Die Roermonder Straße wird ab Dienstag, 10. März, auf dem Teilstück zwischen der Krefelder Straße und der Roermonder Straße 19 (bis kurz vor der Einmündung in Richtung Westpromenade) halbseitig gesperrt. Grund ist die Verlegung von Stromleitungen, die für die Reparatur der Straßenbeleuchtung benötigt werden. Der Verkehr von der Krefelder Straße bzw. von Wegberg kommend in Richtung Nordpromenade wird als Einbahnstraße fortgeführt. An verschiedenen Stellen, unter anderem an den Kreisverkehren auf Höhe der Theodor-Körner-Straße und der Brückstraße, wird aus entgegenkommender Richtung auf die Sperrung hingewiesen. Die Zufahrten zu Gebäuden bleiben während der Arbeiten weitgehend erreichbar, das Unternehmen, das die Arbeiten durchführt, ist dazu angehalten, über Einschränkungen direkt zu informieren. Die Sperrung dauert voraussichtlich zwei Wochen an.
Stadtverwaltung Erkelenz wieder erreichbar
Die Stadtverwaltung Erkelenz ist nach dem gestrigen Ausfall der IT-Infrastruktur wieder erreichbar. Alle Services können digital und im Rathaus genutzt werden. Am Montagabend hatte es einen Stromausfall beim IT-Dienstleister in Aachen gegeben. Dieser wirkte sich auf die Technik aus. Auch andere Kommunen im Kreis Heinsberg und in Nordrhein-Westfalen waren von Ausfällen ihrer IT-Infrastruktur betroffen.
Bürgerbüro setzt ab dem 9. März auf verbindliche Terminvereinbarung
Ab dem 9. März organisiert die Stadt Erkelenz die Abläufe im Bürgerbüro neu: Anliegen werden künftig grundsätzlich nach vorheriger Terminvereinbarung bearbeitet. Ziel ist es, Wartezeiten insgesamt zu reduzieren, Abläufe zu optimieren und den Bürgerservice verlässlich planbar zu gestalten. Für die Bürgerschaft bedeutet das vor allem, dass mehr buchbare Termine mit weniger Wartezeit durchgeführt werden können.
Mit dieser Neuausrichtung stärkt Erkelenz die Servicequalität und verbessert die Planbarkeit für alle Beteiligten. Bislang wurden rund 50 Prozent der verfügbaren Kapazitäten ausschließlich für Spontanbesuche vorgehalten und waren nicht online buchbar. Dadurch war eine effiziente und bedarfsgerechte Einsatzplanung des Personals nur eingeschränkt möglich. Das Besucheraufkommen ließ sich nicht zuverlässig prognostizieren, weshalb kurzfristig freiwerdende Zeitfenster oder absehbare Leerlaufzeiten nur begrenzt gesteuert werden konnten.
Durch die verbindliche Terminbuchung können die vorhandenen Ressourcen künftig gezielter eingesetzt und besser auf die tatsächliche Nachfrage abgestimmt werden. Die bisher dauerhaft vorgehaltenen Kapazitäten für Spontanbesuche werden flexibler nutzbar. Ziel ist es, Wartezeiten insgesamt zu reduzieren, Abläufe zu optimieren und den Bürgerservice verlässlich planbar zu gestalten. Für die Bürgerschaft bedeutet dies vor allem mehr Transparenz und Sicherheit: Wer einen Termin bucht, erhält einen festen Zeitrahmen und vermeidet ungewisse Wartezeiten. Gleichzeitig können perspektivisch zusätzliche Zeitfenster bereitgestellt werden, da die Kapazitäten vollständig in die Terminvergabe einfließen. Spontane Besuche sind im Einzelfall weiterhin möglich, jedoch abhängig von den tagesaktuellen Kapazitäten, bzw. in Ausnahmen und Notfällen.
Termine können bequem über das Serviceportal der Stadt Erkelenz gebucht werden. Alternativ ist eine Terminvereinbarung telefonisch unter 02431 85-336 oder persönlich vor Ort möglich.
Darüber hinaus wird kontinuierlich das digitale Angebot erweitert. Erste Dienstleistungen stehen bereits über das „virtuelle Amt“ zur Verfügung und können vollständig online erledigt werden. Auch diese Services sind über das Serviceportal erreichbar und ermöglichen es, Behördengänge in vielen Fällen ganz zu vermeiden.Anliegen wie zum Beispiel eine Melderegisterauskunft, eine Meldebescheinigung oder sogar das Beantragen eines Führungszeugnisses sind komplett digital mit der BundID und dem neuen Personalausweis von zu Hause möglich.
Ehrungen bei Sondersitzung des Stadtrates
17 ehemalige Mitglieder des Stadtrates wurden im Rahmen einer feierlichen Sondersitzung verabschiedet, neun von ihnen wurden für ihr langjähriges Engagement von mindestens 15 Jahren zum Ehrenratsmitglied ernannt. Außerdem verlieh Bürgermeister Stephan Muckel fünf Personen die Ehrennadel der Stadt Erkelenz, eine Auszeichnung für besondere Verdienste um das Wohl der Stadt.
Bürgermeister Stephan Muckel fand die passenden Worte der Anerkennung für die Geehrten: „Kommunalpolitik ist keine große Bühne. Sie ist Arbeit, sie ist Zuhören, sie ist Aushalten. Sie ist manchmal mühsam, manchmal kontrovers, und fast immer zeitintensiv. Wer sich darauf einlässt, tut das nicht für Applaus, sondern aus Überzeugung, aus Verbundenheit mit seiner Stadt und aus dem Wunsch heraus, etwas mitzugestalten. Die Menschen, die wir heute verabschieden und die wir heute ehren, haben diese Verantwortung getragen.“
Für die Mitarbeit in der letzten Wahlperiode bedankte er sich bei Peter Kaul, Patricia Schlesiger, René Steiner und Ramona Wilms-Recker und überreichte ihnen Urkunden. Der Dank galt auch den nicht anwesenden ehemaligen Ratsmitgliedern Lukas Borchers, Johannes Menzel, Werner Engels, Jürgen Vieten und Brigitte Vosen.
Für ihren langjährigen kommunalpolitischen Einsatz mit klarem Blick für die Belange der Menschen und für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wurden zu Ehrenratsmitgliedern ernannt:
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- Hermann-Josef Bienefeld (16 Jahre Ratsmitglied)
- Peter Czybik (21 Jahre Ratsmitglied)
- Otto Hübgens (20 Jahre Ratsmitglied)
- Liselotte Jopen (16 Jahre Ratsmitglied)
- Karin Mainka (21 Jahre Ratsmitglied)
Für ihr langjähriges Engagement und besondere Verdienste zum Wohle der Stadt Erkelenz ernannte Bürgermeister Stephan Muckel weitere ehemalige Ratsmitglieder zu Ehrenratsmitgliedern und verlieh fünf Ehrennadeln:
Werner Krahe war mehr als 21 Jahre Mitglied des Stadtrates und 17 Jahre davon Vorsitzender der FDP-Fraktion. Darüber hinaus war er mehr als 50 Jahre aktiv in der katholischen Kirche engagiert und ist langjähriges Mitglied der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft – auch im geschäftsführenden Vorstand der Traditionellen Funkengarde, deren Entwicklung er maßgeblich mitgestaltet hat. Hinzu kommt langjähriges Engagement in zahlreichen weiteren Erkelenzer Vereinen sowie die Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Düsseldorf. „All das zeigt: Dein Einsatz war nie auf ein Amt beschränkt, sondern Ausdruck einer tiefen Verbundenheit mit dieser Stadt und ihren Menschen“, fasste Stephan Muckel zusammen.
Rainer Merkens hat die Kommunalpolitik in Erkelenz mehr als drei Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt. Zwischen 1994 und 2025 hat er als Ratsmitglied, Ausschussvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der CDU zentrale politische Entscheidungen begleitet – insbesondere zu den Themen Strukturwandel, Tagebau und Stadtentwicklung. Darüber hinaus hat er Erkelenz in zahlreichen Gremien und Verbänden vertreten und sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagiert – kirchlich, kulturell und heimatgeschichtlich. Bürgermeister Stephan Muckel: „Vielen Dank für deine Zeit, deine Verlässlichkeit und deinen jahrzehntelangen Einsatz für unsere kommunale Demokratie.“
Beate Schirrmeister Heinen war von 1989 bis 2025 ununterbrochen Mitglied des Rates der Stadt Erkelenz und hat damit mehr als 35 Jahre lang kommunalpolitische Verantwortung übernommen. Viele Jahre davon hat sie den Fraktionsvorsitz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN übernommen. Sie war Mitglied des Kreistages Heinsberg, des Kuratoriums der Hermann-Josef-Stiftung und vertrat Erkelenz viele Jahre in wichtigen Gremien auf Landes- und Bundesebene. Außerdem war sie Mitinitiatorin des ersten Frauenhauses im Kreis Heinsberg. „Dein Einsatz für Jugend, Senioren, soziale Gerechtigkeit, für Frauenrechte, für Demokratie und für Klimaschutz zieht sich wie ein roter Faden durch dein gesamtes politisches Wirken“, so der Bürgermeister in seiner Laudatio.
Walter von der Forst war 26 Jahre lang Mitglied des Stadtrates für die CDU-Fraktion, von 2014 bis 2020 war er stellvertretender Bürgermeister. „Dein Wirken war stets geprägt von Sachkenntnis, Augenmaß und einem großen persönlichen Einsatz für die Belange der Bürgerinnen und Bürger“, lobte Stephan Muckel. Walter von der Forst vertrat insbesondere die Interessen des ländlichen Raums und der Landwirtschaft und engagierte sich in zahlreichen Bezirks- und Fachausschüssen sowie verschiedenen Gremien und Gesellschaften. „Im Austausch mit unseren Partnergemeinden Saint-James, Bad Windsheim und Thum hast du über viele Jahre hinweg zum Aufbau, zur Pflege und zur Weiterentwicklung dieser Beziehungen beigetragen.“
Ferdinand Kehren ist nach 21 Jahren bereits 2020 aus dem Stadtrat ausgeschieden und seitdem Ehrenratsmitglied. Er erhielt die Ehrennadel auf Vorschlag der SPD-Fraktion ebenfalls für sein langjähriges politisches Engagement – insbesondere im Arbeitskreis Fuß- und Radverkehr und im Einsatz für das Rheinische Revier. „Ob im Karneval, im Schützenwesen, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Sport, in der Kultur oder im kirchlichen Leben – du hast dich immer dort eingebracht, wo Gemeinschaft getragen wird“, so Stephan Muckel.
Musikalisch wurde der Abend vom Duo „Da Capo Al Fine“ begleitet und fand bei Sektempfang mit kleinem Imbiss einen geselligen Abschluss.
Kreativwettbewerb: 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz
Unter dem Motto „700 Jahre Stadtrechte Erkelenz: Stadt, Land, Menschen“ findet vom 1. März bis zum 3. Mai ein Kreativwettbewerb statt. In den Kategorien Malen, Basteln und Schreiben können Werke eingereicht werden.
Mitmachen können alle Menschen, von Minis bis zur älteren Bürgerschaft. Die Werke der Einzelpersonen werden in verschiedenen Altersgruppen bewertet. Auch Gruppen können teilnehmen, hierzu zählen alle Teams ab zwei Personen. Bei Gruppen wird nicht nach Altersstufen getrennt, jedoch behält sich die Stadt Erkelenz vor, nachträglich Gruppierungen vorzunehmen, falls beispielsweise mehrere Schulklassen oder Familien am Wettbewerb teilnehmen.
Als Bewertungskriterien stehen in allen Kategorien der Bezug zum Motto 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz: Stadt, Land, Menschen sowie der Bezug zu Erkelenz und dem Stadtgebiet im Fokus.
In der Kategorie Malen können zum Beispiel Zeichnungen, Bilder und Collagen – oder anders ausgedrückt: alles, was auf Papier oder Leinwand möglich ist, eingereicht werden.
In der Kategorie Basteln können Plastiken, Modelle und alles, was 3D ist, eingereicht werden. Aus logistischen Gründen gibt die Stadt Erkelenz vor, dass das kreative Werk nicht größer oder schwerer sein darf, als eine Person tragen kann.
In der Kategorie Schreiben können Gedichte, Briefe, Comics oder Kurzgeschichten eingereicht werden. Die Schreibwerke müssen präsentierfähig, also in lesbarer Form und ausgedruckt auf A3 oder A4 wie alle anderen Werke im Bürgerbüro der Stadt Erkelenz abgegeben werden.
Für alle kreativen Werke muss ein Teilnahmebogen ausgefüllt werden. Dieser kann entweder über die Webseite der Stadt heruntergeladen oder im Bürgerbüro abgeholt werden.
Je nach der Menge der eingereichten Werke werden in den Kreativkategorien weitere Unterkategorien gebildet, damit die Jury zwischen gleichartigen kreativen Werken ihre Favoriten auswählen kann. Die Jury besteht aus dem Verwaltungsvorstand der Stadt Erkelenz sowie aus Personen des Fördervereins Hohenbusch, der Kreissparkasse Heinsberg, dem Lions Club und dem Rotary Club.
Alle eingereichten Werke werden beim Kunst- und Kulturfest auf Haus Hohenbusch, das am letzten Maiwochenende stattfindet, ausgestellt. Die Ehrung der siegreichen Einreichungen findet am 31. Mai um 15 Uhr im Atelier auf Haus Hohenbusch statt.
Die Teilnahmekriterien des Kreativwettbewerbs sowie weitere Aktionen zu den Feierlichkeiten rund um 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz sind unter www.erkelenz.de zu finden.
700 Jahre Stadtrechte Erkelenz: Die Feierlichkeiten starten
Im Jahr 2026 feiert die Stadt Erkelenz 700 Jahre Stadtrechte. Bürgermeister Stephan Muckel informierte über verschiedene Aktionen, Wettbewerbe und Feierlichkeiten, die im Jahr 2026 in Erkelenz stattfinden. Die Schirmherrschaft der Feierlichkeiten übernehmen Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW und Landrat Stephan Pusch.
„Es ist der Zusammenhalt der Menschen, der unsere Stadt so schön und lebenswert macht. Das war die letzten 700 Jahre so und so soll es auch in den nächsten 700 Jahren bleiben“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel über das Festjahr. Gefeiert wird das Jubiläum deshalb das ganze Jahr mit verschiedenen Aktionen – für alle Menschen und jede Generation. Die „700“ wird überall eine große Rolle spielen. Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten ist eine Festwoche vom 26. September bis zum 3. Oktober im Herzen der Stadt. Aber auch außerhalb dieser Festwoche werden alle gemeinsam ein Teil der 700 Jahre sein. Dazu finden im ganzen Jahr verschiedene Aktionen statt.
Ab sofort ist es möglich sich über die Aktionsseite www.erkelenz.de für einen Festumzug, die Programmangebote innerhalb der Festwoche, ein Menschen-Kicker-Turnier und einen Kinder-Trödelmarkt anzumelden. Auch alle Informationen und Teilnahmemöglichkeiten für andere Aktionen stehen hier zum Download bereit, darunter ein Kreativwettbewerb, der am 1. März startet. Mit der Ostereiersuche und der Ausgabe von 700 Jubiläums-Apfelbäumen warten im März schon zwei weitere Aktionen auf die Erkelenzer Bürgerschaft. Auch für den „ERKA-Marsch 700“ am 10. Oktober ist bereits eine Anmeldung bei einem der Partner der Aktion unter www.querfeldrein.de möglich.
„Die Durchführung der vielen Projekte im Jubiläumsjahr ist nur durch die tollen Sponsoren und Unterstützer möglich. Sei es die Kreissparkasse Heinsberg als offizieller Partner der Feierlichkeiten oder auch die Volksbank Erkelenz, die WestVerkehr GmbH,die NEW Energie und viele mehr, die uns unterstützen“, bedankte sich Bürgermeister Stephan Muckel.

Von links nach rechts.: Bürgermeister Stephan Muckel, Thomas Giessing (Kreissparkasse Heinsberg), Helmut Dahlen (Gewerbering), Holger Solenski (WestVerkehr), Karin Masuch (Stadtmarketing Erkelenz) und Franz Dierk Meurers (Volksbank Erkelenz) präsentierten auf dem Markt einige der geplanten Aktionen zum Festjahr und den frisch beklebten „Jubiläums-Bus“, der in diesem Jahr durch den Kreis fährt.
Bild: Isabell Wyes / Stadt Erkelenz
Offene Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel
Am 7. März findet von 10 bis 12 Uhr eine Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel statt. Die Sprechstunde findet im Alten Rathaus (Markt 25) statt. Es ist keine Terminvereinbarung nötig.
Virtuelles Bürgerbüro startet in der Stadt Erkelenz
Erkelenz erweitert den Bürgerservice um das „virtuelle Bürgerbüro“ Ab sofort steht für alle Menschen der Stadt ein zusätzliches Angebot bereit, verschiedene Behördentermine ortsunabhängig digital zu erledigen.
Ab dem 23. Februar 2026 können die Menschen aus Erkelenz verschiedene Behördenangelegenheiten im „virtuellen Amt“ auch digital erledigen, ganz bequem von zu Hause oder sogar von unterwegs. Möglich ist dies dank persönlicher Videosprechstunden mit Mitarbeitenden der Stadt, die über Terminbuchungen ganz einfach über jedes Internet fähige Endgerät für alle zugänglich sind. Einzige Voraussetzung ist ein Internet fähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon, also z. B. ein Smartphone, Tablet oder Notebook.
Zu den virtuell angebotenen Leistungen zählen zunächst die des Bürgerbüros, etwa An- und Ummeldungen des Wohnsitzes, die Beantragung eines Führungszeugnisses oder die Gewerbezentralregisterauskunft. Die Prozesse sind rechtssicher und die Daten zu jeder Zeit gleichwertig zum bekannten Behördengang geschützt.
„Mit dem virtuellen Bürgerbüro setzen wir einen zentralen Baustein unserer Digitalstrategie konsequent um. Unser Ziel ist es, Verwaltungsdienstleistungen Lebensphasen gerecht, niederschwellig und ortsunabhängig zugänglich zu machen. Das schafft spürbare Zeitersparnis, erhöht die Servicequalität und stärkt zugleich die Effizienz unserer Verwaltungsprozesse. Wir verstehen das virtuelle Bürgerbüro daher nicht nur als technisches Angebot, sondern als strategischen Schritt hin zu einer modernen, bürgerzentrierten Verwaltung“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel über die Erweiterung.
Technische Voraussetzungen, um den Service zu nutzen:
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- Laptop, PC, Smartphone oder Tablet
- Kamera und Mikrofon (integriert oder extern)
- Stabile Internetverbindung
- Aktueller Webbrowser (Chrome, Firefox, Edge oder Safari)
Weitere Fragen und Abläufe zum virtuellen Bürgerbüro sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz zu finden:
Heimatpreis: Engagement für die Heimat wird belohnt!
Bereits zum achten Mal lobt die Stadt Erkelenz in 2026 wieder den Heimat-Preis aus, mit dem Engagement und nachahmenswerte Initiativen gewürdigt und finanziell gefördert werden. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.500 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro.
Und das sind die Teilnahmebedingungen
Preisträger
Preisträger können Einzelpersonen, Teams, Vereine und Institutionen sein. Da es kein Mindestalter für die Preisträger gibt, können gerne auch Jugendliche oder Kinder- und Jugendprojekte vorgeschlagen werden.
Preiskriterien
Gewürdigt werden können Projekte und Maßnahmen
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- die ein bürgerschaftliches Engagement für die Heimat zum Ausdruck bringen,
- die eine möglichst breite Beteiligung der Bürgerschaft mobilisieren konnten,
- die im Stadtgebiet Erkelenz stattfinden oder einen Bezug zum Stadtgebiet haben,
- die bereits begonnen haben oder abgeschlossen sind.
Geplante, aber noch nicht begonnene Projekte können keinen Preis erhalten.
Teilnahme
Alle haben das Recht, einen potenziellen Preisträger vorzuschlagen. Ausnahme: politische Parteien und Organisationen.
Vorschläge müssen schriftlich per Post an die Stadtverwaltung Erkelenz, Johannismarkt 17, 41812 Erkelenz oder E-Mail an info@erkelenz.de eingereicht werden.
Folgende Angaben sind erforderlich:
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- Name und Anschrift des vorgeschlagenen Preisträgers
- Begründung,
- Name und Anschrift der vorschlagenden Person.
Einsendeschluss ist der 29. März 2026.
Entscheidung
Über die Vergabe des Heimat-Preises Erkelenz entscheidet eine Jury. Diese wird besetzt aus den Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes der Stadt Erkelenz, einem Mitglied jeder Fraktion und Gruppe des Stadtrates und weiteren Experten für Heimat-Engagement in Erkelenz.
Preisverleihung
Die Preisverleihung wird im Rahmen des Ehrenamtsfestes 2026 stattfinden.
Wer hilft bei Fragen?
Ansprechpartnerin bei der Stadt Erkelenz:
Simone Finken, Hauptamt, Team Kommunikation, Repräsentation und Engagement
Tel. 02431/85-345
E-Mail simone.finken@erkelenz.de
Wollen Sie mehr wissen?
Der Heimat-Preis Erkelenz ist Teil einer umfangreichen Heimatförderung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Heimatförderprogramm umfasst neben dem Heimat-Preis noch weitere Elemente. Alle Informationen finden Sie hier:
Schiedsämter in Erkelenz: Amtswechsel
Nach zwölf Jahren als Schiedsmann hat sich Manfred Nause Ende 2025 von seinem Ehrenamt zurückgezogen. Anfang 2026 wurde seine Nachfolgerin Sarah Graszt ins Schiedsamt eingeführt. Schiedsmann Ingo Uhr ist seit dem 1. Januar für das westliche Stadtgebiet zuständig und ebenfalls neu im Amt.
„Das Gefühl, wenn man wirklich helfen kann, das ist etwas sehr Schönes“, berichtet Manfred Nause während seiner Verabschiedung im Erkelenzer Rathaus. Der Schiedsmann war zwölf Jahre für das Stadtzentrum als ehrenamtlicher Streitschlichter eingesetzt. Rund zwei bis vier Schlichtungsverfahrenhat er jedes Jahr verhandelt. Häufiger hat er Telefonate geführt und auf diese Weise dazu beigetragen, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten und kleinere Delikte wie Beleidigungen ohne ein gerichtliches Verfahren beigelegt werden. „Es geht im Schiedsamt darum, empathisch zu bleiben und darauf hinzuwirken, dass die Parteien miteinander ins Gespräch kommen“, so Nause. Während seiner Zeit als Schiedsmann hat er so 50 bis 70 Streitfälle beigelegt.
„Das Schiedswesen ist eine eigenwillige Konstruktion zwischen der Kommune als Exekutive und dem Amtsgericht als Judikative“, ordnete Richter Hartmut Bönnen, Direktor des ErkelenzerAmtsgerichtes, ein. Das Schiedswesen ist ein Ehrenamt mit einer rund 200 Jahre alten Tradition. Es fängt Privatdelikte auf und verfolgt auch heute noch das Ziel, kleinere straf- und zivilrechtliche Schlichtungsverfahren ohne Gericht beizulegen.
Zum 1. Januar wurden Sarah Graszt und Ingo Uhr als Schiedsleute vereidigt. Graszt ist für den Bezirk I zuständig, dazu gehört die Stadtmitte und Borschemich, Uhr für den Bezirk II, dazu gehört unter anderem Gerderath, Schwanenberg, Matzerath, Houverath und das Oerather Mühlenfeld. Beide wurden vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Erkelenz für die Dauer von fünf Jahren in das Ehrenamt gewählt. Ein Treffen zur Übergabe fand am 11. Februar im Rathaus statt.
„Ich habe Recht schon immer als spannend empfunden, beim Schiedswesen kommt jetzt auch das Zwischenmenschliche hinzu“, freute sich Uhr auf seine neue Aufgabe. Sarah Graszt, beruflich tätig als Heilerziehungspflegerin, trat bereits häufiger als Streitschlichterin auf. „Ich wünsche mir, dass in der Gesellschaft die Menschen wieder mehr zueinander finden, und ich möchte ein Teil davon sein, genau das zu ermöglichen“, beschrieb sie ihre Motivation für das Ehrenamt.
Beide wurden für das Schiedswesen geschult, das erste Schiedsverfahren steht in einem Fall bereits an. „Die Routine kommt mit dem Machen, die Motivation für das Amt ist das Wesentliche“, ist sich Schiedsmann Ingo Uhr sicher.
Dies bestätigte Erster Beigeordneter und Rechtsdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen: „Es geht beim Schiedswesen weniger darum herauszufinden, wer Recht hat und wer nicht, sondern darum, zu schlichten.“
Die Kontaktdaten aller Schiedspersonen für das Stadtgebiet sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz zu finden.
