Übergabe fotografischer Nachlass Helmut Clever

Das Ehepaar Udo und Gabi Clever hat dem Erkelenzer Stadtarchiv offiziell den fotografischen Nachlass des 2011 verstorbenen Kuckumers Udo Clever übergeben. Bereits seit August 2024 war das Archiv damit beschäftigt, die Diapositive zu verzeichnen und zu digitalisieren.

„Es ist immer wieder eine Freude, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen“, freut Bürgermeister Stephan Muckel sich beim Blick auf den fotografischen Nachlass Helmut Clevers. „Das ist ein ganz toller Nachlass, mit einzigartigen Fotografien unserer Stadtgeschichte, vielen Dank!“.

Biographie Helmut Clever

Der hauptberufliche Malermeister wurde 1928 in Kuckum geboren und verstarb im Jahr 2011. Er war zudem über 50 Jahre Mitglied der St. Antonius Schützenbruderschaft Kuckum und von 1957 bis 1997 Vorsitzender des SV Niersquelle Kuckum. Für seine „Verdienste um die Stadt Erkelenz und ihre Bürger“ erhielt er im Jahr 1993 die Ehrennadel. Außerdem wurde ihm 2004 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Seit den 1950er Jahren war er Mitglied der Fotogruppe der Volkshochschule Heinsberg.

Fotografischer Nachlass Helmut Clevers

Der nun verzeichnete Bestand von Helmut Clever umfasst rund 1800 Fotografien. Seit dem August 2024 war das Stadtarchiv damit beschäftigt, den Bestand zu verzeichnen, zu digitalisieren und ihn neu zu verpacken. „Wir sind sehr Dankbar über diesen Bestand und die vielen schönen Aufnahmen. Helmut Clever wusste genau wie er den Moment einfangen konnte“, sagt Stadtarchivarin Karoline Meyntz über die Fotografien mit künstlerischer Qualität und einem hohen, dokumentarischen Wert. Der Bestand zeigt umfassend das Stadtbild von Erkelenz. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erkelenzer Innenstadt und deren baulicher Entwicklung. Auch die Ortschaften im Einflussbereichs des Tagebaus Garzweiler sind dokumentiert, so zum Beispiel Immerath (inkl. Haus Pesch), Borschemich, Keyenberg, Kuckum und Holzweiler. Auch Orts- und Landschaftsbilder, Brauchtum und Großveranstaltungen hat er fotografisch festgehalten. Ebenso die Architektur rund um die Stadt. „Wir sortieren immer noch und haben bestimmt noch 500.000 Dias zuhause“, beschreibt Udo Clever den großen Fotoschatz. Der Nachlass kann zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs eingesehen werden.

Spielmobil auf Winter-Tour!

Die dritte der insgesamt vier Stationen ist die Sporthalle des Cusanus Gymnasiums (Schulring 6, Zugang über den Schulhof) am 24. Januar von 13 bis 17 Uhr.

Das Angebot ist kostenfrei, barrierefrei und für alle Altersgruppen geöffnet. Um das Mitbringen von Hallenschuhen und Verpflegung wird gebeten. Bei kleinen Kindern sollen die Eltern bitte vor Ort bleiben und die Aufsicht übernehmen.

Neujahrsempfang 2026

Unsere Startelf für Erkelenz: Gemeinsam mit Borussia Mönchengladbachs Stadionsprecher Torsten „Knippi“ Knippertz führte Bürgermeister Stephan Muckel am vergangenen Samstag durch einen unterhaltsamen Neujahrsempfang in der Golkrather Mehrzweckhalle. Die zentralen „Spieler“ der Stadt Erkelenz bildeten dabei die Startelf von „BürgerMeisterTrainer“ Stephan Muckel, der zum Beispiel an einer Taktiktafel das Verkehrskonzept der Innenstadt erklärte.

Hergerichtet war die Bühne der Mehrzweckhalle in Golkrath am Samstag wie eine Fußballkabine, samt Bällen, Stadionbecher, Taktiktafel und Sitzbänken. Das Tambourkorps Golkrath machte mit ein paar Märschen den Auftakt der Veranstaltung, bevor „Knippi“ und Bürgermeister Stephan Muckel zentrale Themen aus dem Rathaus anhand einer Mannschaft, bestehend aus den elf wichtigsten Spielern, vorstellten. Mit der Rückennummer eins wurde so beispielsweise das Dorfleben betrachtet: „Auf den Erkelenzer Dörfern ist bereits einiges passiert, wir konnten im letzten Jahr zum Beispiel die alte Schule in Holzweiler nach der Sanierung eröffnen. 2026 steht die Sanierung der Mehrzweckhalle in Kückhoven im Fokus, aber auch an Feuerwehrgerätehäusern, der Mehrzweckhalle in Lövenich und der Grundschule Kückhoven werden wir investieren“, so Stephan Muckel.

„In der Innenstadt wollen wir auf Tempo spielen, es darf kein Stillstand herrschen“, fasste der Bürgermeister mit Blick auf das, was bereits erreicht ist zusammen. Im nächsten Schritt soll hier nicht nur an der Stelle des Kölner Tores die Verbindung von Markt und Kölner Straße als Herz der Innenstand optisch deutlicher werden, sondern auch das im Mai 2025 umgesetzte neue Verkehrskonzept kommt an einzelnen Stellen noch einmal auf den Prüfstand. Ein kleiner Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026 folgte: Die Stadt Erkelenz feiert in diesem Jahr 700 Jahre Stadtrechte. Dazu hat Erkelenz sich selber eine Challenge gesetzt: 700 Veranstaltung für 700 Jahre Stadtrechte. Hier ist jeder und jede dazu angehalten, eigene öffentlich zugängliche Veranstaltungen in den Kalender auf der städtischen Website einzutragen. Außerdem wird es vom 26. September bis zum 3. Oktober eine Festwoche geben und im Frühjahr werden 700 Apfelbäume an die Bürgerschaft verschenkt. Diese und viele weitere Aktionen haben zum Ziel, dass alle Menschen, die in Erkelenz leben oder arbeiten, im Laufe des Jahres Berührungspunkte mit dem Stadtjubiläum haben, denn „es sind die Menschen, die den Straßen und Plätzen ihre Identität verleihen“, so Stephan Muckel.

Zum Stichwort Mobilität und Ausbau von E-Ladesäulen im Stadtgebiet wurde Ralf Poll, Geschäftsführer der NEW Niederrhein, auf die Bühne geholt. „Pro Kopf gibt es in Erkelenz kreisweit die meisten Ladesäulen“, fasste er zusammen. Hier sei ein weiterer Ausbau für 2026 ebenfalls vorgesehen.

Zum Thema Natur und Umwelt blickten Stephan Muckel und Torsten Knippertz auf das gerne genutzte Förderprogramm der Stadt Erkelenz, die nicht nur mit gutem Beispiel vorangeht und umfassend saniert, sondern auch der Bürgerschaft Anreize gibt, sich in diesem Bereich zu engagieren.

„Wie bringt man die alten Haudegen und die jungen Wilden dazu, denselben Spielplan zu lieben und wie nimmt man ihnen die Angst vor der Veränderung?“, fragte „Knippi“ Stephan Muckel im nächsten Punkt und spielte damit den Strukturwandel am Tagebaurand an. Hier fasste der Bürgermeister noch einmal knapp das vorliegende Entwicklungskonzept der Dörfer Kuckum, Keyenberg, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath zusammen und blickte auch auf die bevorstehende Umsetzung des Dokumentationszentrums in Holzweiler, den Masterplan Seegestaltung und die IGA 2037.

Beim Thema Wirtschaftsstandort wurde nicht nur über bereits vorhandene Leistungsträger gesprochen, auch ein neues Talent durfte sich selber vorstellen: Carsten Finke von der INspares GmbH lobte die Abstimmung mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und die tolle Lage der Stadt mit Autobahnanbindung und Bahnhof, die alles bietet, was sein Unternehmen brauche. Eine Grafik der kontinuierlich leicht steigenden Gewerbesteuereinnahmen bestätigten diesen Eindruck.

Der weitere Blick auf die finanzielle Lage zeigte aber, dass auch Erkelenz mit Augenmaß Haushalten muss: „Schuldenfreiheit bleibt das Ziel, aber eine nicht auskömmliche Finanzierung von Land und Bund für die immer mehr werdenden Aufgaben stellen nicht nur uns, sondern viele Kommunen vor wachsende Herausforderungen“, beschreibt der Bürgermeister die Situation. Er zeigte, wie gut die Stadt Erkelenz in den vergangenen Jahren Schulden abbauen und die Ausgleichsrücklage füllen konnte, aber auch, dass es mittlerweile so ist, dass die Aufwendungen trotz allen Augenmaßes die Erträge seit einigen Jahren übersteigen. „Ein Viertel unserer Ausgaben wenden wir dabei für Kinder und Familien auf, das sind Ausgaben an denen wir nicht sparen können und auch nicht sparen wollen“.

Dass Erkelenz sich als Familienstadt versteht, zeigte im weiteren Verlauf der Mannschaftsaufstellung auch die Rückennummer acht: Eine breite Veranstaltungspalette für alle Generationen, Ferienspiele, 82 Spiel- und Bolzplätze, Erweiterung der Barrierefreiheit gleichermaßen für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen und vieles mehr zeigen, dass an alle der 47.371 Menschen im Stadtgebiet gedacht wird. Und wo viele Familien und Kinder leben, sind auch gute Schulen entscheidend: Aktuell besuchen in Erkelenz 5.689 Kinder- und Jugendliche die Schule. Die Gemeinschaftshauptschule hat seit wenigen Tagen einen funktionierenden Glasfaseranschluss, die anderen weiterführenden Schulen sollen noch in diesem Monat folgen. Digitalisierung findet aber nicht nur in Schulen statt: Ab Frühjahr 2026 ist es im Rahmen eines Pilotprojektes in Erkelenz möglich über das virtuelle Bürgerbüro einen Amtsgang vom heimischen Computer aus zu erledigen.

Ehrenamt, Brauchtum und Vereine: „Ohne die geht nichts“, verweist „Knippi“ auf die unzähligen Ehrenamtlichen die „am Wochenende Bratwürste grillen, Linien ziehen oder Netze flicken“. In Erkelenz gibt es viele davon: Rund 150 Sportvereine und etwa genauso viele weitere Vereine sowie vielen weiteren ehrenamtlich engagierten Menschen in vielen Bereichen. „Mit den Ehrenamtskarten oder dem Ehrenamtsfest möchten wir den vielen engagierten Menschen im Laufe des Jahres schon unseren Dank aussprechen. Man kann es aber nicht oft genug sagen: Vielen Dank!“, so Stephan Muckel. In diesem Zuge holte er mit Kelly Demming stellvertretend für das vielköpfige Team die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Golkrath-Hoven auf die Bühne und bedankte sich bei ihr, für die Organisation und Umsetzung des Neujahrsempfangs. „Die Zusammenarbeit zwischen Rathaus, Bezirksausschüssen und den Vereinen klappt sehr gut in Erkelenz. Dadurch können wir gemeinsam viele Dinge anpacken und bewegen.“ Im letzten Programmpunkt der Veranstaltung wurde die Mehrzweckhalle Golkrath in „Heinz-Peter-Kehren-Halle“ umbenannt, womit ein 2024 verstorbener herausragender Ehrenamtler aus dem Ort posthum gewürdigt wurde. Bezirksausschussvorsitzender Klaus Füßer hielt eine kleine Laudatio und Stephan Muckel überreichte der hinterbliebenen Ehefrau Hildegard Kehren einen Blumenstrauß.

Einen Überblick über die Arbeit der Verwaltung bietet der neue Jahresbericht des Jahres 2025 der Stadt Erkelenz, der ab sofort im Rathaus und an vielen weiteren Stellen kostenfrei erhältlich ist.

Offene Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel

Am 24. Januar 2026 findet von 10 bis 12 Uhr eine Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel statt. Die Sprechstunde findet im Alten Rathaus (Markt 25) statt. Es ist keine Terminvereinbarung nötig.

Neben der Möglichkeit, ihn per Mail zu erreichen oder einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren, bietet Bürgermeister Stephan Muckel regelmäßige Bürgersprechstunden an. Dann haben alle Interessierten Gelegenheit, Anliegen, Kritik oder offene Fragen dem Bürgermeister im Rahmen der offenen Bürgersprechstunde persönlich vorzutragen. In der Regel finden die Bürgersprechstunden einmal im Monat an jeweils unterschiedlichen Orten in den Erkelenzer Dörfern oder Stadtteilen für jeweils zwei Stunden statt. „Die Bürgerinnen und Bürger können ohne Termin zu mir kommen und ihr Anliegen vortragen, Fragen stellen oder Kritik äußern“, erklärt Bürgermeister Stephan Muckel. „Sofern Bürgerinnen oder Bürger Anliegen haben, die sich in einem ersten Gespräch nicht klären lassen, nehme ich die Anfrage mit in die Stadtverwaltung und werde sie zeitnah beantworten.“

Die weiteren Termine der Bürgersprechstunden und die entsprechenden Orte werden im Veranstaltungskalender auf der Webseite der Stadt Erkelenz, auf den sozialen Kanälen der Stadt und im Bürgerbüro veröffentlicht.

„Netzwerk Klimaanpassung lokal“ startet in Erkelenz

Das „Netzwerk Klimaanpassung lokal“ dient dazu, Menschen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Industrie und Zivilgesellschaft zu vernetzen um gemeinsam die kommunale Klimaanpassung mitzugestalten. Erkelenz ist dabei eine von fünf Kommunen, die Teil des Pilotprojektes sind. Das Projekt wird von der „Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen“ gefördert und von „KlimaDiskurs.NRW“ vor Ort durchgeführt.

Die Folgen des Klimawandels als Kommune mit Resilienz angehen und durch das Projekt gezielt stärken, dadurch zeichnet sich das „Netzwerk Klimaanpassung lokal“ aus. Es dient dem Zweck, Menschen vor Ort zusammenzubringen um einen regelmäßigen Wissensaustausch zu ermöglichen. Die „Stiftung Umwelt und

Entwicklung Nordrhein-Westfalen“ fördert das Projekt mit etwa 250.000 Euro.

Bis Ende 2026 soll daraus ein tragfähiges Netzwerk für kommunale Klimaanpassung entstehen. Die Teilnehmenden sollen nicht nur ihre eigene Handlungskompetenz stärken, sondern auch als Multiplikator*innen in ihren Organisationen und der Stadtgesellschaft wirken.

Interessierte Menschen aus Erkelenz– sei es aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Vereinen – sind eingeladen, sich am Netzwerk zu beteiligen. Weitere Informationen finden sich auf der Website von KlimaDiskurs.NRW. Interessierte können sich unter klimaschutz@erkelenz.de bei der Erkelenzer Stadtverwaltung melden.

Holzweiler Wochenmarkt an Alter Schule

Nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten findet der Wochenmarkt ab dem 9. Januar 2026 wieder jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr an der Alten Schule in Holzweiler statt.

Vor Ort können Backwaren, Geflügelprodukte und Eier des örtlichen Geflügelhändlers, Fleisch- und Wurstwaren aus der Landmetzgerei sowie Gemüse und Obst aus regionaler Produktion erworben werden.

Während des Wochenmarkts findet in der Alten Schule das Bürgercafé statt. Außerdem ist es am zweiten Sonntag des Monats geöffnet. Weitere Informationen sind der Webseite der Dorfgemeinschaft Holzweiler unter www.holzweiler.comzu entnehmen.

 

Feierstunde: Wohnungen im Oerather Mühlenfeld West bezugsfertig

Das erste Wohnhaus der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Erkelenz (GEE) ist bezugsfertig. Zehn neue Wohnungen unterschiedlicher Größe im öffentlich geförderten Wohnungsbau sind bereits fast vollständig vermietet. Bei einer Kaltmiete von 6,35 Euro pro Quadratmeter wird hier modernes Wohnen mit Effizienzhausstandard 40 im Oerather Mühlenfeld West geboten.

Die ersten Mieterinnen und Mieter ziehen dieser Tage in das neue Mehrfamilienhaus, dessen Bau der Stadtrat und Gesellschafterversammlung der GEE vor rund vier Jahren beschlossen hatten. Im April 2023 wurde die Baugenehmigung erteilt, im Juli 2023 folgte der Förderbescheid und kurz darauf wurde mit dem Bau begonnen. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde das Projekt nun fertiggestellt und den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung präsentiert. „Ich freue mich, dass wir als Stadt mit dafür sorgen, dass vor allem Familien preisgünstigen Wohnraum finden“, so Bürgermeister Stephan Muckel bei seiner Begrüßung der Anwesenden. GEE-Geschäftsführer Martin Fauck ergänzte: „Die nahezu vollständige Vermietung direkt zum Start zeigt den großen Bedarf an gefördertem Wohnraum. Und auch wenn die Niedrigzinsphase momentan vorbei und die Nachfrage von Investoren aktuell wieder recht groß ist, stehen nicht genügend Fördermittel für den Kreis Heinsberg bereit, um die Förderanträge für das Erkelenzer Stadtgebiet bedienen zu können.“

Neben den zehn barrierefreien Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 620 Quadratmetern beherbergt das Haus auch zehn Abstellräume sowie Geräte- und Technikräume mit Erdwärmepumpe. Vier Wohneinheiten sind mit 77 Quadratmetern für drei Personen ausgelegt, zwei Wohnungen mit 62 Quadratmetern für zwei Personen und vier weitere Wohnungen mit 47 Quadratmetern für jeweils eine Person. Zehn PKW-Stellplätze und elf Fahrradabstellplätze runden das Angebot ab. Die Baukosten beliefen sich auf 2,4 Millionen Euro, die Kosten für das Grundstück sind darin nicht enthalten. Architekt Josef Viethen wünschte allen hier wohnenden Menschen alles Gute und viel Glück in der schönen Stadt Erkelenz.

Mühlenstraße: Unterführung nicht befahrbar

Die Deutsche Bahn erneuert in zwei Bauphasen die Eisenbahnbrücke an der Mühlenstraße in Erkelenz. Die Unterführung in Richtung Alfred-Wirth-Straße/ L354 ist zunächst ab Montag, 5. Januar, bis Mitte Februar 2026 beidseitig nicht befahrbar. Von der Sperrung sind auch die Gehwege betroffen.

Grund für die Sperrung Anfang des kommenden Jahres sind notwendige Vorarbeiten, um die Eisenbahnbrücke zu erneuern. Dazu gehören Oberleitungsarbeiten, Kabelarbeiten, Verbauarbeiten und die Herstellung der Baugrube. Zudem wird während der ersten Bauphase ein Teil der bestehenden Eisenbahnbrücke abgebrochen. Eine entsprechende Umleitung für Fahrzeuge wird über die Neusser Straße – Kölner Straße – Goswinstraße – Freiheitsplatz – Anton-Raky-Allee – Mühlenstraße und umgekehrt ausgeschildert. Wer zu Fuß geht, kann eine Umleitung über den Bahnhof nutzen.

Nach dem Abschluss der Vorarbeiten wird die Unterführung zwischen Februar und September 2026 voraussichtlich wieder für den Verkehr freigegeben.
Die zweite Bauphase beginnt nach dem aktuellen Stand der Planungen im September 2026. Dann wird die Unterführung erneut gesperrt, um die neue Eisenbahnbrücke anzufertigen. Anschließend wird die alte Eisenbahnbrücke vollständig abgebrochen und das neue Bauwerk eingeschoben. Die zweite Bauphase der Deutschen Bahn wird rund ein Jahr dauern. Der Abschluss der Bauarbeiten ist derzeit für 2027 geplant.

Die betroffene Anwohnerschaft wird von der Deutschen Bahn gesondert über die Bauarbeiten informiert.

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