Virtuelles Bürgerbüro startet in der Stadt Erkelenz
Erkelenz erweitert den Bürgerservice um das „virtuelle Bürgerbüro“ Ab sofort steht für alle Menschen der Stadt ein zusätzliches Angebot bereit, verschiedene Behördentermine ortsunabhängig digital zu erledigen.
Ab dem 23. Februar 2026 können die Menschen aus Erkelenz verschiedene Behördenangelegenheiten im „virtuellen Amt“ auch digital erledigen, ganz bequem von zu Hause oder sogar von unterwegs. Möglich ist dies dank persönlicher Videosprechstunden mit Mitarbeitenden der Stadt, die über Terminbuchungen ganz einfach über jedes Internet fähige Endgerät für alle zugänglich sind. Einzige Voraussetzung ist ein Internet fähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon, also z. B. ein Smartphone, Tablet oder Notebook.
Zu den virtuell angebotenen Leistungen zählen zunächst die des Bürgerbüros, etwa An- und Ummeldungen des Wohnsitzes, die Beantragung eines Führungszeugnisses oder die Gewerbezentralregisterauskunft. Die Prozesse sind rechtssicher und die Daten zu jeder Zeit gleichwertig zum bekannten Behördengang geschützt.
„Mit dem virtuellen Bürgerbüro setzen wir einen zentralen Baustein unserer Digitalstrategie konsequent um. Unser Ziel ist es, Verwaltungsdienstleistungen Lebensphasen gerecht, niederschwellig und ortsunabhängig zugänglich zu machen. Das schafft spürbare Zeitersparnis, erhöht die Servicequalität und stärkt zugleich die Effizienz unserer Verwaltungsprozesse. Wir verstehen das virtuelle Bürgerbüro daher nicht nur als technisches Angebot, sondern als strategischen Schritt hin zu einer modernen, bürgerzentrierten Verwaltung“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel über die Erweiterung.
Technische Voraussetzungen, um den Service zu nutzen:
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- Laptop, PC, Smartphone oder Tablet
- Kamera und Mikrofon (integriert oder extern)
- Stabile Internetverbindung
- Aktueller Webbrowser (Chrome, Firefox, Edge oder Safari)
Weitere Fragen und Abläufe zum virtuellen Bürgerbüro sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz zu finden:
Heimatpreis: Engagement für die Heimat wird belohnt!
Bereits zum achten Mal lobt die Stadt Erkelenz in 2026 wieder den Heimat-Preis aus, mit dem Engagement und nachahmenswerte Initiativen gewürdigt und finanziell gefördert werden. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.500 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro.
Und das sind die Teilnahmebedingungen
Preisträger
Preisträger können Einzelpersonen, Teams, Vereine und Institutionen sein. Da es kein Mindestalter für die Preisträger gibt, können gerne auch Jugendliche oder Kinder- und Jugendprojekte vorgeschlagen werden.
Preiskriterien
Gewürdigt werden können Projekte und Maßnahmen
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- die ein bürgerschaftliches Engagement für die Heimat zum Ausdruck bringen,
- die eine möglichst breite Beteiligung der Bürgerschaft mobilisieren konnten,
- die im Stadtgebiet Erkelenz stattfinden oder einen Bezug zum Stadtgebiet haben,
- die bereits begonnen haben oder abgeschlossen sind.
Geplante, aber noch nicht begonnene Projekte können keinen Preis erhalten.
Teilnahme
Alle haben das Recht, einen potenziellen Preisträger vorzuschlagen. Ausnahme: politische Parteien und Organisationen.
Vorschläge müssen schriftlich per Post an die Stadtverwaltung Erkelenz, Johannismarkt 17, 41812 Erkelenz oder E-Mail an info@erkelenz.de eingereicht werden.
Folgende Angaben sind erforderlich:
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- Name und Anschrift des vorgeschlagenen Preisträgers
- Begründung,
- Name und Anschrift der vorschlagenden Person.
Einsendeschluss ist der 29. März 2026.
Entscheidung
Über die Vergabe des Heimat-Preises Erkelenz entscheidet eine Jury. Diese wird besetzt aus den Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes der Stadt Erkelenz, einem Mitglied jeder Fraktion und Gruppe des Stadtrates und weiteren Experten für Heimat-Engagement in Erkelenz.
Preisverleihung
Die Preisverleihung wird im Rahmen des Ehrenamtsfestes 2026 stattfinden.
Wer hilft bei Fragen?
Ansprechpartnerin bei der Stadt Erkelenz:
Simone Finken, Hauptamt, Team Kommunikation, Repräsentation und Engagement
Tel. 02431/85-345
E-Mail simone.finken@erkelenz.de
Wollen Sie mehr wissen?
Der Heimat-Preis Erkelenz ist Teil einer umfangreichen Heimatförderung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Heimatförderprogramm umfasst neben dem Heimat-Preis noch weitere Elemente. Alle Informationen finden Sie hier:
Schiedsämter in Erkelenz: Amtswechsel
Nach zwölf Jahren als Schiedsmann hat sich Manfred Nause Ende 2025 von seinem Ehrenamt zurückgezogen. Anfang 2026 wurde seine Nachfolgerin Sarah Graszt ins Schiedsamt eingeführt. Schiedsmann Ingo Uhr ist seit dem 1. Januar für das westliche Stadtgebiet zuständig und ebenfalls neu im Amt.
„Das Gefühl, wenn man wirklich helfen kann, das ist etwas sehr Schönes“, berichtet Manfred Nause während seiner Verabschiedung im Erkelenzer Rathaus. Der Schiedsmann war zwölf Jahre für das Stadtzentrum als ehrenamtlicher Streitschlichter eingesetzt. Rund zwei bis vier Schlichtungsverfahrenhat er jedes Jahr verhandelt. Häufiger hat er Telefonate geführt und auf diese Weise dazu beigetragen, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten und kleinere Delikte wie Beleidigungen ohne ein gerichtliches Verfahren beigelegt werden. „Es geht im Schiedsamt darum, empathisch zu bleiben und darauf hinzuwirken, dass die Parteien miteinander ins Gespräch kommen“, so Nause. Während seiner Zeit als Schiedsmann hat er so 50 bis 70 Streitfälle beigelegt.
„Das Schiedswesen ist eine eigenwillige Konstruktion zwischen der Kommune als Exekutive und dem Amtsgericht als Judikative“, ordnete Richter Hartmut Bönnen, Direktor des ErkelenzerAmtsgerichtes, ein. Das Schiedswesen ist ein Ehrenamt mit einer rund 200 Jahre alten Tradition. Es fängt Privatdelikte auf und verfolgt auch heute noch das Ziel, kleinere straf- und zivilrechtliche Schlichtungsverfahren ohne Gericht beizulegen.
Zum 1. Januar wurden Sarah Graszt und Ingo Uhr als Schiedsleute vereidigt. Graszt ist für den Bezirk I zuständig, dazu gehört die Stadtmitte und Borschemich, Uhr für den Bezirk II, dazu gehört unter anderem Gerderath, Schwanenberg, Matzerath, Houverath und das Oerather Mühlenfeld. Beide wurden vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Erkelenz für die Dauer von fünf Jahren in das Ehrenamt gewählt. Ein Treffen zur Übergabe fand am 11. Februar im Rathaus statt.
„Ich habe Recht schon immer als spannend empfunden, beim Schiedswesen kommt jetzt auch das Zwischenmenschliche hinzu“, freute sich Uhr auf seine neue Aufgabe. Sarah Graszt, beruflich tätig als Heilerziehungspflegerin, trat bereits häufiger als Streitschlichterin auf. „Ich wünsche mir, dass in der Gesellschaft die Menschen wieder mehr zueinander finden, und ich möchte ein Teil davon sein, genau das zu ermöglichen“, beschrieb sie ihre Motivation für das Ehrenamt.
Beide wurden für das Schiedswesen geschult, das erste Schiedsverfahren steht in einem Fall bereits an. „Die Routine kommt mit dem Machen, die Motivation für das Amt ist das Wesentliche“, ist sich Schiedsmann Ingo Uhr sicher.
Dies bestätigte Erster Beigeordneter und Rechtsdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen: „Es geht beim Schiedswesen weniger darum herauszufinden, wer Recht hat und wer nicht, sondern darum, zu schlichten.“
Die Kontaktdaten aller Schiedspersonen für das Stadtgebiet sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz zu finden.
Enthüllung eines Bronze-Reliefs
Anlässlich der 50-jährigen Städtepartnerschaft von Erkelenz und Saint-James im Jahr 2024 wurde ein Bronze-Relief von Michael Franke angefertigt, das im Rahmen des Jubiläumsbesuches am Rathaus in Saint-James enthüllt wurde. Analog dazu wurde in Gerderath ein zweites Exemplar dieser Bronze-Tafelaufgestellt, da die Partnerschaft hier ihre Wurzeln hat. Im Rahmen des Besuches einer Delegation aus Saint-James an den Karnevalstagen in Erkelenz wurde nun auch diese Tafel feierlich enthüllt.
Die beiden Bürgermeister Stephan Muckel und David Juquin sowie die Vorsitzenden beider Partnerschaftskomitees, Yannick Duval für Saint-James und Maria Sprenger für Erkelenz, hielten bewegende Ansprachen. Anschließend wurde sich bei einem Sektempfang mit Unterstützung der Ortsgemeinschaft Gerderath im Gerderather Bürgersaal freundschaftlich ausgetauscht.Musikalisch begleitete das Trommlercorps Gerderath die Veranstaltung.
„Die Bronze zeigt mit Charles de Gaulle und Konrad Adenauer zwei Persönlichkeiten, die wie kaum andere für Versöhnung, Verständigung und den Mut zu einem neuen Miteinander in Europa stehen. Zwischen ihnen verbinden sich unsere beiden Rathäuser – als Symbol für all die Menschen, die sich seit inzwischen 52 Jahren mit Engagement, Offenheit und Herz für die Freundschaft zwischen Saint-James und Erkelenz einsetzen“, fasste Stephan Muckel in seiner Rede zusammen und richtete sich an die französischen Besucher mit den Worten: „Ihr seid bei uns nicht Gäste – ihr seid Freunde! Und wir sind dankbar für jeden gemeinsamen Schritt, den wir miteinander gehen dürfen.“
Für David Juquin ist es der letzte Besuch in Erkelenz in seiner derzeitigen Funktion, da er zu den Kommunalwahlen im März in Saint-James nicht wieder antreten wird. Er versicherte aber, dass er Erkelenz die Freundschaft halten wird: „Auch wenn ich künftig nicht mehr Bürgermeister von Saint-James sein werde, werde ich immer ein treuer Unterstützer dieser Städtepartnerschaft und ein überzeugter Freund der Freundschaft zwischen Saint-James und Erkelenz bleiben. Diese Verbindung gehört zu meinem persönlichen Lebensweg, zu dem, was ich als gewählter Vertreter, aber auch als Mensch erleben durfte.“
Teilstück der Landstraße L 364 Nähe A 46 Hückelhoven-Ost nicht befahrbar
Die Landstraße L 364 ist aus Richtung Golkrath kommend hinter der Kreuzung der AutobahnzufahrtA 46 Richtung Heinsberg und L 227 Richtung Erkelenz bis zum Kreisverkehr mit der Zufahrt zur A 46 Richtung Düsseldorf und der Gladbacher Straße Richtung Hückelhoven am Samstag, 28. Februar, von 5.30 Uhr voraussichtlich bis in die frühen Abendstunden nicht befahrbar.
Von der Autobahnabfahrt Hückelhoven-Ost aus Richtung Düsseldorf kommend ist die Fahrt in Richtung Hückelhoven über die ausgeschilderten Umleitungen möglich, ebenso von der Autobahnabfahrt Hückelhoven-Ost aus Richtung Heinsberg kommend in Richtung Wegberg. Bereits auf der Autobahn wird auf die Nutzung der jeweils nächsten Autobahnabfahrt verwiesen. Weitere Umleitungen werden großräumig ausgeschildert.
Grund für die Sperrung ist die Aufstellung eines Mobilkrans und Anlieferung von Energiespeichern, welche für die Errichtung eines Solarparks auf einer Fläche an der L 364 erforderlich sind.
Karnevalsumzüge im Erkelenzer Stadtgebiet
Vom 14. Februar bis zum 17. Februar finden im Erkelenzer Stadtgebiet Karnevalsumzüge statt. Während dieses Zeitraums gibt es im gesamten Stadtgebiet Änderungen in der Verkehrsführung.
Übersicht der Karnevalsumzüge im Stadtgebiet Erkelenz:
| Verein | Datum, Uhrzeit | Zugweg |
| Granterath (Kinderzug) | 14.02.2026 15.11 Uhr | Hinter den Hecken/Ecke Birker Weg, Am Kreuz, In Granterath, Zum Neuen Weg, Hinter den Hecken, Ringstr., Birker Weg, In Granterath, Mehrzweckhalle |
| KG Katzeköpp Katzem | 15.02.2026 11.11 Uhr | Buschstraße, Vorstadt, Hohlstraße, In Katzem, Am Dreieck, Zum Eichhof, Vorstadt, Buschstraße Richtung In Katzem, In Katzem Richtung Bürgersaal, Bürgersaal |
| KG Lövenicher Hoppesäck | 15.02.2026, 14.11 Uhr | Dingbuchenweg, (Aufstellungsort) Hauptstraße, Am Vogelsang, Bruchstraße, In Lövenich, An der Vogelstange, Kirchplatz, In Lövenich, Hauptstraße, Dingbuchenweg. |
| KG Kückhoven | 15.02.2026 15.00 Uhr | In Kückhoven, Stülpend, Thingstraße, In Kückhoven, Servatiusstraße, Kleinend, Katzemer Straße, Thingstraße, In Kückhoven, Auflösung MZH |
| KG Venroder Wenk | 16.02.2026
10.00 Uhr |
Kaulhausen, Kaulhausener Str., Schüppenstiel, Wanloer Str., Kuckumer Str., In Venrath, drehen, Herrather Straße. (drehen), Herrather Str., Kuckumer Str. |
| Dorfgemeinschaft Holzweiler e.V. | 16.02.2026, 11.11 Uhr | Titzer Straße, Kofferer Straße, Klosterstraße, Schützenweg oder Klosterstr., Landstraße, Brüderstr. (um die Kirche) Auflösung Holzweiler Markt |
| KG Immeroder
Seckschürger |
16.02.2026, 11.11 Uhr | Freiheitsstr., Rurstr., An St. Lambertus, Kleine Kirchstr., Am Kirchenkamp, Zum Kamper Tal, Fasanenweg, Kleine Kirchstr., Emundrodestr., Rurstr., Immerather Markt, Jackerather Str., Kartäuserweg, Krapollweg, Im Jagdfeld, Jackerather Str., Pescher Str., Freiheitsstr., Lützerather Str., Immerather Markt |
| KG Knallköpp Golkrath | 16.02.2026,
11.11 Uhr |
Terreicken, Wiesengrund, An der Heubahn, Wiesengrund |
| Erkelenzer Karnevalsgesellschaft | 16.02.2026 14.11 Uhr | Dr.-Josef-Hahn-Platz, Nordpromenade (Aufstellort), Brückstraße, Anton-Heinen-Straße, Glück-Auf-Straße, Martin-Luther-Platz, Theodor-Körner-Straße, Anton-Raky-Allee, Konrad-Adenauer-Platz, Kölner Straße, Tenholter Straße, Wilhelmstraße, Aachener Straße, Kirchstraße, Südpromenade, Ostpromenade, Nordpromenade (Auflösungsort) |
| Grubenrand Piraten e.V. Keyenberg | 17.02.2026,
11.11 Uhr |
Sandkaul –neu-, Westricher Str.-neu-, Zourshof, Helmut-Clever-Weg, In Kuckum-neu-, Am Kapellenplatz, Holzweiler Str. –neu, Westricher Str.-neu-, Zugauflösung Lindenallee |
| KG Gerderhahn | 17.02.2026,
14.11 Uhr |
In Gerderhahn Höhe Haus-Nr. 107 a (Richtung Tüschenbroich)- wenden (Fahrzeuge Richtung Kreisverkehr vor Tüschenbroich wenden) – In Gerderhahn (Richtung Golkrath) – In Gerderhahn- |
Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.
Hinweise zur Verkehrsführung
Um den geordneten Ablauf der einzelnen Umzüge zu gewährleisten, werden der jeweilige Zugweg und die Zufahrtsstraßen für die Dauer der Umzüge und der nötigen Vorbereitungszeit für den allgemeinen Straßenverkehr gesperrt.
Die Sperrmaßnahmen betreffen auch den Linienbusverkehr, sodass Haltestellen im jeweiligen Veranstaltungsbereich während des Zuges nicht angefahren werden.
Außerdem gilt zu den entsprechenden Zeiten entlang der jeweiligen Zugstrecken ein absolutes Haltverbot.
Sämtliche Sperrmaßnahmen beschränken sich mit Rücksicht auf die Belange der Verkehrsteilnehmenden auf die unbedingt notwendige Zeit.
Zu einem geregelten Ablauf aller Karnevalsumzüge tragen neben den Teilnehmenden auch die Schaulustigen bei, indem sie den notwendigen Sicherheitsabstand zu den vorbeifahrenden Karnevalswagen einhalten und die Hinweise der Wagenengel beachten. Insbesondere Kinder sind davon abzuhalten, die Fahrbahn zu betreten.
Erkelenzer Innenstadt: Sperrungen an Rosenmontag
Alle Straßen des Zugweges sind ab 11 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrmaßnahmen gelten von 11 Uhr bis voraussichtlich 17.30 Uhr.
Im Hinblick auf einen reibungslosen Veranstaltungsverlauf ist es unumgänglich, Fahrzeuge, die nach 10 Uhr noch entlang des Zugweges parken, abschleppen zu lassen. Der Dr.-Josef-Hahn-Platz (Burgparkplatz), die Roermonder Straße auf dem Teilstück zwischen Westpromenade und Krefelder Straße, die Straße Am Ziegelweiher und die Nordpromenade dienen als Aufstellungsfläche für den Rosenmontagszug, sodass dort ebenfalls ab 10 Uhr widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Ausweichparkmöglichkeiten befinden sich unter anderem an der Erka-Sporthalle, auf den Schulhöfen, in der P + R-Anlage Neusser Straße sowie im Parkhaus an der Aachener Straße.
Bericht des ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten
Der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Erkelenz, Hans Willi Bongartz, hat seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 erstellt. Dieser wurde dem Rat der Stadt Erkelenz bei der gestrigen Sitzung zur Kenntnisnahme vorgelegt.
In dem rund fünfzigseitigen Dokument führt der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte auf, wie sich die Stadt Erkelenz mit Blick auf den Barriereabbauim Jahr 2025 entwickelt hat. Dabei betrachtet er nicht nur, welche Tätigkeiten die Verwaltung unternommen hat, sondern auch, welche gesellschaftlichen Initiativen im vergangenen Jahr dazu führten, dass bestehende Barrieren, die Menschen mit Behinderungen an der Teilhabe in der Gesellschaft einschränken, abgebaut wurden.
Hans Willi Bongartz ist seit rund einem Jahr als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Erkelenz tätig. Etwa einmal im Monat bietet er eine offene Sprechstunde im Rathaus an. Darüber hinaus vernetzt er sich mit lokalen Initiativen von Menschen mit Behinderungen und setzt sich für ihre Interessen ein. Weitere Informationen sowie der Tätigkeitsbericht sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz unter https://www.erkelenz.de/leben-in-erkelenz/leben-mit-behinderung/ zu finden.
Jugendfeuerwehr: Jahreshauptversammlung
Bei der Jahreshauptversammlung am 6. Februar haben die Feuerwehrleitung und die Leitung der Jugendfeuerwehr über die Entwicklung des Nachwuchses und die Aktivitäten im vergangenen Jahr informiert.
Derzeit sind 73 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 18 Jahren in der Jugendfeuerwehr aktiv. Um den verschiedenen Altersstufen gerecht zu werden, gibt es zwei verschiedene Gruppen. Eine weitere Gruppe – ausschließlich für Kinder aus Hetzerath – wird von der dortigen Löscheinheit betreut.
62 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung wurden von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr mit ihren Ausbildungs-, Betreuungs- und Hilfskräften absolviert. 36 Stunden wurden in die allgemeine Jugendarbeit und Ausflüge und 15 Stunden in die Öffentlichkeitsarbeit investiert. Insgesamt flossen 1.730 Stunden ehrenamtliche Arbeit der Betreuungs- und Hilfskräfte in die Vor- und Nachbereitung, die Aus- und Fortbildung sowie die Durchführung der Übungs- und Freizeitveranstaltungen.
Die Jugendfeuerwehr war bei verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen in der Stadt mit dabei, zum Beispiel beim Bike’n’BBQ, dem ERKA-Tag oder auch bei der Aufnahme des Drohnenfotos anlässlich der 700 Jahre Stadtrechte. Eine Ferienfahrt ins Allgäu mit 47 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und Betreuungskräften fand in den Sommerferien statt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsspange der Jugendfeuerwehr, bei dem die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellten, unterstreicht den nachhaltigen Ausbildungserfolg derJugendfeuerwehr in Erkelenz.
Erster Beigeordneter und Feuerschutzdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen sowie Feuerwehrleiter Helmut van der Beek dankten den Jugendlichen für ihr Engagement und die Hingabe, mit der sie sich bereits jetzt für die Gesellschaft einsetzten.
Während der Jahreshauptversammlung wurde Jugendgruppenwart Thomas Buchholz von der Wehrleitung zum Oberbrandmeister (OBM) befördert.
Inbetriebnahme: E-Ladesäule in Holzweiler
Der Ausbau von E-Ladesäulen im Stadtgebiet schreitet weiter voran. Neben der Innenstadt wird vor allem an der Infrastruktur von Ladesäulen in den umliegenden Ortschaften gearbeitet. Gemeinsam mit Vertretern der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH (NEW) wurde in der letzten Woche eine Beispielsäule in Erkelenz-Holzweiler vorgestellt.
„Die Transformation gelingt nur zusammen“, sagte Bürgermeister Stephan Muckel beim Blick auf den Ausbau der Elektroenergie im gemeinsamen Pressetermin mit der NEW. Exemplarisch wurde eine neue E-Ladesäule vor der Kirche in Holzweiler präsentiert, die vor kurzem in Betrieb genommen wurde. „Die Ladesäule wird bereits sehr gut angenommen“, informierte Johannes Vieten (NEW) weiterhin.
Infrastruktur von Ladesäulen im Stadtgebiet
Im Allgemeinen ist die Stadt Erkelenz hier sehr gut ausgestattet: In der Stadt sind in öffentlichen Bereichen 25 Standorte mit 55 Ladepunkten nutzbar, hinzu kommen noch die vielen Ladepunkte auf privaten Flächen, z. B. an Tankstellen und Supermärkten. Bei der Anzahl der E-Ladesäulen pro Kopf ist die Stadt Erkelenz Spitzenreiter im Kreis Heinsberg. Dabei befinden sich die Ladesäulen nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den umliegenden Ortschaften: Gerderath, Schwanenberg, Lövenich, Keyenberg (neu)/Kuckum (neu), Holzweiler, Immerath und Kückhoven verfügen über eine E-Ladesäule.
In 2025 wurde gemeinsam mit der NEW die Umsetzung von insgesamt 22 Ladepunkten an 11 Standorten geplant. Im ersten Quartal 2026 sind außerdem bereits die folgenden Standorte in Betrieb genommen worden:
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- Peter-Eggerath-Straße / RoermonderStraße / Friedhof
- Xantener Allee, OEM
- Bauxhof, Parkplatz
Die Krefelder Straße, der Parkplatz Schwimmbad und in Venrath auf der Straße „In Venrath“ folgen als Nächstes.
Von 35.465 zugelassenen Fahrzeugen in Erkelenz sind 3.078 Autos Elektro- oder Hybrid-Fahrzeuge, was einem Anteil von 8,67 Prozent entspricht. Der Ausbau der E-Ladesäulen im Stadtgeiet soll gemeinsam mit der NEW weiter vorangetrieben werden.
