Wehrleiter Helmut van der Beek verabschiedet

200 Gäste empfingen Stadtbrandinspektor Helmut van der Beek Ende Mai, um ihn nach 32-jähriger Laufbahn im öffentlichen Dienst und elf Jahren Tätigkeit als Wehrleiter der Stadt Erkelenz feierlich in den Ruhestand zu verabschieden. Zusammen mit seiner Frau wurde van der Beek in einem historischen Feuerwehrfahrzeug zuhause abgeholt und in die Stadthalle gebracht, wo er in würdigem Rahmen zum Ehrenstadtbrandinspektor ernannt wurde und die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg in Gold erhielt.

Rund 200 Feuerwehrkamerad*innen und weitere geladene Gäste standen Spalier, als Helmut van der Beek mit seiner Frau Susanne die Stadthalle betrat. Nachdem alle Platz genommen hatten, begrüßte Bürgermeister Stephan Muckel die Gesellschaft, zu der neben Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes und Persönlichkeiten aus dem Feuerwehrbereich auch Vertretungen aus der Politik sowie Familie und Freunde van der Beeks gehörten. Er warf einen Blick zurück auf den Werdegang des Wehrleiters und dankte ihm für sein herausragendes Engagement während seiner Tätigkeit für die Stadt Erkelenz: „Heute verabschieden wir einen Menschen, der unsere Feuerwehr und unsere Stadt über viele Jahre geprägt hat. Einen Menschen, der Verantwortung getragen hat, der geholfen hat, der geführt hat. Und der für viele weit mehr war als ein Wehrleiter: Kamerad, Ansprechpartner, Zuhörer, Vorbild.“

Die beruflichen Höhen und Tiefen, besondere Erlebnisse und kleine Geschichten führten durch den weiteren Abend. Feuerschutzdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen und Bürgermeister Stephan Muckel überreichten gemeinsam die Urkunde zur Ernennung van der Beeks zum Ehrenstadtbrandinspektor sowie eine Stadtuhr als Präsent. Kreisbrandmeister Klaus Bodden zeichnete Helmut van der Beek mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg in Gold aus und der neue Wehrleiter Malte Ammernick überreichte ein üppiges Geldgeschenk, das unter den Feuerwehrleuten gesammelt wurde. Weitere Redebeiträge folgten aus persönlicher Verbundenheit von Hermann-Joseph Kremer und van der Beeks Vorgänger Wolfgang Linkens.

In seiner Dankesrede wünschte Helmut van der Beek seinem Nachfolger Malte Ammernick alles Gute und „dass ihr immer heil nach Hause kommt“.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Spielmannszug des Kreises Heinsberg unter der Leitung von Norbert Houben.

Stadtjubiläum: Siegerehrung des Kreativwettbewerbs beim Kunst- und Kulturfest

66 Beiträge wurden zum Kreativwettbewerb der Stadt Erkelenz anlässlich des Jubiläums „700 Jahre Stadtrechte“ eingereicht. Alle Teilnehmenden waren zur Prämierung im Rahmen des Kunst- und Kulturfestes auf Hohenbusch eingeladen. In den Kategorien Malen, Basteln, Schreiben und Gruppenarbeiten wurde jeweils ein Sieger bzw. eine Siegerin in jeder Altersgruppe ausgezeichnet, der oder die zuvor von einer Jury ermittelt worden war.

Fast alle, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten, kamen auch zur Prämierung nach Hohenbusch. Die 18 Erstplatzierten in den unterschiedlichen Kategorien und Altersstufen durften sich über Gutscheine aus unterschiedlichen Geschäften und Gastronomiebetrieben in Erkelenz freuen – und auch alle weiteren Teilnehmenden haben von Bürgermeister Stephan Muckel kleinere Preise als Dankeschön fürs Mitmachen erhalten.

Die Werke sollten einen erkennbaren Bezug zum Motto „700 Jahre Stadtrechte Erkelenz: Stadt, Land, Menschen“ und zu Erkelenz und dem Stadtgebiet haben. Die Altersspanne der Teilnehmenden erstreckte sich von drei bis 95 Jahren. „Wir wollen nicht den einen Festakt zum Stadtjubiläum, sondern mit verschiedenen Aktionen möglichst viele Menschen aus verschiedensten Bereichen erreichen. Die rege Beteiligung an diesem Wettbewerb zeigt, dass dies hier schon gut funktioniert hat“, freute sich Stephan Muckel. Musikalisch wurde die Prämierung begleitet vom „Duo Eigenart“, das mit ihrem Liedtext „ERKA-Frauen“ den ersten Preis in der Kategorie „Schreiben“, Altersgruppe Senioren, belegte und das Lied im Rahmen der Preisverleihung erstmals aufführte.

Einige der eingereichten Beiträge wurden anschließend vom Vorsitzenden des Fördervereins Hohenbusch, Frank Körfer, auf unterhaltsame Weise versteigert. Insgesamt 500 Euro kamen dabei zusammen, die im Rahmen der Festwoche zum Stadtjubiläum dem Kinderschutzbund Erkelenz überreicht werden sollen.

Preisträger, die bei der Verleihung nicht anwesend waren, können ihre Gewinne im Rathaus (Zimmer 368) zu den allgemeinen Öffnungszeiten oder nach Rücksprache abholen. Hier können auch alle Werke, die nicht versteigert und auch noch nicht mitgenommen wurden, abgeholt werden. Am 1. Juli werden die verbliebenen Werke zur weiteren Verwendung oder Vernichtung ins Archiv gegeben.

Alle Teilnehmer des Kreativwettbewerbs

Prämierung in der Kategorie Gruppenarbeit (12 Beiträge)

Altersgruppe Minis (bis 6 Jahre)

Gewonnen hat: Johanniter Kindergarten mit dem Bild „Meine Stadt“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Kita Westpromenade
Kita Kamp Lintforter Straße
Kita Granterath

Altersgruppe Kids (Grundschule)

Gewonnen hat: 2. Klasse der Astrid-Lindgren-Schule mit der Appelsbell aus Pappmachee

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an die Freundinnen Miray, Jama, Isabella und Amilia aus der 3. Klasse der Franziskus-Schule

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: die Tertia mit ihrem Erkelenz-Monopoly

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Die Hephata Werkstatt aus Mönchengladbach für das Bild „Erkelenz in den Händen der Menschen“
Die Nähwerkstatt b.e.g.a.b.t. für den Wandbehang

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Johanniter Stift für die Gruppenarbeit aus 58 Einzelteilen

Sondergruppe Familien

Gewonnen hat: Martin Schnyder mit seinem Enkel und dem Modell einer analemmatischen Sonnenuhr

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an Christiane Kubatta und ihre Tochter für eine Collage aus Karten, Fotos und mehr

Prämierung in der Kategorie Basteln (6 Beiträge)

Altersgruppe Minis (bis 6 Jahre)

Gewonnen hat: Leonie Eickels mit ihrer „Geburtstagskrone“

Altersgruppe Kids (Grundschule)
Gewonnen hat: Roman Dik mit seiner Tonfigur

Altersgruppe Jugend (5. Bis 10. Klasse)

Gewonnen hat: Moritz Singh mit Erkelenz im Karton

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: Daniel Beeck mit „Die Linde“
Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an: Américo Gomes mit seinem geschmiedeten Wappen

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Helga Banerjee mit ihrem kleinen Sammelalbum

Prämierung in der Kategorie Schreiben (9 Beiträge)

Altersgruppe Kids (Grundschule)

Gewonnen hat: Henry Immeln mit seinem Beitrag „Der E-Klau“

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: Elisabeth Huber-Janclas mit ihrer Kurzgeschichte „Das Grottenolmkind und die Geschichten über Erkelenz“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Renate Brockers („Gedicht zur 700-Jahr Feier“)
Alica Müllers-Bonsack(Gedicht: „Mein Erkelenz“ – Ort meiner Kindheit)
Bianca Schick (Kurzgeschichte: „Wie aus dem Schwarzen, der Rote wurde…“)

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Waltraud Barnowski-Geiser mit dem Liedtext „Erka-Frauen“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Hannelore Brodermanns („Die Radtour“)
Ingrid Herzberg (Kurzgeschichte: „Erkelenz im Visier von Außerirdischen“)
Anna Portz (Kurzgeschichte: „75 Jahre Erkelenz“)

Prämierung in der Kategorie Malen (39 Beiträge)

Altersgruppe Minis (bis 6 Jahre)

Gewonnen hat: Maira Gaillard mit ihrem Bild „Hand in Hand sind wir stark“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Helge Brix (Lambertus)
Aenne Bagusche (Feuerwerk über der Burgkirmes)

Altersgruppe Kids (Grundschule)

Gewonnen hat: Juliana Kondsa für ihr gemaltes Wappen

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Lena Linh Tran, Joya Eckel, Helena Kaeding, Mila Smilowski, Fiona Kruse, Pedro Gomes, Amalia Rudi, Michael Dik, Lina Schöppner, Amelia Dragutan, Ria Borgmann, Nala Mainusch

Altersgruppe Jugend (5. Bis 10. Klasse), 5 Beiträge

Gewonnen hat: Delia Dragutan für ihre Bleistiftzeichnung „Erkelenz von oben“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Shabnam Hussainkhel, Valeria Shyriaievo, Mia Lamers, Elsa Wawrzinek

Altersgruppe Erwachsene (ab Oberstufe)

Gewonnen hat: Yvonne Kalfhues mit ihrem Bild „700 Years of Erkelove“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Dirk (Olli) Hermsmeier, Daria Bohn, Bianca Schubert, Valeria Seelhorst, Theresa Schimenas, Susanne Müller, Christiane Broich, Cornelia Dahlmanns, Michael Drews, Nele Feichtner, Celina Lowis

Altersgruppe Senioren (ab 65)

Gewonnen hat: Wilhelm Borgs mit seiner Zeichnung „Jubiläumsfeier auf dem Markt“

Herzlichen Dank für die Teilnahme auch an:
Joachim Tetzlaff, Marlies Hengelage-Werner, Maria Junker, Helga Hofer, Elke Wergers

Neue Ticket-Kategorien: Electrisize führt NextGen Ticket ein

Komm ich rein? Komm ich nicht rein? Genau diese Frage macht die Festivalplanung für viele unter 18-Jährige oft unnötig kompliziert. Das Electrisize Festival setzt genau hier an und erweitert sein Angebot um neue Ticket-Kategorien, darunter das NextGen Ticket – für alle, die zum Zeitpunkt des Festivals vom 07. – 09. August 2026 zwischen 16 und 19 Jahre alt sind.

Full Weekend Tickets (NextGen 18/19) sind bereits ab 159 Euro erhältlich, Tagestickets für Sonntag (NextGen 16–19) ab 55 Euro. Das NextGen Ticket ist als limitierte Sonderaktion verfügbar, gültig am Freitag und Samstag für 18- und 19-Jährige sowie am Sonntag für alle zwischen 16 und 19 Jahren.

Ebenfalls NEU ist das Kombiticket Freitag & Sonntag:

Wenn die Hochzeit des besten Freundes / der besten Freundin auf einen Samstag fällt und die Full Weekend Festivalpläne stört, können Festivalbesucher nun flexibel auf zwei Tage ausweichen. Zum Preis von Samstag.

Darüber hinaus sind Ticket-Upgrades jederzeit möglich:

Ob Tageswechsel, Upgrade zum Full Weekend oder ein Wechsel in den VIP-Bereich – alles kann flexibel und stressfrei angepasst werden. Ab sofort sind im Electrisize Ticketshop zudem Pre-Orders für Camping-Extras wie Zelte, Schlafsäcke oder BBQ-Pakete verfügbar: https://electrisize.de/.


Der Countdown läuft:

Vom 07. – 09. August 2026 verwandelt sich das historische Klostergelände von Haus Hohenbusch in Erkelenz wieder in die größte Festival-Location im Raum Düsseldorf. Das Electrisize Team freut sich riesig, in diesem Jahr wieder 1LIVE als offiziellen Radiopartner an seiner Seite zu haben. Festivalbesucher aus Deutschland und Europa erreichen das Electrisize Festival am einfachsten über den Travelpoint Düsseldorf. Das Festivalgelände befindet sich etwa 40 Auto-Minuten vom Flughafen Düsseldorf entfernt. Für die Anreise mit dem Zug stehen ab Erkelenz kostenlose Shuttle-Busse bereit, die das ganze Wochenende im Einsatz sind.

Musikalisch erwartet die Festivalbesucher wieder ein einmaliger Mix aus elektronischen Sounds, harten Beats und Mallorca Vibes. Stars wie Alle Farben, Brennan Heart, Coone, Gestört aber Geil, Noel Holler, Paul Elstak, Showtek und Eko Fresh stehen bereit, um die Party beim Electrisize 2026 eskalieren zu lassen!

Electrisize Line-Up so far (A to Z):

2 Engel & Charlie, A.N.I., Achim Feuervogel, Alle Farben, Anderex, Arcando, Ben Techy, Boogshe, Bovski, Breitner, Brennan Heart, Calvin Kleinen, Caro Winter, Chrissyjeey, Coone, Da Hool, Dimitri K ft. MC Robs, DJ Christian, Dr. Donk, Eko Fresh, Fabiasco, Felix Harrer, Frenzy, Frenzy & Rumbombe, Fuller, Fuller B2B Van Keeken, Gestört aber Geil, GLDY LX, GO$PEL, Gregor Le Dahl, Haslauer, Hades, Jasmin Blust, Jebroer, Jey Aux Platines, Kati K, KLOFAMA, Kreisligalegende, Lost Identity, Marv U, MC Livid, Mesto, Nastyboy, Noel Holler, Noiseflow, Onlynumbers, OSWALD, Outsiders, Paul Elstak, Ran-D, REVOLTE, Rumbombe, Showtek, Sickmode, Simba B2B Super Dario, Sonicz B2B Thryze, Super Dario, Tanja Miju, Timbo & This Chris, Timo Scheppert, Van Keeken, Wilderich, Yoshiko B2B DR.Z, Zelecter, Zeuz und Zwilling

Gänsehaut-Finale: Electrisize 2025

Mit einer emotionalen Closing-Show fand das Electrisize Festival 2025 am Sonntagabend seinen grandiosen Abschluss. Drei Tage lang verwandelte sich das historische Klostergelände von Haus Hohenbusch in Erkelenz in eine pulsierende Musikmetropole, die nahezu 50.000 Besucherinnen und Besucher in ihren Bann zog.

Das diesjährige Festival setzte neue Maßstäbe: Auf insgesamt sieben Stages bot das EZISE eine beeindruckende Vielfalt für jeden Geschmack. Ein facettenreiches Programm überzeugte durch seine intelligente Balance zwischen elektronischen Beats und populären Strömungen wie Deutschrap oder Dancefloor-Anthems. Neben der künstlerischen Qualität des Line-ups trugen auch die äußeren Umstände zum außergewöhnlichen Erfolg bei: Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten die Festivalgänger durch das gesamte Wochenende.

Ein Feuerwerk der Sinne bildete den krönenden Abschluss des Electrisize Festivals. Als die ersten Töne von Alex Warrens emotionalem Hit „Ordinary“ über die Mainstage erklangen, entfaltete sich ein visuelles Highlight, das die Festival-Besucher ins Staunen versetzte. Synchron zur Musik explodierten farbenprächtige Feuerwerkskörper am Himmel über der Bühne und verwandelten die Nacht in ein gleißendes Lichtermeer. Hochmoderne Lasertechnik unterstützte die Inszenierung perfekt; bunte Lichtteppiche wogten über die Menge hinweg, jeder Lichtstrahl präzise auf Beats und Bässe abgestimmt. Es war ein Moment der kollektiven Euphorie, der bei vielen Electrisize-Besuchern für echte Gänsehaut sorgte.

Hinter dieser beeindruckenden Closing-Ceremony steckte monatelange akribische Planung. Stage Producer Jan Weber und sein erfahrenes Team von Stageventure hatten nicht nur den kompletten Bühnenbau realisiert, sondern waren auch für die drei spektakulären Ceremonys am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend verantwortlich. „Ich bin begeistert von dem reibungslosen Ablauf bei allen Shows“, resümierte Weber zufrieden nach dem finalen Feuerwerk. Seine Worte spiegelten die Perfektion wider, die das gesamte Festival-Wochenende geprägt hatte.

Spontane Planänderung sorgte für Aufsehen

Das Electrisize Festival bewies zudem eindrucksvoll, dass spontane Planänderungen manchmal zu den besten Momenten führen können. Als Paul Elstak am Freitagabend (8. August) krankheitsbedingt seinen geplanten Auftritt auf der Mainstage absagen musste, zeigte das Veranstaltungsteam beeindruckendes Improvisationsgeschick. Statt Enttäuschung aufkommen zu lassen, verwandelte sich die Situation in ein elektrisierendes musikalisches Duell: Ein Tapuya (Techno) vs Hardsize (Hardstyle) Battle erfand die Stages neu. In packenden Back-to-Back-Sets lieferten sich Davyboi, George alias Dr. Radsport, Noiseflow und Schlot einen mitreißenden Schlagabtausch der Genres, der das Publikum restlos begeisterte.

David Puentez verliebt sich in Electrisize

Es war Liebe auf den ersten Beat! David Puentez erlebte beim Electrisize Festival seine Premiere auf der Mainstage – und war restlos begeistert. Der beliebte DJ und Producer zeigte sich nach seinem Set sichtlich gerührt von der außergewöhnlichen Atmosphäre des Festivals. „Für mich war es das erste Electrisize: Strahlender Sonnenschein, happy Party People“, schwärmte Puentez von den perfekten Rahmenbedingungen seiner Debut-Performance. Die Kombination aus strahlendem Wetter und ausgelassenem Publikum schuf für den Künstler den idealen Rahmen für einen unvergesslichen Auftritt. Mit einer Aussage verabschiedete sich Puentez: „Danke für den tollen Tag! Erkelenz wohl immer ne Reise wert!“ Eine Ansage, die Festivalfans als Versprechen auf eine baldige Rückkehr deuten dürfen.

Medizinische Notfälle waren Fehlanzeige: Dr. Donk verschrieb die härtesten Beats

Als beim Electrisize Festival die „Sprechstunde“ begann, ging es nicht um Blutdruck oder Hustensaft – hier stand Dr. Donk am Pult und verschrieb eine ganz andere Art von Medizin. Der Kölner Hardcore-DJ lud zur „Dr. Donk’s Sprechstunde“ und stellte seinen Patienten (Festilvalbesucher) im Sekundentakt neue Rezepte für „phat Base“ und „more BPMs“ aus. Promte „Beats-Verstärkung“ erhielt der Hardcore-Doktor von erstklassigen Kollegen seiner „Fachrichtung“. Rooler sorgte mit seinem Set zum Sonnenuntergang auf der Hardsize Stage für einen der magischsten Momente des Festivals, während Miss K8 und Brennan Heart auf der Mainstage bewiesen, dass Hardcore und Hardstyle die perfekte Therapie für ausgelassene Festival-Stimmung sind.

Einen krönenden Abschluss erlebten die Festivalbesucher am Sonntagabend (10. August), als Cascada die Zeitmaschine anwarf. Mit unvergesslichen Hits wie „Evacuate The Dancefloor“ und „Everytime We Touch“ katapultierte die Formation die Crowd zurück in die goldenen 2000er Jahre. „Was für ein Sonntag beim Electrisize Festival in Erkelenz!“, schwärmte Horler sichtlich bewegt. Das perfekte Zusammenspiel aus strahlendem Sonnenschein und der elektrisierenden Atmosphäre habe einen unvergesslichen Rahmen geschaffen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Sängerin von der Hingabe des heimischen Publikums: „Eine unglaubliche Stimmung und ein Publikum, das bei unserer Show in der Heimat von der ersten bis zur letzten Sekunde alles gegeben hat.“

Auch Deutsch-Rap-Veteran Eko Fresh zeigte sich nach seinem Auftritt sichtlich gerührt und begeistert zugleich.“Electrisize war der absolute Abriss! – Nicht nur, weil es meine Homebase ist – es lag einfach Liebe in der Luft!“, schwärmte der 40-jährige Rapper.  Die Nähe zu seinem Heimatort Kerpen verlieh dem Auftritt eine ganz persönliche Note, die auch das Publikum zu spüren bekam. So rundete Eko Fresh am Ende des Interviews seine Begeisterung mit folgenden Worten ab: „Danke für die Gastfreundschaft, es war elektrisierend.“

Perfekte Bilanz: Veranstalter und Beteiligte ziehen positives Festival-Fazit

„Es war ein perfektes Festivalwochenende“, resümieren die Veranstalter Raphael Meyersieck und Michael Frentzen unisono. „Ich wüsste gerade wirklich nicht, was ich anders machen würde und das hatte ich in 16 Jahren noch nie“. Das Feedback der Besucher sei ähnlich überwältigend, freut sich Meyersieck. „Ich bin unendlich stolz auf unser Team“, ergänzt Michael Frentzen sichtlich gerührt. „Die haben einfach alles gegeben dieses Jahr. Wie wir das noch toppen sollen? Gute Frage – aber noch während wir abbauen, stecken wir schon mitten in der Auswertung und Planung für 2026.“

Auch Dominik Kalenberg blickt auf ein erfolgreiches Electrisize Festival zurück. Der Ordnungsdienstleiter koordinierte mit seinem 110-köpfigen Team alle sicherheitsrelevanten Bereiche des Events – vom Campingplatz über den Einlass bis hin zu Gelände und Parkplätzen.“Das Fazit ist gut, die Gäste waren fast ausnahmslos friedlich“, lobte Kalenberg die entspannte und respektvolle Atmosphäre. „Genau wie im vergangenen Jahr haben wir wieder sehr viel Glück gehabt mit dem Wetter und das entspannt die Lage doch sehr.“

André Gonstalla, der als gesamtverantwortlicher Meister für Veranstaltungstechnik beim Electrisize Festival die Fäden in der Hand hielt, kann ebenfalls auf ein perfekt orchestriertes Event zurückblicken.“Der Ablauf verlief absolut reibungslos – alle Zahnräder griffen perfekt ineinander, und jeder wusste genau, was zu tun war“, resümierte der Technik-Experte die drei Festival-Tage.“Es herrschte zudem ein ausgesprochen familiäres Klima – nicht nur im Team, sondern auch bei den Besuchern“, schwärmte er von der einzigartigen Atmosphäre. Diese warme, gemeinschaftliche Stimmung sei nicht nur spürbar, sondern prägend für das gesamte Event.

Für den Leiter der Feuerwehr Erkelenz Helmut van der Beek endete das Electrisize Festival genau so, wie er es sich gewünscht hatte: ohne größere Zwischenfälle und mit einem rundum positiven Fazit. „Aus unserer Sicht ist es ein absolut entspanntes Wochenende“, resümierte van der Beek nach drei Festival-Tagen. Besonders lobend hob er die professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte hervor: „Die Zusammenarbeit der Koordinationsgremien lief vorbildlich. Es war eine tolle Veranstaltung. Das Publikum war wie immer zu 99,99 Prozent toll. – Es macht riesig Spaß hier, auch wenn wir viel Arbeit haben.“

Ebenso hatte das Deutsche Rote Kreuz neben einigen kleineren und größeren Hilfeleistungen weniger Patienten als im vergangenen Jahr.

Bildrechte Titelbild: Jan Heesen

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