Kindertheater

Die Prinzessin auf der Erbse

Es war einmal und ist immer noch so ein König. Der lebt glücklich mit seinem Prinzensohn auf einer Insel. Doch etwas fehlt dem Prinzen: genau, eine richtige Prinzessin. Und weil es keine auf der Insel gibt, schippert der Prinz los, scheppernd über die Meere zur Prinzessinnensuche. Und er trifft sie: Prinzessinnen, interessiert nur an ihrer Schönheit, träumend nur von Süßigkeiten, nie Zeit habend, immer mit Handys telefonierend. Ratlos schippert der Prinz zur Insel zurück. Eine Prinzessin ist nicht an Board. Dunkle Wolken ziehen über der Insel auf. Es blitzt, donnert, regnet, stürmt und es weht – eine Prinzessin an Land. Zumindest behauptet sie, eine zu sein. Doch sie trägt keine Krone, lässt sich nicht bedienen und findet auch noch Unwetter toll. Das ist doch keine Prinzessin! Na, das werden wir ja sehen, denkt der König und legt ihr, was sonst, eine Erbse ins Bett, ganz nach unten, unter alle Matratzen.

Weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

Arnold, Retter der Schafheit

»Schafe brauchen Wolle«, so Opapapa Schafbock Böcks Devise und daher arbeiten auch alle Schafe seiner Herde in seiner wunderbaren Wollfabrik »Zur schönen Socke«.

Alle, bis auf Arnold. Der hat keine Lust auf Wollknäuel wickeln, Fäden spinnen, stricken, weben. Arnold fühlt sich zu Höherem berufen. Berühmt will er werden. Er träumt von Olympia und Goldmedaille, denn er ist ein Superschaf. Meint Arnold. Die anderen Schafe meinen das nicht. Unterstützung bekommt Arnold nur von einer Ratte. Die ist voll begeistert von Arnold und sein größter Fan. Eines Tages kommt der Wolf ins Schaftal. Große Aufregung: »Alle ab in den Stall«, blökt Opapapa Schafbock Böck, »sofort!« Arnolds Stunde hat geschlagen. Zusammen mit seinem kleinen Freund tönt er laut: »Wir haben keine Angst!« Schaf gegen Wolf? Jetzt zeigt sich, was ein echtes Superschaf ist.

Handwerk als Spielelement: Die Zuschauer erleben während der Geschichte spielerisch Einblicke in den Weg vom Rohstoff (Rohwolle) zum fertigen Produkt (Pullover).

Weitere Infos: www.stadthalle-erkelenz.de

Die Kindertheaterstücke sind empfohlen ab einem Alter von 4-5 Jahren.

Tickets können auf der Startseite unter der Rubrik „Vorschau – Anstehende Veranstaltungen“ online gekauft werden, wenn diese freigeschaltet sind. Klicke hierfür auf den jeweiligen Ticketpreis. Danach gelangst du direkt in den Ticketshop.

Quelle: Kultur GmbH Erkelenz

Theater-Abend & Gastspiele

Küss langsam

Komödie von Michael Ehnert, aufgeführt von Hamburger Kammerspiele

lm Film und im Fernsehen enden Liebesgeschichten immer im Moment des höchsten Glücks: Umarmung, tiefer Blick in die Augen, langer Kuss, toller Sex und dann – Abblende!
Ärgerlicherweise erfahren wir aber nie, wie die von uns beneideten Traumpaare mit dem anschließenden Beziehungsalltag klarkommen. Die bittere Wahrheit ist: Sie kommen damit nicht klar! Genauso wenig wie alle anderen, Traumpaar hin oder her. Und so endet auch die traumhafte Romanze von Michael und Jennifer Ehnert vor dem Scheidungsrichter.
Leider sind Scheidungen heutzutage eher die Regel als die Ausnahme und so muss das zerstrittene Paar sich noch zwei Stunden gedulden, bis endlich ein amtlicher Schlussstrich unter ihren Ehekrieg gezogen wird, schließlich ist noch ein ganzer Saal Scheidungswilliger vor ihnen an der Reihe. Genug Zeit für die beiden Rosenkrieger, noch einmal Revue passieren zu lassen, wie alles begann – und wie alles zerbrach. Das Publikum wird Zeuge einer romantischen Liebesbeziehung vor der Kamera: Voller heißblütiger Liebesszenen und explosiver Actionsequenzen! Und dem zunehmend giftigeren Scheitern hinter der Kamera: mit verbalen Patronenhülsen am Wegesrand, Dialogen wie Tretminen und einem schier unerschöpflichen Füllhorn an Gemeinheiten und Beleidigungen. Küss langsam ist eine ebenso atemberaubende wie komische Tour de Force durch Männer- und Frauenbilder unserer Zeit. Permanent unterfüttert und untergraben von neuesten Erkenntnissen aus der Paarforschung.

Weitere Infos: www.stadtthalle-erkelenz.de

Mord im Schützenverein

Komödie von David Gieselmann & Thomas Bechtel

Produktion: Rheinisches Landestheater, Neuss (Premierenübernahme)

Endlich! Das Schützenfest rückt näher! Der Countdown am Rathaus zählt nur noch wenige Tage, die Uniformen werden gebügelt, die Tuba abgestaubt und die Textsicherheit überprüft. Doch als das Grünflächenamt letzte Verschönerungsarbeiten vornehmen will, macht es einen schrecklichen Fund: Der Schützenkönig liegt tot im Kanal! Es beginnt eine turbulente Jagd nach dem Mörder, denn die Zeit rennt: Bis zum Schützenfest ist es nicht mehr lange – und das will sich schließlich niemand nehmen lassen! Die Stücke von Autor David Gieselmann und Regisseur Clemens Bechtel haben ein bewährtes Erfolgsrezept: Man nehme eine große Portion Lokalkolorit, ungefähr die doppelte Menge Humor und salze sie mit einer kräftigen Prise Wahrheit. Noch ein wenig mit Altbier abschmecken und fertig ist der Komödienkracher! Gut Schuss!

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Woyzeck

Drama von Georg Büchner

Produktion: Westfälisches Landestheater Castrop Rauxel

Woyzeck ist der ewig Getriebene. Mit dem alle meinen, machen zu können, was sie wollen. Er ist der Prototyp des erniedrigten Individuums in einer Gesellschaft, in der jeder ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen handelt. Der sich immer wieder aufrichtet. Bis dann der Punkt kommt, an dem er zerbricht und zurückschlägt.

Ein Stück, das Fragment geblieben ist und uns gerade deshalb so viel über unser Leben erzählt. Am 1. Januar 1836 schreibt Georg Büchner aus Straßburg an die Familie: Ich komme vom Christkindlesmarkt, überall Haufen zerlumpter, frierender Kinder, die mit aufgerissenen Augen und traurigen Gesichtern vor den Herrlichkeiten aus Wasser und Mehl, Dreck und Goldpapier standen. Der Gedanke, dass für die meisten Menschen auch die armseligsten Genüsse und Freuden unerreichbare Kostbarkeiten sind, machte mich sehr bitter.

Georg Büchner stirbt im Februar 1837 in Zürich. Er ist 23 Jahre alt. Zu dem Zeitpunkt hat er es mit der Flugschrift „Der hessische Landbote“ bereits geschafft, sich in deutschen Landen zu einem verfolgten Staatsfeind zu machen. Seine Stücke „Dantons Tod“ und „Leonce und Lena“ sind Klassiker der deutschen Literatur. In seinem Nachlass wird das Manuskript eines Stückes gefunden, das den damals sehr bekannten Fall eines ehemaligen preußischen Soldaten aufgreift – „Woyzeck“.

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