Geänderte Öffnungszeiten des Bürgerbüros während der Herbstferien

Vom 19.10.2026 bis einschließlich 30.10.2026 gelten im Bürgerbüro geänderte Öffnungszeiten.

    • Nach vorheriger Terminvereinbarung:
      Montag bis Freitag von 07:30 bis 12:30 Uhr
    • Montag, Mittwoch, Donnerstag von 13:30 bis 16:00 Uhr
    • Dienstag von 13:30 bis 16:30 Uhr (statt bis 18:30 Uhr)
      jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 07:30 bis 11:00 Uhr

Neue Kolumbarien in Immerath und Borschemich

Zwei neue Außenkolumbarien konnten in der vergangenen Woche eingeweiht werden.

Bürgermeister Stephan Muckel und der Technische Beigeordnete Martin Fauch nahmen die Einweihung vor, eingesegnet wurden die beiden Kolumbarien jeweils von Vertreterinnen der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinschaft. Erdbestattungen sind seit Jahren rückläufig und der Trend geht hinzu anderen Bestattungsformen. Durch den Bau der Kolumbarien passt sich Erkelenz an.

Die Friedhöfe in Borschemich und Immerath wurden jeweils im Rahmen der Umsiedlung neu angelegt und sind seit 2010 beziehungsweise 2009 in Nutzung. In Borschemich konnte 2017, in Immerath 2016 die jeweilige offene Friedhofs- bzw. Aussegnungshalle eingeweiht werden.

Für den Friedhof Borschemich stellte der Bezirksausschuss Keyenberg/Venrath/Borschemich im Jahr 2023 den Antrag auf Errichtung einer Urnenwand im Außenbereich. Für den Friedhof Immerath folgte 2024 ein entsprechender Antrag des Bezirksausschusses Holzweiler/Immerath. Voraussetzung für die Umsetzung war in beiden Fällen der Nachweis eines entsprechenden Bedarfs an Urnenplätzen. Dieser ist nicht nur gegeben, sondern nimmt weiter zu.

Seitens der Verwaltung wurde vorgesehen, die neuen Urnenwände unmittelbar mit den bestehenden Friedhofshallen zu kombinieren. Neben der zusätzlichen Möglichkeit zur Beisetzung von Urnen bieten die Anlagen damit zugleich einen verbesserten Windschutz für die jeweiligen Trauerhallen. Mit den Bauarbeiten wurde an beiden Standorten im März dieses Jahres begonnen. Die Urnenwand in Borschemich verfügt über 50 Nischen, während in Immerath 55 Nischen geschaffen wurden.

Die Umsetzung der Projekte erfolgte in enger Zusammenarbeit verschiedener beteiligter Firmen mit dem Hochbauamt sowie dem Baubetriebs- und Grünflächenamt. Einen wesentlichen Teil der Arbeiten übernahm der Baubetriebshof selbst. Dazu gehörten insbesondere die Herstellung der Fundamente, die Errichtung des Sichtmauerwerks sowie der Aufbau der Urnenkammern.

Neue Licht-Illumination an der Erkelenzer Burg

Dank eines Sponsorings der NEW AG wird die Burg nun an einigen Stellen gezielt beleuchtet.

Gemeinsam mit Bürgermeister Stephan Muckel, Frank Kindervatter (Vorstandsvorsitzender NEW AG), Martin Fauck (Technischer Beigeordneter), der Hochbauamtsleitung Anke Sonnenschein, Michael Pasch (Hochbauamt) & Johannes Schmitz von der RKS Consult GmbH wurde die Licht-Illumination in der Festwoche eingeweiht.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen der Stadtrechte wurde die Illumination der Burg durch ein Sponsoring der NEW AG ermöglicht. Bereits das Handlungskonzept „Erkelenz 2030“ sah eine stärkere Inszenierung und Nutzungsverbesserung historischer Anlagen, insbesondere der Burg, vor. Durch den Einbau der Aufzuganlage waren in diesem Sommer ohnehin umfangreiche Arbeiten an der Elektrik erforderlich. Dadurch bot sich ein günstiger Zeitpunkt, die geplante Licht-Illumination gleichzeitig umzusetzen. Die Lichtarbeiten wurden gemeinsam mit RKS Consult realisiert und konnten pünktlich zur Festwoche abgeschlossen werden.

Malwettbewerb: Weihnachtsmotive aus Erkelenz

„Weihnachten – Advent – Winter in Erkelenz“ – heißt das Motto des weihnachtlichen Malwettbewerbs der Stadt Erkelenz. Alle Grundschulkinder im Erkelenzer Stadtgebiet sind eingeladen, bis zum 2. November Bilder einzureichen. Das Gewinnerbild des Malwettbewerbs wird die diesjährige Weihnachtskarte der Stadt Erkelenz zieren.

Bereits zum siebten Mal sind alle Grundschulkinder eingeladen, während des Besuchs im Offenen Ganztag ein weihnachtlich-winterliches Bild zu malen und bei den Beschäftigten abzugeben. Darüber hinaus können auch Kinder, die im Grundschulalter sind und den offenen Ganztag nicht besuchen, am Malwettbewerb teilnehmen. Die Bilder werden bestenfalls in Querformat Din A4 gemalt und nicht gefaltet oder geknickt, damit sie für die Karte gut verwendet werden können.

Auf der Rückseite des Bildes müssen Vor- und Nachname sowie die Schule und die Klasse des Kindes vermerkt sein. Die Bilder, die während des offenen Ganztags gestaltet werden, werden am Ende der Aktion gesammelt an die Stadt Erkelenz geschickt. Alle Bilder, die außerhalb des offenen Ganztags gemalt werden, können direkt in der Stadtverwaltung abgegeben oder eingesendet (Johannismarkt 17 in 41812 Erkelenz) werden.

Eine interne Jury wird nach der Einsendefrist aus den eingereichten Bildern ein kreatives Werk auswählen. Das Kind, dessen Bild ausgewählt wird, erhält als Dankeschön einen „Bummelpass“ für den gemeinsamen Besuch des Lambertusmarkts 2027 mit dem Bürgermeister.

Die Weihnachtskarte wird an rund 1.500 Menschen geschickt; der Adressatenkreis ist breit gestreut: Vertretungen aus Wirtschaft, Politik und Vereinen, aber auch ehemalige Bedienstete der Stadt sowie ehrenamtlich tätige Menschen erhalten einen Weihnachtsgruß der Stadt Erkelenz. „Es ist immer schön zu sehen, wie kreativ Kinder Weihnachten mit einem Bezug zu unserer Stadt gestalten. Oft erkennen wir auf den eingereichten Bildern sogar unsere Burg oder das Alte Rathaus“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel. „Vielleicht lassen sich die Kinder zum 700. Stadtjubiläum ja noch etwas Besonderes einfallen.“

Baumfällungen im Stadtgebiet

Im Erkelenzer Stadtgebiert müssen Bäume gefällt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Neu- und Nachpflanzungen sind geplant.

In den kommenden Wochen müssen etwa 45 Einzelbäume im Stadtgebiet gefällt werden. Der Großteil dieser Bäume ist infolge der extremen Trockenheit stark geschädigt, abgestorben oder mit holzzersetzenden Pilzen besiedelt, die die Bruch- oder Standsicherheit der Bäume beeinträchtigen.

Entlang der Krefelder Straße werden an verschiedenen Stellen Sträucher, Sämlinge und einzelne Bäume entfernt. An der Westpromenade ist eine Rosskastanie von der Kastanienkomplexerkrankung so stark geschädigt, dass sie nicht erhalten werden kann.

An der Grundschule in Schwanenberg muss eine Buche gefällt werden, die Großteils abgestorben und seit mehreren Jahren vom Riesenporling besiedelt ist. Dieser Pilz zersetzt die Wurzeln und führt dazu, dass die Bäume entwurzelt werden.
Im Dorfpark in Holzweiler steht ein abgestorbener Ahorn, der auch vom Riesenporling befallen ist.

Außerdem werden Bäume aus mehreren Bestandsflächen wie z.B. an der Jülicher Str., am Regenrückhaltebecken Terreicken, und entlang des Wockerather Weges entnommen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Entlang des Beeckbachs werden geschädigte Erlen und Eschen gefällt. Für Kontroll- und Reparaturmaßnahmen werden einzelne Gehölzbestände entnommen.

In der letzten Pflanzperiode wurden 114 Einzelbäume und 300 Setzlinge im Wald gepflanzt. Für das kommende Jahr sind zahlreiche Neu- und Nachpflanzungen im gesamten Stadtgebiet geplant. Damit pflanzt die Stadt Erkelenz deutlich mehr Bäume, als sie fällt.

Erkelenzer Stadtradeln: Danke für 161.387 geradelte Kilometer!

45 Teams mit 792 aktiv Radelnden legten zwischen dem 29. Mai und 18. Juni 2026 unter dem Motto „Radeln für ein gutes Klima“ insgesamt 161.387 Km mit dem Fahrrad zurück. Das entspricht einer Einsparung von etwa 26 Tonnen Co2, wäre man die Strecke mit dem Auto gefahren. Gemeinsam haben damit alle Erkelenzer Radelnden etwa vier Mal den Erdball umrundet.

Neuer Rekord in Erkelenz

Die Stadt Erkelenz hatte das Ziel ausgesprochen zum 700. Stadtjubiläum 700 Teilnehmende zum Mitmachen begeistern zu können. Dieses Ziel ist mit 792 aktiv Radelnden sogar übertroffen worden. Bei der Abschlussveranstaltung auf Haus Hohenbusch verlieh Bürgermeister Stephan Muckel Urkunden und Präsente.

In der Kategorie der meisten Mitglieder landete die „Radelnde Stadtverwaltung“ auf dem dritten Platz, der Ski-&Freizeitclub Erkelenz auf dem zweiten Platz und „CDU und Freunde“ mit 125 Radelnden auf dem ersten Platz. Die meisten Kilometer pro Person konnte der ADFC mit 554 Kilometern pro Person sammeln, auf dem zweiten Platz sammelten „Cycling Darts“ 470 Kilometer pro Person und auf dem dritten Platz landeten die „Unterhopften“ mit 418 Kilometern pro Person.
Bei den meisten Kilometern insgesamt sah es wie folgt aus: Auf dem dritten Platz erneut die „Unterhopften“ mit 12543 Kilometern, auf dem zweiten Platz der ADFC mit 13837 Kilometern und auf dem ersten Platz „CDU und Freunde“ mit 27987 Kilometern. Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten!

Schulradeln

Auch die Schulen in Erkelenz waren erfolgreich vertreten. Das CBG erzielte sogar Platz 1 in der Schulwertung im Kreis Heinsberg. Das Cusanus Gymnasium landete in diesem Jahr auf Platz 4 im Kreis Heinsberg und die Hauptschule und die Realschule waren erstmalig dabei.

Auf dem Cusanus-Gymnasium erfuhr die ehemalige Klasse 9e schulintern die meisten Kilometer insgesamt (3.747,7 Kilometer), hatte die meisten Mitglieder (14) und konnte auch die meisten Kilometer pro Person (267,7) erfahren.

Auf dem Cornelius-Burgh-Gymnasium erradelte die ehemalige 6d insgesamt die meisten Kilometer (3.516,3km) und stellte auch die meisten Radelnden (20 Personen). Die ehemalige 5c sicherte sich aber mit 250 Kilometern pro Kopf in dieser Kategorie den ersten Platz!

Tag der offenen Tore bei der Feuerwehr

Am 11. Oktober lädt die Löscheinheit Borschemich-Keyenberg-Kuckum ab 11 Uhr ins Feuerwehrgerätehaus in Kuckum ein. Am Tag der offenen Tore informiert die Löscheinheit darüber, wie sie im Katastrophenfall hilft. Um möglichst alle Menschen aus ihrem Einzugsgebiet zu erreichen, wählt die Löscheinheit auch einen unüblichen Weg.

Das Feuerwehrgerätehaus in Kuckum am Helmut-Clever-Weg 1 ist nicht nur eine Halle mit Fahrzeugen, sondern wird in der Krise – beispielsweise bei einem flächendeckenden Stromausfall – zum sogenannten „Leuchtturm“. Dann ist das Feuerwehrgerätehaus für die Bevölkerung, die im Einzugsgebiet der Löscheinheit wohnt, die erste Anlaufstelle für Hilfe und Informationen.
Im gesamten Kreis Heinsberg wurden im Jahr 2023 sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme festgelegt, um der Bevölkerung im Ernstfall erreichbare Anlaufstellen zu bieten. Das Konzept dahinter ist jedoch noch wenig bekannt. Was ein Ernstfall ist und welche Hilfe dann bereitsteht, ist deshalb Bestandteil dieses Infotages.
Bei Getränken, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen informiert die Löscheinheit über ihre Aufgaben als „Leuchtturm“. Um 11.30 und 14 Uhr führt die Jugendfeuerwehr eine Brandschutzübung vor. Um 11.45, 14.30 und 16.30 Uhr gibt es jeweils einen Kurzvortrag darüber, was die Anlaufstelle „Leuchtturm“ für die Bevölkerung bedeutet. Um 12 und 15 Uhr wird gezeigt, wie die vorhandenen Notstromaggregate funktionieren und bei einem größeren Stromausfall eingesetzt werden.
Für Kinder stehen eine Hüpfburg und das Spielmobil der Stadt Erkelenz bereit.

Die Bevölkerung lädt die Löscheinheit Ende September mittels Handzettel persönlich zum Tag der offenen Tore ein. Darüber hinaus wird zwischen dem 5. und 8. Oktober das Einzugsgebiet – Keyenberg, Kuckum, Borschemich, Mennekrath, Erkelenz Nord mit ausgewählten Straßen bis zum Mennekrather Kirchweg – mit einem Feuerwehrfahrzeug befahren. Dann erklingt unter anderem folgendes aus den Lautsprechern: „Achtung, Achtung, hier ist eure Feuerwehr Erkelenz, Löscheinheit Borschemich – Keyenberg – Kuckum. Wir testen heute unsere Lautsprecher für den Notfall und brauchen eure Hilfe. Wie gut könnt ihr uns hören und verstehen?“
Mit ihrer Durchsage macht die Löscheinheit zwar auch auf ihren Informationstag aufmerksam. Vielmehr geht es jedoch darum, über die Handzettel eine Rückmeldung zu erhalten, ob die Durchsage von der Bevölkerung gehört und wahrgenommen wurde. Denn im Ernstfall sind Lautsprecherdurchsagen ein wichtiges Mittel zur Information und Warnung der Bevölkerung.
Die Aktion ist mit dem Leiter der Erkelenzer Feuerwehr sowie dem Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Erkelenz abgestimmt. Es wird darum gebeten, auf die Besonderheiten der Fahrbahnregelung an diesem Tag zu achten.

Insgesamt gibt es im Erkelenzer Stadtgebiet 13 Feuerwehrgerätehäuser, die im Ernstfall als Leuchttürme eingesetzt werden. Weitere Informationen gibt es unter: https://karten.kreis-heinsberg.de/bev_schutz

320 neue Gießkannen für Erkelenzer Friedhöfe

In auffallendem Violett stehen jetzt 310 neue Gießkannen auf den Erkelenzer Friedhöfen bereit. Die Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege und die ihr angeschlossenen Friedhofsgärtnereien stellen diese kostenlos zur Verfügung – allerdings nur zur Nutzung auf den Friedhöfen.

Mit dieser Aktion wollen die Rheinischen Friedhofsgärtner die Verwaltungen aktiv dabei unterstützen, den Service für die Bürgerinnen und Bürger auf dem Friedhof nachhaltig zu verbessern. Friedhofsgärtner Hermann-Josef Klauth von Blumen mit Pfiff in Erkelenz übergab die Gießkannen an Bürgermeister Stephan Muckel, Technischen Beigeordneten Martin Fauck und Grünflächenamtsleiterin Anja Minkenberg.

Die Friedhofsgärtner möchten mit den Gießkannen den Besucherinnen und Besuchern die Pflege ihrer Gräber erleichtern und somit den Erhalt von blühenden und grünen Friedhöfen fördern. „Normalerweise gehören die Gießkannen an die Sammelplätze zurückgebracht, meistens verschwinden sie aber hinter den Gräbern oder teilweise sogar ganz“, so Hermann-Josef Klauth.

Die Gießkannen sind violett und mit der Aufschrift „Friedhofsgießkanne“ sowie dem Slogan „Leben braucht Erinnerung“ versehen. Auf ihnen befindet sich auch eine Servicenummer der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege.

Erkelenz bringt offizielle Stadt-App heraus

Mit „Erkelenz+“ setzt die Verwaltung im Jubiläumsjahr neue Maßstäbe bei der digitalen Vernetzung in Erkelenz. Seit Mitte September ist die offizielle Stadt-App Erkelenz+ in den Appstores zum Download verfügbar.

Erkelenz+ enthält in ihrer ersten Ausbaustufe bereits Veranstaltungshinweise, Informationen und nützliche Services für die Bürgerschaft.

Wer sich ein Benutzerkonto anlegt, hat Zugriff auf weitere Funktionen: Dann kann Erkelenz+ daran erinnern, die eigene Mülltonne rechtzeitig rauszustellen. Ebenso besteht die Möglichkeit, über die Chat-Funktion mit anderen Nutzenden in Kontakt zu treten.

„Über die Nachrichtenfunktion können wir der Bürgerschaft je nach Interesse Push-Nachrichten senden, beispielsweise für Veranstaltungen, oder aber ortspezifische Nachrichten verschicken“, erläutert Sebastian Bohmann, Hauptamtsleitung und Chief Digital Officer, eine weitere Ausbaustufe.

Kartendienste mit bereits hinterlegten Orten, zum Beispiel Spielplätze oder „nette Toiletten“ in der Innenstadt sind ebenfalls verfügbar.

„Im Jubiläumsjahr blicken wir nicht nur zurück auf 700 Jahre Stadtgeschichte, sondern auch nach vorne: mit Erkelenz+ haben wir die Weichen gestellt für eine vernetzte, smarte Stadt Erkelenz“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel.
Mit der Einführung von Erkelenz+ hat die Stadt einen weiteren Punkt ihrer 2022 beschlossenen Digitalstrategie umgesetzt und eine technische Infrastruktur auch für nicht-städtische Digitalisierungsinitiativen geschaffen.

Ziel ist, künftig die gesamte Stadt digital auf der neuen Plattform zu vernetzen. Die technischen Möglichkeiten der App bieten vielseitige Chancen – denkbar etwa bei der Nutzung von öffentlich zugänglichen Angeboten, bei der Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement, in der Gastronomie und vielem mehr.

Tiefergehende Informationen zur Nutzung von Erkelenz+ sind für die Bürgerschaft bereitgestellt auf der städtischen Webseite: www.erkelenz.de/erkelenzplus. Neue Funktionalitäten inklusive spezieller Anwendungsfälle für Dritte werden laufend ergänzt, sobald verfügbar.

Hinter Erkelenz+ steckt die „SuperApp“ von Tobit.Software. Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Ahaus entwickelt seit 1986 digitale Produkte, um Services miteinander zu vernetzen. Dabei legt das Unternehmen einen Fokus auf „Smart City“-Projekte, um die städtische Infrastruktur miteinander zu vernetzen und so das Leben der Bewohnerschaft weiter zu verbessern.

Nebenräume saniert: Mehrzweckhalle in Schwanenberg übergeben

Neue Duschen, Umkleidekabinen, Toilettenanlagen und sonstige Nebenräume: Die Mehrzweckhalle in Schwanenberg wurde nach den Sanierungsarbeiten in den letzten beiden Jahren gestern offiziell den Nutzenden übergeben. Das soll zunächst aber nur ein Zwischenschritt bleiben.

Im Rahmen der nun durchgeführten Baumaßnahme wurden die Nebenräume der Mehrzweckhalle umfassend saniert. Dazu gehören insbesondere die Toilettenanlagen, Duschen, Umkleidebereiche sowie weitere Nebenräume. Die Aufteilung und Gestaltung der Räume wurden dabei in enger Abstimmung mit den örtlichen Vereinen neu konzipiert und an deren Bedürfnisse angepasst. Erstmals steht den Nutzenden zudem eine barrierefreie Toilette zur Verfügung. Auch die ehemalige Wohnung zwischen der Mehrzweckhalle und dem Feuerwehrgebäude konnte in das Gesamtkonzept einbezogen werden. Dadurch entstanden dringend benötigte zusätzliche Abstellmöglichkeiten für die Mehrzweckhalle sowie ein neuer Vereinsraum und ein Raum für die benachbarte Feuerwehr. Die Sanierungsmaßnahme wurde schwerpunktmäßig in den Jahren 2025 und 2026 umgesetzt.

Die Mehrzweckhalle in Schwanenberg wurde in den 1970er Jahren erbaut. Sowohl die Halle selbst als auch die zugehörigen Nebenräume waren inzwischen deutlich in die Jahre gekommen und bedurften dringend einer umfassenden Renovierung. Ursprünglich war vorgesehen, zunächst die Nebenräume zu sanieren und diese Maßnahme als vorbereitenden Schritt für eine anschließende umfassende energetische Sanierung der Mehrzweckhalle umzusetzen. Hierfür wurde ein Förderantrag im Rahmen des Förderprogramms „Rheinisches Revier – energetische Sanierung“ vorbereitet. Da das Förderprogramm jedoch vorzeitig geschlossen wurde und die verfügbaren Fördersummen je Kommune gedeckelt wurden, konnte die ursprünglich geplante umfassende Sanierung der Gebäudehülle und der Gebäudetechnik bislang nicht im vorgesehenen Umfang realisiert werden.

Weiterhin ist vorgesehen, die Dächer über den Nebenräumen zu sanieren und die Fenster der Mehrzweckhalle auszutauschen. Die hierfür bestehenden Fördermöglichkeiten werden derzeit geprüft. Die ursprünglich geplanten weitergehenden Sanierungsmaßnahmen, insbesondere an der Gebäudehülle und den haustechnischen Anlagen, bleiben jedoch weiterhin Bestandteil der langfristigen Planung und sollen umgesetzt werden, sobald hierfür geeignete Förderprogramme zur Verfügung stehen. Vorbereitende Maßnahmen dazu wurden während der aktuellen Sanierung schon durchgeführt.

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