem 1. Januar für das westliche Stadtgebiet zuständig und ebenfalls neu im Amt.

„Das Gefühl, wenn man wirklich helfen kann, das ist etwas sehr Schönes“, berichtet Manfred Nause während seiner Verabschiedung im Erkelenzer Rathaus. Der Schiedsmann war zwölf Jahre für das Stadtzentrum als ehrenamtlicher Streitschlichter eingesetzt. Rund zwei bis vier Schlichtungsverfahrenhat er jedes Jahr verhandelt. Häufiger hat er Telefonate geführt und auf diese Weise dazu beigetragen, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten und kleinere Delikte wie Beleidigungen ohne ein gerichtliches Verfahren beigelegt werden. „Es geht im Schiedsamt darum, empathisch zu bleiben und darauf hinzuwirken, dass die Parteien miteinander ins Gespräch kommen“, so Nause. Während seiner Zeit als Schiedsmann hat er so 50 bis 70 Streitfälle beigelegt.

„Das Schiedswesen ist eine eigenwillige Konstruktion zwischen der Kommune als Exekutive und dem Amtsgericht als Judikative“, ordnete Richter Hartmut Bönnen, Direktor des ErkelenzerAmtsgerichtes, ein. Das Schiedswesen ist ein Ehrenamt mit einer rund 200 Jahre alten Tradition. Es fängt Privatdelikte auf und verfolgt auch heute noch das Ziel, kleinere straf- und zivilrechtliche Schlichtungsverfahren ohne Gericht beizulegen.

Zum 1. Januar wurden Sarah Graszt und Ingo Uhr als Schiedsleute vereidigt. Graszt ist für den Bezirk I zuständig, dazu gehört die Stadtmitte und Borschemich, Uhr für den Bezirk II, dazu gehört unter anderem Gerderath, Schwanenberg, Matzerath, Houverath und das Oerather Mühlenfeld. Beide wurden vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Erkelenz für die Dauer von fünf Jahren in das Ehrenamt gewählt. Ein Treffen zur Übergabe fand am 11. Februar im Rathaus statt.

„Ich habe Recht schon immer als spannend empfunden, beim Schiedswesen kommt jetzt auch das Zwischenmenschliche hinzu“, freute sich Uhr auf seine neue Aufgabe. Sarah Graszt, beruflich tätig als Heilerziehungspflegerin, trat bereits häufiger als Streitschlichterin auf. „Ich wünsche mir, dass in der Gesellschaft die Menschen wieder mehr zueinander finden, und ich möchte ein Teil davon sein, genau das zu ermöglichen“, beschrieb sie ihre Motivation für das Ehrenamt.

Beide wurden für das Schiedswesen geschult, das erste Schiedsverfahren steht in einem Fall bereits an. „Die Routine kommt mit dem Machen, die Motivation für das Amt ist das Wesentliche“, ist sich Schiedsmann Ingo Uhr sicher.

Dies bestätigte Erster Beigeordneter und Rechtsdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen: „Es geht beim Schiedswesen weniger darum herauszufinden, wer Recht hat und wer nicht, sondern darum, zu schlichten.“

Die Kontaktdaten aller Schiedspersonen für das Stadtgebiet sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz  zu finden.

Enthüllung eines Bronze-Reliefs

Anlässlich der 50-jährigen Städtepartnerschaft von Erkelenz und Saint-James im Jahr 2024 wurde ein Bronze-Relief von Michael Franke angefertigt, das im Rahmen des Jubiläumsbesuches am Rathaus in Saint-James enthüllt wurde. Analog dazu wurde in Gerderath ein zweites Exemplar dieser Bronze-Tafelaufgestellt, da die Partnerschaft hier ihre Wurzeln hat. Im Rahmen des Besuches einer Delegation aus Saint-James an den Karnevalstagen in Erkelenz wurde nun auch diese Tafel feierlich enthüllt.

Die beiden Bürgermeister Stephan Muckel und David Juquin sowie die Vorsitzenden beider Partnerschaftskomitees, Yannick Duval für Saint-James und Maria Sprenger für Erkelenz, hielten bewegende Ansprachen. Anschließend wurde sich bei einem Sektempfang mit Unterstützung der Ortsgemeinschaft Gerderath im Gerderather Bürgersaal freundschaftlich ausgetauscht.Musikalisch begleitete das Trommlercorps Gerderath die Veranstaltung.

„Die Bronze zeigt mit Charles de Gaulle und Konrad Adenauer zwei Persönlichkeiten, die wie kaum andere für Versöhnung, Verständigung und den Mut zu einem neuen Miteinander in Europa stehen. Zwischen ihnen verbinden sich unsere beiden Rathäuser – als Symbol für all die Menschen, die sich seit inzwischen 52 Jahren mit Engagement, Offenheit und Herz für die Freundschaft zwischen Saint-James und Erkelenz einsetzen“, fasste Stephan Muckel in seiner Rede zusammen und richtete sich an die französischen Besucher mit den Worten: „Ihr seid bei uns nicht Gäste – ihr seid Freunde! Und wir sind dankbar für jeden gemeinsamen Schritt, den wir miteinander gehen dürfen.“

Für David Juquin ist es der letzte Besuch in Erkelenz in seiner derzeitigen Funktion, da er zu den Kommunalwahlen im März in Saint-James nicht wieder antreten wird. Er versicherte aber, dass er Erkelenz die Freundschaft halten wird: „Auch wenn ich künftig nicht mehr Bürgermeister von Saint-James sein werde, werde ich immer ein treuer Unterstützer dieser Städtepartnerschaft und ein überzeugter Freund der Freundschaft zwischen Saint-James und Erkelenz bleiben. Diese Verbindung gehört zu meinem persönlichen Lebensweg, zu dem, was ich als gewählter Vertreter, aber auch als Mensch erleben durfte.“

Teilstück der Landstraße L 364 Nähe A 46 Hückelhoven-Ost nicht befahrbar

Die Landstraße L 364 ist aus Richtung Golkrath kommend hinter der Kreuzung der AutobahnzufahrtA 46 Richtung Heinsberg und L 227 Richtung Erkelenz bis zum Kreisverkehr mit der Zufahrt zur A 46 Richtung Düsseldorf und der Gladbacher Straße Richtung Hückelhoven am Samstag, 28. Februar, von 5.30 Uhr voraussichtlich bis in die frühen Abendstunden nicht befahrbar.

Von der Autobahnabfahrt Hückelhoven-Ost aus Richtung Düsseldorf kommend ist die Fahrt in Richtung Hückelhoven über die ausgeschilderten Umleitungen möglich, ebenso von der Autobahnabfahrt Hückelhoven-Ost aus Richtung Heinsberg kommend in Richtung Wegberg. Bereits auf der Autobahn wird auf die Nutzung der jeweils nächsten Autobahnabfahrt verwiesen. Weitere Umleitungen werden großräumig ausgeschildert.

Grund für die Sperrung ist die Aufstellung eines Mobilkrans und Anlieferung von Energiespeichern, welche für die Errichtung eines Solarparks auf einer Fläche an der L 364 erforderlich sind.

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