Erkelenzer Stadtradeln: Danke für 161.387 geradelte Kilometer!

45 Teams mit 792 aktiv Radelnden legten zwischen dem 29. Mai und 18. Juni 2026 unter dem Motto „Radeln für ein gutes Klima“ insgesamt 161.387 Km mit dem Fahrrad zurück. Das entspricht einer Einsparung von etwa 26 Tonnen Co2, wäre man die Strecke mit dem Auto gefahren. Gemeinsam haben damit alle Erkelenzer Radelnden etwa vier Mal den Erdball umrundet.

Neuer Rekord in Erkelenz

Die Stadt Erkelenz hatte das Ziel ausgesprochen zum 700. Stadtjubiläum 700 Teilnehmende zum Mitmachen begeistern zu können. Dieses Ziel ist mit 792 aktiv Radelnden sogar übertroffen worden. Bei der Abschlussveranstaltung auf Haus Hohenbusch verlieh Bürgermeister Stephan Muckel Urkunden und Präsente.

In der Kategorie der meisten Mitglieder landete die „Radelnde Stadtverwaltung“ auf dem dritten Platz, der Ski-&Freizeitclub Erkelenz auf dem zweiten Platz und „CDU und Freunde“ mit 125 Radelnden auf dem ersten Platz. Die meisten Kilometer pro Person konnte der ADFC mit 554 Kilometern pro Person sammeln, auf dem zweiten Platz sammelten „Cycling Darts“ 470 Kilometer pro Person und auf dem dritten Platz landeten die „Unterhopften“ mit 418 Kilometern pro Person.
Bei den meisten Kilometern insgesamt sah es wie folgt aus: Auf dem dritten Platz erneut die „Unterhopften“ mit 12543 Kilometern, auf dem zweiten Platz der ADFC mit 13837 Kilometern und auf dem ersten Platz „CDU und Freunde“ mit 27987 Kilometern. Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten!

Schulradeln

Auch die Schulen in Erkelenz waren erfolgreich vertreten. Das CBG erzielte sogar Platz 1 in der Schulwertung im Kreis Heinsberg. Das Cusanus Gymnasium landete in diesem Jahr auf Platz 4 im Kreis Heinsberg und die Hauptschule und die Realschule waren erstmalig dabei.

Auf dem Cusanus-Gymnasium erfuhr die ehemalige Klasse 9e schulintern die meisten Kilometer insgesamt (3.747,7 Kilometer), hatte die meisten Mitglieder (14) und konnte auch die meisten Kilometer pro Person (267,7) erfahren.

Auf dem Cornelius-Burgh-Gymnasium erradelte die ehemalige 6d insgesamt die meisten Kilometer (3.516,3km) und stellte auch die meisten Radelnden (20 Personen). Die ehemalige 5c sicherte sich aber mit 250 Kilometern pro Kopf in dieser Kategorie den ersten Platz!

Tag der offenen Tore bei der Feuerwehr

Am 11. Oktober lädt die Löscheinheit Borschemich-Keyenberg-Kuckum ab 11 Uhr ins Feuerwehrgerätehaus in Kuckum ein. Am Tag der offenen Tore informiert die Löscheinheit darüber, wie sie im Katastrophenfall hilft. Um möglichst alle Menschen aus ihrem Einzugsgebiet zu erreichen, wählt die Löscheinheit auch einen unüblichen Weg.

Das Feuerwehrgerätehaus in Kuckum am Helmut-Clever-Weg 1 ist nicht nur eine Halle mit Fahrzeugen, sondern wird in der Krise – beispielsweise bei einem flächendeckenden Stromausfall – zum sogenannten „Leuchtturm“. Dann ist das Feuerwehrgerätehaus für die Bevölkerung, die im Einzugsgebiet der Löscheinheit wohnt, die erste Anlaufstelle für Hilfe und Informationen.
Im gesamten Kreis Heinsberg wurden im Jahr 2023 sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme festgelegt, um der Bevölkerung im Ernstfall erreichbare Anlaufstellen zu bieten. Das Konzept dahinter ist jedoch noch wenig bekannt. Was ein Ernstfall ist und welche Hilfe dann bereitsteht, ist deshalb Bestandteil dieses Infotages.
Bei Getränken, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen informiert die Löscheinheit über ihre Aufgaben als „Leuchtturm“. Um 11.30 und 14 Uhr führt die Jugendfeuerwehr eine Brandschutzübung vor. Um 11.45, 14.30 und 16.30 Uhr gibt es jeweils einen Kurzvortrag darüber, was die Anlaufstelle „Leuchtturm“ für die Bevölkerung bedeutet. Um 12 und 15 Uhr wird gezeigt, wie die vorhandenen Notstromaggregate funktionieren und bei einem größeren Stromausfall eingesetzt werden.
Für Kinder stehen eine Hüpfburg und das Spielmobil der Stadt Erkelenz bereit.

Die Bevölkerung lädt die Löscheinheit Ende September mittels Handzettel persönlich zum Tag der offenen Tore ein. Darüber hinaus wird zwischen dem 5. und 8. Oktober das Einzugsgebiet – Keyenberg, Kuckum, Borschemich, Mennekrath, Erkelenz Nord mit ausgewählten Straßen bis zum Mennekrather Kirchweg – mit einem Feuerwehrfahrzeug befahren. Dann erklingt unter anderem folgendes aus den Lautsprechern: „Achtung, Achtung, hier ist eure Feuerwehr Erkelenz, Löscheinheit Borschemich – Keyenberg – Kuckum. Wir testen heute unsere Lautsprecher für den Notfall und brauchen eure Hilfe. Wie gut könnt ihr uns hören und verstehen?“
Mit ihrer Durchsage macht die Löscheinheit zwar auch auf ihren Informationstag aufmerksam. Vielmehr geht es jedoch darum, über die Handzettel eine Rückmeldung zu erhalten, ob die Durchsage von der Bevölkerung gehört und wahrgenommen wurde. Denn im Ernstfall sind Lautsprecherdurchsagen ein wichtiges Mittel zur Information und Warnung der Bevölkerung.
Die Aktion ist mit dem Leiter der Erkelenzer Feuerwehr sowie dem Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Erkelenz abgestimmt. Es wird darum gebeten, auf die Besonderheiten der Fahrbahnregelung an diesem Tag zu achten.

Insgesamt gibt es im Erkelenzer Stadtgebiet 13 Feuerwehrgerätehäuser, die im Ernstfall als Leuchttürme eingesetzt werden. Weitere Informationen gibt es unter: https://karten.kreis-heinsberg.de/bev_schutz

320 neue Gießkannen für Erkelenzer Friedhöfe

In auffallendem Violett stehen jetzt 310 neue Gießkannen auf den Erkelenzer Friedhöfen bereit. Die Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege und die ihr angeschlossenen Friedhofsgärtnereien stellen diese kostenlos zur Verfügung – allerdings nur zur Nutzung auf den Friedhöfen.

Mit dieser Aktion wollen die Rheinischen Friedhofsgärtner die Verwaltungen aktiv dabei unterstützen, den Service für die Bürgerinnen und Bürger auf dem Friedhof nachhaltig zu verbessern. Friedhofsgärtner Hermann-Josef Klauth von Blumen mit Pfiff in Erkelenz übergab die Gießkannen an Bürgermeister Stephan Muckel, Technischen Beigeordneten Martin Fauck und Grünflächenamtsleiterin Anja Minkenberg.

Die Friedhofsgärtner möchten mit den Gießkannen den Besucherinnen und Besuchern die Pflege ihrer Gräber erleichtern und somit den Erhalt von blühenden und grünen Friedhöfen fördern. „Normalerweise gehören die Gießkannen an die Sammelplätze zurückgebracht, meistens verschwinden sie aber hinter den Gräbern oder teilweise sogar ganz“, so Hermann-Josef Klauth.

Die Gießkannen sind violett und mit der Aufschrift „Friedhofsgießkanne“ sowie dem Slogan „Leben braucht Erinnerung“ versehen. Auf ihnen befindet sich auch eine Servicenummer der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege.

27. Bauernmarkt auf Haus Hohenbusch

Vom 3. bis 4. Oktober 2026 verwandelt sich das historische Klostergelände Haus Hohenbusch erneut in einen Treffpunkt für die ganze Familie. Bereits zum 27. Mal öffnet der beliebte Bauernmarkt seine Tore und bietet an zwei Tagen ein abwechslungsreiches Programm rund um Landwirtschaft, regionales Handwerk, Kulinarik und Tradition.

Offizielle Eröffnung und abwechslungsreiches Programm

Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, 3. Oktober, um 11.00 Uhr statt.

Gemeinsam eröffnet wird der Bauernmarkt von der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Honold-Ziegahn, der Rheinischen Kartoffelkönigin Marina Holland, der amtierenden Erntedank-Majestät des Heinsberger Landes sowie Kreislandwirt Christoph Deckers. Im Anschluss folgen der traditionelle Vogelschuss um die Ehrenscheibe des BHDS-Bezirksverbandes sowie die Ehrung der Trägerinnen und Träger der Goldenen Meisterbriefe in Landwirtschaft und ländlicher Hauswirtschaft.

Am Sonntag, 4. Oktober, beginnt der Tag um 10.15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit anschließender Tiersegnung.

Landwirtschaft hautnah erleben

Der Bauernmarkt präsentiert die Vielfalt der heimischen Landwirtschaft mit Produkten aus biologischem und konventionellem Anbau. Obst, Gemüse, Kartoffeln, Eier, Fleisch- und Wurstwaren, Honig, Gewürze, Senf, Käse sowie viele weitere Spezialitäten laden zum Probieren und Einkaufen ein. Passend zur Jahreszeit werden auch Federweißer und Federroter angeboten. Historische und moderne Landmaschinen sowie Traktoren ergänzen das landwirtschaftliche Angebot.

Handwerk zum Anfassen

Zahlreiche Handwerker geben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Besucher können unter anderem Drechslern, Schmieden, Korbmachern, Messerschleifern, einer Töpferin sowie Lederhandwerkern über die Schulter schauen. Neu in diesem Jahr ist eine Filzerin, welche ihre traditionelle Handarbeit demonstriert.

Attraktionen für Groß und Klein

Zu den besonderen Höhepunkten zählen unter anderem die Rheinischen Landfrauen mit Informationen für Verbraucher, während die Kreisjägerschaft mit ihrer rollenden Waldschule spannende Einblicke in die heimische Tierwelt bietet. Im Herrenhaus ist die 3. Hohenbuscher Krippenausstellung der Rurdorfer Krippenfreunde zu sehen. Ebenso erwartet die Besucherinnen und Besucher die 22. Internationale Euregioschau des Rasse- und Geflügelzuchtvereins Odenkirchen mit einer beeindruckenden Vielfalt an Rasse- und Ziergeflügel aus allen fünf Kontinenten. Auch Kinder kommen voll auf ihre Kosten: Spielmobil, Hüpfburg, Rollenrutsche, Kinderkarussell, Entenangeln, Kürbisgestalten und weitere Mitmachangebote sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Kunst, Garten und regionale Vielfalt

Neben landwirtschaftlichen Produkten bietet der Bauernmarkt ein umfangreiches Angebot an Kunsthandwerk und Gartenprodukten. Keramik, Töpferwaren, Zinnguss, Metall- und Betonarbeiten, Korbwaren, Floristik, Vogelhäuser sowie zahlreiche weitere handgefertigte Produkte laden zum Stöbern und Kaufen ein.

Kulinarische Spezialitäten

Auch das gastronomische Angebot lässt keine Wünsche offen. Frisch gebackenes Brot, Reibekuchen, Eintöpfe, Grill- und Fischspezialitäten, Flammlachs, Waffeln, Kaffee und Kuchen sowie Eis vom Eiscafé Longo gehören ebenso zum Angebot wie vegetarische Speisen. Die Straußwirtschaft wurde in diesem Jahr nochmals erweitert und lädt zum gemütlichen Verweilen ein.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt am Samstag und Sonntag die McKenzie Pipeband aus Golkrath, die mit ihren traditionellen Klängen für eine besondere Atmosphäre sorgen wird. Darüber hinaus werden erneut zwei Orgelspieler auf dem Veranstaltungsgelände unterwegs sein und das musikalische Programm ergänzen.

Kostenloser Shuttle-Service

Da die Parkmöglichkeiten rund um Haus Hohenbusch begrenzt sind, empfehlen die Veranstalter die Anreise mit dem kostenlosen Shuttlebus. Niederflurbusse mit Rollstuhlrampe verkehren an allen drei Veranstaltungstagen etwa alle 20 Minuten zwischen 9.30 Uhr und 18.30 Uhr.

Abfahrtsstellen sind:

    • Busbahnhof Konrad-Adenauer-Platz (P+R Neusser Straße und Anton-Raky-Allee)
    • Bushaltestelle Aachener Straße
    • Bushaltestelle Antwerpener Straße (Parken bei Kaufland)

Wer mit dem Fahrrad anreist, kann die bewachten Fahrradparkplätze direkt auf dem Veranstaltungsgelände nutzen.

Der Markt öffnet täglich um 10.00 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr) und lädt Besucherinnen und Besucher bis 18.00 Uhr zum Entdecken, Erleben und Genießen ein.

Weitere Informationen sind auf www.bauernmarkt-hohenbusch.de zu finden.

Hier geht es zum Programm …

 

Quelle: Stadt Erkelenz – Änderungen vorbehalten.

Kulinarischer Treff und verkaufsoffener Sonntag

Am Sonntag, 27. September 2026, heißt es in Erkelenz wieder Genießen, Schlemmen und Entdecken! Der Gewerbering Erkelenz e. V. lädt von 12:00 bis 19:00 Uhr zum beliebten „Kulinarischen Treff“ auf den Markt ein – und verwandelt die Innenstadt in ein wahres Paradies für Feinschmecker.

Kulinarisch wird’s bunt – von regionalen Klassikern wie Heinsberger Wurst oder rheinischem Sauerbraten über mediterrane Küche bis zu den kreativen kleinen Häppchen, für die die Erkelenzer Innenstadt-Gastronomie bekannt ist. Egal ob deftig, süß oder vegetarisch; hier findet jede*r sein Lieblingsgericht, und mit etwas Glück auch noch was Neues zum Entdecken. Live-Musik sorgt für die passende Kulisse dazu – gemütliches Schlemmen unter freiem Himmel, wie es sein soll.

Wer den Nachmittag clever nutzen will: Von 13 bis 18 Uhr haben die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Der verkaufsoffene Sonntag ist quasi der natürliche Begleiter zum Kulinarischen Treff – erst durch die Läden stöbern, dann am Marktplatz einkehren (oder umgekehrt, ganz wie’s beliebt). Diese Kombination aus Einkaufsbummel und Schlemmerei hat sich über die Jahre bewährt und zieht nicht nur Erkelenzer*innen, sondern auch Besucherinnen aus dem Kreis Heinsberg und den Nachbarstädten an.

Erkelenz bringt offizielle Stadt-App heraus

Mit „Erkelenz+“ setzt die Verwaltung im Jubiläumsjahr neue Maßstäbe bei der digitalen Vernetzung in Erkelenz. Seit Mitte September ist die offizielle Stadt-App Erkelenz+ in den Appstores zum Download verfügbar.

Erkelenz+ enthält in ihrer ersten Ausbaustufe bereits Veranstaltungshinweise, Informationen und nützliche Services für die Bürgerschaft.

Wer sich ein Benutzerkonto anlegt, hat Zugriff auf weitere Funktionen: Dann kann Erkelenz+ daran erinnern, die eigene Mülltonne rechtzeitig rauszustellen. Ebenso besteht die Möglichkeit, über die Chat-Funktion mit anderen Nutzenden in Kontakt zu treten.

„Über die Nachrichtenfunktion können wir der Bürgerschaft je nach Interesse Push-Nachrichten senden, beispielsweise für Veranstaltungen, oder aber ortspezifische Nachrichten verschicken“, erläutert Sebastian Bohmann, Hauptamtsleitung und Chief Digital Officer, eine weitere Ausbaustufe.

Kartendienste mit bereits hinterlegten Orten, zum Beispiel Spielplätze oder „nette Toiletten“ in der Innenstadt sind ebenfalls verfügbar.

„Im Jubiläumsjahr blicken wir nicht nur zurück auf 700 Jahre Stadtgeschichte, sondern auch nach vorne: mit Erkelenz+ haben wir die Weichen gestellt für eine vernetzte, smarte Stadt Erkelenz“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel.
Mit der Einführung von Erkelenz+ hat die Stadt einen weiteren Punkt ihrer 2022 beschlossenen Digitalstrategie umgesetzt und eine technische Infrastruktur auch für nicht-städtische Digitalisierungsinitiativen geschaffen.

Ziel ist, künftig die gesamte Stadt digital auf der neuen Plattform zu vernetzen. Die technischen Möglichkeiten der App bieten vielseitige Chancen – denkbar etwa bei der Nutzung von öffentlich zugänglichen Angeboten, bei der Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement, in der Gastronomie und vielem mehr.

Tiefergehende Informationen zur Nutzung von Erkelenz+ sind für die Bürgerschaft bereitgestellt auf der städtischen Webseite: www.erkelenz.de/erkelenzplus. Neue Funktionalitäten inklusive spezieller Anwendungsfälle für Dritte werden laufend ergänzt, sobald verfügbar.

Hinter Erkelenz+ steckt die „SuperApp“ von Tobit.Software. Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Ahaus entwickelt seit 1986 digitale Produkte, um Services miteinander zu vernetzen. Dabei legt das Unternehmen einen Fokus auf „Smart City“-Projekte, um die städtische Infrastruktur miteinander zu vernetzen und so das Leben der Bewohnerschaft weiter zu verbessern.

Festumzug: 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz

Ein Festumzug durch die Innenstadt findet anlässlich des Erkelenzer Stadtjubiläums am Samstag, 26. September, ab 16.30 Uhr statt.

Start ist am Konrad-Adenauer-Platz. Dort begrüßt Bürgermeister Stephan Muckel jede Gruppe am Amtsgericht. Der Zugweg verläuft anschließend über die Kölner Straße und biegt am Kölner Tor in die Südpromenade ein. Nach einem kurzen Stück über die Wilhelmstraße geht es in die Aachener Straße, am Franziskanerplatz vorbei und auf den Markt.

An den Tagen vor der Festwoche wird der Zugweg durch den Bauhof der Stadt Erkelenz festlich geschmückt. Auch Gewerbetreibende sowie Privatpersonen, die entlang der Zugstrecke liegen, wurden dazu eingeladen, Schaufenster, Balkone und Türen zu schmücken.

„Insgesamt haben sich rund 700 Personen für den Festumzug angemeldet, eine schönere Zahl hätte ich mir anlässlich des Jubiläums nicht wünschen können“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel. Mit dabei sind unter anderem Schulen, Karnevalsvereine, Schützenbruderschaften, Sportvereine und mehr. „Ganz herzlich lade ich alle anderen dazu ein, sich an den Straßenrand zu stellen und zuzuschauen!“, so der Bürgermeister.

Am Eröffnungstag der Festwoche ist viel los in Erkelenz: Dann findet nicht nur die Automobilausstellung auf dem Dr.-Josef-Hahn-Platz (Burgparkplatz) ab 11 Uhr statt, auch Geschäfte haben länger offen, und einige Essens- und Getränkestände auf dem Marktplatz laden bereits ab 14 Uhr zum Schlemmen und Probieren ein.
Die Teilnehmenden des Festumzugs finden sich zwischen 17.30 und 17.45 Uhr auf dem Marktplatz ein. Nach einem ökumenischen Gottesdienst wird die Festwoche offiziell eröffnet.

Höhepunkt ist bei Einbruch der Dunkelheit eine Videoshow auf der Fassade des Alten Rathauses. Dann wird die Erkelenzer Stadtgeschichte lebendig: Wie könnte die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1326 ausgehen haben? Was geschah beim großen Stadtbrand? Und wie entwickelte sich Erkelenz zu der Stadt, die sie heute ist? Stadtchronist Mathias Baux, der im 16. Jahrhundert lebte, und Sibilla Küppers, die heute noch als „Appelsbell“ am Alten Rathaus sitzt, von der bewegten Stadtgeschichte ihrer Heimat.

Die Festwoche anlässlich des Stadtjubiläums beginnt am 26. September und endet am 3. Oktober. An jedem Abend ist ab 19.30 Uhr die Videoshow zu sehen.

Der Sonntag, 27. September, ist ab 13 Uhr in der Innenstadt verkaufsoffen. Bereits ab 12 Uhr findet der Kulinarische Treff auf dem Marktplatz statt. Die Automobilausstellung ist am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Unter der Woche findet ab 18 Uhr ein offenes, abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf dem Marktplatz statt. Außerdem werden Führungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten angeboten. Eine Anmeldung ist über die Webseite der Stadt Erkelenz notwendig und aus organisatorischen Gründen nur bis zum 21. September möglich. Führungen auf den Kirchturm von St. Lambertus sind bereits ausgebucht.

Der Abschluss der Festwoche wird am 3. Oktober mit einem Kinder- und Familientag begangen. Ab 15 Uhr finden unter anderem ein Kindertrödelmarkt und ein Menschenkicker-Turnier auf dem Erkelenzer Marktplatz statt. Darüber hinaus gibt es unter anderem Torwandschießen, eine Hüpfburg sowie Spiel- und Bastelangebote des Heimatvereins.

Bei Regen werden die offenen Aktionen nach Möglichkeit unter die Arkaden des Alten Rathauses verlegt.

Im Alten Rathaus ist eine Ausstellung zur Stadtgeschichte aufgebaut, die täglich in den Vorabendstunden zugänglich ist – ausgenommen zu den Zeiten, in denen Veranstaltungen im Alten Rathaus stattfinden. Außerdem werden die eingereichten Beiträge zum Fotowettbewerb „Zeig uns 700“ unter den Arkaden zu finden sein. Eine Abstimmung der Lieblingsbilder ist jeden Tag möglich.

Informationen zum Rahmenprogramm sowie zu allen Angeboten sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz unter www.erkelenz.de/700-jahre-stadtrechte zu finden. Ein gedrucktes Programmheft zur Festwoche ist unter anderem in der Stadtverwaltung erhältlich.

Das Stadtjubiläum wird ganzjährig mit zahlreichen Aktionen, Wettbewerben und Veranstaltungen gemeinsam mit der Bürgerschaft gefeiert. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Festwoche zu 700 Jahren Stadtrechte Erkelenz.

Die Kreissparkasse Heinsberg ist offizieller Partner des Erkelenzer Jubiläumsjahres. Unterstützt wird das Stadtjubiläum außerdem von zahlreichen weiteren Unternehmen und Organisationen aus Erkelenz und der Region.

Nebenräume saniert: Mehrzweckhalle in Schwanenberg übergeben

Neue Duschen, Umkleidekabinen, Toilettenanlagen und sonstige Nebenräume: Die Mehrzweckhalle in Schwanenberg wurde nach den Sanierungsarbeiten in den letzten beiden Jahren gestern offiziell den Nutzenden übergeben. Das soll zunächst aber nur ein Zwischenschritt bleiben.

Im Rahmen der nun durchgeführten Baumaßnahme wurden die Nebenräume der Mehrzweckhalle umfassend saniert. Dazu gehören insbesondere die Toilettenanlagen, Duschen, Umkleidebereiche sowie weitere Nebenräume. Die Aufteilung und Gestaltung der Räume wurden dabei in enger Abstimmung mit den örtlichen Vereinen neu konzipiert und an deren Bedürfnisse angepasst. Erstmals steht den Nutzenden zudem eine barrierefreie Toilette zur Verfügung. Auch die ehemalige Wohnung zwischen der Mehrzweckhalle und dem Feuerwehrgebäude konnte in das Gesamtkonzept einbezogen werden. Dadurch entstanden dringend benötigte zusätzliche Abstellmöglichkeiten für die Mehrzweckhalle sowie ein neuer Vereinsraum und ein Raum für die benachbarte Feuerwehr. Die Sanierungsmaßnahme wurde schwerpunktmäßig in den Jahren 2025 und 2026 umgesetzt.

Die Mehrzweckhalle in Schwanenberg wurde in den 1970er Jahren erbaut. Sowohl die Halle selbst als auch die zugehörigen Nebenräume waren inzwischen deutlich in die Jahre gekommen und bedurften dringend einer umfassenden Renovierung. Ursprünglich war vorgesehen, zunächst die Nebenräume zu sanieren und diese Maßnahme als vorbereitenden Schritt für eine anschließende umfassende energetische Sanierung der Mehrzweckhalle umzusetzen. Hierfür wurde ein Förderantrag im Rahmen des Förderprogramms „Rheinisches Revier – energetische Sanierung“ vorbereitet. Da das Förderprogramm jedoch vorzeitig geschlossen wurde und die verfügbaren Fördersummen je Kommune gedeckelt wurden, konnte die ursprünglich geplante umfassende Sanierung der Gebäudehülle und der Gebäudetechnik bislang nicht im vorgesehenen Umfang realisiert werden.

Weiterhin ist vorgesehen, die Dächer über den Nebenräumen zu sanieren und die Fenster der Mehrzweckhalle auszutauschen. Die hierfür bestehenden Fördermöglichkeiten werden derzeit geprüft. Die ursprünglich geplanten weitergehenden Sanierungsmaßnahmen, insbesondere an der Gebäudehülle und den haustechnischen Anlagen, bleiben jedoch weiterhin Bestandteil der langfristigen Planung und sollen umgesetzt werden, sobald hierfür geeignete Förderprogramme zur Verfügung stehen. Vorbereitende Maßnahmen dazu wurden während der aktuellen Sanierung schon durchgeführt.

Electrisize Festival startet exklusiven Community-Vorverkauf

Tickets für Electrisize 2027 ab dem 28. September erhältlich – limitierte Pre-Sale-Phasen, Loyalty Packages und neue Young Tickets, Pre-Registrierung noch bis 20.09.2026 möglich.

Am Montag, den 28. September 2026, startet um 12:00 Uhr der exklusive Vorverkauf für Electrisize 2027. Wer sich bis zum 20. September für den Pre-Sale registriert hat, erhält Zugang zu den ersten Tickets für die kommende Ausgabe, die vom 6. bis 8. August 2027 in Erkelenz stattfindet. Für die Electrisize Community stehen zunächst 5.000 Tickets zur Verfügung. Sie werden zu einem Preis angeboten, der im weiteren Verlauf des Vorverkaufs nicht mehr unterschritten wird. Damit bleibt der Community-Pre-Sale die günstigste Ticketphase.

Am Dienstag, den 29. September 2026, öffnet um 12:00 Uhr der Public Sale. Auch ohne vorherige Registrierung können sich Festivalbesucher Full-Weekend-, Kombi- und VIP-Tickets zu Super Early Bird Konditionen sichern. Dafür stehen zunächst weitere 1.000 Tickets zur Verfügung. Sobald diese vergriffen sind, geht der Vorverkauf automatisch in die Early Bird Phase über. Ticket-Updates wird es an beiden Tagen über die Electrisize Social-Media-Kanäle geben.

Loyalty Packages vor GTA6

Zum zweiten Mal gibt es ab Vorverkaufsstart das stark limitierte „Loyalty Package“. In diesem Paket sind Full Weekend oder Full Weekend VIP Tickets enthalten sowie exklusiver Merch, verschiedene Goodies und ein Stück Electrisize.

NextGen Tickets -> Young Tickets

Mehr als nur ein neuer Name: Aus den NextGen Tickets werden 2027 die Young Tickets. Mit dem Angebot hatte das Electrisize Festival in diesem Jahr bereits vor vielen anderen Festivals auf den Bedarf der jungen Zielgruppe reagiert und Festivalfans zwischen 16 und 19 Jahren vergünstigte Tickets angeboten. 2027 wird die Altersgruppe erweitert: Mit den neuen Young Tickets lädt das Electrisize Festival insbesondere die Generation zwischen 16 und 21 Jahren ein, gemeinsam mit ihren Freunden unvergessliche Festivalmomente zu kreieren.

Abgesichert gegen Männerschnupfen-Notfälle

Plötzliche Krankheit, Notaufnahme, Krankenhaus – all das kann Festivalpläne von heute auf morgen ruinieren. Daher besteht auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, im Ticketshop direkt eine Ticketversicherung mit abzuschließen. Die Versicherung wird über einen externen Anbieter abgewickelt.

Electrisize 2027

Vom 6. bis 8. August 2027 verwandelt sich das historische Gelände rund um Haus Hohenbusch in Erkelenz wieder in eine der größten Festival-Locations im Raum Düsseldorf. Über drei Tage treffen dort EDM, Hardstyle, Hardtechno, Pop, Rock und die besten Mallorca Vibes aufeinander. Mehr Infos zum Electrisize sowie zum Ticket-Presale gibt es unter www.electrisize.de.

Haupt- und Finanzausschuss hat getagt

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 10. September wurde unter anderem der Jahresabschlussentwurf 2025 vorgestellt. Außerdem wurde beschlossen, dass die Vermarktungsstrategie für die Tiny-House-Siedlung in Erkelenz geändert wird.

 

Jahresabschlussentwurf 2025 der Stadt Erkelenz

Kämmerer Norbert Schmitz stellte die wichtigsten Eckdaten des Jahresabschlussentwurfes 2025 vor. Der Haushaltsansatz 2025 wurde kaufmännisch vorsichtig mit einem negativen Jahresergebnis von 1,36 Millionen Euro geplant. Die Ergebnisrechnung, die die tatsächlichen Aufwendungen und Erträge des vergangenen Jahres gegenüberstellt, schließt mit einem positiven Ergebnis von etwa 5,4 Millionen Euro ab. Grund ist eine Rekordeinnahme: Mit 40,15 Millionen Euro nimmt die Stadt Erkelenz im Jahr 2025 so hohe Erträge bei der Gewerbesteuer ein wie noch nie zuvor. „Dieser sprunghafte Anstieg liegt jedoch vor allem an Nachveranlagungen aus den vorherigen Jahren und nicht nur an höheren Gewinnen der Erkelenzer Unternehmen“, ordnet Schmitz ein. „Wenn wir im laufenden Jahr 2026 bei der Gewerbesteuer rund 31 Millionen einnehmen und damit den diesjährigen Ansatz erreichen, bin ich zufrieden.“

Die Ausgleichsrücklage der Stadt, sozusagen das Polster für schlechte Zeiten, ist im vergangenen Jahr auf 51,78 Millionen Euro gestiegen und liegt damit leicht über dem Rekordniveau aus 2023. Im Rahmen der Finanzrechnung werden die Ein- und Auszahlungen gegenübergestellt, um einen Überblick über die Zahlungsströme und die Liquidität der Stadt zu erhalten.

Insgesamt lag 2025 ein Einnahmenüberschuss aus der laufenden Verwaltungstätigkeit vor. Aufgrund von Investitionen sowie der Tilgung von Krediten ist die Liquidität, also die freie Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln, im vergangenen Jahr jedoch gesunken. Am 31. Dezember 2025 lag die Liquidität bei etwa 4,5 Millionen Euro, Ende 2023 lag sie noch bei 27 Millionen Euro.

20,8 Millionen Euro hat die Stadt Erkelenz im vergangenen Jahr in die Infrastruktur investiert. Dazu gehörte unter anderem die Sanierung des Marktplatzes mit 3,2 Millionen Euro, die energetische Sanierung der Grundschule in Kückhoven mit 1,2 Millionen Euro und die Sanierung der Alten Schule in Holzweiler mit 1,3 Millionen Euro. Weiterhin wurden 1,1 Millionen Euro aus Kreditverbindlichkeiten getilgt. Die Stadt Erkelenz hat ihre Schulden somit auf 820.000 Euro gesenkt.

„Insgesamt ist der Jahresabschluss 2025 erfreulich, jedoch müssen wir im Blick behalten, dass die negativen Entwicklungen, die die Gemeinschaft der Kommunen in NRW bereits trifft, perspektivisch auch auf uns zukommen“, bewertet Schmitz.

So bedeutet die Rekordeinnahme bei der Gewerbesteuer im vergangenen Jahr, dass die Stadt Erkelenz in 2027 geringere Schlüsselzuweisungen des Landes Nordrhein-Westfalen erhält. Mit den Schlüsselzuweisungen wird ein steuerlicher Ausgleich geschaffen: die Kommunen, die finanzschwächer sind, erhalten mehr Unterstützung aus Steuermitteln des Landes als finanzstarke Kommunen. Weiterhin werden die Aufwände in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe weiter ansteigen, ohne dass es eine ausreichende Gegenfinanzierung vonseiten des Landes oder des Bundes gibt.

Zu befürchten ist außerdem eine massive Erhöhung der Kreisumlage, mit der der Haushalt der Stadt Erkelenz belastet wird. Aus den Einnahmen der Kreisumlage finanziert der Kreis Heinsberg beispielweise den Bau und die Unterhaltung von Kreisstraßen, der Berufsschule, der Volkshochschule sowie sonstiger Einrichtungen, die von mehr oder weniger allen kreisangehörigen Einwohner*innen benötigt und genutzt werden.

„Die Herausforderung für die kommenden Jahre ist und bleibt, den Saldo aus der laufenden Verwaltungstätigkeit, die Liquidität und die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur in einen positiven Einklang zu bringen, um die Stadtfinanzen weiterhin generationengerecht aufzustellen“, blickt Kämmerer Norbert Schmitz in die Zukunft. „Dass das zunehmend schwieriger wird, ist bei den Planungen für das Haushaltsjahr 2027 bereits erkennbar.“

Tiny-House-Siedlung: Änderung Vermarktungsstrategie

Im Juli 2025 hatte der Haupt- und Finanzausschuss die Rahmenbedingungen für die Vermarktung des Grundstücks im neuen Baugebiet am Mennekrather Kirchweg in Erkelenz beschlossen, auf dem eine Siedlung für Kleinwohnformen entstehen soll.

Geplant war, dass das gesamte Grundstück mit einer Fläche von 3.287 Quadratmetern durch einen Bauträger, Kapitalanleger oder Baugemeinschaften mittels einer Konzeptvergabe veräußert wird. Die Bewerbungsfrist lief am 2. August 2026 jedoch aus, ohne dass Angebote eingereicht wurden.

Am Konzept einer Siedlung für Kleinwohnformen (Tiny- House-Siedlung) hält die Verwaltung fest, weshalb im Ausschuss über den Vorschlag diskutiert wurde, nunmehr Einzelgrundstücke zu vermarkten. Dazu hat die Verwaltung eine erste Skizze einer möglichen Aufteilung vorgestellt, bei der 12 Grundstücke möglich sind. Die vorgesehenen Grundstücke weisen eine Größe zwischen rund 180 und 300 Quadratmetern auf. Im Mittelpunkt der Siedlung verbleibt ein Gemeinschaftsgrundstück, das an die meisten Gärten angrenzt sowie über zwei Stichwege erreicht werden kann. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, das Grundstück im Rahmen einer Vergabe von Einzelgrundstücken zu vermarkten.

Die Stadt bereitet nun bis zur Ausschusssitzung im November die neuen Vergabeunterlagen sowie den Kriterienkatalog vor, damit der Ausschuss über die neuen Rahmenbedingungen entscheiden kann. Ziel ist, zum Jahresbeginn 2027 erneut in die Vermarktung der Grundstücke einzusteigen.

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