Weihnachtsdorf Gerderhahn

Das 14. Gerderhahner Weihnachtsdorf findet am dritten Wochenende im November statt! Vorweihnachtliche Stimmung kann am Samstag, 14. November, von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, 15. November, von 11 bis 18 Uhr erlebt werden.

In den Höfen Gerderhahns laden winterliche Gerüche zum Probieren und weihnachtliche Waren zum Stöbern und Staunen ein! Vom Kunsthandwerk über Dekoartikel bis hin zu Speisen und Getränken bieten die über 70 Ausstellenden Kreationen für jeden Geschmack an. Passende Musik sorgt für vorweihnachtliche Stimmung im gesamten Dorf.

Getreu dem Motto des Dorfes „Gerderhahn tut Gut(es)“ wird der Reinerlös unter anderem dafür verwendet, ein inklusives Spielgerät für den Gerderhahner Spielplatz anzuschaffen.

Das Weihnachtsdorf Gerderhahn ist Nachfolger der früheren Missionsausstellung, die über viele Jahre hinweg Ordensschwester Wilhelmine bei ihrer Missionsarbeit in Brasilien unterstützt hat.

Vor einigen Jahren wurde das Konzept geändert und neben den Ausstellern in der Mehrzweckhalle öffneten zunächst fünf Höfe ihre Pforten für eine weihnachtliche Ausstellung. Mittlerweile beteiligen sich fast 20 Höfe an der vorweihnachtlichen Veranstaltung und der ganze Ort verwandelt sich in eine Weihnachtslandschaft.

Seit 2019 wird das Gerderhahner Weihnachtsdorf von einem gleichnamigen Verein organisiert, der für sein Engagement 2024 von einer Erkelenzer Jury mit dem Heimatpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet wurde. Die Veranstaltung wird seitdem zusätzlich durch das Stadtmarketing der Stadt Erkelenz gefördert.

Auf der Straßen „In Gerderhahn“ sowie „Am Paulusweg“ stehen Parkflächen zur Verfügung. Der Ordnungsdienst unterstützt vor Ort bei der Parkplatzsuche und weist die Gäste ein.

Für Menschen mit Schwerbehinderung und einer entsprechenden Parkberechtigung werden gesonderte Parkplätze direkt an der Mehrzweckhalle bereitgestellt.

Für den Durchgangsverkehr ist am Samstag und Sonntag die Ortsmitte „In Gerderhahn“ gesperrt. Eine Umleitung wird weiträumig ausgeschildert.

Alle Verkehrsteilnehmenden, die das Gerderhahner Weihnachtsdorf nicht besuchen, sollten den betroffenen Bereich während des Veranstaltungszeitraums weiträumig umfahren und auf alternative Strecken ausweichen. Dies gilt insbesondere für die Zufahrten über die Gerderather Landstraße (L 19) sowie für die L 364 über den Kreisverkehr aus Richtung „In Tüschenbroich“.

Offene Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel

Am 14. November findet von 10 bis 12 Uhr eine Sprechstunde mit Bürgermeister Stephan Muckel statt. Die Sprechstunde findet in der Alten Schule Terheeg (In Terheeg 200) statt. Es ist keine Terminvereinbarung nötig.

Neben der Möglichkeit, ihn per Mail zu erreichen oder einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren, bietet Bürgermeister Stephan Muckel regelmäßige Bürgersprechstunden an. Dann haben alle Interessierten Gelegenheit, Anliegen, Kritik oder offene Fragen dem Bürgermeister im Rahmen der offenen Bürgersprechstunde persönlich vorzutragen. In der Regel finden die Bürgersprechstunden einmal im Monat an jeweils unterschiedlichen Orten in den Erkelenzer Dörfern oder Stadtteilen für jeweils zwei Stunden statt. „Die Bürgerinnen und Bürger können ohne Termin zu mir kommen und ihr Anliegen vortragen, Fragen stellen oder Kritik äußern“, erklärt Bürgermeister Stephan Muckel. „Sofern Bürgerinnen oder Bürger Anliegen haben, die sich in einem ersten Gespräch nicht klären lassen, nehme ich die Anfrage mit in die Stadtverwaltung und werde sie zeitnah beantworten.“

Die weiteren Termine der Bürgersprechstunden und die entsprechenden Orte werden im Veranstaltungskalender auf der Webseite der Stadt Erkelenz, auf den sozialen Kanälen der Stadt und im Bürgerbüro veröffentlicht.

Kita Buscherhof für Deutschen Lesepreis 2027 nominiert

Aus mehr als 400 Bewerbungen schafften es 50 Projekte und Personen in fünf Kategorien auf die Shortlist für den Deutschen Lesepreis 2027. Mit dabei ist die städtische Kindertageseinrichtung Buscherhof aus dem Erkelenzer Stadtteil Marienviertel. Ob die Kita den Deutschen Lesepreis in der Kategorie herausragende Sprach- und Leseförderung erhält, wird im März 2027 bekanntgegeben.

Leseförderung lebt von Menschen, die Kinder und Jugendliche für Sprache, Geschichten und Bücher begeistern. Genau diesen Einsatz würdigt der Deutsche Lesepreis. Seit 2013 zeichnen die Stiftung Lesen und ihre Partner herausragende Projekte und Persönlichkeiten aus, die Zugänge zum Lesen schaffen und Lesefreude wecken.

Die Freude in der Kita Buscherhof ist riesig: Mit der Nominierung wird ein ganzheitliches, innovatives pädagogisches Konzept gewürdigt, das Sprach- und Leseförderung als lebendigen, alltäglichen Begegnungsraum für Kinder versteht. ​Herzstück dieser Arbeit ist der im Rahmen des offenen Konzeptes eigens eingerichtete Literacy-Raum, die „Bücherkiste“. Dort erwartet die Kinder eine anregende Umgebung, die zum Entdecken, Fantasieren und Ausprobieren einlädt.
​​Der frühe Schriftspracherwerb beginnt nämlich schon lange vor dem ersten geschriebenen Wort in der Schule. In den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder entscheidende Vorläuferfähigkeiten. Sie lernen, Laute zu unterscheiden, Wortschatz aufzubauen, Sinnzusammenhänge zu verstehen und Symbole mit Bedeutung zu verknüpfen. Die Praxis zeigt, wie wertvoll der Ansatz der „Bücherkiste“ ist: Im Literacy-Raum entfalten Kinder von klein auf aus eigener Motivation heraus Freude an Sprache, Symbolen und Geschichten. Die Kinder gewinnen an Sprachkompetenz, Merkfähigkeit und Ausdrucksvermögen. Vor allem aber entwickeln sie ein starkes Selbstbewusstsein im Umgang mit Sprache und Medien.

​„Die Nominierung für den Deutschen Lesepreis ist eine wunderschöne Bestätigung für unser gesamtes Team“, freut sich die stellvertretende Kita-Leiterin Melanie Eggert. „Sie zeigt, dass auch kleine Einrichtungen durch einen klaren Schwerpunkt und Mut zu neuen Wegen Großes bewirken können. Mit unserer ‚Bücherkiste‘ und dem offenen Konzept haben wir einen Ort geschaffen, an dem Sprachförderung kein einmaliges Projekt ist, sondern von allen Kindern und Fachkräften jeden Tag mit Begeisterung gelebt wird.“
Vom Herzstück aus zieht sich das Konzept durch die gesamte Einrichtung: Von der gemütlichen Lese-Landschaft und einer Medienwand im „Wohnzimmer“ über Bücher in allen Funktionsräumen bis hin zur großen Bilderbuchkino-Leinwand in der Turnhalle, überall finden die Kinder spannende Angebote und Impulse rund um Sprach- und Leseförderung. „Unser Ziel ist es, Pädagogik, Literatur und Gemeinschaft so zu verbinden, dass Kinder von klein auf die Magie von Sprache und Geschichten entdecken“, erläutert die Initiatorin der „Bücherkiste“ Britta Wagner.

Wie wichtig dieser Einsatz ist, zeigen aktuelle Studien: Jedes vierte Kind kann am Ende der Grundschulzeit nicht ausreichend gut lesen. Und auch ein Drittel der Jugendlichen verfügt nicht über die Lesekompetenzen, die sie für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe benötigen.
Mit dem Deutschen Lesepreis werden innovative Maßnahmen der Leseförderung ausgezeichnet. Der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Deutsche Lesepreis ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung und wird im März 2027 zum 14. Mal verliehen.

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, und wird von den Kategoriepartnern Arnulf Betzold GmbH, Deutscher Städtetag und Deutsche Fernsehlotterie, Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH, Wort & Bild Verlag und PwC-Stiftung unterstützt.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, betont: „Erst vor wenigen Wochen haben die jüngsten PISA-Ergebnisse erneut gezeigt, wie alarmierend es um die Lesekompetenz in Deutschland steht. Leseförderung muss deshalb endlich zur politischen und gesellschaftlichen Priorität werden. Die Nominierten für den Deutschen Lesepreis 2027 zeigen, wie das gelingen kann: mit Kreativität, Mut und großem Engagement.“

Astrid Kießling-Tascin, Vorständin der Commerzbank-Stiftung, ergänzt: „Gerade in einer Zeit, in der die Lesekompetenz vieler junger Menschen Anlass zur Sorge gibt, braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen und neue Wege gehen. Genau das tun die Nominierten für den Deutschen Lesepreis 2027. Mit ihrem Einsatz schaffen sie Zugänge zum Lesen und stärken Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung. Wir gratulieren allen Nominierten herzlich und bedanken uns für ihren vorbildlichen Einsatz.“
Der Lesepreis 2027 – die Nominierten sind:

    • Kategorie: herausragendes individuelles Engagement, gefördert von der PwC-Stiftung
    • Annegret Boehm: Leseleo e. V. – Leseförderung in Vor- und Grundschule in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen | Hamburg
    • Henrike Bubenzer: Henrikes Lese- und Schreibschatzkiste – mit Prominenz! | Sprockhövel
    • Ines John: Die LESECAMPER – Literatur im Medienlabor | Kuhhorst
    • Emitis Pohl: School4Life | Köln
    • Aylin Rink: Das Hör-Märchen-Projekt Hamburg
    • Tobias Rudolf: Auf die Plätze, fertig, BUCH! Die Spielplatz-Vorlesewoche | Dortmund
    • Silvie Schenk: Euregio-Schüler-Literaturpreis – Grenzüberschreitende Leseförderung in drei Sprachen | Aachen
    • Jürgen Schwerter: Sprache-verbindet, ein Integrations-Projekt vieler Rotary-Clubs | Iserlohn
    • Rolf Stindl: Bücher sind Freunde. Rolf Stindls Lebenswerk für Lesefreude, Sprache und Teilhabe | Mörse
    • Kathrin Teuber: Evidenzbasierte Lesefreude: Strukturierte Wege zur literarischen Teilhabe | Hamburg

Kategorie: herausragendes kommunales Engagement, gefördert vom Deutschen Städtetag & der Deutschen Fernsehlotterie

    • Büchereizentrale Niedersachsen: JULIUS CLUB – Wenn starke Partner Leseräume schaffen: 20 Jahre Sommerleseclub in Niedersachsen | Lüneburg
    • Burgenlandkreis – Amt für Bildung, Kultur und Sport/Bildungsbüro: Vernetzte, gemeinschaftliche und nachhaltige Leseförderung im Burgenlandkreis | Naumburg
    • LeseLustLeipzig e. V.: LeseLust Leipzig | Leipzig
    • MentForMigra gUG: Mentoring-Programm MentForMigra | Düsseldorf
    • Netzwerk Leseförderung Lüneburg e. V.: Kontinuierliche, kreative und gemeinschaftliche Leseförderung | Lüneburg
    • Stadtbibliothek Heidenau: Buch erleben – Lesen fördern in der Stadtbibliothek Heidenau | Heidenau
    • Stadtbibliothek Luckenwalde, Bibliothek im Bahnhof: Das Baukastenprinzip für eine nachhaltige Lese- und Medienkompetenzförderung | Luckenwalde
    • Stadtbücherei Solingen: Sprachbildungsprojekt der Stadtbibliothek Solingen – Aufsuchende Sprachbildungsarbeit | Solingen
    • Stadt Gelsenkirchen/Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe, Schalke hilft!/IHK NRW: Leseinitiative | Gelsenkirchen
    • Zukunftsstiftung Bildung: BildungsTandems – Peer Learning mit Leseförderung am Übergang Grundschule – weiterführende Schule | Bochum

Kategorie: herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas, gefördert von der Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH

    • FABIDO FZ Lünener Straße | Dortmund
    • FRÖBEL Kindergarten und Familienzentrum ZAK | Bergisch-Gladbach
    • Johanniter Kinderhaus „Am Waldsanatorium“ Krailling | Puchheim
    • Katholische Tageseinrichtung für Kinder Polderbusch | Emmerich
    • Kindergarten Maria Frieden | Villingen-Schwenningen
    • Kinder- und Familienzentrum Nauborn | Wetzlar
    • Kita Däumeling | Halle (Saale)
    • Kita Eulennest | Dierdorf
    • Städtisches Familienzentrum Christian-Roos-Straße | Krefeld
    • Städtische Kindertageseinrichtung Buscherhof | Erkelenz

Kategorie: herausragende Leseförderung an Schulen, gefördert von der Arnulf Betzold GmbH

    • Europa-Schule Erfurt, Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Schule | Erfurt
    • Private Ganztagsgrundschule der IBB gGmbH Dresden | Dresden
    • Adam-Kraft-Realschule | Nürnberg
    • Geschwister-Scholl-Gesamtschule | Dortmund
    • Geschwister-Scholl-Schule | Solingen
    • Geschwister-Scholl-Schule | Heidelberg
    • Kardinal-von-Galen Gesamtschule Nordwalde | Münster
    • Realschule Obertraubling | Obertraubling
    • Sternwaldschule Freiburg (GMS) | Freiburg
    • Max-Planck-Gymnasium | Delmenhorst

Kategorie: herausragende Leseförderung mit digitalen Medien, gefördert vom Wort & Bild Verlag

    • Marcel Beyl: MyStoryRX | Löchgau
    • DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation: Lesen in Deutschland | Frankfurt am Main
    • Grundschule am Schäfersee: Digitale Leseförderung in allen Jahrgangsstufen | Berlin
    • KiTa am Schulzentrum: Bunte Gefühle – Das Farbenmonster leistet erste Hilfe. Wie digitale Medien die Leseförderung von Vorschulkindern fördern können | Dierdorf
    • Neuracraft GmbH: klugidu | Landshut
    • LEAD Lernen digital GmbH: kluug | Hamburg
    • Malteser Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst Darmstadt/Südhessen: Interaktives Vorlesen mit Hilfe von Unterstützender Kommunikation – schwerstmehrfach beeinträchtigtes Kind liest gemeinsam mit ehrenamtlichem Kinderhospizdienstbegleiter | Darmstadt
    • Maria Ryll: Geschichten Mori | Burg Stargard
    • Ueberreuter Verlag: ueberstories – Die Story Game App | Berlin
    • Weltenbummler Kids & Company Verlag: Hören + Mitlesen – Ein Buch, das vorliest | Havixbeck

Über den Deutschen Lesepreis

PISA-, IGLU-, Vorlesemonitor der Stiftung Lesen und IQB-Berichte zeigen für die Lesekompetenz von Kindern in Deutschland seit Jahren große Defizite auf: Rund 3 Millionen Kinder und Jugendliche können nicht gut lesen. Ihnen wird kaum oder wenig vorgelesen und sie verfügen in der Folge nur über eine (sehr) schwache Lesekompetenz. Um die Leseförderung in Deutschland und ganz besonders für junge Menschen zu stärken und öffentlich sichtbar zu machen, vergeben die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern seit 2013 den Deutschen Lesepreis in den Kategorien individuelles und kommunales Engagement, Sprach- und Leseförderung in Kitas und in Schulen sowie Leseförderung mit digitalen Medien und den Sonderpreis prominentes Engagement. Mehr Informationen: www.deutscher-lesepreis.de

Über die Stiftung Lesen

Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Damit alle Kinder in Deutschland lesen können, engagiert sich die Stiftung Lesen gemeinsam mit Bundes- und Landesministerien, mit Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen in bundesweiten Programmen und Kampagnen. Die Stiftung Lesen steht seit ihrer Gründung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschafter:innen unterstützt. http://www.stiftunglesen.de

Über die Commerzbank-Stiftung

Seit über 50 Jahren unterstützt die Commerzbank-Stiftung bundesweit Projekte und Programme in den Bereichen Kultur, Soziales und Wissenschaft mit dem Ziel, einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten. Als aktiv fördernde Stiftung arbeitet sie mit vielfältigen Partnern zusammen, deren Initiativen eine bundesweite Ausstrahlung und Vorbildcharakter haben. Ein wesentliches Anliegen der Commerzbank-Stiftung ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und kulturelle Bildung zu stärken. Weitere Informationen zur Commerzbank-Stiftung unter www.commerzbank-stiftung.de.

Personalversammlung: Eingeschränkte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung am 12. November

Wegen der Personalversammlung der Stadtverwaltung am 12. November kommt es am selbigen Tag zu abweichenden Öffnungszeiten. Die allgemeine Stadtverwaltung – inklusive Standesamt – ist von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Das Bürgerbüro öffnet an diesem Tag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und ist den gesamten Nachmittag geschlossen.

Für das ERKA- Bad, die Bücherei und die Grünannahmestelle gelten die üblichen Öffnungszeiten, sie bleiben trotz Personalversammlung geöffnet.

Aufbau Weihnachtsmarkt, Umbau Wochenmarkt

Ab Montag, 2. November, beginnt der Aufbau des Weihnachtsmarktes in Erkelenz. Er wird 2026 ausschließlich auf dem Marktplatz aufgebaut und vergrößert. Deshalb sind vom 2. November bis Ende des Jahres die Parkplätze am Markt und an der Kirche St. Lambertus nicht mehr nutzbar.

Die Wochenmärkte am Dienstag und Freitag finden ab dem 3. und 6. November bis zum Ende des Jahres in veränderter Aufstellung rund um den zentralen Marktplatz statt.

Der Weihnachtsmarkt öffnet vom 19. November bis zum 23. Dezember täglich ab 12 Uhr. Montags bis donnerstags sowie sonntags ist der Weihnachtsmarkt bis 22.30 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 23 Uhr. Lediglich am Totensonntag, 22. November, ist der Weihnachtsmarkt aufgrund des Feiertags erst ab 18 Uhr geöffnet.

Tischreservierungen sind bereits möglich unter www.erkelenz.de/reservierung-weihnachtsmarkt.

Winter-Öffnungszeiten Grünannahmestelle Erkelenz

Ab Montag, 2. November, öffnet die Grünannahmestelle der Stadt Erkelenz zu den Winter-Öffnungszeiten.

Montags, donnerstags und freitags ist sie von 8.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, samstags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr. Dienstags, mittwochs und sonntags ist die Annahmestelle geschlossen.

Die Winter-Öffnungszeiten gelten bis Ende Februar 2027. Ab dem 1. März 2027 gelten wie üblich die verlängerten Sommer-Öffnungszeiten.

Bautätigkeiten in den Erkelenzer Dörfern beginnen

In den Erkelenzer Ortschaften Alt-Keyenberg, Alt-Kuckum, Alt-Berverath, Oberwestrich und Unterwestrich ist durch den Kauf von Anwesen durch Privatpersonen zunehmend Bautätigkeit zu beobachten. Ab November finden außerdem Vorbereitungen für den Rückbau von Gebäuden statt, die aufgrund ihres baulichen Zustandes nicht erhalten bleiben. Die Arbeiten erfolgen in Abstimmung und im Einvernehmen mit dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Erkelenz und RWE Power.

Ab dem 2. November 2026 werden Gebäude abgesperrt und entkernt sowie Freischneidearbeiten durchgeführt. Die eigentlichen Abbrucharbeiten erfolgen anschließend schrittweise und werden über das Jahr 2027 fortgeführt. Die betroffenen Gebäude wurden durch Bausachverständige untersucht. Demnach ist ein Erhalt der Immobilien aufgrund ihres baulichen Zustands nicht sinnvoll oder weil eine Sanierung den Wert der Objekte so übersteigen würde, dass eine Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist. Derzeit sind rund 50 der insgesamt 567 Anwesen im Eigentum von RWE Power für den Rückbau vorgesehen.
Die freiwerdenden Grundstücke sollen zu einem späteren Zeitpunkt überwiegend für eine erneute Bebauung und Vermarktung zur Verfügung stehen.

Seit Beginn der Vermarktung von Privathäusern Ende November 2025 wurden bereits rund 60 Kaufverträge abgeschlossen beziehungsweise notariell vorbereitet. Bislang wurden rund 30 Anwesen an neue Eigentümerinnen und Eigentümer übergeben.

Darüber hinaus plant die Stadt Erkelenz den Rückbau des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses in Alt-Keyenberg sowie einer Remise neben der Kapelle in Alt-Berverath. Beide Rückbauten dienen der Aufwertung der unmittelbaren Umgebung.

Alle Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund der laufenden Revitalisierung der fünf Dörfer. Sie sind Teil der weiteren Entwicklung der Ortschaften im Sinne des städtischen Entwicklungskonzeptes. Ziel ist es, die Orte langfristig als Wohn- und Lebensstandorte zu stärken und ihre weitere Entwicklung zu unterstützen.

Spielefest im Familienzentrum Westpromenade

Einen Spieletag für die ganze Familie bietet das Familienzentrum Westpromenade am 7. November von 11 bis 18 Uhr an.

Vor Ort können 200 verschiedene Brett- und Familienspiele ausprobiert und gespielt werden. Der Spieletag ist für alle Familien geöffnet. Kuchen und Getränke werden vom Förderverein der Kindertagesstätte angeboten.
Interessierte Familien sind ganz herzlich zum Mitspielen eingeladen.

Infrastruktur in den fünf Orten

Am 24. September ist ein Kaufvertrag zwischen der Stadt Erkelenz und der RWE Power AG geschlossen worden, durch den die Stadt unter anderem Infrastruktur in Alt-Keyenberg, Alt-Kuckum, Alt-Berverath sowie Unterwestrich und Oberwestrich zurückerwirbt. Damit ist ein weiterer Meilenstein zur Wiederbelebung der Orte erreicht.

Aufgrund der tagebaubedingten Umsiedlung zwischen 2016 und 2026 wurden Immobilien von Privatpersonen, aber auch städtische Gebäude wie die Grundschule in Alt-Keyenberg an das bergbaubetreibende Unternehmen übertragen. Durch den vorzeitigen Kohleausstieg bleiben die Orte erhalten. Um diese zukunftsfähig aufzustellen, ist ein Rückkauf von öffentlicher Infrastruktur durch die Stadt Erkelenz notwendig.

Bereits im November 2025 hat die Stadt Erkelenz einen Förderbescheid erhalten, in dem unter anderem der Erwerb von Infrastruktur in den Orten gefördert wird. Der Fördersatz beträgt insgesamt 97,5 Prozent, gefördert werden neben den Kaufpreisen auch die Kaufnebenkosten.

Im Lauf dieses Jahres wurden zunächst vertragliche Grundlagen zum Erwerb von Infrastruktur aufgesetzt.

Die Stadt Erkelenz erwirbt in Alt-Keyenberg ein Mehrfamilienhaus, den Kindergarten, das Feuerwehrgerätehaus, den Sportplatz, den Friedhof und die Grundschule sowie eine danebenliegende Ackerfläche. In Alt-Berverath erwirbt die Stadt eine landwirtschaftliche Maschinenhalle neben der Kapelle. In Alt-Kuckum erwirbt die Stadt das Feuerwehrgerätehaus und den Friedhof.

Für die sozialen Infrastruktureinrichtungen und die genannten Liegenschaften sowie für Straßen und Wege, Abwasserkanäle, die Straßenbeleuchtung und Grünflächen wurden durch das Institut für Städtebau und Flächenmanagement aus Bonn Verkehrswerte ermittelt. Dabei wurden der aktuelle Zustand der Gebäude und andere objektspezifische Merkmale berücksichtigt.

Der Gesamtwert der zurückgekauften Infrastruktur beläuft sich auf 9,992 Mio. Euro, aufgrund der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Bund beträgt der zu leistende Eigenanteil der Stadt Erkelenz 249.800 Euro.

Grundlage des Rückerwerbs ist das Dorfentwicklungskonzept, das zwischen Oktober 2024 und Mai 2025 unter anderem mit einer breit angelegten Bürgerbeteiligung erarbeitet wurde und in dem skizziert ist, wie sich die fünf Orte, die durch den vorzeitigen Kohleausstieg erhalten bleiben, entwickeln sollen. Weitere Informationen sind zu finden unter www.erkelenz.de/zukunftsvision-dorfbelebung.

Ausflug des Pflegekinderdienstes ins Phantasialand

Der Pflegekinderdienst hat am 19. Oktober einen Ausflug mit Pflegefamilien und Kindern ins Phantasialand gemacht. Der Ausflug soll ein Dankeschön an die Pflegeeltern sein und auch das Miteinander stärken

Zahlreiche Familien nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen, neue Kontakte zu knüpfen und sich miteinander auszutauschen.
Für die Fachkräfte der Pflegekinderdienste wiederum war der Ausflug eine schöne Gelegenheit, die Familien auch außerhalb des regulären Hilfeplanverfahrens in ungezwungener Atmosphäre persönlich zu erleben. Im Laufe des Tages ging es für alle auf die Achterbahnen, Freefall-Tower und weitere Attraktionen. Der Tag voller Adrenalin hat allen Teilnehmenden sehr gut gefallen und für viel Spaß und Freude gesorgt.

Der Pflegekinderdienst sucht fortlaufend neue Pflegefamilien, die Kindern ein Zuhause geben möchten. Bei Interesse stehen Ihnen Frau Lowis, Frau Stumpf und Frau C. von Dahlen gerne für Fragen zur Verfügung und informieren Sie über Voraussetzungen, Ablauf und Möglichkeiten.

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