Eva Corsten übernimmt die Schulleitung der Franziskusschule

Mit Eva Corsten wird eine langjährige Lehrkraft Direktorin an der Franziskusschule.

Die Schulamtsdirektorin Frau Dr. Hosterbach, der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen und Stefanie Schmitz als Leiterin des Amtes für Bildung und Sport sprachen ihr gestern ihre Glückwünsche aus.

Eva Corsten ist der Franziskusschule seit elf Jahren verbunden. In dieser Zeit war sie nicht nur als Lehrkraft tätig, sondern engagierte sich auch über viele Jahre im erweiterten Schulleitungsteam. Dadurch bringt sie umfassende Erfahrungen in der Schulentwicklung und in der Organisation des Schulalltags mit.
„Besonders erfreulich ist, dass die Schulleitungsstelle aus den eigenen Reihen besetzt werden konnte. Das sorgt für Kontinuität und stärkt die nachhaltige Entwicklung der Schule“, freut sich der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen.
Dank ihrer langjährigen Tätigkeit kennt Eva Corsten die besonderen Anforderungen der Franziskusschule bestens. Als große Grundschule mit einem Teilstandort stellt sie besondere organisatorische und pädagogische Herausforderungen, mit denen sie bereits seit vielen Jahren vertraut ist.

Musikalischen Lesung der SiebenSchreiber mit dem Thema „Todesmutig“

Am 13. Oktober lädt der Ökumenische ambulante Hospizdienst  Regenbogen e. V. zu einer außergewöhnlichen Lesung ein: Die  Autorengruppe Siebenschreiber lesen Texte zum Thema Sterben, Tod  und Trauer – nachdenklich, heiter und auch überraschend.

Eckart Krause spielt dazu ausgesuchte Stücke auf dem Flügel in der  Leonhardskapelle in Erkelenz.  Schon im letzten Jahr, anlässlich des 25jährigen Jubiläums des  Ökumenischen ambulanten Hospizdienstes Regenbogen e. V. gab es  eine musikalische Lesung der Siebenschreiber.  „Todesmutig“ schrieben die Mitglieder der Autorengruppe Texte und  Geschichten für diese besondere Veranstaltung. Schwere Themen, von  außen betrachtet, erhielten mit den gefühlvollen, teils munteren und  überraschenden Texten aus unterschiedlichen Genres die Chance auf  eine mutige Betrachtungsweise.

Die SiebenSchreiber sind an diesem Abend nicht allein. Sie werden  unterstützt durch die einfühlsame Musik von Eckart Krause am Flügel.  Alle Beteiligten freuen sich, das vordergründig schwere Thema in leichter  und unterhaltsamer Weise zu vermitteln.

Der Eintritt ist frei.

Wohnsitz An-, Ab- und Ummeldung jetzt volldigital möglich

Mit der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) können Bürgerinnen und Bürger ihre An-, Ab- und Ummeldung vollständig digital, rund um die Uhr und ortsunabhängig erledigen. Der Gang ins Bürgerbüro ist damit nicht mehr erforderlich.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen digitalen Ummeldung werden die auf dem Personalausweis gespeicherten Adressdaten automatisch aktualisiert, ein wichtiger Schritt für die weitere Nutzung der Online-Ausweisfunktion (eID). Gleichzeitig wird bei der Bundesdruckerei der Druck des neuen Adressaufklebers veranlasst, der anschließend an die neue Wohnanschrift versendet wird.

Voraussetzung für die Nutzung der eWA ist eine BundID in Verbindung mit dem neuen Personalausweis.

Ehemalige Keyenberger Orgel in Saint-James eingeweiht

Rund 50 Menschen aus Erkelenz sind am vergangenen Wochenende in die französische Partnerstadt Saint-James gereist, um dort in der Kirche Saint-Jacques an der Einweihung der ehemaligen Keyenberger Orgel teilzunehmen.

„Es gibt Instrumente, die weit mehr sind als Holz, Metall und Pfeifen. Sie bewahren Erinnerungen, begleiten Generationen von Menschen und erzählen Geschichten. Genau eine solche Geschichte feiern wir heute“, sagte Bürgermeister Stephan Muckel in seiner Rede bei der Einweihungszeremonie. Damit fand er treffende Worte für die Geschichte einer Orgel, die nun ein weiteres verbindendes Element zweier befreundeter Städte ist.

Die Orgel war fast 140 Jahre lang das musikalische Herz der Heilig-Kreuz-Kirche in Keyenberg. Durch die Veränderungen rund um den Braunkohletagebau wurde die Kirche in Keyenberg 2021 entwidmet. Zu dieser Zeit trauerte Saint-James um seine Orgel, die 2017 nach dem Einsturz der Empore zerstört war. „Eine Orgel, die in Keyenberg keine kirchliche Zukunft mehr hatte, findet in Saint-James eine neue Heimat. Und eine Kirche, die ihre Stimme verloren hatte, erhält ihren Klang zurück. Ich finde: Schöner kann man den Gedanken einer Städtepartnerschaft kaum ausdrücken“, so Stephan Muckel.

In einer bewegenden Zeremonie weihte Generalvikar Thierry Anquetil die Orgel ein, die Prof. Dr. Norbert Brendt aus Erkelenz als erstes spielte. Anschließend folgte ein beeindruckendes Orgelkonzert, teilweise gesanglich begleitet von Mitgliedern des ehemaligen Jugendchores aus Erkelenz.

Die Anteilnahme an der zerstörten Orgel in Saint-James war 2017 und in den Folgejahren groß und hatte auch in Erkelenz zahlreiche Gesten der Freundschaft und Solidarität ausgelöst. Konzerte und Spendensammlungen trugen einen Teil dazu bei, dass nun wieder eine Orgel in Saint-Jacques zu hören ist. Bürgermeister Jean-René Guerin aus Saint-James bedankte sich bei allen, die dies ermöglicht haben: „Über die Restaurierung einer Orgel hinaus haben wir gemeinsam ein Stück Kulturgut bewahrt und eine neue Brücke zwischen unseren beiden Städten geschlagen.“

Ein Großteil der Delegation aus Erkelenz verbrachte noch einige weitere Tage in Saint-James, erkundete die Gegend und feierte mit dem dortigen Partnerschaftskomitee ein Partnerschaftsfest. An diesem Abend gab es zwischen Reden, Danksagungen und Tanz auch eine besondere Ehrung: Rolf Gatzen, Vorsitzender des Vereins Erkelenz International, wurde für sein Engagement rund um die Städtepartnerschaft zum Ehrenbürger von Saint-James ernannt. Er ist nun einer von insgesamt neun Erkelenzern, denen diese Auszeichnung zuteilwurde.

Die Bürgermeister Stephan Muckel und Jean-René Guerin enthüllten in Saint-James noch gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden der jeweiligen Partnerschaftskomitees, Maria Sprenger aus Erkelenz und Yannick Duval aus Saint-James, ein neues Schild am Ortseingang, das auf die Partnerschaft hinweist. Sie betonten in ihren jeweiligen Reden beim Partnerschaftsfest, wie wichtig der Austausch und die dadurch entstandenen Freundschaften seien, weil Europa dort am stärksten sei, wo Menschen sich persönlich begegnen.

Picknick & Poesie: Romantische Geschichten mit Herzklopfen im Freien

Nach dem großen Erfolg der Mittsommernachtslesung mit der Rekordzahl an 120 Zuhörenden verwandelt sich der Ziegelweiherpark in Erkelenz in eine stimmungsvolle Open-Air-Bühne. Unter dem Titel „Picknick & Poesie: Romantische Geschichten mit Herzklopfen im Freien“ erwartet die Besucher am Donnerstag, 13. August, ab 19 Uhr ein Sommerabend voller Emotionen, großer Gefühle und prickelnder Spannung unter freiem Himmel.

Die 54. Veranstaltung der Erkelenzer Leseburg lädt, wieder mit Unterstützung der Kultur GmbH der Stadt Erkelenz und der Volksbank Heinsberg als langjährige, verlässliche Partner, zum Wohlfühlen und Verweilen ein: „Genau wie bei der beliebten Mittsommernachtslesung sind die Gäste herzlich dazu aufgerufen, ihre eigenen Klappstühle, gemütliche Decken sowie Lieblingssnacks und Getränke mitzubringen“, erklärt Mitinitiator Kurt Lehmkuhl. „Gemeinsam im Grünen zu sitzen und dabei abwechslungsreicher Literatur zu lauschen, verspricht ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis in der idyllischen Kulisse des Ziegelweiherparks zu werden.“
Für die literarische Vielfalt sorgt ein bekanntes und spielfreudiges Quartett: Kurt Lehmkuhl, Nicola Berger, Mina und René Wagner werden dem Publikum Geschichten präsentieren, die das Herz berühren. Dabei ist das Programm so abwechslungsreich wie die Liebe selbst: Gelesen und leidenschaftlich gespielt werden Texte zum Dahinschmelzen, zum Mitfiebern und natürlich auch zum herzhaften Lachen.

Man darf gespannt sein, wenn ein Krimiautor einmal eine romantische Seite zeigt. „Ich kann auch anders“, versichert Lehmkuhl, der Texte dabei hat, die bisher noch nicht zu hören waren. Ob Mina Wagner wieder mit neuen eigenen Werken verblüffen kann? Mitinitiator René Wagner wird sicherlich einige „Perlen der romantischen Literatur“ ausgraben.

Ein Highlight des Abends steuert Nicola Berger bei. Sie bringt eine gehörige Portion Nervenkitzel in die romantische Idylle und liest und spielt mit dem Publikum aus den rabenschwarzen Rätselgeschichten der Edition „black stories: Burning Hearts“. Wenn tiefste Leidenschaft auf mörderische Abgründe trifft, ist bei Herz, Schmerz und Herzschmerz kollektives Mitraten und wohlige Gänsehaut unter den Parkbäumen garantiert.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 13. August um 19 Uhr. Eintrittskarten sind für 10 Euro in der Buchhandlung Viehausen in Erkelenz erhältlich. Da die Plätze bei diesem Open-Air-Format erfahrungsgemäß sehr begehrt sind, wird ein rechtzeitiger Ticketkauf empfohlen. Bitte an passende Kleidung denken! Bei Unwetter oder starkem Regen wird die Veranstaltung abgesagt und der Eintritt an das Hospiz in Erkelenz gespendet.

Weitere Termine stehen bereits fest: „Grusel, Geister, Gänsehaut: Halloween in Granterath“ heißt es am 31.10. im Café Dorfleben. Die „Printenprinz-Show: Karneval meets Krimi & Live-Musik“ steigt am 5.11. im Schacht 3 in Hückelhoven. Und den zweiten Krimitag der Autorenvereinigung „Das Syndikat“ in Erkelenz erleben Krimifreunde am 10.12. als Benefizlesung im Hospiz. Nähere Informationen liefert die Webseite www.dievorleser.de.

Hinweis: Klappstühle, Decken, Snacks und Getränke sind von den Gästen selbst mitzubringen.

Ausschuss Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt hat getagt

Der Ausschuss für Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt hat bei seiner Sitzung am 8. Juli unter anderem über die Sanierung der Kölner Straße und laufende Baumaßnahmen gesprochen.

Sanierung Kölner Straße

Als die Erkelenzer Innenstadt umgebaut wurde, wurden auch zahlreiche Abwasserkanäle saniert. In der Kölner Straße zwischen Altem Rathaus und Commerzbank/Hut Jansen wurde an zwei Abwasserkanälen gearbeitet. Ein näher an der Straßenoberfläche liegender Kanal wurde saniert, ein tieferliegender Hauptkanal wurde vollständig erneuert. Aufgrund seiner Lage und der in Teilen engen Bebauung innerhalb der Fußgängerzone in der Kölner Straße fand die Erneuerung des tieferliegenden Kanals in bergmännischer Bauweise, im Stollenbauverfahren, statt.
Der marode Kanal, insgesamt etwa 100 Meter lang, wurde in zwei Abschnitten erneuert, zunächst ab Januar 2024 zwischen Altem Rathaus bis etwa zur Mitte des Marktplatzes, dann ab Oktober 2024 zwischen Markt und Commerzbank/Hut Jansen.
Im zweiten Bauabschnitt war es im vergangenen Jahr teilweise zu Absackungen des Pflasters gekommen. Die Absackungen wurden im September 2025 provisorisch aufgearbeitet.
Um das Schadensbild vollständig zu ermitteln und darauf aufbauend eine passende Sanierungsstrategie zu entwickeln, hat die Stadt Erkelenz in den vergangenen Monaten mit externen Fachleuten zusammengearbeitet.
Bereits Ende 2025 wurde als Ursache für die Absackungen ein ausgespülter Untergrund, hervorgerufen durch Starkregenereignisse, in Kombination mit dem noch nicht verfüllten Stollenvortrieb der damals laufenden Kanalsanierung vermutet.
Die Untersuchungen des beauftragten Ingenieurbüros Taberg, das seine Ergebnisse nun im Bauausschuss vorstellte, bestätigen dies.

Das externe Ingenieurbüro untersuchte die Bauweise des Stollens, die teilweise parallellaufenden Arbeiten verschiedener Unternehmen und die extremen Starkregenereignisse im Mai, Juli und September 2025.
Zunächst stellte das Ingenieurbüro heraus, dass das gewählte Stollenbauverfahren vom Grundsatz her ein bewährtes und das richtige Verfahren ist, um in engen Fußgängerzonen wie in der Kölner Straße Abwasserkanäle zu erneuern.
Neben der Erneuerung des Hauptabwasserkanals im Stollenbauverfahren erneuerten die Versorger auch ihre Strom-, Gas- und Trinkwasserleitungen, außerdem wurde Glasfaser verlegt und es wurden Kanalhausanschlüsse repariert. Geplant war, dass die verschiedenen Gewerke baubetrieblich getrennt voneinander arbeiten. Zunächst sollte der Kanal im Stollenbauverfahren erneuert werden, danach sollten die anderen Gewerke folgen. Im tatsächlichen Bauablauf hat sich eine Überlappung der Bauarbeiten ergeben. Trotz der Umstellung auf einen Zweischichtbetrieb benötigte der Stollenvortrieb mehr Zeit als in der Planung angenommen wurde.
Während im zweiten Bauabschnitt zwischen Markt und Hut Jansen/Commerzbank gearbeitet wurde, kam es zusätzlich zu mehreren, kurz aufeinander folgenden Starkregenereignissen. Das Regenwasser drang auf verschiedenen Wegen in den Stollen ein und nahm den umliegenden Lößlehm sowie Füllmaterial aus der Umgebung in den Stollen mit. So spülte das Regenwasser Hohlräume zwischen den Stollen und die Straßenoberfläche, die schlussendlich zu den Absackungen des Pflasters führten.
Das Ingenieurbüro stellte in seinem Gutachten fest, dass der Schaden nicht auf einzelne Beteiligte zurückzuführen ist. Es war zum Zeitpunkt der Arbeiten nicht erkennbar, dass eine Überlappung der Gewerke zu dem vorliegenden Schaden führen konnte oder dass eine andere Arbeitsweise in der Kölner Straße notwendig gewesen wäre.

Im September 2025, kurz nach dem Starkregen am 9. September, wurde der Stollen verfüllt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hohlräume bereits entstanden. Durch die Verfüllung des Stollens wurde der Prozess, der zu den Absenkungen führte, zwar unterbrochen, jedoch belegt eine regelmäßige Überwachung des Bodens, dass es nach wie vor kleinere Setzungen gibt. Dies legt nahe, dass trotz der Verfüllung der offensichtlichen Hohlräume im September 2025 noch weitere zu wenig verdichtete Bereiche im Untergrund vorhanden sind.

Um diese zu eliminieren, schlägt das Ingenieurbüro vor, in einem vorab definierten Raster ein spezielles mineralisches Produkt in den Boden zu injizieren, das üblicherweise zur Verfestigung instabiler Untergründe eingesetzt wird.
Die Stadt Erkelenz folgt dem Vorschlag des auf Umwelt, Bergbau und Geotechnik spezialisierten Ingenieurbüros und bereitet noch in diesem Jahr die Ausschreibung vor, um ein für die Sanierung der Kölner Straße geeignetes Unternehmen zu finden. Geplant ist, dass die Sanierung Anfang 2027 nach den nassen Wintermonaten beginnt. Darauf sollen die Bauarbeiten in der Ostpromenade folgen, die im Mai 2026 durch den Bauausschuss beschlossen wurden.

Arbeiten an öffentlichen Gebäuden

Verschiedene Baumaßnahmen wie die Instandsetzung der Trauerhalle in Gerderath oder der Einbau eines Aufzugs in die Leonhardskapelle wurden kürzlich abgeschlossen. An der Erkelenzer Burg haben die Arbeiten für die barrierefreie Erschließung begonnen. Die Rohbauarbeiten sollen bis zur Burgkirmes im September abgeschlossen sein.

Arbeiten an Schulen, Kitas und Spielplätzen

Die Grundschule in Kückhoven wird seit etwa drei Jahren erweitert und saniert. Aktuell befinden sich die Arbeiten auf der Zielgeraden, die letzten Räume sollen zum neuen Schuljahr 2026/2027 in Betrieb gehen.
In den Sommerferien finden in verschiedenen Schulen Ausbesserungsarbeiten statt, zum Beispiel werden die Klassenraumtüren und Bodenbeläge in den Fluren der Realschule erneuert.

Die Kita Bauxhof wird seit September 2024 neu errichtet. Auch hier befinden sich die Arbeiten auf der Zielgeraden. Die Kita-Plätze sind zum 1. Oktober 2026 vergeben, bis dahin ist das Gebäude nutzbar. Der Außenbereich wird voraussichtlich ab August hergestellt und soll ebenfalls im Oktober fertiggestellt werden.

Auch der Außenbereich der Kita Adolf-Kolping-Hof soll aufgewertet werden. Für den U3-Bereich soll ein neues Spielgerät aufgebaut und eine Sandfläche hergestellt werden, für den Ü3-Bereich ist eine Bobbycar-Bahn vorgesehen. Die Arbeiten sollen im Herbst abgeschlossen werden.

Erneuerung Anton-Heinen-Straße

Die ersten beiden Bauabschnitte der Anton-Heinen-Straße zwischen Krefelder Straße und Baumschulweg sind komplett fertiggestellt. Im dritten Bauabschnitt, der bis zur Kreuzung der Brückstraße geht, werden derzeit die Entwässerungsleitungen verlegt und der Straßenoberbau hergestellt. Die Baumaßnahme liegt aktuell im Zeitplan, die Anton-Heinen-Straße soll in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Erschließung von Baugebieten

Das Baugebiet am Mennekrather Kirchweg ist vollständig erschlossen, die Abnahme ist erfolgt. Die Erschließungsarbeiten im Baugebiet Oerather Mühlenfeld West sind bis auf die Pflasterarbeiten und Straßenbauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Im Baugebiet am Neuser Weg in Gerderath finden derzeit die Erschließungsarbeiten statt, unter anderem wurde der Untergrund für den Straßenbau hergestellt und erste Arbeiten an den Versickerungsanlagen haben begonnen.
Während in den genannten Baugebieten Wohnraum geschaffen wird, soll am Weidbruchsweg in Gerderath zunächst das neue Gebäude der Floßbachschule, eine Förderschule in Trägerschaft des Kreises Heinsberg, errichtet werden. Die Erschließungsarbeiten für das Baugrundstück beginnen in den kommenden Wochen. Das ebenfalls geplante Baugebiet soll zu einem späteren Zeitpunkt erschlossen werden.

Barrierefreiheit: Veranstaltungsraum der Leonhardskapelle jetzt mit Aufzug zugänglich

Der Veranstaltungsraum der Leonhardskapelle ist jetzt auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erreichbar und Veranstaltungen so erlebbar.

An der Rückseite der Leonhardskapelle befindet sich nun eine Aufzuganlage, durch die der barrierefreie Zugang ab sofort möglich ist.
Der Aufzug ist so konzipiert, dass Nutzende im Aufzug nicht wenden müssen, zudem kann er eine Last von bis 630kg tragen. Der Entwurf der Anlage stammt von den Architekten Tillmanns/Nahrath und wurde gemeinsam mit dem Hochbauamt der Stadt Erkelenz umgesetzt. Das Schachtgerüst ist 8,40m hoch, mit der Sicherheit ist ein 24-Stunden-Notruf-Service beauftragt.

Mit dem Bau der Aufzuganlage wurde im September 2025 begonnen, die Arbeiten konnten in dieser Woche endgültig abgeschlossen werden. „Kultur soll in Erkelenz für alle Menschen erlebbar sein, völlig unabhängig davon, wie mobil diese sind. Die Aufzuganlage liefert somit einen weiteren Baustein zu einer inklusiven Stadt“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel bei der Inbetriebnahme der Anlage. Auch der Technische Beigeordnete Martin Fauck, Anke Sonnenschein (Amtsleitung Hochbauamt), Michael Pasch (Hochbauamt) sowie die Architekten Tillmanns/Nahrath waren vor Ort.

Die barrierefreie Erreichbarkeit des Veranstaltungsraums ist Teil des integrierten Handlungskonzeptes „Erkelenz 2030“.

School‘s Out Party im Erka-Bad

Am 17. Juli findet von 16 bis 21 Uhr die School’s Out Party im Erkelenzer Freibad für alle Kinder und Jugendlichen der 5. bis 13. Klasse statt. Für alle anderen wird das ERKA-Bad ab 12 Uhr geschlossen.

Zum Start in die Sommerferien können sich die Kinder und Jugendlichen ab der 5. Klasse auf eine erfrischende Abkühlung zu lockerer DJ-Musik freuen. Mit der School’s Out Party im ERKA-Bad eröffnet die Stadt Erkelenz die Sommerferien und startet ihr Ferienprogramm. Der Eintritt kostet zwei Euro, ein Freigetränk in Form eines Trinkpäckchens ist inklusive. Am Eingang findet eine Kontrolle des Schülerausweises statt.

Am Abend gibt es eine kostenfreie Tombola mit Preisen aus Erkelenz. Alle Kinder und Jugendlichen können beim Einlass daran teilnehmen. Snacks sind im Kiosk-Freibad erhältlich. Um die alkoholfreien Cocktails in der Tanzpause kümmern sich die Teamer der Stadt Erkelenz. DJ und Veranstaltungstechnik kommen vom MT-Eventservice. Die DLRG Ortsgruppe Erkelenz sorgt für die Sicherheit der schwimmenden Gäste.

„Die Sommerparty zum Abschluss des Schuljahres geht hiermit in die dritte Runde und wir hoffen wieder auf eine rege Teilnahme“, so Stadtjugendpflegerin Katharina Lüke, die zusammen mit Eva Beckers die Veranstaltung organisiert. Bei Schlechtwetter wird die Party ins Hallenbad verlegt.

Junge Schreibtalente gesucht

In den Sommerferien geht das Ferienreporter-Angebot der Stadt Erkelenz in die siebte Runde. Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren können sich mit professioneller Begleitung auf die Pirsch begeben und den Ferienspielen auf den Zahn fühlen. Textbeiträge und Fotoreportagen werden im Magazin „Ferienspieler“ veröffentlicht.

Die Sommerferienspiele, die die Stadt Erkelenz jährlich organisiert, halten ein umfangreiches Angebot bereit. Für alle ist etwas dabei – für die, die Abenteuer suchen, ebenso wie für Kreative oder auch für jene, die spielen oder chillen wollen. Und dann gibt es noch ein Angebot für Medieninteressierte: die „Ferienreporter“. Junge Schreibtalente berichten über die Veranstaltungen der Ferienspiele oder machen Fotoreportagen. Am Ende wird eine professionelle Zeitschrift produziert: Im „Ferienspieler“ erscheinen alle Beiträge der journalistischen Nachwuchskräfte. Auch in diesem Jahr steht ein Besuch der Erkelenzer Lokalredaktion der „Rheinischen Post“ für die Schreibtalente auf dem Programm. Begleitet und betreut werden die Kinder und Jugendlichen von den drei Erkelenzer Journalisten Kurt Lehmkuhl, Helmut Wichlatz und René Wagner. Finanzielle Unterstützung zur Umsetzung des Angebots erhält die Stadt Erkelenz im Rahmen des landesweiten Förderprogramms „Kulturrucksack NRW“.

„Mitmachen können im Prinzip alle zwischen zehn und 14 Jahren“, erklärt die Stadtjugendpflegerin Katharina Lüke. Voraussetzung ist die Teilnahme an einem Workshop mit den Journalisten am Samstag, 11. Juli, von 13 bis 15 Uhr im Konferenzraum im Obergeschoss der Stadtbücherei. Dort können die Kinder und Jugendlichen herausfinden, ob sie Ferienreportagen erstellen möchten und dabei lieber fotografieren oder schreiben wollen und welche Themen möglicherweise in Frage kommen. „Natürlich muss niemand die gesamte Ferienzeit im Einsatz sein. Wer zuerst mit den Eltern in den Urlaub fährt, kann zu einem späteren Zeitpunkt einsteigen. Außerdem kann man die Teilnahme unterbrechen oder auch nur eine bestimmte Zeit mitmachen.“

Anmeldungen für das „Ferienreporter“-Programm sind möglich unter www.unser-ferienprogramm.de/erkelenz möglich, unabhängig vom Beginn der Anmeldungen zum sonstigen Ferienspieleprogramm der Stadt Erkelenz. Fragen beantwortet Katharina Lüke unter Tel. 02431-85 327 oder per E-Mail unter katharina.lueke@erkelenz.de.

Neu beim Electrisize Festival 2026: Turbo Takeover, Signing Sessions und noch mehr Feuerwerk

Vom 7. bis 9. August 2026 verwandelt sich das historische Klostergelände von Haus Hohenbusch wieder in eine der größten Festival-Locations im Raum Düsseldorf. Präsentiert von 1LIVE, dem zweitgrößten Jugendradio Europas, erwartet die 55.000 Besucher beim Electrisize Festival ein Wochenende voller Premieren und Gänsehaut-Momente.

Mehr als 150 Acts liefern den Soundtrack für drei Tage Ausnahmezustand – von EDM, Hardstyle und Techno bis hin zu den angesagtesten Mallorca-Sounds. Mit dabei sind unter anderem Alle Farben, Brennan Heart, Showtek, David Puentez, Eko Fresh und Mia Julia. Außerdem stehen Newcomer wie OSWALD und Yung Saint Paul (New Music Hotlist 2026) gemeinsam mit Gestört aber Geil, Glockenbach, Paul Elstak und Kati K im Line Up.

Artist Signing Sessions

Auf dem Festivalgelände fährt das Electrisize Team rund um Raphael Meyersieck und Michael Frentzen diesen Sommer einige Überraschungen auf: Erstmals sind Artist Signing Sessions geplant. Hier erhalten Fans die Möglichkeit, ihre Lieblings-Acts persönlich zu treffen, Autogramme abzustauben und Erinnerungsfotos mitzunehmen. Ebenfalls neu: die Riesenrad Flatrate für unlimited Sundowner Vibes. Wer kaltes Bier und laute Gitarren bevorzugt, kann es sich am Lagerfeuer vor dem Rock-Pub „The Thunder“ gemütlich machen. Hier fühlen sich Tribute Bands und Karaoke Fans gleichermaßen zuhause.

Winter-Vibes und noch mehr Feuerwerk

Winter Vibes mitten im Sommer? Als neuer Partner des Electrisize Festivals übernimmt das Valley of Sound aus Österreich an allen drei Festivaltagen das Hosting einer eigenen Stage und bringt alpines Festivalfeeling nach Haus Hohenbusch. Neu ist auch The Source, eine Experience Area mitten im Grünen. Ein Ort für Reset, Verbindung und Inspiration. Hier werden Yoga und Musik ganz neu erlebbar gemacht. Erholt und mit frischer Energie können Festivalbesucher sich anschließend wieder in die Party stürzen und vor der Mainstage die spektakulären Shows aus Licht, Laser und Feuerwerk genießen, die erstmals auf alle drei Festivaltage ausgeweitet werden. Heißt: Noch mehr Feuerwerk und noch mehr Gänsehautmomente für die Electrisize Community.

Turbo Takeover auf der Mainstage

Die Turbo Stage bleibt auch im Sommer 2026 der Place to Be für alle, die auf Singalongs und Mallorca Hits stehen: Calvin Kleinen, Caro Winter, Eko Fresh, Frenzy, Kreisligalegende und Van Keeken liefern beste Partymomente und bestimmen auch ordentlich Konfetti. Zum Festivalauftakt starten Frenzy und Rumbombe am Freitag ein gemeinsames Takeover und bringen den unverwechselbaren Turbo-Vibe direkt auf die Mainstage. Zum Festivalabschluss am Sonntag übernimmt Partyqueen Mia Julia die Electrisize Mainstage.

Hot Hot Summer

Das Electrisize Festival ist auf heiße Tage vorbereitet: Neben kostenlosem Trinkwasser und Sonnencreme für die Festival-Besucher gibt es auf dem Gelände Sonnensegel, Schattenbereiche und vielfältige Chill-out-Bereiche. Auch Wassershooter können aktiviert werden. Gleiches gilt für Schneekanonen auf dem Gelände und an den Stages, auf die das Electrisize Team durch seine Festival-Partnerschaft mit dem Valley of Sound Zugriff hat.

Action auf der Electricity

Die Electrisize Campsite bietet jede Menge Action vom Runners Club am Freitag mit anschließender After Runners Club Party über Bier Yoga, Shuffle & Hakken Kurs bis hin zu Bier Pong Turnieren und natürlich gibt es ein Special Programm mit DJ Sets. Befestigte Wege führen die Camper vom Zelt-, Car- oder WoMo-Camping sicher zum Festivalgelände. Besonders beliebt sind die kostenlosen Premium Dusch- und Sanitärbereiche sowie der 24/7 geöffnete Supermarkt mit einem großen Sortiment an niederländischen Snacks und natürlich allen Camping Essentials, die man für ein Festivalwochenende braucht.

NextGen und Group Deals

Mit den neuen NextGen-Tickets lädt das Electrisize Festival insbesondere die jüngere Generation zwischen 16 und 19 Jahren ein, gemeinsam mit ihren Freunden unvergessliche Festivalmomente zu kreieren. Die NextGen-Tickets sind etwas günstiger und schon ab 55 Euro verfügbar. Auch die beliebten Group Deals sind wieder verfügbar. Hier können Freundesgruppen ab 4 Personen beim Kauf ihrer Tickets sparen.

Quelle & weitere Informationen sowie Tickets www.electrisize.de

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