Electrisize 2026: Ein Festival, viele Welten!

Wie ein Rückkehrer und jede Menge neue Ideen ein Festivalwochenende zu etwas Besonderem machten.

Eko Fresh und EDM – für viele klingt das zunächst nach einer ungewöhnlichen Kombination. Dass die deutsche Rap-Legende dennoch auf einem Elektro-Festival auftrat, war jedoch kein Zufall, sondern die Folge eines Auftritts, der ihm im Jahr zuvor nachhaltig im Gedächtnis geblieben war.

Eko Fresh – Foto: Chris Radek

Damals zeigte sich der 40-Jährige nach seiner Show sichtlich gerührt und restlos begeistert. „Electrisize war der absolute Abriss – da lag einfach Liebe in der Luft“, schwärmte er im Nachhinein von der besonderen Atmosphäre des Festivals. Ein Erlebnis, das offenbar nachwirkte. Statt es bei einem Gastspiel zu belassen, kehrte Eko Fresh 2026 zurück auf die Bühne – ein Zeichen dafür, dass bei Electrisize Stilgrenzen keine Rolle spielen, solange die Stimmung stimmt.

Wer bei „EDM-Festival“ nur an Big-Room-Beats denkt, liegt bei Electrisize daneben. Und genau das ist die DNA des Events: Hardstyle trifft auf Soul und Funk, House auf Mallorca-Party-Anthems, Deutschrap auf Rock und Tribute-Bands. Kopfüber reingeworfen wird niemand – jede Bühne/Area hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Crowd, aber die Grenzen dazwischen bleiben fließend.

Seit der ersten Ausgabe 2009 hat sich das Event auf dem Gelände von Haus Hohenbusch in Erkelenz – rund 40 Minuten von Düsseldorf entfernt – zu einem der größten Festivals seiner Art in Deutschland entwickelt. Dieses Jahr feierte Electrisize sein 17. Jubiläum.

Als Headliner standen 2026 Alle Farben, Brennan Heart, Paul Elstak, David Puentez, Oswald, Showtek, Ran-D, Gestört aber Geil und Sickmode fest – ein Aufgebot, das die Bandbreite des Festivals ziemlich gut auf den Punkt brachte. Alle Farben feierte dabei sein Electrisize-Debüt und kehrte frisch von seinem Comeback nach einem schweren Unfall zurück auf die großen Bühnen.

Für die Hardstyle-Fraktion war 2026 ein besonderes Jahr: Die Stage HARDSIZE wurde zehn Jahre alt, während die Techno-Bühne TAPUYA ihr 15-jähriges Bestehen feierte. Beide Jubiläen wurden mit über 40 zusätzlichen Acts im Line-up gewürdigt, darunter OSWALD – frisch von der ARD New Music Hotlist 2026 – sowie Onlynumbers, Klofama, Outsiders und Chrissyjeey.

Wer auf Sing-Along-Anthems und pure Partystimmung stand, fand auf der Turbo Stage sein Zuhause. Neben Eko Fresh sorgten dort unter anderem Da Hool, Frenzy und der selbsternannte „Konfetti-Kommissar“ Van Keeken für Stimmung – Mallorca-Flair inklusive, nur eben mit deutlich mehr Bass unter den Füßen.

Electrisize hatte sich schon in den letzten Jahren auch abseits der Bühnen einiges einfallen lassen. Ganz neu gab es 2026 unter anderem Artist-Signing-Sessions, bei denen Fans ihre Lieblingskünstler treffen konnten, sowie Mainstage-Shows mit Licht, Lasern und Feuerwerk an allen drei Festivaltagen. Weitere Neuerungen sorgten 2026 zusätzlich für Gesprächsstoff. Mit „The Source“ bekam das Gelände erstmals einen komplett neuen Rückzugsort mitten im Grünen – ein Platz für Yoga, Gong Recharge und Ecstatic Dance, an dem Besucher:innen zwischen den Bühnen kurz durchatmen konnten. Musikalisch öffnete sich Electrisize mit dem „Valley of Sound“ erstmals mit internationalen Festival-Partnern. Das österreichische Schwesterfestival aus dem Kleinwalsertal brachte eine eigene, komplett neu gestaltete Area mit ins Programm.

Für einen echten Premierenmoment sorgte zudem der „Turbo Takeover“ auf der Mainstage. Frenzy und Rumbombe, standen am Freitagabend erstmals gemeinsam auf der Mainstage. Und wer noch Dr. Donks „Krankenwagen-Sprechstunde“ aus dem Vorjahr im Kopf hatte, wurde überrascht: 2026 verschrieb der Kölner Hardcore-DJ nicht mehr Beats, sondern kümmerte sich um die Singles auf dem Gelände – inklusive eigener Kennenlern-Challenges. Ergänzt wurde das Line-up durch viele weitere großartige Acts.

Am Ende war es genau diese Mischung, die Electrisize zu einem der spannendsten Termine im deutschen Festivalkalender machte. Ein Line-up, das sich nicht in eine Schublade zwingen ließ, eine Location mit Geschichte und einer einzigartigen Community, die auch Genre-Grenzen einfach mal beiseiteschob, weil die Dynamik stimmte. Dass ein Künstler wie Eko Fresh ein Jahr später wieder zurückkehrte, spricht Bände über das, was Electrisize ausmacht. Wir alle sind schon jetzt gespannt darauf, was sich die Macher Raphael Meyersieck und Michael Frentzen mit ihrem Team für das nächstes Jahr einfallen lassen. Eines ist sicher: Electrisize bleibt bunt, weltoffen und geil!

 

Foto Mainstage: Leon Giertz – Electrisize GmbH

55.000 Fans feiern Besucherrekord auf Electrisize

Drei Tage, acht Bühnen, mehr als 150 Acts – und am Ende ein neuer Rekord. Das Electrisize Festival auf dem Klostergelände von Haus Hohenbusch ist am Sonntagabend mit 55.000 Besuchern zu Ende gegangen.

Für Veranstalter Raphael Meyersieck war es die bislang gelungenste Ausgabe: „Für mich war es das schönste, beste und gleichzeitig immer noch familiärste Electrisize.“ Wie herzlich es hinter den Kulissen tatsächlich zugeht, zeigte sich am Samstagabend. Die aufwendig geplante Feuerwerks-Ceremony verzögerte sich, weil ein Teil der Crew wegen der Sperrzone nicht rechtzeitig von der Mainstage kam. Mitveranstalter Michael Frentzen ließ die Show kurzerhand stoppen – erst als das komplette Team beisammen war, ging es weiter mit Licht, Lasern und reichlich Feuerwerk.

Musikalisch bot das Wochenende zahlreiche Höhepunkte. Mia Julia, Alle Farben und Oswald sorgten für Stimmung, während David Puentez und Gestört aber GeiL das Publikum gemeinsam mit „Gut genug“ von Blumengarten zum Ausbrechen brachten. Auch Eko Fresh zeigte sich auf der Turbo Stage begeistert vom Publikum. Das DJ-Duo Showtek lobte besonders die musikalische Bandbreite des Festivals über die inzwischen acht Stages hinweg.

Ein besonderes Jubiläum feierte die Hardstyle-Bühne. Zehn Jahre Hardsize, unter anderem mit Brennan Heart, Sickmode, Ran-D und Coone, der begeistert von der vollen Stage berichtete. Neu war in diesem Jahr das Industrial-Konzept der Tapuya Stage, das laut Stage-Producer Jan Weber bei den Gästen bestens ankam, ebenso wie die Signing Sessions mit Stars wie Kati K, 2 Engel & Charlie und Dr. Donk.

Erstmals dabei waren zudem die „Valley of Sound“-Bühne in Kooperation mit dem gleichnamigen österreichischen Festival sowie die Erholungs- und Workshop-Area „The Source“, deren Kurse durchweg ausgebucht waren.

Auch aus Sicherheitssicht zog das Festival eine positive Bilanz. Das Deutsche Rote Kreuz behandelte 485 Patienten, deutlich weniger als im Vorjahr – nur 15 Rettungstransporte waren nötig, halb so viele wie 2025. DRK-Leiter Manuel Rohde führte den leichten Anstieg der Einsätze am Samstagabend auf die hohe Besucherzahl zurück. Ordnungsdienst-Leiter Dominik Kalenberg lobte die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte trotz großer Hitze, und auch die Feuerwehr Erkelenz unter ihrem stellvertretenden Leiter Ingo Rolfs meldete keine nennenswerten Zwischenfälle.

Ausruhen ist für das Organisationsteam vorerst keine Option. Die Planungen für die 18. Ausgabe laufen bereits. Vom 6. bis 8. August 2027 verwandelt sich Haus Hohenbusch erneut in eine der größten Festival-Locations im Raum Düsseldorf.

Neubürgertag in Erkelenz

Neue Bekanntschaften, spannende Infos und interessante Sehenswürdigkeiten: Die Stadt Erkelenz und der Heimatverein laden alle Zugezogenen herzlich zum diesjährigen Neubürgertag ein.

Am Freitag, 2. Oktober, begrüßt Bürgermeister Stephan Muckel um 17.30 Uhr die neuen Mitglieder der Stadtgesellschaft im Alten Rathaus (Markt 25) und präsentiert in einem kurzen Rundumschlag Wissenswertes aus dem Stadtgebiet. Anschließend brechen die Teilnehmenden auf zu einer rund 45-minütigen Stadtführung durch Mitglieder des Heimatvereins.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, die Videoshow anlässlich der Festwoche zu 700 Jahren Stadtrechten auf der Fassade des Alten Rathauses anzuschauen.

Der Neubürgertag findet einmal im Jahr statt, die Teilnahme ist kostenfrei und die Anmeldung bis zum 22. September formlos per E-Mail an veranstaltung@erkelenz.de möglich.

Richtig entsorgen: Batterien und Elektroschrott

In alten Batterien, defekten Rasierapparaten, nicht mehr genutzten Smartphones und anderen elektronischen Geräten stecken wertvolle Rohstoffe. Werden diese Geräte nicht mehr gebraucht, müssen sie richtig entsorgt werden.

Elektroschrott wird nach Gruppen getrennt gesammelt. So wird nicht nur sichergestellt, dass die Rohstoffe tatsächlich wiedergewonnen werden können, sondern auch, dass Elektroschrott sicher transportiert und gelagert wird.
Für die Entsorgung von Altbatterien, Akkus und Elektrogeräten mit festverbautem Akku gelten seit dem 1. Januar 2026 erweitere Pflichten für die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger. Diese haben Auswirkungen auf die Annahme von Elektroschrott bei der Grünannahmestelle der Stadt Erkelenz.

Wer das Akku eines E-Bikes, ein veraltetes Smartphone oder eine Powerbank entsorgen möchte, hat im Kreis Heinsberg aktuell zwei Möglichkeiten: entweder wird der akkubasierte Elektroschrott zum zentralen Wertstoffhof des Kreises in Gangelt-Hahnbusch gebracht oder die Rückgabe erfolgt über den annahmepflichtigen Handel. Beide Entsorgungswege sind für die Bürgerschaft kostenlos.

Bisher hatte die Stadt Erkelenz als Service für die Bürgerschaft bei der Grünannahmestelle auch Batterien, Energiesparlampen und Elektroschrott mit fest verbauten Akkus angenommen. Die gesetzlichen Änderungen sehen jedoch strengere Regeln für die Sortierung, Lagerung sowie den Transport für diese Art von Elektroschrott vor. „Als serviceorientierte Stadt haben wir geprüft, ob wir die Annahme zum Beispiel durch eine andere Lagerung gewährleisten können, jedoch ist dies bei uns an der Grünannahme weder rechtskonform noch wirtschaftlich abbildbar“, erklärt Daniela Koep, Sachgebietsleitung für den Bereich Abfall und Umwelt im Ordnungsamt der Stadt Erkelenz. „Deshalb wollen wir darauf hinwirken, dass es kreisweit eine bürgerorientierte Lösung für die Entsorgung von Altbatterien, Akkus und Elektrogeräten mit festverbauten Akkus gibt.“

Bei der Grünannahmestelle der Stadt Erkelenz werden nur noch Elektrokleingeräte angenommen, die entweder ein fest verbautes Kabel haben, beispielsweise Wasserkocher oder Toaster, oder bei denen kontrolliert werden kann, dass das Fach für Akkus oder Batterien leer ist. Das kann zum Beispiel eine alte Fernbedienung mit entleertem Batteriefach sein. Die Elektrokleingeräte dürfen eine Kantenlänge von 30 Zentimetern nicht überschreiten.

Drucker, Bildschirme und Elektrogroßgeräte wie Spülmaschinen, Waschmaschinen oder Kühlschränke können über den Sperrmüll entsorgt werden. Die Abholung von Sperrmüll kann kostenlos angemeldet werden. Für Elektrogroßgeräte muss die Anmeldung telefonisch unter 02431/9744-21 erfolgen, da bei der Anmeldung individuell abgestimmt wird, um welche Arten von Elektroschrott es sich handelt.

Alternativ ist die kostenlose Abgabe beim zentralen Wertstoffhof in Gangelt-Hahnbusch auch für Elektrokleingeräte oder größeren Elektroschrott möglich. Geöffnet hat der Wertstoffhof montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr, samstags von 8 bis 13 Uhr.

Weitere Informationen zur Entsorgung von Elektroschrott gibt es auf der Webseite der Stadt Erkelenz im Bereich Wohnen und Eigenheim: https://www.erkelenz.de/leben-in-erkelenz/wohnen-und-eigenheim/

Erkelenzer Heimat Hopfen und Kneipenquiz

Bier, Musik und gute Laune. Am 29. August verwandelt sich der Erkelenzer Markt am Alten Rathaus in eine Genussmeile. Von 16 bis 23 Uhr feiert „Heimat Hopfen Erkelenz“ Premiere – ein neues Format im Jubiläumsjahr der Stadt, das regionale Braukunst, kulinarische Highlights und Live-Musik vereint.

Vier Brauereien aus der Region stellen ihre Biere vor: Lambertusbräu, Hilfarther, Anton’s und Rossberger laden zum Probieren und Fachsimpeln ein. Wer mag, kommt direkt mit den Brauerei-Akteuren ins Gespräch und erfährt mehr über die unterschiedlichen Biersorten aus der Heimat. Der Eintritt ist frei.

Für den kulinarischen Rahmen sorgen Anton’s, Axels Soulkitchen und Altmyhl62, während die Band combo combo für musikalische Unterhaltung sorgt.

Parallel dazu steigt ab 17.30 Uhr das offizielle Kneipenquiz anlässlich „700 Jahre Stadtrechte Erkelenz“. Gespielt wird gleichzeitig in drei Lokalen der Innenstadt und zwar im Zum Alten Rathaus, in der Baguetterie am Markt und im Erkelenzer Bier- & Kaffeehaus. Teams aus drei bis fünf Personen wandern nach dem Rundlauf-Prinzip von Kneipe zu Kneipe und tüfteln an Fragen rund um die Geschichte Erkelenz‘. Wer am Ende vorn liegt, wird direkt im Anschluss beim Heimat Hopfen auf dem Markt mit attraktiven Preisen belohnt.

Die Teilnehmerplätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich über den Link:  Kneipenquiz zu 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz am 29. August ab 17.30 Uhr. – Formular ausfüllen.

Wichtiger Hinweis: Mitmachen dürfen nur Volljährige in Teams von drei bis fünf Personen. Wer während des Quiz auf Smartphone oder KI zur Beantwortung zurückgreift, riskiert den Ausschluss.

 

 

Vorschulkinder verabschiedet

Zeitreise ins Mittelalter, Kinoabende, Familienfeste: In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Vorschulkinder der städtischen Kindertagesstätten mit bunten Aktionen und kindgerechten Abschiedsritualen aus ihrer Kindergartenzeit entlassen.

Unter dem Motto 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz unternahmen die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Buscherhof eine Abenteuerreise zur Erkelenzer Burg. Als Ritter und Burgfräuleins reisten sie ins Jahr 1326 und brauten Hexentränke, übten sich in Ritterspielen und verbrachten in ihrer Kindertagesstätte einen Tag wie im Mittelalter.

Die Kindertagesstätte am Schulring organisierte für die Vorschulkinder einen Ausflug in den Tierpark Gangelt. Im Anschluss fand ein Kinoabend mit Popcorn statt.

Eine „Lange Nacht“ im Kindergarten organisierte die Kindertagesstätte in Gerderath. Nach einem gemeinsamen Abendessen, Spielen und verschiedenen Aktionen besuchten die Vorschulkinder das Schulgelände der Peter-Härtling-Grundschule und machten eine Nachtwanderung.

Einen Pyjama-Kinoabend gab es in der Kindertagesstätte in Venrath, ebenso einen Ausflug in die Erkelenzer Stadtbücherei und ein gemeinsames Abschlussfest mit den Eltern, bei dem unter anderem die gebastelten Schultüten vorgeführt wurden.

Schultüten basteln, ein Ausflug in den Wildpark Gangelt mit einer Rallye und Picknick sowie ein Abschlussfest mit den Familien stand unter anderem für die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Kamp-Lintforter-Straße auf dem Programm. Dort erhielt jedes Kind ein Erinnerungsheft und durfte zum Abschluss durch einen Regenbogentunnel schreiten, um sich von der Kindergartenzeit zu verabschieden.

Ein ähnliches Ritual gibt es in der Kindertagesstätte in Granterath: Unter einem bunten Spalier sausten die Vorschulkinder mit geschmückten Fahrzeugen aus dem Kindergarten. Mit ihren Abschiedsgeschenken und Erinnerungen im Gepäck wurden sie am Ziel von ihren Eltern empfangen.

Die Vorschulkinder werden nicht nur verabschiedet, sondern während des gesamten letzten Kitajahrs mit verschiedenen Angeboten auf die kommende Schulzeit vorbereitet.
In Lövenich gab es neben einer Abschlussfeier, bei der die Kinder Tänze und ihre Wünsche für die Berufswahl präsentierten, einen Schultaschentag und die Aktionswoche „Löwenstark“, bei der das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt und der respektvolle Umgang miteinander geübt wurde. Die Kinder besuchten das Erkelenzer Krankenhaus, wurden während eines spielerischen Vortrags zum Thema Energie geschult und übernahmen die Aufgabe, die Kinder, die nach den Sommerferien Vorschulkinder werden, in ihre Gruppe einzuführen.
In der Kindertagesstätte Westpromenade übten sich die Kinder während des Schulkindtreffs unter anderem in der Stifthaltung, bauten ein erstes Zahlenverständnis auf und erweiterten ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen. Die Vorschulkinder wurden unter anderem zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr geschult, nahmen am City-Lauf teil und besuchten eine Schulstunde.

„Jede Kindertagesstätte gestaltet individuell das letzte Kita-Jahr der Vorschulkinder, allen gemein ist die spielerische Vorbereitung auf die Schulzeit und das Feiern eines ersten wichtigen Lebensabschnittes, der zu Ende geht“, fasst Erster Beigeordneter Dr. Hans-Heiner Gotzen zusammen.

Eva Corsten übernimmt die Schulleitung der Franziskusschule

Mit Eva Corsten wird eine langjährige Lehrkraft Direktorin an der Franziskusschule.

Die Schulamtsdirektorin Frau Dr. Hosterbach, der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen und Stefanie Schmitz als Leiterin des Amtes für Bildung und Sport sprachen ihr gestern ihre Glückwünsche aus.

Eva Corsten ist der Franziskusschule seit elf Jahren verbunden. In dieser Zeit war sie nicht nur als Lehrkraft tätig, sondern engagierte sich auch über viele Jahre im erweiterten Schulleitungsteam. Dadurch bringt sie umfassende Erfahrungen in der Schulentwicklung und in der Organisation des Schulalltags mit.
„Besonders erfreulich ist, dass die Schulleitungsstelle aus den eigenen Reihen besetzt werden konnte. Das sorgt für Kontinuität und stärkt die nachhaltige Entwicklung der Schule“, freut sich der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen.
Dank ihrer langjährigen Tätigkeit kennt Eva Corsten die besonderen Anforderungen der Franziskusschule bestens. Als große Grundschule mit einem Teilstandort stellt sie besondere organisatorische und pädagogische Herausforderungen, mit denen sie bereits seit vielen Jahren vertraut ist.

Musikalischen Lesung der SiebenSchreiber mit dem Thema „Todesmutig“

Am 13. Oktober lädt der Ökumenische ambulante Hospizdienst  Regenbogen e. V. zu einer außergewöhnlichen Lesung ein: Die  Autorengruppe Siebenschreiber lesen Texte zum Thema Sterben, Tod  und Trauer – nachdenklich, heiter und auch überraschend.

Eckart Krause spielt dazu ausgesuchte Stücke auf dem Flügel in der  Leonhardskapelle in Erkelenz.  Schon im letzten Jahr, anlässlich des 25jährigen Jubiläums des  Ökumenischen ambulanten Hospizdienstes Regenbogen e. V. gab es  eine musikalische Lesung der Siebenschreiber.  „Todesmutig“ schrieben die Mitglieder der Autorengruppe Texte und  Geschichten für diese besondere Veranstaltung. Schwere Themen, von  außen betrachtet, erhielten mit den gefühlvollen, teils munteren und  überraschenden Texten aus unterschiedlichen Genres die Chance auf  eine mutige Betrachtungsweise.

Die SiebenSchreiber sind an diesem Abend nicht allein. Sie werden  unterstützt durch die einfühlsame Musik von Eckart Krause am Flügel.  Alle Beteiligten freuen sich, das vordergründig schwere Thema in leichter  und unterhaltsamer Weise zu vermitteln.

Der Eintritt ist frei.

Wohnsitz An-, Ab- und Ummeldung jetzt volldigital möglich

Mit der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) können Bürgerinnen und Bürger ihre An-, Ab- und Ummeldung vollständig digital, rund um die Uhr und ortsunabhängig erledigen. Der Gang ins Bürgerbüro ist damit nicht mehr erforderlich.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen digitalen Ummeldung werden die auf dem Personalausweis gespeicherten Adressdaten automatisch aktualisiert, ein wichtiger Schritt für die weitere Nutzung der Online-Ausweisfunktion (eID). Gleichzeitig wird bei der Bundesdruckerei der Druck des neuen Adressaufklebers veranlasst, der anschließend an die neue Wohnanschrift versendet wird.

Voraussetzung für die Nutzung der eWA ist eine BundID in Verbindung mit dem neuen Personalausweis.

Ehemalige Keyenberger Orgel in Saint-James eingeweiht

Rund 50 Menschen aus Erkelenz sind am vergangenen Wochenende in die französische Partnerstadt Saint-James gereist, um dort in der Kirche Saint-Jacques an der Einweihung der ehemaligen Keyenberger Orgel teilzunehmen.

„Es gibt Instrumente, die weit mehr sind als Holz, Metall und Pfeifen. Sie bewahren Erinnerungen, begleiten Generationen von Menschen und erzählen Geschichten. Genau eine solche Geschichte feiern wir heute“, sagte Bürgermeister Stephan Muckel in seiner Rede bei der Einweihungszeremonie. Damit fand er treffende Worte für die Geschichte einer Orgel, die nun ein weiteres verbindendes Element zweier befreundeter Städte ist.

Die Orgel war fast 140 Jahre lang das musikalische Herz der Heilig-Kreuz-Kirche in Keyenberg. Durch die Veränderungen rund um den Braunkohletagebau wurde die Kirche in Keyenberg 2021 entwidmet. Zu dieser Zeit trauerte Saint-James um seine Orgel, die 2017 nach dem Einsturz der Empore zerstört war. „Eine Orgel, die in Keyenberg keine kirchliche Zukunft mehr hatte, findet in Saint-James eine neue Heimat. Und eine Kirche, die ihre Stimme verloren hatte, erhält ihren Klang zurück. Ich finde: Schöner kann man den Gedanken einer Städtepartnerschaft kaum ausdrücken“, so Stephan Muckel.

In einer bewegenden Zeremonie weihte Generalvikar Thierry Anquetil die Orgel ein, die Prof. Dr. Norbert Brendt aus Erkelenz als erstes spielte. Anschließend folgte ein beeindruckendes Orgelkonzert, teilweise gesanglich begleitet von Mitgliedern des ehemaligen Jugendchores aus Erkelenz.

Die Anteilnahme an der zerstörten Orgel in Saint-James war 2017 und in den Folgejahren groß und hatte auch in Erkelenz zahlreiche Gesten der Freundschaft und Solidarität ausgelöst. Konzerte und Spendensammlungen trugen einen Teil dazu bei, dass nun wieder eine Orgel in Saint-Jacques zu hören ist. Bürgermeister Jean-René Guerin aus Saint-James bedankte sich bei allen, die dies ermöglicht haben: „Über die Restaurierung einer Orgel hinaus haben wir gemeinsam ein Stück Kulturgut bewahrt und eine neue Brücke zwischen unseren beiden Städten geschlagen.“

Ein Großteil der Delegation aus Erkelenz verbrachte noch einige weitere Tage in Saint-James, erkundete die Gegend und feierte mit dem dortigen Partnerschaftskomitee ein Partnerschaftsfest. An diesem Abend gab es zwischen Reden, Danksagungen und Tanz auch eine besondere Ehrung: Rolf Gatzen, Vorsitzender des Vereins Erkelenz International, wurde für sein Engagement rund um die Städtepartnerschaft zum Ehrenbürger von Saint-James ernannt. Er ist nun einer von insgesamt neun Erkelenzern, denen diese Auszeichnung zuteilwurde.

Die Bürgermeister Stephan Muckel und Jean-René Guerin enthüllten in Saint-James noch gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden der jeweiligen Partnerschaftskomitees, Maria Sprenger aus Erkelenz und Yannick Duval aus Saint-James, ein neues Schild am Ortseingang, das auf die Partnerschaft hinweist. Sie betonten in ihren jeweiligen Reden beim Partnerschaftsfest, wie wichtig der Austausch und die dadurch entstandenen Freundschaften seien, weil Europa dort am stärksten sei, wo Menschen sich persönlich begegnen.

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