Jugendwerkstatt in Erkelenz

Wie soll Erkelenz in Zukunft aussehen? Welche Angebote brauchen junge Menschen vor Ort? Und wie können Freizeit, Bildung, Digitalisierung und das Zusammenleben in der Stadt weiter verbessert werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Jugendwerkstatt der Stadt Erkelenz, die am Samstag, 5. September 2026, von 10:45 Uhr bis 15:00 Uhr in der Stadthalle Erkelenz stattfindet.

Eingeladen sind alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 21 Jahren. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung der Stadt einzubringen.

In verschiedenen Beteiligungsformaten können die Teilnehmenden ihre Sichtweisen zu Themen wie Freizeit, Sport, Kultur, Schule, Digitalisierung, Umwelt, Vielfalt und Mitbestimmung einbringen. Dabei steht der Austausch auf Augenhöhe und die aktive Mitgestaltung im Mittelpunkt. Für eine offene und angenehme Atmosphäre sorgen neben kreativen Arbeitsphasen auch Musik und kleine Snacks.
Die Ergebnisse der Jugendwerkstatt fließen unmittelbar in die Erarbeitung des Kinder- und Jugendförderplans 2027 bis 2031 ein. Damit erhalten die Beiträge der jungen Menschen direkten Einfluss auf die zukünftige Ausrichtung der Kinder- und Jugendarbeit in Erkelenz.

Die Stadt Erkelenz freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und lädt alle jungen Menschen herzlich ein, ihre Ideen einzubringen und gemeinsam die Zukunft ihrer Stadt zu gestalten.

Termin: Samstag, 5. September 2026, 10:45 bis 15:00 Uhr
Ort: Stadthalle Erkelenz
Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 21 Jahren

Anmeldung

Festwoche: 700 Jahre Stadtrechte

Eine Festwoche mit Videoshow am Alten Rathaus und abwechslungsreichem Rahmenprogramm bildet den Höhepunkt des Jubiläumsjahres in Erkelenz. Die Festwoche anlässlich der Feierlichkeiten zu 700 Jahren Stadtrechte findet vom 26. September bis zum 3. Oktober statt.

Auf der Fassade des Alten Rathaus wird in der Festwoche die Erkelenzer Stadtgeschichte lebendig: Wie könnte die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1326 ausgehen haben? Was geschah beim großen Stadtbrand? Und wie entwickelte sich Erkelenz zu der modernen Stadt, die sie heute ist? Stadtchronist Mathias Baux, der im 16. Jahrhundert lebte, und Sibilla Küppers, die heute noch als „Appelsbell“ am Alten Rathaus sitzt, erzählen in 15 Minuten von der bewegten Stadtgeschichte ihrer Heimat.
Das Video wird jeden Abend von 19.30 Uhr bis etwa 21 Uhr mehrfach gezeigt. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm wird an jedem Tag geboten. „Der Heimatverein der Erkelenzer Lande hat tatkräftig dabei unterstützt, die Inhalte für das Video zusammenzustellen, an dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank für diese großartige Hilfe und herzliche Einladung an alle, sich die Show anzuschauen!“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel.

Premierenwochenende, buntes Programm und Familientag

Am Premierenwochenende locken der Kulinarische Treff mit verkaufsoffenem Sonntag, die Erkelenzer Automobilausstellung und ein Festumzug in die Erkelenzer Innenstadt. Am Samstag findet um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Marktplatz statt, im Anschluss wird die Videoshow erstmalig gezeigt.

Vereine, Organisationen und Initiativen können sich noch bis zum 7. September für den Festumzug anmelden. „Wir wollen die vielfältigen Angebote aus Erkelenz in diesem Festumzug abbilden und uns gemeinsam auf die Festwoche einstimmen“, so Bürgermeister Stephan Muckel. Der Zugweg wird durch die Erkelenzer Innenstadt führen, geplant ist eine Route von etwa einer Stunde.

Von Montag bis Freitag gibt es die Möglichkeit, Stadtführungen, Turmführungen auf den Kirchturm von Sankt Lambertus oder Vorträge zur Stadtgeschichte zu besuchen. Eine Anmeldung ist über die Webseite der Stadt notwendig.
Ab 18 Uhr findet an jedem Wochentag ein abwechslungsreiches, offenes Programm auf dem Marktplatz statt. Dann gibt es unter anderem eine Discofox-Tanzstunde, einen Malabend und ein Mitsingkonzert. Das Programm ist kostenlos.

Der Abschluss der Festwoche wird mit einem Familientag begangen. Dann finden unter anderem ein Kindertrödel und ein Menschenkicker-Turnier auf dem Erkelenzer Marktplatz statt. Auch hier sind Anmeldungen noch möglich.

Informationen zu allen Angeboten und die jeweiligen Anmeldeformulare sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz unter www.erkelenz.de/700-jahre-stadtrechte zu finden. Ein Programmheft zur Festwoche ist im Juli unter anderem in der Stadtverwaltung erhältlich.

Das Stadtjubiläum wird ganzjährig mit zahlreichen Aktionen, Wettbewerben und Veranstaltungen gemeinsam mit der Bürgerschaft gefeiert. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Festwoche zu 700 Jahren Stadtrechte Erkelenz.
Die Kreissparkasse Heinsberg ist offizieller Partner des Erkelenzer Jubiläumsjahres. Unterstützt wird das Stadtjubiläum außerdem von zahlreichen weiteren Unternehmen und Organisationen aus Erkelenz und der Region.

Ehrenamtsfest und Heimatpreisverleihung: Herausragendes Engagement gewürdigt

Beim fünften Erkelenzer Ehrenamtsfest würdigte die Stadt Erkelenz wieder Menschen, die sich in besonderer Weise für ihre Heimat und das Miteinander einsetzen. Dabei wurde auch der Erkelenzer Heimatpreis verliehen.

Rund 200 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürgern kamen in die Mehrzweckhalle Keyenberg (neu), um einen geselligen Abend unter Gleichgesinnten zu verbringen. Zu den geladenen Gästen zählten unter anderem Vertretungen aus Vereinen, von der Feuerwehr und aus der Politik sowie zum Beispiel Grünflächenpaten, Schülerlotsen und Schiedspersonen aus dem Stadtgebiet. Auch zahlreiche Menschen, die aus der Bevölkerung für diese Würdigung vorgeschlagen wurden, standen auf der Gästeliste.
Moderatorin Marie Weidmann und Bürgermeister Stephan Muckel begrüßten die Gäste und hoben die große Bedeutung des Ehrenamtes für das gesellschaftliche Miteinander hervor. „Heimat entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen“, betonte Bürgermeister Muckel.

Höhepunkt des offiziellen Teils war die Verleihung der Heimatpreise der Stadt Erkelenz 2026. Die Auszeichnung wird seit 2019 vergeben und würdigt Projekte, Initiativen und Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für Heimat, Gemeinschaft und Zusammenhalt einsetzen. Insgesamt elf Vorschläge aus der Bürgerschaft waren eingereicht worden. Wer das Rennen machte, blieb bis zuletzt spannend.

Mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 2.500 Euro wurde Karl Mones ausgezeichnet. Sein jahrzehntelanges und außergewöhnlich breites Engagement prägt das Vereins- und Dorfleben in Granterath, Genehen, Commerden und Scheidt nachhaltig. Ob in Vereinen, der Kirche, der Kommunalpolitik oder bei zahlreichen Veranstaltungen – Karl Mones gilt als treibende Kraft für Gemeinschaft und Zusammenhalt in seinem Heimatort.

Den zweiten Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 1.500 Euro, erhielt das Volkstümliche Theater Nysterbachbühne. Seit mehr als 25 Jahren stärkt die Theatergemeinschaft mit ihren Aufführungen den kulturellen Zusammenhalt, verbindet Generationen und unterstützt regelmäßig soziale Zwecke in der Region.

Der mit 1.000 Euro dotierte dritte Platz ging an Agnes Maibaum. Als Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Keyenberg, Westrich, Berverath engagiert sie sich seit Jahren für die Interessen der Menschen vor Ort und war insbesondere während der langen Phase der Umsiedlung eine wichtige Ansprechpartnerin und Vermittlerin.

Bürgermeister Stephan Muckel gratulierte allen Ausgezeichneten, dankte zugleich allen Nominierten sowie den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in Erkelenz: „Jede Form des Ehrenamtes trägt dazu bei, unsere Stadt lebenswerter zu machen. Die heute Geehrten stehen stellvertretend für viele Menschen, die sich Tag für Tag für andere einsetzen.“

Ein weiterer Programmpunkt beim Ehrenamtsfest war die Würdigung der neuen Inhaber der Jubiläumsehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Karte können Personen erhalten, die sich seit mindestens 25 Jahren ehrenamtlich engagieren. Sie bietet verschiedene Vergünstigungen bei teilnehmenden Einrichtungen und Unternehmen.
Seit dem letzten Ehrenamtsfest erhielten vier weitere Menschen aus der Bürgerschaft die Jubiläumsehrenamtskarte:

    • Josef Bernhard Robert für sein langjähriges Engagement beim SV Golkrath, in der Dorfgemeinschaft Golkrath sowie im Männer-Stammtisch Golkrath.
    • Heinrich Haupts für seinen jahrzehntelangen Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr Erkelenz, insbesondere als Löscheinheitsführer.
    • Lutz Eckardt für sein vielfältiges Wirken in zahlreichen Vereinen in Golkrath sowie seinen Einsatz für die örtliche Mehrzweckhalle und das Dorfleben.
    • Michael Schmalen für sein Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Hetzerath sowie für seinen Einsatz im Verein „My Verein Hetzerath“.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Tobias Janssen, der mit der passenden Liedauswahl für Stimmung sorgte. Nach dem offiziellen Teil klang der Abend bei Gesprächen, kühlen Getränken und Speisen aus dem Foodtruck der Schlemmerstube Buchmann in geselliger Atmosphäre aus.

Kolumbarium in Gerderath eingesegnet

Auf dem Friedhof in Gerderath gibt es seit Mittwoch 56 neue Urnenplätze.

Bürgermeister Stephan Muckel und der Technische Beigeordnete Martin Fauck haben gemeinsam mit Vertretungen der Kirchen, Menschen aus der Dorfgemeinschaft, dem Bezirksausschuss Gerderath, sowie Mitarbeitenden aus der Stadtverwaltung das Kolumbarium des Waldfriedhofs in Gerderath eröffnet.
Im Jahr 2021 reichte der Bezirksausschuss Gerderath einen Antrag bei der Verwaltung ein, mit der Bitte, die Errichtung eines Kolumbariums in Gerderath zu prüfen. Voraussetzung hierfür war zunächst die Feststellung eines entsprechenden Bedarfs an zusätzlichen Urnenplätzen. Im Rahmen der weiteren Planungen wurde untersucht, mit welchem baulichen und finanziellen Aufwand ein Kolumbarium umgesetzt werden kann. Nach Abschluss der Planungen stand fest, dass insgesamt 56 Urnenkammern geschaffen werden können. Für die Maßnahme wurden im Haushalt Mittel in Höhe von 35.000 Euro bereitgestellt.

Die Einsegnung führten Ferdinand Kehren als Vertreter der katholischen Kirche und Pfarrerin Anke Neubauer-Krauß für die evangelische Kirchengemeinde durch. „Der Bedarf für die Urnenplätze war eindeutig, so Stand dem Ausbau der Urnenplätze nichts entgegen“, resümiert der Technische Beigeordnete Martin Fauck. “Der Tod gehört zum Leben dazu, das Kolumbarium hier bietet einen weiteren würdigen Ort des Gedenkens”, sagte Bürgermeister Stephan Muckel bei der Einsegnung. Der Waldfriedhof in Gerderath ist durch seine Lage sehr ruhig und bietet durch die natürliche und Grüne Atmosphäre eine besinnliche Ruhestätte.

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