1. ECC Erkelenzer Cover Contest

Die Kultur GmbH Erkelenz gibt 2026 den Startschuss für ein neues jährliches Format: den Erkelenzer Cover Contest.

Wer in Erkelenz singt, spielt oder musiziert, ist herzlich eingeladen mitzumachen – ohne Wenn und Aber. Der Cover Contest richtet sich an alle:  die Solistin, die seit Jahren in ihrer Küche probt, den etablierten Chor, an die Newcomerband ebenso wie an das Schulensemble, an Hip-Hop-Künstlerinnen sowie an Schlager- oder Country-Fans. Weder Alter noch Geschlecht noch Stil spielen eine Rolle. Was zählt, ist die Freude an der Musik.

Das Thema des Auftaktjahres hätte kaum passender gewählt werden können: Die Beatles. Hinter dieser Entscheidung steckt mehr als ein musikhistorisches Gespür. Sie ist auch eine stille Hommage an Fred Feiter, den Erkelenzer Kulturbotschafter, der im vergangenen Jahr verstorben ist und der ein leidenschaftlicher Beatles-Fan war. Mit dem Cover Contest trägt Erkelenz seinen Geist weiter – und gibt ihm eine Bühne, die er selbst sicher mit Begeisterung begrüßt hätte.

Der Cover Contest ist als Dauerformat geplant. Mit wechselnden Themen – von Helene Fischer bis Queen – soll er sich Schritt für Schritt als feste Größe im Kulturkalender der Stadt etablieren.

Alle Teilnehmenden stellen ihre Interpretationen am 19. September 2026 in der Erkelenzer Stadthalle vor Publikum und einer Fachjury vor. Der Modus ist dabei so durchdacht wie reizvoll. Jede Gruppe und jeder Solist bringt drei Titel auf die Bühne. Den ersten legt die Kultur GmbH fest – das Pflichtstück lautet in diesem Jahr „The Long and Winding Road“. Den zweiten Titel wählen die Teilnehmenden frei aus dem Beatles-Repertoire. Den dritten zieht ein Vertreter oder eine Vertreterin der jeweiligen Gruppe oder des jeweiligen Solisten aus einer Losbox, die im Büro der Kultur GmbH zu den regulären Öffnungszeiten bereitsteht. Der Anmeldeschluss für die Teilnahme war der 30.04.2026.

Die Fachjury vergibt Preisgelder von 2.000 Euro für den ersten, 1.000 Euro für den zweiten und 500 Euro für den dritten Platz. Doch auch das Publikum hat das letzte Wort; per Abstimmung vor Ort kann es spontan einen eigenen Publikumspreis in Höhe von 500 Euro vergeben.

Der Auftakt ist am 19. September 2026 in der Erkelenzer Stadthalle.

Lambertusmarkt und Frühkirmes in Erkelenz

Fünf Tage Open-Air-Festival, Musikevent und Kirmestrubel: Am Fronleichnamsdonnerstag, 4. Juni, startet das Programm offiziell mit dem Fassanstich auf dem Marktplatz und geht mit dem Zapfenstreich am Montag, 8. Juni, zu Ende.

Eine gute Mischung an Schaustellergeschäften und ein attraktives Programm auf der Bühne machen Lambertusmarkt und Frühkirmes zum Besuchermagneten für alle Generationen. „Es ist ein ganz besonderer Lambertusmarkt in unserem Jubiläumsjahr! Das musikalische Programm auf der Bühne und die Vielfältigkeit des Angebots auf der Frühkirmes sind in dieser Kombination einzigartig in der Region“ freut sich der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen.

Musikalisch wartet der Lambertusmarkt mit einem vielseitigen Angebot auf. Donnerstag spielt mit „Hätzblatt“ eine Erkelenzer Band zum Stadtjubiläum, danach unterhalten die „Goodfellas“ das Publikum auf der Bühne. Freitags ist Erkelenz eine „Karnevalsmaus“- die Band „Druckluft“ kommt mit ihrem Hit auf den Lambertusmarkt. Für Samstag, stehen zunächst Auftritte der Erkelenzer Tanzschulen auf dem Programm. Später am Abend sorgen unter anderem „Pink Tiger“ mit Livemusik für gute Stimmung. Die „Beets’n Berries“ sind dann sonntags live auf der Bühne auf. Zum Abschluss des Lambertusmarktes findet am Montag der Familientag mit vergünstigten Fahrpreisen statt. Am Abend endet die Veranstaltung traditionell mit dem Zapfenstreich. Das gesamte Bühnenprogramm ist unter www.lambertusmarkt.de zu finden.

Hier gibt es Informationen zum Bühnenprogramm …

 

Treffpunkt Kirmes

Das Marktgeschehen wird am 04.06.2026 gegen 14.00 Uhr offiziell eröffnet.

Auf der Veranstaltungsfläche, die sich über den Dr.-Josef-Hahn-Platz, die Burgstraße, die Gasthausstraße, den Franziskanerplatz und die Aachener Straße erstreckt, warten mehr als 150 Schaustellergeschäfte auf die Besucher.

Die Kirmes präsentiert sich in diesem Jahr mit einem größeren kulinarischen Angebot und einer ganz besonderen Atmosphäre: Ein solarbetriebenes Riesenrad auf dem Franziskanerplatz eröffnet neue Perspektiven, während ein großer Kettenflieger an der Burg für spektakuläre Fahrmomente sorgt.

Das attraktive Angebot an Fahr- und Belustigungsgeschäften wird ergänzt durch interessante und vielfältige Randgeschäfte wie ein Bungee-Trampolin.

Feuerwerk am 05. Juni 2026

Einen besonderen Höhepunkt bietet in diesem Jahr wieder ein Feuerwerk am Freitagabend, das den Erkelenzer Himmel nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 22.30 Uhr) mit einem Strauß glitzernder, bunter Leuchtraketen verzaubern und zum Verweilen auf der Kirmes einladen wird. Das Feuerwerk wird auf der Anhöhe des Ziegelweiherparks abgeschossen.

Großfahrgeschäfte – unter anderem:

      • Heroes
      • Shaker Disco Dance
      • XXL Autoscooter Sound Center Nr.  2
      • Schlager Express
      • Fighter

Familien- & Kinderattraktion – unter anderem:

      • Die fantastische Reise 2
      • Pisten Cup
      • Märchenflieger
      • Chaosfabrik
      • Time Travel
      • Silber Mine
      • Samba Balloon
      • Safari Express
      • Flying Circus
      • Solar Wheel

Weitere Kirmesattraktionen und Besonderheiten

 

Schnitzeljagd

Zu 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz wird an allen Tagen eine interaktive Schnitzeljagd mit Fragen und Aufgaben rund um Historie und Kirmes stattfinden

Kirmestaler für Kita-Kinder

Alle Kinder in den städtischen Kitas erhalten vorab einen Kirmestaler (Im Herbst werden wieder die Kinder in den Kitas der freien Träger beschenkt).

Verkauf der Kirmestaler

Am Montag, 01.06.2026 ab 7.30 Uhr im Rathaus, Zimmer 48, 25 Stück zu 20 Euro. Solange Vorrat reicht. Abgabemenge pro Person: 2 Tütchen à 25 Taler.

Feuerwerk am Freitag, 5. Juni

nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 22.30 Uhr)

Siegerehrung des Ballonwettbewerbs aus 2025 am Samstag

Gemeinsame Aktion von Bürgermeister, Schaustellern und unter Mitwirkung von den Freunden der Burg


Verkehrsführung in Erkelenz-Mitte vom 01. bis 09. Juni 2026

 

Während des Lambertusmarktes sowie der dafür notwendigen Auf- und Abbauzeit sind leider einige Einschränkungen und Änderungen in der Verkehrsführung unvermeidbar.

    • Der Dr.-Josef-Hahn-Platz und der Parkplatz am Markt sind bereits ab Montag, 01. Juni, gesperrt.
    • Die Brückstraße ist ab dem 02. Juni nur noch für den Anliegerverkehr befahrbar. Ein Verlassen ist lediglich über das Reifferscheidtsgäßchen in Richtung Ostpromenade möglich.
    • Der Johannismarkt, das Teilstück der Kirchstraße zwischen Aachener Straße und Johannismarkt, die Aachener Straße von der Westpromenade bis zum Markt, die Gasthausstraße sowie der Franziskanerplatz sind ebenso für den allgemeinen Verkehr gesperrt wie die Burgstraße und die Roermonder Straße auf dem Teilstück zwischen Burgstraße und Westpromenade.
    • Die Nordpromenade wird in der Zeit vom 02. Juni bis längstens 09. Juni als Einbahnstraße ausgewiesen. Ein Befahren ist lediglich in Richtung Roermonder Straße erlaubt.

Parkmöglichkeiten

Für auswärtige Besucher des Lambertusmarktes stehen die Schulhöfe der Hauptschule an der Westpromenade, der Grundschulen am Zehnthofweg und der weiterführenden Schulen am Schulring in den unterrichtsfreien Zeiten als Parkflächen zur Verfügung. Hinzuweisen ist auch auf den P+R-Parkplatz an der Neusser Straße sowie an der Anton-Raky-Allee, das Parkhaus Aachener Straße, die Tiefgarage Atelierstraße (gebührenpflichtig) und die Mobilstation Ostpromenade (gebührenpflichtig).

Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens ist es empfehlenswert, die genannten Parkplätze direkt anzufahren, damit der unmittelbare Kirmesbereich im Interesse der vielen tausend Besucher nicht übermäßig beeinträchtigt und ein übermäßiger Parksuchverkehr in der Innenstadt vermieden wird.

Haltverbote sind unbedingt einzuhalten und Umleitungsbeschilderungen zu befolgen, um Störungen im Verkehrsfluss zu verhindern. Zur Aufrechterhaltung des fließenden Verkehrs, insbesondere mit Rücksicht auf die Freihaltung von Rettungswegen, ist es auch an den Kirmestagen erforderlich, verkehrsbehinderndes Parken zu ahnden.

Gleichzeitig werden die Verkehrsteilnehmer angehalten, nicht auf Grünflächen zu parken. Die jeweiligen Flächen sind aufgrund ihrer mangelnden Befestigung als Parkplatz ungeeignet.

Soweit alle Verkehrsteilnehmenden die besonderen Verkehrsregeln an den Kirmestagen beachten, ist ein rundum ungetrübter Kirmesbesuch garantiert.

Zumindest für die Zeit vom 02. bis 09. Juni wird die Nutzung des ÖPNV-Angebotes empfohlen, da das Stellplatzangebot für Dauerparker dann stark eingeschränkt sein wird.

Wochenmärkte

Die Wochenmärkte am 02. Juni und 09. Juni (jeweils Dienstag) sowie am 05. Juni (Freitag) finden auf dem Konrad-Adenauer-Platz statt.

Geänderte feste Öffnungszeiten

    • Donnerstag: 12:00 Uhr – 22:00 Uhr
    • Freitag: 14:00 Uhr – 23:00 Uhr
    • Samstag: 14.00 Uhr – 22:00 Uhr
    • Sonntag: 12:00 Uhr – 22:00 Uhr
    • Montag: 14:00 Uhr – 22:00 Uhr

Stadtradeln: Eröffnungstour und Nachhaltigkeitstag

Zum Start der Aktion am 29. Mai bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Eröffnungstouren an. Ziel ist das Kreisgymnasium Heinsberg, wo der vierte VHS-Nachhaltigkeitstag stattfindet. Eine Tour startet vor der Erkelenzer Stadtbücherei, Treffpunkt ist um 10 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Anschluss an diese Sternfahrt haben die Radfahrer die Möglichkeit, sich auf dem vierten Nachhaltigkeitstag der VHS und des Kreises Heinsberg über unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeit und Mobilität zu informieren. Wer dann noch möchte, kann auf der Rückfahrt weitere Kilometer sammeln. Auch für Verpflegung ist in Heinsberg gesorgt. Das Stadtradeln endet am 18. Juni.

Bereits zum 10. Mal nimmt die Stadt Erkelenz gemeinsam mit den Radelnden aus dem Stadtgebiet an der Stadtradeln-Aktion teil. Ziel ist es, dass viele Menschen innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums so oft wie möglich das Fahrrad als Verkehrsmittel benutzen und gemeinsam Kilometer sammeln. So wird gemeinsam ein Zeichen für nachhaltigen Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität in der Stadt Erkelenz gesetzt.

Im letzten Jahr sind 630 Radelnde aus dem Stadtgebiet mitgefahren, in diesem Jahr zu 700 Jahre Stadtrechte, würde die Stadt Erkelenz sich über 700 Radelnde freuen. Die Stadtradeln-Aktion ist zwar ein Wettbewerb, allerdings geht es um die Teamleistung. Egal ob Schul-, Firmen-, Familien-, Freundes- oder Vereinsteams: Alle Generationen können mitmachen. Anmeldung, Kilometer-Erfassung und weitere Infos gibt es auf www.stadtradeln.de/erkelenz.

Die erfolgreichsten Radelnden, Teams und Schulen werden im Anschluss an den Aktionszeitraum bei einem großen Fest für Ihre herausragenden Kilometerleistungen ausgezeichnet. Die Stadt Erkelenz stellt hierfür neben den Urkunden und dem Abschlussfest für alle Teilnehmenden traditionell am Haus Hohenbusch auch Sachpreise im Wert von 1.500,- € zur Verfügung.

Stadtverwaltung: Modernisierung Büros

Ab Montag, 18. Mai, beginnen im Erdgeschoss der Erkelenzer Stadtverwaltung Modernisierungsarbeiten. Betroffen ist zunächst im Ordnungsamt der Bereich Umwelt- und Gewerbeangelegenheiten. Über einen Prozess von mehreren Jahren wird das Gebäude im laufenden Verwaltungsbetrieb baulich ertüchtigt und organisatorisch neu aufgestellt.

Für die Bürgerschaft werden die Einschränkungen so gering wie möglich gehalten, die Verwaltung bleibt über alle bekannten Kommunikationskanäle erreichbar.
Aufgrund der durch die Umbauarbeiten eingeschränkten Verfügbarkeit von Büroräumen arbeitet das Verwaltungspersonal jedoch vermehrt mobil. Es wird deshalb darum gebeten, für Terminwünsche mit bestimmten Mitarbeitenden vorab einen Gesprächstermin zu vereinbaren, damit die Anwesenheit vor Ort gewährleistet werden kann.

Das Gebäude der Stadtverwaltung wurde Anfang der 1950er Jahre erbaut und Ende der 1960er erweitert. Anfang der 2000er Jahre wurden unter anderem Gebäudeteile aufgestockt.
Seitdem ist die Verwaltung in Erkelenz personell gewachsen, da die Stadt wie andere Kommunen auch zusätzliche Aufgaben übernehmen musste. Das Verwaltungsgebäude befindet sich mittlerweile an seiner Kapazitätsgrenze, zudem entsprechen Büroräume zum Teil nicht mehr den erforderlichen Standards.
Die Modernisierung der Büroräume erfolgt nun schrittweise über mehrere Jahre und beginnt im Erdgeschoss. Arbeitsbereiche und Fachämter werden innerhalb des Gebäudes umgezogen, um die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu optimieren. Bei den anstehenden Arbeiten finden Abstimmungen mit dem ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten statt. Geprüft wird, wie die Büroräume barriereärmer gestaltet werden können.
Im Rahmen des anstehenden Prozesses werden auch Elemente des flexibleren Arbeitsmodells „New Work“ eingeführt. Auf diese Weise stellt sich die Stadtverwaltung als Arbeitgeberin für die Zukunft auf.

Stadtrat hat getagt

Der Rat der Stadt Erkelenz hat am 13. Mai getagt. Thema war unter anderem die neue Leitung der Freiwilligen Feuerwehr in Erkelenz sowie die Benennung von Straßennamen am Umsiedlungsstandort beziehungsweise in den Orten Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath.

 

Bestellung Leitung und stellvertretende Leitung Freiwillige Feuerwehr

Helmut van der Beek, der seit 2015 die Freiwillige Feuerwehr in Erkelenz leitet, tritt am 31. Mai in den Ruhestand ein und legt sein Amt nieder. Die Führungskräfte der Feuerwehr Erkelenz haben sich in Abstimmungsgesprächen – sowohl intern als auch im Beisein des Kreisbrandmeisters – einstimmig auf Malte Ammernick als Nachfolge von Helmut van der Beek verständigt. Er ist seit Ende 2021 bereits als stellvertretende Leitung aktiv. Für die Nachbesetzung seines freiwerdenden Amtes wurde Ingo Rolfs aus der Löscheinheit Golkrath-Matzerath vorgeschlagen. Die zweite stellvertretende Leitung der Feuerwehr, Patrik Pistel, steht bis zum Ablauf der regulären Amtszeit weiterhin zur Verfügung und soll im Amt verbleiben. In einer Anhörung sprachen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bereits Anfang Mai für den Vorschlag zur neuen Leitung aus.

Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung ebenfalls für die Bestellung von Malte Ammernick als Leitung der Freiwilligen Feuerwehr und für Ingo Rolfs als erste stellvertretende Leitung. Die Bestellung erfolgt für die Dauer von sechs Jahren.

Straßenbenennung in Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath

Aufgrund des vorgezogenen Kohleausstiegs bleiben fünf Orte im Stadtgebiet erhalten, die bis vor wenigen Jahren noch abgebaggert werden sollten. Ein Großteil der Bevölkerung hatte sich bereits an einem neuen Standort angesiedelt. Wie die Orte heißen, die umgesiedelt wurden beziehungsweise erhalten bleiben, ist seit Längerem Thema in Erkelenz. Der Rat der Stadt hatte nach einer Bürgerbeteiligung bereits vor einem Jahr beschlossen, wie die Namen der Orte am Umsiedlungsstandort beziehungsweise an den alten Standorten lauten werden.

In den vergangenen Monaten koordinierte der zuständige Bezirksausschuss Keyenberg/Venrath/Borschemich Gespräche mit der betroffenen Bevölkerung darüber, wie die einzelnen Straßen heißen werden. Denn an den Umsiedlungsorten wurden wie bereits bei anderen Umsiedlungen zunächst viele der Straßennamen vergeben, die bereits an den Altorten vorhanden sind. Diese wurden am Umsiedlungsort zunächst mit dem Zusatz (neu) gekennzeichnet. Ziel der Gespräche war, dass jeder Straßenname nur einmal im Stadtgebiet existiert.

In der Sitzung des Bezirksausschusses Keyenberg/Venrath/Borschemich am 19. Februar sprachen sich die Mitglieder für einen Vorschlag zur Umbenennung von insgesamt 39 Straßen in den Alt- und Umsiedlungsorten aus.

Der Haupt- und Finanzausschuss folgte dem Vorschlag in seiner Sitzung am 7. Mai. Auch der Stadtrat stimmte für die Benennung der Straßen, wie der Bezirksausschuss sie vorgeschlagen hatte.

Bei 13 der 39 betroffenen Straßen ist lediglich der Zusatz (neu) zu streichen, für 26 Straßen ist ein neuer Straßenname erforderlich. Hier soll für einen Zeitraum von 6 Monaten eine doppelte Straßennamenbeschilderung umgesetzt werden.

Die von einer Straßennamensänderung betroffene Bürgerschaft erhält eine separate Mitteilung, ihren Personalausweis, Führerschein und ggfls. Zulassungsbescheinigung oder den Fahrzeugschein zwecks Anschriftenaktualisierung vorzulegen. Die Änderungen erfolgen in einem Zeitraum von einem halben Jahr ab der doppelten Straßennamensbeschilderung kostenlos.

Vermarktung Fläche für Kleinwohnsiedlung im Baugebiet Mennekrather Kirchweg startet

Im Baugebiet Erkelenz-Nord am Mennekrather Kirchweg ist eine Fläche von 3.287qm für eine Siedlung von Kleinwohnformen vorgesehen. Mit dem heutigen Start des Bewerbungsverfahrens haben Investoren bis zum 2. August Zeit, ihr Konzept für eine Tiny-House Siedlung vorzulegen.

Im Baugebiet Erkelenz-Nord ist am Mennekrather Kirchweg eine Fläche von 3.287qm für eine Siedlung von Kleinwohnformen vorgesehen. Es handelt sich dabei um das Grundstück Gemarkung Erkelenz, Flur 14, Flurstück 84. Der Haupt- und Finanzausschuss hat in der letzten Woche beschlossen, dass für die Fläche eine Konzeptvergabe erfolgen soll. Mit dem heutigen Start des Bewerbungsverfahrens haben Investoren bis zum 2. August Zeit, ihr Konzept für eine Tiny-House Siedlung vorzulegen. Die Abwicklung erfolgt über das Grundstücksportal www.freiebaugrundstuecke.de. Die Bewerbung muss mindestens eine Kurzpräsentation des Bewerbenden, ein Baukonzept, eine Projektskizze und eine vorläufige Finanzierungsbestätigung der finanzierenden Bank enthalten.

Die Vergabe der Baugrundstücke wird im Rahmen einer Konzeptvergabe entschieden. Von allen eingereichten Vorschlägen wird es eine Bewertung durch ein Fachgremium geben. Über die Grundstücksvergabe entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss, voraussichtlich am 16. September 2026.

Fachtag Sprache: Impulse den Kita-Alltag

Der Fachtag „Sprache“, an dem unter anderem die rund 230 pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen der Stadt Erkelenz teilgenommen haben, hat am 30. April im Forum des Berufskollegs des Kreises Heinsberg stattgefunden.

Im Mittelpunkt stand die Bedeutung von Sprache als Schlüsselkompetenz für die Entwicklung von Kindern. In ihrem Impulsvortrag beleuchtete Prof. Dr. Renate Zimmer, Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ die „Beziehungs- und Interaktionsgestaltung als Grundlage alltagsintegrierter Sprachbildung“. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine feinfühlige, dialogorientierte Kommunikation im Alltag von Kitas ist.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit Mehrsprachigkeit. Dr. Anja Leist-Villis, die zu Mehrsprachigkeit in den ersten Lebensjahren publiziert, ging in ihrem Vortrag der Frage nach, wie sprachliche Vielfalt wertschätzend in den Kita-Alltag integriert werden kann und welche Chancen sich daraus für die Entwicklung der Kinder ergeben.
Ein professionelles Vorlesetraining bot im Anschluss Journalist und Sprecher René Wagner an, der sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anregungen für eine lebendige und sprachfördernde Vorlesepraxis vermittelte.

In Kooperation mit der Fachschule für Sozialpädagogik hat die Stadt Erkelenz den Fachtag organisiert. Er brachte die städtischen Fachkräfte, Lehrkräfte sowie rund 140 Studierende im Berufskolleg zusammen.
Vor Ort waren auch verschiedene Austeller. Die Buchausstellung eines pädagogischen Verlags lud zum Stöbern ein und hatte alle Publikationen der Referentinnen im Original vor Ort. Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Heinsberg informierte mit vielseitigen Materialien über sein Arbeitsfeld Frühe Bildung und den Bereich Sprache für Familien im Kreis. Die Firma LingoPlay stellte Sprachspiele vor und die Logopädin Antje Pistel präsentierte Ansätze der gebärdenunterstützten Kommunikation. Ergänzend wurden Informationsmaterialien zur Sprachentwicklung bereitgestellt.
„Der Fachtag machte deutlich, wie vielfältig und aktuell das Thema Sprache ist – von Mehrsprachigkeit über digitale Medien bis hin zu alltagsintegrierter Bildung – und bot den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre Arbeit“, so Alexandra Wirtz, Fachberatung Kindertagesstätten der Stadt Erkelenz und Organisatorin des Fachtages.

Der Fachtag hat bereits zum zweiten Mal stattgefunden. „Wir legen großen Wert auf die beständige Fort- und Weiterbildung, denn gut geschultes Personal ist die Basis für qualitätsvolle Arbeit und guten Bürgerservice“, so Dr. Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter und Personaldezernent der Stadt Erkelenz.
Neben der inhaltlichen Arbeit wurde der Fachtag auch als Netzwerkveranstaltung genutzt.

Haupt- und Finanzausschuss hat getagt

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 7.Mai wurde unter anderem über die Straßenumbenennung in Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath gesprochen. Zudem wurde die Konzeptvergabe für die Tiny House Grundstücke am Mennekrather Kirchweg beschlossen.

 

Straßenumbenennung in Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath

Der Rat der Stadt Erkelenz hat in seiner Sitzung am 14.05.2025 beschlossen, wie die Ortsnamen nach Abschluss des 3. Umsiedlungsabschnittes und nach Beendigung der Umsiedlungsmaßnahmen lauten werden. An den Umsiedlungsorten wurden wie bereits bei anderen Umsiedlungsabschnitten zunächst viele der gleichen Straßennamen vergeben, die auch an den Altorten vorhanden sind. Diese wurden am Umsiedlungsort mit dem Zusatz (neu) gekennzeichnet. In der Sitzung des Bezirksausschusses Keyenberg/Venrath/Borschemich am 19.02.2026 wurden die Namen für die Umbenennungen von insgesamt 39 Straßen in den Alt- und Umsiedlungsorten beschlossen. Bei 13 der 39 Straßen ist lediglich der Zusatz (neu) zu streichen, für 26 Straßen ist ein neuer Straßenname erforderlich. Hier soll für einen Zeitraum von 6 Monaten eine doppelte Straßennamenbeschilderung umgesetzt werden.

Die betroffenen Anwohnenden erhalten eine Mitteilung („Im Dialog“), ihren Personalausweis, Führerschein und ggfls. Zulassungsbescheinigung oder den Fahrzeugschein zwecks Anschriftenaktualisierung vorzulegen. Damit möglichst alle Anwohnenden erreicht werden können, wird mit der Mitteilung ein 6-monatiger Zeitraum benannt. Die Änderungen erfolgen in diesem Zeitraum kostenlos. Der 6-monatige Ummeldezeitraum beginnt nach Installation der neuen Straßennamensschilder. Der Haupt- und Finanzausschuss hat gestern zugestimmt, den Prozess wie vom Bezirksausschusses Keyenberg/Venrath/Borschemich vorgeschlagen, in den Rat weiterzugeben. In nächster Instanz entscheidet der Rat über die Umsetzung.

Konzeptvergabe Grundstück Tiny House Siedlung

Der Haupt-und Finanzausschuss hat bereits im Juli 2025 beschlossen im neuen Baugebiet „Mennekrather Kirchweg“ ein 3.287 m² großes Grundstück, zur Realisierung einer Siedlung für Kleinwohnformen, im Rahmen einer Konzeptvergabe zu veräußern. Inzwischen wurden durch die Verwaltung Rahmenbedingungen für eine Konzeptvergabe erarbeitet. Somit wurde mit Beschluss vom 7. Mai die Verwaltung damit beauftragt das Grundstück im Rahmen einer Konzeptvergabe zu vermarkten.

Ausschuss Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt hat getagt

Der Ausschuss für Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt hat bei seiner Sitzung am 6. Mai unter anderem über die energetische Sanierung der Merzweckhalle in Lövenich, den Generalentwässerungsplan, eine Hundewiese im GIPCO und laufende Baumaßnahmen gesprochen.

 

Energetische Sanierung der Mehrzweckhalle Lövenich

Die Mehrzweckhalle in Lövenich wurde im Jahr 1974 erbaut und 2025 erweitert, sie wird als Turnhalle für den Schul- und Vereinssport genutzt und steht den örtlichen Vereinen als Veranstaltungshalle zur Verfügung. Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Das Dach, die Wände und die Fenster sollen erneuert und gedämmt werden. Die Heizungs- und Lüftungstechnik sowie die Elektroinstallation wird komplett erneuert. Die Nebenräume, Toilettenanlagen und Umkleideräume werden grundhaft saniert und im Erdgeschoss barrierefrei gestaltet. Der Körper der Halle bleibt erhalten, sie wird aber mit komplett neuen Oberflächen, einer neuen LED- Beleuchtung, einer Deckenstrahlheizung und einer Lüftungsanlage ausgestattet. Für die Maßnahme wird ein Förderantrag im Rahmen der Fördermaßnahme Rheinisches Revier – Energetische Sanierung gestellt. Vorbehaltlich eines positiven Förderbescheids ist der Beginn der Baumaßnahme für Februar des Jahres 2027 geplant. Die Fertigstellung soll bis Anfang des Jahres 2029 erfolgen. Der Ausschuss für Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt hat der Baumaßnahme zugestimmt.

Umsetzung einer Hundewiese in Erkelenz

Nachdem eine eröffnete Hundewiese ander B57 bei Borschemich nach Beschwerden der Anwohnenden im März 2025 geschlossen werden musste, wurde auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen vom August 2025 nach einer alternativen Fläche gesucht. Die alternative Wiese sollte sich nicht in der Nähe einer Wohnbebauung befinden, außerdem sollen Parkplätze nutzbar sein. Im Bereich des GIPCO in der Grünfläche südlich der Straßburger Allee wurde eine Fläche ausgemacht, auf der die Errichtung einer Hundewiese möglich wäre. Sie soll vom Baubetriebshof durch Holzbalken und Drahtgitter mit überschaubaren Kosten umgesetzt werden. Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag zur Errichtung der Hundewiese zu.

Vorstellung Generalentwässerungsplan (GEP) Erkelenz

Der Ausschuss hat zudem gestern die Vorstellung des Generalentwässerungsplans (GEP) durch das Ingenieurbüro Achten & Jansen zur Kenntnis genommen. Im Juni 2020 wurde die Aufstellung eines GEP für die Stadt Erkelenz beschlossen. In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Arbeiten zur Erstellung und Aktualisierung der Datengrundlagen durchgeführt und durch ein Starkregenrisikomanagement ergänzt. Nach Verschiedenen Abstimmungen mit den Wasserverbänden und der Bezirksregierung Köln wurde die Datengrundlage in 2025 aktualisiert. Der GEP ist damit nunmehr abgeschlossen.

Laufende Baumaßnahmen

Die laufenden Baumaßnahmen im Erkelenzer Stadtgebiet schreiten weiter voran. Im Neubau der Kita Bauxhof ist die Fußbodenheizung verlegt, außerdem können die technischen Gewerke mit der Feinmontage beginnen, ebenfalls werden die Fliesenarbeiten in Kürze begonnen. Die Ausschreibungsverfahren zu Maler- und Bodenbelagsarbeiten sind abgeschlossen und die Vergabe der Tischlerarbeiten und der Gebäudeleittechnik laufen zurzeit. Das Feuerwehrgerätehaus in Granterath befindet sich in den letzten Zügen und soll Ende Mai wieder in die Nutzung übergehen: Die Zufahrt wird in dieser Woche asphaltiert und die Fassade im Anschluss fertiggestellt. Die Sachverständigenabnahme der elektrischen Anlagen wird Mitte Mai durchgeführt. In der Mehrzweckhalle Schwanenberg laufen die Arbeiten zur Sanierung um Umbau der Nebenräume weiter: Die Bodenfliesen werden verlegt und die die Rasterdecken montiert. Die Malerarbeiten und die Innentüren sind beauftragt, nach der Lieferung der Fenster Ende Mai können die Räume im Juli wieder in Nutzung gehen.

Auch die Außenbereiche von Kitas und Schulen werden gerade für den Sommer aufbereitet. So wurde bspw. die Außenanlage der Kita Kückhoven fertiggestellt. Durch eine Verkleinerung des Bolzplatzes, die Aufstellung eines neuen Spielgerätes und weitere Bepflanzung trifft dies auch auf die Außenanlage der Luise-Hensel-Schule zu. Nachdem im Außenbereich der Grundschule Gerderath bereits ein Spielgerät aufgestellt wurde folgen nun ab dieser Woche Rasen, Pflanzen und zwei Fußballtore.

Baumaßnahme Anton-Heinen-Straße

Der erste Bauabschnitt zwischen Krefelder Straße und Karl-Platz-Straße ist komplett fertiggestellt. Im zweiten Bauabschnitt bis Baumschulweg wird am Straßenoberbau gearbeitet. Die Bordsteine für die Nebenanlagen und die Parkflächen auf der westlichen Seite wurden gesetzt. Dort starten jetzt die Pflasterarbeiten.