Doppelter Versand: Grundsteuerbescheide

Aufgrund eines Fehlers in der Druckvorbereitung ist es zu einem doppelten Versand der Grundsteuerbescheide für 2026 gekommen. Alle Personen, die Eigentum im Erkelenzer Stadtgebiet besitzen, sind betroffen. Die Steuern müssen natürlich nur einmal gezahlt werden, das zweite Schreiben ist somit hinfällig.

Die Stadt Erkelenz arbeitet bei der Produktion und dem Versand der Grundsteuerbescheide mit einem externen Dienstleister zusammen. Erst nach dem Versand wurde der Stadt Erkelenz bekannt, dass es an dieser Stelle zu einem technischen Fehler gekommen war. Der Dienstleister übernimmt die Kosten für die Produktion und Zustellung des zweiten Bescheides.

Übergabe fotografischer Nachlass Helmut Clever

Das Ehepaar Udo und Gabi Clever hat dem Erkelenzer Stadtarchiv offiziell den fotografischen Nachlass des 2011 verstorbenen Kuckumers Udo Clever übergeben. Bereits seit August 2024 war das Archiv damit beschäftigt, die Diapositive zu verzeichnen und zu digitalisieren.

„Es ist immer wieder eine Freude, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen“, freut Bürgermeister Stephan Muckel sich beim Blick auf den fotografischen Nachlass Helmut Clevers. „Das ist ein ganz toller Nachlass, mit einzigartigen Fotografien unserer Stadtgeschichte, vielen Dank!“.

Biographie Helmut Clever

Der hauptberufliche Malermeister wurde 1928 in Kuckum geboren und verstarb im Jahr 2011. Er war zudem über 50 Jahre Mitglied der St. Antonius Schützenbruderschaft Kuckum und von 1957 bis 1997 Vorsitzender des SV Niersquelle Kuckum. Für seine „Verdienste um die Stadt Erkelenz und ihre Bürger“ erhielt er im Jahr 1993 die Ehrennadel. Außerdem wurde ihm 2004 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Seit den 1950er Jahren war er Mitglied der Fotogruppe der Volkshochschule Heinsberg.

Fotografischer Nachlass Helmut Clevers

Der nun verzeichnete Bestand von Helmut Clever umfasst rund 1800 Fotografien. Seit dem August 2024 war das Stadtarchiv damit beschäftigt, den Bestand zu verzeichnen, zu digitalisieren und ihn neu zu verpacken. „Wir sind sehr Dankbar über diesen Bestand und die vielen schönen Aufnahmen. Helmut Clever wusste genau wie er den Moment einfangen konnte“, sagt Stadtarchivarin Karoline Meyntz über die Fotografien mit künstlerischer Qualität und einem hohen, dokumentarischen Wert. Der Bestand zeigt umfassend das Stadtbild von Erkelenz. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erkelenzer Innenstadt und deren baulicher Entwicklung. Auch die Ortschaften im Einflussbereichs des Tagebaus Garzweiler sind dokumentiert, so zum Beispiel Immerath (inkl. Haus Pesch), Borschemich, Keyenberg, Kuckum und Holzweiler. Auch Orts- und Landschaftsbilder, Brauchtum und Großveranstaltungen hat er fotografisch festgehalten. Ebenso die Architektur rund um die Stadt. „Wir sortieren immer noch und haben bestimmt noch 500.000 Dias zuhause“, beschreibt Udo Clever den großen Fotoschatz. Der Nachlass kann zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs eingesehen werden.

Neujahrsempfang 2026

Unsere Startelf für Erkelenz: Gemeinsam mit Borussia Mönchengladbachs Stadionsprecher Torsten „Knippi“ Knippertz führte Bürgermeister Stephan Muckel am vergangenen Samstag durch einen unterhaltsamen Neujahrsempfang in der Golkrather Mehrzweckhalle. Die zentralen „Spieler“ der Stadt Erkelenz bildeten dabei die Startelf von „BürgerMeisterTrainer“ Stephan Muckel, der zum Beispiel an einer Taktiktafel das Verkehrskonzept der Innenstadt erklärte.

Hergerichtet war die Bühne der Mehrzweckhalle in Golkrath am Samstag wie eine Fußballkabine, samt Bällen, Stadionbecher, Taktiktafel und Sitzbänken. Das Tambourkorps Golkrath machte mit ein paar Märschen den Auftakt der Veranstaltung, bevor „Knippi“ und Bürgermeister Stephan Muckel zentrale Themen aus dem Rathaus anhand einer Mannschaft, bestehend aus den elf wichtigsten Spielern, vorstellten. Mit der Rückennummer eins wurde so beispielsweise das Dorfleben betrachtet: „Auf den Erkelenzer Dörfern ist bereits einiges passiert, wir konnten im letzten Jahr zum Beispiel die alte Schule in Holzweiler nach der Sanierung eröffnen. 2026 steht die Sanierung der Mehrzweckhalle in Kückhoven im Fokus, aber auch an Feuerwehrgerätehäusern, der Mehrzweckhalle in Lövenich und der Grundschule Kückhoven werden wir investieren“, so Stephan Muckel.

„In der Innenstadt wollen wir auf Tempo spielen, es darf kein Stillstand herrschen“, fasste der Bürgermeister mit Blick auf das, was bereits erreicht ist zusammen. Im nächsten Schritt soll hier nicht nur an der Stelle des Kölner Tores die Verbindung von Markt und Kölner Straße als Herz der Innenstand optisch deutlicher werden, sondern auch das im Mai 2025 umgesetzte neue Verkehrskonzept kommt an einzelnen Stellen noch einmal auf den Prüfstand. Ein kleiner Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026 folgte: Die Stadt Erkelenz feiert in diesem Jahr 700 Jahre Stadtrechte. Dazu hat Erkelenz sich selber eine Challenge gesetzt: 700 Veranstaltung für 700 Jahre Stadtrechte. Hier ist jeder und jede dazu angehalten, eigene öffentlich zugängliche Veranstaltungen in den Kalender auf der städtischen Website einzutragen. Außerdem wird es vom 26. September bis zum 3. Oktober eine Festwoche geben und im Frühjahr werden 700 Apfelbäume an die Bürgerschaft verschenkt. Diese und viele weitere Aktionen haben zum Ziel, dass alle Menschen, die in Erkelenz leben oder arbeiten, im Laufe des Jahres Berührungspunkte mit dem Stadtjubiläum haben, denn „es sind die Menschen, die den Straßen und Plätzen ihre Identität verleihen“, so Stephan Muckel.

Zum Stichwort Mobilität und Ausbau von E-Ladesäulen im Stadtgebiet wurde Ralf Poll, Geschäftsführer der NEW Niederrhein, auf die Bühne geholt. „Pro Kopf gibt es in Erkelenz kreisweit die meisten Ladesäulen“, fasste er zusammen. Hier sei ein weiterer Ausbau für 2026 ebenfalls vorgesehen.

Zum Thema Natur und Umwelt blickten Stephan Muckel und Torsten Knippertz auf das gerne genutzte Förderprogramm der Stadt Erkelenz, die nicht nur mit gutem Beispiel vorangeht und umfassend saniert, sondern auch der Bürgerschaft Anreize gibt, sich in diesem Bereich zu engagieren.

„Wie bringt man die alten Haudegen und die jungen Wilden dazu, denselben Spielplan zu lieben und wie nimmt man ihnen die Angst vor der Veränderung?“, fragte „Knippi“ Stephan Muckel im nächsten Punkt und spielte damit den Strukturwandel am Tagebaurand an. Hier fasste der Bürgermeister noch einmal knapp das vorliegende Entwicklungskonzept der Dörfer Kuckum, Keyenberg, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath zusammen und blickte auch auf die bevorstehende Umsetzung des Dokumentationszentrums in Holzweiler, den Masterplan Seegestaltung und die IGA 2037.

Beim Thema Wirtschaftsstandort wurde nicht nur über bereits vorhandene Leistungsträger gesprochen, auch ein neues Talent durfte sich selber vorstellen: Carsten Finke von der INspares GmbH lobte die Abstimmung mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und die tolle Lage der Stadt mit Autobahnanbindung und Bahnhof, die alles bietet, was sein Unternehmen brauche. Eine Grafik der kontinuierlich leicht steigenden Gewerbesteuereinnahmen bestätigten diesen Eindruck.

Der weitere Blick auf die finanzielle Lage zeigte aber, dass auch Erkelenz mit Augenmaß Haushalten muss: „Schuldenfreiheit bleibt das Ziel, aber eine nicht auskömmliche Finanzierung von Land und Bund für die immer mehr werdenden Aufgaben stellen nicht nur uns, sondern viele Kommunen vor wachsende Herausforderungen“, beschreibt der Bürgermeister die Situation. Er zeigte, wie gut die Stadt Erkelenz in den vergangenen Jahren Schulden abbauen und die Ausgleichsrücklage füllen konnte, aber auch, dass es mittlerweile so ist, dass die Aufwendungen trotz allen Augenmaßes die Erträge seit einigen Jahren übersteigen. „Ein Viertel unserer Ausgaben wenden wir dabei für Kinder und Familien auf, das sind Ausgaben an denen wir nicht sparen können und auch nicht sparen wollen“.

Dass Erkelenz sich als Familienstadt versteht, zeigte im weiteren Verlauf der Mannschaftsaufstellung auch die Rückennummer acht: Eine breite Veranstaltungspalette für alle Generationen, Ferienspiele, 82 Spiel- und Bolzplätze, Erweiterung der Barrierefreiheit gleichermaßen für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen und vieles mehr zeigen, dass an alle der 47.371 Menschen im Stadtgebiet gedacht wird. Und wo viele Familien und Kinder leben, sind auch gute Schulen entscheidend: Aktuell besuchen in Erkelenz 5.689 Kinder- und Jugendliche die Schule. Die Gemeinschaftshauptschule hat seit wenigen Tagen einen funktionierenden Glasfaseranschluss, die anderen weiterführenden Schulen sollen noch in diesem Monat folgen. Digitalisierung findet aber nicht nur in Schulen statt: Ab Frühjahr 2026 ist es im Rahmen eines Pilotprojektes in Erkelenz möglich über das virtuelle Bürgerbüro einen Amtsgang vom heimischen Computer aus zu erledigen.

Ehrenamt, Brauchtum und Vereine: „Ohne die geht nichts“, verweist „Knippi“ auf die unzähligen Ehrenamtlichen die „am Wochenende Bratwürste grillen, Linien ziehen oder Netze flicken“. In Erkelenz gibt es viele davon: Rund 150 Sportvereine und etwa genauso viele weitere Vereine sowie vielen weiteren ehrenamtlich engagierten Menschen in vielen Bereichen. „Mit den Ehrenamtskarten oder dem Ehrenamtsfest möchten wir den vielen engagierten Menschen im Laufe des Jahres schon unseren Dank aussprechen. Man kann es aber nicht oft genug sagen: Vielen Dank!“, so Stephan Muckel. In diesem Zuge holte er mit Kelly Demming stellvertretend für das vielköpfige Team die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Golkrath-Hoven auf die Bühne und bedankte sich bei ihr, für die Organisation und Umsetzung des Neujahrsempfangs. „Die Zusammenarbeit zwischen Rathaus, Bezirksausschüssen und den Vereinen klappt sehr gut in Erkelenz. Dadurch können wir gemeinsam viele Dinge anpacken und bewegen.“ Im letzten Programmpunkt der Veranstaltung wurde die Mehrzweckhalle Golkrath in „Heinz-Peter-Kehren-Halle“ umbenannt, womit ein 2024 verstorbener herausragender Ehrenamtler aus dem Ort posthum gewürdigt wurde. Bezirksausschussvorsitzender Klaus Füßer hielt eine kleine Laudatio und Stephan Muckel überreichte der hinterbliebenen Ehefrau Hildegard Kehren einen Blumenstrauß.

Einen Überblick über die Arbeit der Verwaltung bietet der neue Jahresbericht des Jahres 2025 der Stadt Erkelenz, der ab sofort im Rathaus und an vielen weiteren Stellen kostenfrei erhältlich ist.

„Netzwerk Klimaanpassung lokal“ startet in Erkelenz

Das „Netzwerk Klimaanpassung lokal“ dient dazu, Menschen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Industrie und Zivilgesellschaft zu vernetzen um gemeinsam die kommunale Klimaanpassung mitzugestalten. Erkelenz ist dabei eine von fünf Kommunen, die Teil des Pilotprojektes sind. Das Projekt wird von der „Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen“ gefördert und von „KlimaDiskurs.NRW“ vor Ort durchgeführt.

Die Folgen des Klimawandels als Kommune mit Resilienz angehen und durch das Projekt gezielt stärken, dadurch zeichnet sich das „Netzwerk Klimaanpassung lokal“ aus. Es dient dem Zweck, Menschen vor Ort zusammenzubringen um einen regelmäßigen Wissensaustausch zu ermöglichen. Die „Stiftung Umwelt und

Entwicklung Nordrhein-Westfalen“ fördert das Projekt mit etwa 250.000 Euro.

Bis Ende 2026 soll daraus ein tragfähiges Netzwerk für kommunale Klimaanpassung entstehen. Die Teilnehmenden sollen nicht nur ihre eigene Handlungskompetenz stärken, sondern auch als Multiplikator*innen in ihren Organisationen und der Stadtgesellschaft wirken.

Interessierte Menschen aus Erkelenz– sei es aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Vereinen – sind eingeladen, sich am Netzwerk zu beteiligen. Weitere Informationen finden sich auf der Website von KlimaDiskurs.NRW. Interessierte können sich unter klimaschutz@erkelenz.de bei der Erkelenzer Stadtverwaltung melden.

Holzweiler Wochenmarkt an Alter Schule

Nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten findet der Wochenmarkt ab dem 9. Januar 2026 wieder jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr an der Alten Schule in Holzweiler statt.

Vor Ort können Backwaren, Geflügelprodukte und Eier des örtlichen Geflügelhändlers, Fleisch- und Wurstwaren aus der Landmetzgerei sowie Gemüse und Obst aus regionaler Produktion erworben werden.

Während des Wochenmarkts findet in der Alten Schule das Bürgercafé statt. Außerdem ist es am zweiten Sonntag des Monats geöffnet. Weitere Informationen sind der Webseite der Dorfgemeinschaft Holzweiler unter www.holzweiler.comzu entnehmen.

 

Feierstunde: Wohnungen im Oerather Mühlenfeld West bezugsfertig

Das erste Wohnhaus der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Erkelenz (GEE) ist bezugsfertig. Zehn neue Wohnungen unterschiedlicher Größe im öffentlich geförderten Wohnungsbau sind bereits fast vollständig vermietet. Bei einer Kaltmiete von 6,35 Euro pro Quadratmeter wird hier modernes Wohnen mit Effizienzhausstandard 40 im Oerather Mühlenfeld West geboten.

Die ersten Mieterinnen und Mieter ziehen dieser Tage in das neue Mehrfamilienhaus, dessen Bau der Stadtrat und Gesellschafterversammlung der GEE vor rund vier Jahren beschlossen hatten. Im April 2023 wurde die Baugenehmigung erteilt, im Juli 2023 folgte der Förderbescheid und kurz darauf wurde mit dem Bau begonnen. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde das Projekt nun fertiggestellt und den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung präsentiert. „Ich freue mich, dass wir als Stadt mit dafür sorgen, dass vor allem Familien preisgünstigen Wohnraum finden“, so Bürgermeister Stephan Muckel bei seiner Begrüßung der Anwesenden. GEE-Geschäftsführer Martin Fauck ergänzte: „Die nahezu vollständige Vermietung direkt zum Start zeigt den großen Bedarf an gefördertem Wohnraum. Und auch wenn die Niedrigzinsphase momentan vorbei und die Nachfrage von Investoren aktuell wieder recht groß ist, stehen nicht genügend Fördermittel für den Kreis Heinsberg bereit, um die Förderanträge für das Erkelenzer Stadtgebiet bedienen zu können.“

Neben den zehn barrierefreien Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 620 Quadratmetern beherbergt das Haus auch zehn Abstellräume sowie Geräte- und Technikräume mit Erdwärmepumpe. Vier Wohneinheiten sind mit 77 Quadratmetern für drei Personen ausgelegt, zwei Wohnungen mit 62 Quadratmetern für zwei Personen und vier weitere Wohnungen mit 47 Quadratmetern für jeweils eine Person. Zehn PKW-Stellplätze und elf Fahrradabstellplätze runden das Angebot ab. Die Baukosten beliefen sich auf 2,4 Millionen Euro, die Kosten für das Grundstück sind darin nicht enthalten. Architekt Josef Viethen wünschte allen hier wohnenden Menschen alles Gute und viel Glück in der schönen Stadt Erkelenz.

Tarzan – das Musical

Das Musical „Tarzan“ entführt sein Publikum in die faszinierende Welt des Dschungels und erzählt die Geschichte des Titelhelden als atmosphärisch dichtes Bühnenerlebnis. Eindrucksvolle Eigenkompositionen, eine spannungsreich inszenierte Handlung und gefühlvolle Momente fügen sich zu einer Aufführung zusammen, die Familien generationsübergreifend begeistert.

Das Theater Liberi übersetzt Edgar Rice Burroughs‘ hundertjährigen Stoff in eine zeitgemäße Inszenierung. Opulente Kostüme, farbstarke Kulissen und stimmungsvolles Licht erschaffen die Dschungelwelt, während die Musik genreübergreifend mit emotionaler Wucht beeindruckt. Ein exzellentes Ensemble fügt alle Elemente zu einem überzeugenden Ganzen.

Die Geschichte:

Nach einem Schiffbruch an der afrikanischen Küste bleibt ein verwaister Junge zurück, den die Affendame Kala an Kindes statt aufzieht. Doch trotz der Fürsorge und der Freundschaft zum Affenmädchen Tee lässt Anführer Kerchak Tarzan seine Andersartigkeit spüren. Als Professor Porter, dessen wissbegierige Tochter Jane und die undurchsichtige Olivia Clayton auf Expedition den Dschungel erreichen, begegnet Tarzan erstmals Seinesgleichen. Während er und Jane einander näherkommen, geraten er und seine Affenfamilie in lebensbedrohliche Gefahr.

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Mühlenstraße: Unterführung nicht befahrbar

Die Deutsche Bahn erneuert in zwei Bauphasen die Eisenbahnbrücke an der Mühlenstraße in Erkelenz. Die Unterführung in Richtung Alfred-Wirth-Straße/ L354 ist zunächst ab Montag, 5. Januar, bis Mitte Februar 2026 beidseitig nicht befahrbar. Von der Sperrung sind auch die Gehwege betroffen.

Grund für die Sperrung Anfang des kommenden Jahres sind notwendige Vorarbeiten, um die Eisenbahnbrücke zu erneuern. Dazu gehören Oberleitungsarbeiten, Kabelarbeiten, Verbauarbeiten und die Herstellung der Baugrube. Zudem wird während der ersten Bauphase ein Teil der bestehenden Eisenbahnbrücke abgebrochen. Eine entsprechende Umleitung für Fahrzeuge wird über die Neusser Straße – Kölner Straße – Goswinstraße – Freiheitsplatz – Anton-Raky-Allee – Mühlenstraße und umgekehrt ausgeschildert. Wer zu Fuß geht, kann eine Umleitung über den Bahnhof nutzen.

Nach dem Abschluss der Vorarbeiten wird die Unterführung zwischen Februar und September 2026 voraussichtlich wieder für den Verkehr freigegeben.
Die zweite Bauphase beginnt nach dem aktuellen Stand der Planungen im September 2026. Dann wird die Unterführung erneut gesperrt, um die neue Eisenbahnbrücke anzufertigen. Anschließend wird die alte Eisenbahnbrücke vollständig abgebrochen und das neue Bauwerk eingeschoben. Die zweite Bauphase der Deutschen Bahn wird rund ein Jahr dauern. Der Abschluss der Bauarbeiten ist derzeit für 2027 geplant.

Die betroffene Anwohnerschaft wird von der Deutschen Bahn gesondert über die Bauarbeiten informiert.

Kabarett

Empirisch belegte Brötchen

Musikkabarett, Gedichte & Lieder, in überwiegend komischer Manier. Ob Gedicht oder Klavierlied:  Der Komiker Marco Tschirpke weiß sich kurzzufassen.

Marco Tschirpke entführt sein Publikum in ein 40‑Gänge‑Menü aus filigranen Häppchen minimalistischer Kunst. In kunstvoll abgestimmten Sequenzen wechseln leichte und schwere Kost elegant ineinander, während jedes Stück – sei es ein Gedicht oder ein Klavierlied – seine Aussage präzise verdichtet. Durchzogen von Anspielungen auf Kunstgeschichte und kulturelle Referenzen, wird ein Abend mit Marco Tschirpke zu einem wahren intellektuellen Festmahl.

Marco Tschirpke zählt zu den scharfsinnigsten Pianisten seiner Generation – eine Virtuosität, die aus einer unbändigen Spielfreude erwächst und ihn immer wieder zu waghalsigen, beinahe halsbrecherischen Manövern verleitet. Für sein außergewöhnliches Schaffen wurde er unter anderem mit dem Deutschen Kabarettpreis geehrt. Sein jüngster Gedichtband „Frühling, Sommer, Herbst und Günther“ avancierte zum Spiegel‑Bestseller, und das aktuelle Programm wird durch einen brandneuen Sammelband ergänzt, der Gedichte, Kurzgeschichten und Essays in überwiegend humoristischer Manier vereint.

Quelle & weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

Ein mitreißender Mix aus Comedy und Theater

Das Düsseldorfer Ensemble veredelt seine Auftritte mit einer beeindruckenden vokalen Virtuosität. Die drei Schauspieler, die regelmäßig am Schlachthof‑Theater zu sehen sind und seit Jahren feste Bestandteile zahlreicher Karnevalsshows sowie der in Neuss entstandenen Stunksitzungen sind, liefern eine Extraportion geballte Comedypower. Fantastische Stimmen, außergewöhnliche Arrangements und schauspielerisches Können bilden das Markenzeichen dieser humoristischen Guerilla.

Aktuelles Programm: Radio Herrencreme

Hausmeister Marc Tiedtke hat das erreicht, wovon andere in ihrer Lebensphase nur träumen: Der scheinbar hochgebildete, jedoch offensichtlich wenig akademisch qualifizierte Theoretiker übernimmt schließlich das Ruder, um den wirtschaftlich angeschlagenen, aber nach wie vor populären Radiosender vor dem Untergang zu bewahren. Eine Personalabteilung gibt es hier von Anfang an nicht – dafür lediglich drei Personen, die sämtliche Rollen des Senders verkörpern.

Der einzige Moderator, Redakteur und Media Conductor, Thomas Hover, kämpft täglich gegen seinen Erzfeind Schlafmangel. Kein Zuhörer und kein Journalist kann nachvollziehen, wie er über Jahre hinweg im Dauereinsatz allein diese Verantwortung tragen konnte.

Quelle & weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

Die guten alten Zeiten sind jetzt

Kabarett, Lesung und Musik mit ihrem aktuellen Programm

Isabel Varell – Sängerin, Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Musicaldarstellerin und Autorin – lässt sich kaum in eine Schublade pressen. Sie ist schlichtweg eine Lebenskünstlerin. Ihr Name besteht aus drei „L“ (…und wer an die drei „E“ denkt, erkennt sofort die Worte Lebenslust, Leidenschaft und Liebe). Genau diese Themen stehen im Zentrum ihres neuen Bühnenprogramms.

Mit einer charmanten, einnehmenden und humorvoll‑augenschlagenden Art erzählt und singt Varell höchst persönlich vom Leben, von Menschen und von der Liebe – von Höhenflügen ebenso wie von tiefen Tälern. Sie spricht davon, Schmerz loszulassen, Scheitern als Chance zu begreifen und jede Herausforderung – selbst das Älterwerden – mutig anzunehmen. In früheren Tagen sah sie sich selbst als Ameise, die die Phasen des Lebens kennt, jedoch ohne süßen Trost, sondern mit klarer Härte.

Mit unerschütterlicher Zuversicht berichtet sie von einer kleinen Bar in der Rue Lamarck in Paris und ihren Gästen, von einsamen Momenten am Ballermann und vom begleitenden Trinken. An diesem Abend teilt Varell ihr Rezept für ein erfülltes Leben – ganz ohne ärztlichen Vorlauf: etwa, wie man drei Kilogramm Angst abschüttelt, und welche zehn Gebote sie für ein glückliches Älterwerden aufgestellt hat.

Quelle & weitere Infos: www.stadthalle-errkelenz.de

„Irre sind menschlich“

Schon beim morgendlichen Blick in die Zeitung schleicht sich das Gefühl ein, als sei man der einzige Normalbürger in einer zunehmend wirren Welt. Ein kurzer Plausch mit dem Nachbarn lässt diese Vermutung jedoch rasch verfliegen – plötzlich scheint man selbst Teil des kollektiven Wahnsinns zu sein.

Die Gegenwart präsentiert uns ein Panorama aus extremistischen Radikalen, die die Demokratie untergraben, profitorientierten Unternehmen, die die Umwelt ausbeuten, und den Kandidaten von „Bauer sucht Frau“, deren Handlungen kaum noch einer rationalen Logik folgen. Das Internet hat sich zu einem Terrain entwickelt, auf dem sich vornehmlich Personen tummeln, die selbst Hannibal Lecter noch als höflichen Herrn mit fragwürdigen kulinarischen Vorlieben erscheinen lassen. Hetzer, Verschwörungstheoretiker und Wissenschaftsleugner dominieren die Debatte, und man sehnt sich nach jenen Tagen zurück, an denen man solche Figuren mühelos dem wandernden Zirkus überlassen konnte.

Dabei drängen sich unausweichliche Fragen auf: Ist die Welt ein einziges Irrenhaus? Warum befinde ich mich darin? Und was kann ich dagegen tun? Der Rat, „wie Lothar Matthäus den Sand in den Kopf zu stecken“, klingt ebenso absurd wie die Vorstellung, einfach zu fliehen – doch wohin? Selbst im entlegensten Winkel des Amazonas könnte man einer deutschen Reisegruppe aus pensionierten Oberstudienräten begegnen, und selbst auf dem Mars wäre man nicht sicher, weil dort Elon Musk möglicherweise schon auf einen wartet.

Weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

Der Sitzungspräsident – Filmriss

Redaktionell überarbeitete Fassung

Im zweiten Solo‑Programm von Volker Weininger treffen die typischen Kölsch‑Anekdoten und pointierten Gags in schneller Folge aufeinander. In seiner Rolle als Sitzungspräsident führt er das Publikum auf eine beinahe autobiografische Odyssee durch sein abwechslungsreiches Leben. Viele gehen davon aus, dass ein Mann seiner Statur schon immer an der Spitze stand – doch das stimmt keineswegs: Bis zu seinem fünften Lebensjahr war er lediglich zweiter Vorsitzender. Diese und zahlreiche weitere überraschende Einsichten reißt er im Verlauf seiner „kölscheligen“ Selbstreflexion hervor, während das Bier in immer größerem Abstand nachfließt.

Manche Episoden sind bereits im Nebel des Gedächtnisses verschwunden – ein klassischer Filmriss. Zum Glück existiert jedoch die alte Holztruhe, in der er sein gesamtes Lebensarchiv verwahrt, und ein paar Zeitzeugen, die ihm bei der Rekonstruktion behilflich sein können. Doch wo bleibt nun das verdammte Abschlusszeugnis? Es kann doch nicht einfach verschwunden sein!

Der Sitzungspräsident hat bereits beim Frühschoppen um 19 Uhr den ersten Schritt getan, wurde bei der Jahreshauptversammlung mit satten 104 Prozent erneut gewählt und wartet nun im Beruf auf die längst überfällige Beförderung. Nur eines fehlt ihm noch: das gefürchtete Abschlusszeugnis, das er für die Bewerbung dringend benötigt …

Weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

 

 

In Dubio Jubilo – Im Zweifel bin ich froh!

Schütze steht für ein Klavierkabarett, das durch Frechheit, Tiefgang und erstklassige Musikalität besticht. Im kommenden Programm erwarten das Publikum ein eigens zusammengestellter Wunschzettel, originelle Geschenkideen für die ganze Familie, eine weihnachtliche Reise sowie ein unverwechselbarer Blick auf die festlichen Märkte.
Die begnadete Musikkabarettistin verbindet ihren außergewöhnlichen Wortschatz mit virtuoser Klavierbegleitung und einer ausdrucksstarken Stimme. Auf diese Weise erhalten ihre Kommentare zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen eine Durchschlagskraft, die lange nachhallt. Ihre Aussagen bleiben dabei klar und unverblümt – etwa im provokanten „Lied vom kleinen Mann“ (eine Anspielung auf Putin):
„Seit dieser Typ regiert, ist längst das Recht krepiert …“

Auf höchstem Niveau präsentiert sie ihre Texte – selbstbewusst, oft mit einem schelmischen Lächeln, musikalisch perfekt umgesetzt. Sie provozieren, rütteln wach und spalten zugleich, ohne je an Eleganz zu verlieren. Zu den behandelten Themen zählen:

    • Framing – die subtile Betäubung durch Worte
    • „May‑be‑Generation“ – das Zögern einer digital geprägten Jugend
    • Unbehagen gegenüber Künstlicher Intelligenz
    • Der „perfekte Mann“ im Holzbaumarkt – überspitzte Gesellschaftsanalyse

Ein weiteres Highlight ist ihre liebevolle Darbietung in tiefem Plattdeutsch, in der sie die norddeutsche Kultur beschreibt, gefolgt von einem mitreißenden Medley‑Klassiker am Klavier, das das Publikum zum Mitsingen einlädt.

Weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

Tickets können auf der Startseite unter der Rubrik „Vorschau – Anstehende Veranstaltungen“ online gekauft werden, wenn diese freigeschaltet sind. Klicke hierfür auf den jeweiligen Ticketpreis. Danach gelangst du direkt in den Ticketshop.

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