Theater-Abend: Ein Mord wird angekündigt

Ein Miss-Marple-Kriminalstück von Agatha Christie, aufgeführt vom Berliner Kriminaltheater │

Zwei entzückende, schrullige alte Tanten erfahren durch eine Annonce in der Zeitung, dass in ihrem Haus ein Mord stattfinden soll. Die neugierige Anteilnahme der Nachbarn nimmt mehr und mehr voyeuristische Züge an. Gott sei Dank nimmt sich Miss Marple des Falles an; aber auch sie kann nicht verhindern, dass nach einem Stromausfall die Leiche eines Mannes im Wohnzimmer liegt. Und dann wird auch noch Tante Dora vergiftet. Was soll Miss Marple davon halten? Aber dann entdeckt sie etwas Merkwürdiges …

„Ein Mord wird angekündigt“ ist der 40. Kriminalroman der britischen Erfolgsautorin Agatha Christie. Er erschien 1950 zum ersten Mal in Großbritannien.


Abonnement ab 60,00 Euro/ erm. ab 30,00 Euro
Einzelkarten ab 12,00 Euro


Vorverkauf
    • Buchhandlung Wild (Erkelenz, Baesweiler, Hückelhoven)
    • Tickets online

Quelle & weitere Infos:
www.stadthalle-erkelenz.de www.kriminaltheater.de

Theater: Orpheus in der Unterwelt

Eine Operette von Jaques Offenbach, aufgeführt von der Kammeroper Köln │

Die Kultur GmbH beginnt das neue Jahr mit einer der bekanntesten Operetten: Am Dienstag, 7. Januar, 20 Uhr, präsentiert die Kammeroper Köln „Orpheus in der Unterwelt“ von Jaques Offenbach.

Unter der musikalischen Leitung von Inga Hilsberg wird das 22-köpfige Ensemble das Stück über die Ehe von Orpheus und Eurydike, die kaum miserabler sein könnte, aufführen: Zänkerei, Vorhaltungen, Seitensprünge. Daher reagiert Orpheus hocherfreut, als er erfährt, dass Eurydike von ihrem Liebhaber Pluto, dem Herrn der Hölle, in die Unterwelt entführt wurde. Endlich ist er befreit vom Ehejoch, für neue Liebesabenteuer! Doch da protestiert die Öffentliche Meinung vehement: nichts Geringeres als das gute Ansehen der Antike steht hier auf dem Spiel. Missmutig muss Orpheus mit ihr zusammen in den Hades reisen, um Eurydike von den Göttern zurückzufordern. Damit entfacht er einen gewaltigen Aufruhr …

Mit der Handlung persiflierte Jakob „Jaques“ Offenbach (*1819 in Köln, † 1880 in Paris) die griechische Sage von Orpheus und Eurydike. Mit den Göttern des Olymp, die den Hades besuchen, um sich zu amüsieren, wird gleichzeitig die Doppelmoral der besseren Gesellschaft (des Zweiten Französischen Kaiserreichs) karikiert. Zur Zeit der Uraufführung konnten sich viele Personen der Pariser Gesellschaft in dem Stück wiedererkennen. Die griechische Mythologie war ein beliebtes Gesprächsthema der feinen Leute, und Offenbach nahm mit seinem Orpheus den Antikenkult gehörig auf die Schippe. Selbst der regierende Kaiser Napoléon III. blieb nicht verschont. Er konnte sich in der Figur des liebestollen obersten Gottes Jupiter wiederfinden. Es wird berichtet: „Die Oper gefiel dem Kaiser; er nahm Offenbach die Anspielungen anscheinend nicht übel und applaudierte laut.“.

Zum Gassenhauer entwickelte sich der „Höllen-Cancan“ aus dem zweiten Akt und der Vorsitzender der Kölner Offenbach-Gesellschaft, Franz-Josef Knieps führte zur Inszenierung von Roland Hüve aus: »Eine schmissige, herzerfrischende Inszenierung von Offenbachs ‚Orpheus in der Unterwelt‘. An den aktuellen Dialogen hätte Jacques Offenbach seine helle Freude gehabt. Das Publikum dankte zu Recht, stehend und mit minutenlangem Beifall für diesen spritzigen, schwungvollen Abend“.

Tickets für dieses Gastspiel können noch als Print-at-Home-Ticket bis zum 5.01.2020 unter www.stadthalle-erkelenz.de oder an der Abendkasse von 19:00 bis 19:30 Uhr erworben werden.

Quelle & Infos: www.stadthalle-erkelenz.dewww.kammeroper-koeln.de
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