Tag der offenen Tore bei der Feuerwehr

Am 11. Oktober lädt die Löscheinheit Borschemich-Keyenberg-Kuckum ab 11 Uhr ins Feuerwehrgerätehaus in Kuckum ein. Am Tag der offenen Tore informiert die Löscheinheit darüber, wie sie im Katastrophenfall hilft. Um möglichst alle Menschen aus ihrem Einzugsgebiet zu erreichen, wählt die Löscheinheit auch einen unüblichen Weg.

Das Feuerwehrgerätehaus in Kuckum am Helmut-Clever-Weg 1 ist nicht nur eine Halle mit Fahrzeugen, sondern wird in der Krise – beispielsweise bei einem flächendeckenden Stromausfall – zum sogenannten „Leuchtturm“. Dann ist das Feuerwehrgerätehaus für die Bevölkerung, die im Einzugsgebiet der Löscheinheit wohnt, die erste Anlaufstelle für Hilfe und Informationen.
Im gesamten Kreis Heinsberg wurden im Jahr 2023 sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme festgelegt, um der Bevölkerung im Ernstfall erreichbare Anlaufstellen zu bieten. Das Konzept dahinter ist jedoch noch wenig bekannt. Was ein Ernstfall ist und welche Hilfe dann bereitsteht, ist deshalb Bestandteil dieses Infotages.
Bei Getränken, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen informiert die Löscheinheit über ihre Aufgaben als „Leuchtturm“. Um 11.30 und 14 Uhr führt die Jugendfeuerwehr eine Brandschutzübung vor. Um 11.45, 14.30 und 16.30 Uhr gibt es jeweils einen Kurzvortrag darüber, was die Anlaufstelle „Leuchtturm“ für die Bevölkerung bedeutet. Um 12 und 15 Uhr wird gezeigt, wie die vorhandenen Notstromaggregate funktionieren und bei einem größeren Stromausfall eingesetzt werden.
Für Kinder stehen eine Hüpfburg und das Spielmobil der Stadt Erkelenz bereit.

Die Bevölkerung lädt die Löscheinheit Ende September mittels Handzettel persönlich zum Tag der offenen Tore ein. Darüber hinaus wird zwischen dem 5. und 8. Oktober das Einzugsgebiet – Keyenberg, Kuckum, Borschemich, Mennekrath, Erkelenz Nord mit ausgewählten Straßen bis zum Mennekrather Kirchweg – mit einem Feuerwehrfahrzeug befahren. Dann erklingt unter anderem folgendes aus den Lautsprechern: „Achtung, Achtung, hier ist eure Feuerwehr Erkelenz, Löscheinheit Borschemich – Keyenberg – Kuckum. Wir testen heute unsere Lautsprecher für den Notfall und brauchen eure Hilfe. Wie gut könnt ihr uns hören und verstehen?“
Mit ihrer Durchsage macht die Löscheinheit zwar auch auf ihren Informationstag aufmerksam. Vielmehr geht es jedoch darum, über die Handzettel eine Rückmeldung zu erhalten, ob die Durchsage von der Bevölkerung gehört und wahrgenommen wurde. Denn im Ernstfall sind Lautsprecherdurchsagen ein wichtiges Mittel zur Information und Warnung der Bevölkerung.
Die Aktion ist mit dem Leiter der Erkelenzer Feuerwehr sowie dem Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Erkelenz abgestimmt. Es wird darum gebeten, auf die Besonderheiten der Fahrbahnregelung an diesem Tag zu achten.

Insgesamt gibt es im Erkelenzer Stadtgebiet 13 Feuerwehrgerätehäuser, die im Ernstfall als Leuchttürme eingesetzt werden. Weitere Informationen gibt es unter: https://karten.kreis-heinsberg.de/bev_schutz

320 neue Gießkannen für Erkelenzer Friedhöfe

In auffallendem Violett stehen jetzt 310 neue Gießkannen auf den Erkelenzer Friedhöfen bereit. Die Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege und die ihr angeschlossenen Friedhofsgärtnereien stellen diese kostenlos zur Verfügung – allerdings nur zur Nutzung auf den Friedhöfen.

Mit dieser Aktion wollen die Rheinischen Friedhofsgärtner die Verwaltungen aktiv dabei unterstützen, den Service für die Bürgerinnen und Bürger auf dem Friedhof nachhaltig zu verbessern. Friedhofsgärtner Hermann-Josef Klauth von Blumen mit Pfiff in Erkelenz übergab die Gießkannen an Bürgermeister Stephan Muckel, Technischen Beigeordneten Martin Fauck und Grünflächenamtsleiterin Anja Minkenberg.

Die Friedhofsgärtner möchten mit den Gießkannen den Besucherinnen und Besuchern die Pflege ihrer Gräber erleichtern und somit den Erhalt von blühenden und grünen Friedhöfen fördern. „Normalerweise gehören die Gießkannen an die Sammelplätze zurückgebracht, meistens verschwinden sie aber hinter den Gräbern oder teilweise sogar ganz“, so Hermann-Josef Klauth.

Die Gießkannen sind violett und mit der Aufschrift „Friedhofsgießkanne“ sowie dem Slogan „Leben braucht Erinnerung“ versehen. Auf ihnen befindet sich auch eine Servicenummer der Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege.

Erkelenz bringt offizielle Stadt-App heraus

Mit „Erkelenz+“ setzt die Verwaltung im Jubiläumsjahr neue Maßstäbe bei der digitalen Vernetzung in Erkelenz. Seit Mitte September ist die offizielle Stadt-App Erkelenz+ in den Appstores zum Download verfügbar.

Erkelenz+ enthält in ihrer ersten Ausbaustufe bereits Veranstaltungshinweise, Informationen und nützliche Services für die Bürgerschaft.

Wer sich ein Benutzerkonto anlegt, hat Zugriff auf weitere Funktionen: Dann kann Erkelenz+ daran erinnern, die eigene Mülltonne rechtzeitig rauszustellen. Ebenso besteht die Möglichkeit, über die Chat-Funktion mit anderen Nutzenden in Kontakt zu treten.

„Über die Nachrichtenfunktion können wir der Bürgerschaft je nach Interesse Push-Nachrichten senden, beispielsweise für Veranstaltungen, oder aber ortspezifische Nachrichten verschicken“, erläutert Sebastian Bohmann, Hauptamtsleitung und Chief Digital Officer, eine weitere Ausbaustufe.

Kartendienste mit bereits hinterlegten Orten, zum Beispiel Spielplätze oder „nette Toiletten“ in der Innenstadt sind ebenfalls verfügbar.

„Im Jubiläumsjahr blicken wir nicht nur zurück auf 700 Jahre Stadtgeschichte, sondern auch nach vorne: mit Erkelenz+ haben wir die Weichen gestellt für eine vernetzte, smarte Stadt Erkelenz“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel.
Mit der Einführung von Erkelenz+ hat die Stadt einen weiteren Punkt ihrer 2022 beschlossenen Digitalstrategie umgesetzt und eine technische Infrastruktur auch für nicht-städtische Digitalisierungsinitiativen geschaffen.

Ziel ist, künftig die gesamte Stadt digital auf der neuen Plattform zu vernetzen. Die technischen Möglichkeiten der App bieten vielseitige Chancen – denkbar etwa bei der Nutzung von öffentlich zugänglichen Angeboten, bei der Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement, in der Gastronomie und vielem mehr.

Tiefergehende Informationen zur Nutzung von Erkelenz+ sind für die Bürgerschaft bereitgestellt auf der städtischen Webseite: www.erkelenz.de/erkelenzplus. Neue Funktionalitäten inklusive spezieller Anwendungsfälle für Dritte werden laufend ergänzt, sobald verfügbar.

Hinter Erkelenz+ steckt die „SuperApp“ von Tobit.Software. Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Ahaus entwickelt seit 1986 digitale Produkte, um Services miteinander zu vernetzen. Dabei legt das Unternehmen einen Fokus auf „Smart City“-Projekte, um die städtische Infrastruktur miteinander zu vernetzen und so das Leben der Bewohnerschaft weiter zu verbessern.

Nebenräume saniert: Mehrzweckhalle in Schwanenberg übergeben

Neue Duschen, Umkleidekabinen, Toilettenanlagen und sonstige Nebenräume: Die Mehrzweckhalle in Schwanenberg wurde nach den Sanierungsarbeiten in den letzten beiden Jahren gestern offiziell den Nutzenden übergeben. Das soll zunächst aber nur ein Zwischenschritt bleiben.

Im Rahmen der nun durchgeführten Baumaßnahme wurden die Nebenräume der Mehrzweckhalle umfassend saniert. Dazu gehören insbesondere die Toilettenanlagen, Duschen, Umkleidebereiche sowie weitere Nebenräume. Die Aufteilung und Gestaltung der Räume wurden dabei in enger Abstimmung mit den örtlichen Vereinen neu konzipiert und an deren Bedürfnisse angepasst. Erstmals steht den Nutzenden zudem eine barrierefreie Toilette zur Verfügung. Auch die ehemalige Wohnung zwischen der Mehrzweckhalle und dem Feuerwehrgebäude konnte in das Gesamtkonzept einbezogen werden. Dadurch entstanden dringend benötigte zusätzliche Abstellmöglichkeiten für die Mehrzweckhalle sowie ein neuer Vereinsraum und ein Raum für die benachbarte Feuerwehr. Die Sanierungsmaßnahme wurde schwerpunktmäßig in den Jahren 2025 und 2026 umgesetzt.

Die Mehrzweckhalle in Schwanenberg wurde in den 1970er Jahren erbaut. Sowohl die Halle selbst als auch die zugehörigen Nebenräume waren inzwischen deutlich in die Jahre gekommen und bedurften dringend einer umfassenden Renovierung. Ursprünglich war vorgesehen, zunächst die Nebenräume zu sanieren und diese Maßnahme als vorbereitenden Schritt für eine anschließende umfassende energetische Sanierung der Mehrzweckhalle umzusetzen. Hierfür wurde ein Förderantrag im Rahmen des Förderprogramms „Rheinisches Revier – energetische Sanierung“ vorbereitet. Da das Förderprogramm jedoch vorzeitig geschlossen wurde und die verfügbaren Fördersummen je Kommune gedeckelt wurden, konnte die ursprünglich geplante umfassende Sanierung der Gebäudehülle und der Gebäudetechnik bislang nicht im vorgesehenen Umfang realisiert werden.

Weiterhin ist vorgesehen, die Dächer über den Nebenräumen zu sanieren und die Fenster der Mehrzweckhalle auszutauschen. Die hierfür bestehenden Fördermöglichkeiten werden derzeit geprüft. Die ursprünglich geplanten weitergehenden Sanierungsmaßnahmen, insbesondere an der Gebäudehülle und den haustechnischen Anlagen, bleiben jedoch weiterhin Bestandteil der langfristigen Planung und sollen umgesetzt werden, sobald hierfür geeignete Förderprogramme zur Verfügung stehen. Vorbereitende Maßnahmen dazu wurden während der aktuellen Sanierung schon durchgeführt.

Electrisize Festival startet exklusiven Community-Vorverkauf

Tickets für Electrisize 2027 ab dem 28. September erhältlich – limitierte Pre-Sale-Phasen, Loyalty Packages und neue Young Tickets, Pre-Registrierung noch bis 20.09.2026 möglich.

Am Montag, den 28. September 2026, startet um 12:00 Uhr der exklusive Vorverkauf für Electrisize 2027. Wer sich bis zum 20. September für den Pre-Sale registriert hat, erhält Zugang zu den ersten Tickets für die kommende Ausgabe, die vom 6. bis 8. August 2027 in Erkelenz stattfindet. Für die Electrisize Community stehen zunächst 5.000 Tickets zur Verfügung. Sie werden zu einem Preis angeboten, der im weiteren Verlauf des Vorverkaufs nicht mehr unterschritten wird. Damit bleibt der Community-Pre-Sale die günstigste Ticketphase.

Am Dienstag, den 29. September 2026, öffnet um 12:00 Uhr der Public Sale. Auch ohne vorherige Registrierung können sich Festivalbesucher Full-Weekend-, Kombi- und VIP-Tickets zu Super Early Bird Konditionen sichern. Dafür stehen zunächst weitere 1.000 Tickets zur Verfügung. Sobald diese vergriffen sind, geht der Vorverkauf automatisch in die Early Bird Phase über. Ticket-Updates wird es an beiden Tagen über die Electrisize Social-Media-Kanäle geben.

Loyalty Packages vor GTA6

Zum zweiten Mal gibt es ab Vorverkaufsstart das stark limitierte „Loyalty Package“. In diesem Paket sind Full Weekend oder Full Weekend VIP Tickets enthalten sowie exklusiver Merch, verschiedene Goodies und ein Stück Electrisize.

NextGen Tickets -> Young Tickets

Mehr als nur ein neuer Name: Aus den NextGen Tickets werden 2027 die Young Tickets. Mit dem Angebot hatte das Electrisize Festival in diesem Jahr bereits vor vielen anderen Festivals auf den Bedarf der jungen Zielgruppe reagiert und Festivalfans zwischen 16 und 19 Jahren vergünstigte Tickets angeboten. 2027 wird die Altersgruppe erweitert: Mit den neuen Young Tickets lädt das Electrisize Festival insbesondere die Generation zwischen 16 und 21 Jahren ein, gemeinsam mit ihren Freunden unvergessliche Festivalmomente zu kreieren.

Abgesichert gegen Männerschnupfen-Notfälle

Plötzliche Krankheit, Notaufnahme, Krankenhaus – all das kann Festivalpläne von heute auf morgen ruinieren. Daher besteht auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, im Ticketshop direkt eine Ticketversicherung mit abzuschließen. Die Versicherung wird über einen externen Anbieter abgewickelt.

Electrisize 2027

Vom 6. bis 8. August 2027 verwandelt sich das historische Gelände rund um Haus Hohenbusch in Erkelenz wieder in eine der größten Festival-Locations im Raum Düsseldorf. Über drei Tage treffen dort EDM, Hardstyle, Hardtechno, Pop, Rock und die besten Mallorca Vibes aufeinander. Mehr Infos zum Electrisize sowie zum Ticket-Presale gibt es unter www.electrisize.de.

Haupt- und Finanzausschuss hat getagt

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 10. September wurde unter anderem der Jahresabschlussentwurf 2025 vorgestellt. Außerdem wurde beschlossen, dass die Vermarktungsstrategie für die Tiny-House-Siedlung in Erkelenz geändert wird.

 

Jahresabschlussentwurf 2025 der Stadt Erkelenz

Kämmerer Norbert Schmitz stellte die wichtigsten Eckdaten des Jahresabschlussentwurfes 2025 vor. Der Haushaltsansatz 2025 wurde kaufmännisch vorsichtig mit einem negativen Jahresergebnis von 1,36 Millionen Euro geplant. Die Ergebnisrechnung, die die tatsächlichen Aufwendungen und Erträge des vergangenen Jahres gegenüberstellt, schließt mit einem positiven Ergebnis von etwa 5,4 Millionen Euro ab. Grund ist eine Rekordeinnahme: Mit 40,15 Millionen Euro nimmt die Stadt Erkelenz im Jahr 2025 so hohe Erträge bei der Gewerbesteuer ein wie noch nie zuvor. „Dieser sprunghafte Anstieg liegt jedoch vor allem an Nachveranlagungen aus den vorherigen Jahren und nicht nur an höheren Gewinnen der Erkelenzer Unternehmen“, ordnet Schmitz ein. „Wenn wir im laufenden Jahr 2026 bei der Gewerbesteuer rund 31 Millionen einnehmen und damit den diesjährigen Ansatz erreichen, bin ich zufrieden.“

Die Ausgleichsrücklage der Stadt, sozusagen das Polster für schlechte Zeiten, ist im vergangenen Jahr auf 51,78 Millionen Euro gestiegen und liegt damit leicht über dem Rekordniveau aus 2023. Im Rahmen der Finanzrechnung werden die Ein- und Auszahlungen gegenübergestellt, um einen Überblick über die Zahlungsströme und die Liquidität der Stadt zu erhalten.

Insgesamt lag 2025 ein Einnahmenüberschuss aus der laufenden Verwaltungstätigkeit vor. Aufgrund von Investitionen sowie der Tilgung von Krediten ist die Liquidität, also die freie Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln, im vergangenen Jahr jedoch gesunken. Am 31. Dezember 2025 lag die Liquidität bei etwa 4,5 Millionen Euro, Ende 2023 lag sie noch bei 27 Millionen Euro.

20,8 Millionen Euro hat die Stadt Erkelenz im vergangenen Jahr in die Infrastruktur investiert. Dazu gehörte unter anderem die Sanierung des Marktplatzes mit 3,2 Millionen Euro, die energetische Sanierung der Grundschule in Kückhoven mit 1,2 Millionen Euro und die Sanierung der Alten Schule in Holzweiler mit 1,3 Millionen Euro. Weiterhin wurden 1,1 Millionen Euro aus Kreditverbindlichkeiten getilgt. Die Stadt Erkelenz hat ihre Schulden somit auf 820.000 Euro gesenkt.

„Insgesamt ist der Jahresabschluss 2025 erfreulich, jedoch müssen wir im Blick behalten, dass die negativen Entwicklungen, die die Gemeinschaft der Kommunen in NRW bereits trifft, perspektivisch auch auf uns zukommen“, bewertet Schmitz.

So bedeutet die Rekordeinnahme bei der Gewerbesteuer im vergangenen Jahr, dass die Stadt Erkelenz in 2027 geringere Schlüsselzuweisungen des Landes Nordrhein-Westfalen erhält. Mit den Schlüsselzuweisungen wird ein steuerlicher Ausgleich geschaffen: die Kommunen, die finanzschwächer sind, erhalten mehr Unterstützung aus Steuermitteln des Landes als finanzstarke Kommunen. Weiterhin werden die Aufwände in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe weiter ansteigen, ohne dass es eine ausreichende Gegenfinanzierung vonseiten des Landes oder des Bundes gibt.

Zu befürchten ist außerdem eine massive Erhöhung der Kreisumlage, mit der der Haushalt der Stadt Erkelenz belastet wird. Aus den Einnahmen der Kreisumlage finanziert der Kreis Heinsberg beispielweise den Bau und die Unterhaltung von Kreisstraßen, der Berufsschule, der Volkshochschule sowie sonstiger Einrichtungen, die von mehr oder weniger allen kreisangehörigen Einwohner*innen benötigt und genutzt werden.

„Die Herausforderung für die kommenden Jahre ist und bleibt, den Saldo aus der laufenden Verwaltungstätigkeit, die Liquidität und die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur in einen positiven Einklang zu bringen, um die Stadtfinanzen weiterhin generationengerecht aufzustellen“, blickt Kämmerer Norbert Schmitz in die Zukunft. „Dass das zunehmend schwieriger wird, ist bei den Planungen für das Haushaltsjahr 2027 bereits erkennbar.“

Tiny-House-Siedlung: Änderung Vermarktungsstrategie

Im Juli 2025 hatte der Haupt- und Finanzausschuss die Rahmenbedingungen für die Vermarktung des Grundstücks im neuen Baugebiet am Mennekrather Kirchweg in Erkelenz beschlossen, auf dem eine Siedlung für Kleinwohnformen entstehen soll.

Geplant war, dass das gesamte Grundstück mit einer Fläche von 3.287 Quadratmetern durch einen Bauträger, Kapitalanleger oder Baugemeinschaften mittels einer Konzeptvergabe veräußert wird. Die Bewerbungsfrist lief am 2. August 2026 jedoch aus, ohne dass Angebote eingereicht wurden.

Am Konzept einer Siedlung für Kleinwohnformen (Tiny- House-Siedlung) hält die Verwaltung fest, weshalb im Ausschuss über den Vorschlag diskutiert wurde, nunmehr Einzelgrundstücke zu vermarkten. Dazu hat die Verwaltung eine erste Skizze einer möglichen Aufteilung vorgestellt, bei der 12 Grundstücke möglich sind. Die vorgesehenen Grundstücke weisen eine Größe zwischen rund 180 und 300 Quadratmetern auf. Im Mittelpunkt der Siedlung verbleibt ein Gemeinschaftsgrundstück, das an die meisten Gärten angrenzt sowie über zwei Stichwege erreicht werden kann. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, das Grundstück im Rahmen einer Vergabe von Einzelgrundstücken zu vermarkten.

Die Stadt bereitet nun bis zur Ausschusssitzung im November die neuen Vergabeunterlagen sowie den Kriterienkatalog vor, damit der Ausschuss über die neuen Rahmenbedingungen entscheiden kann. Ziel ist, zum Jahresbeginn 2027 erneut in die Vermarktung der Grundstücke einzusteigen.

Lesung: Gruselzauber und Nervenkitzel in Granterath

Das gemütliche Dorfcafé des Vereins DorfLeben in Granterath verwandelt sich am 31. Oktober in einen Ort des wohligen Schauderns: Ab 20 Uhr bitten die Erkelenzer Vorleser, der Hörbuchsprecher René Wagner und der Autor Kurt Lehmkuhl, sowie der Mitstreiter der Erkelenzer Leseburg, Helmut Wichlatz, zur vierten Erkelenzer Halloween-Lesung mit „magischer Unterstützung“ durch Marc Wahnemühl.

Die bereits 55. Lesung der Erkelenzer Leseburg, die wieder mit tatkräftiger Unterstützung der Kultur GmbH und der Volksbank Heinsberg realisiert wird, bricht in diesem Jahr mit alten Gewohnheiten und ist „on Tour“. Statt in Erkelenz findet die ungewöhnliche Lesung erstmals in Granterath statt. Auf das Publikum wartet eine bunte Mischung aus unheimlichen, geheimnisvollen und schier unglaublichen Texten. Als exklusiver Höhepunkt bereichert der Zauberkünstler Marc Wahnemühl, zugleich Vorsitzender des Magischen Zirkels Mönchengladbach, das Geschehen. Als „Überraschungsgast“ mischt er sich unter die Vorleser und sorgt zwischen den Leseblöcken mit verblüffendem, hautnah erlebbarem Gruselzauber für echte Schock- und Staunmomente. Für ihn ist dieser Tag ein ganz besonderer: Houdini, der vielleicht berühmteste Zauberer aller Zeiten ist vor 100 Jahren am 31.10.1926 verstorben. „Ein Grund mehr, bei der Halloween-Lesung Magie ins Spiel zu bringen“, meint Wahnemühl.

„Ich möchte vorab nicht zu viel verraten, aber dieses Halloween wird für unsere Zuhörer ganz besonders ‚er-lesen‘ und voller magischer Überraschungen sein“, verspricht René Wagner mit einem Augenzwinkern. „Genau das macht den Zauber dieses Abends aus: Niemand weiß im Vorfeld ganz genau, was im Dunkeln tatsächlich passiert.“ Ein schaurig-süßes Detail lässt sich das Team dann aber doch entlocken: Wer den Mut beweist, verkleidet zur Lesung zu erscheinen, darf sich auf eine exklusive, geheimnisvolle Spezialität freuen.

Es kann möglich sein, dass der Verein Dorf.Leben als Veranstalter vom Dorf.Café den Ort des Geschehens in das größere Pfarrheim verlegen wird. „Wir werden auf jeden Fall für eine passende Halloween-Dekoration sorgen“, versichert der Verein.

Eintrittskarten für die Erkelenzer Halloween-Lesung sind zum Preis von 10 Euro erhältlich. Der Vorverkauf läuft über die Buchhandlung Viehausen in Erkelenz, das Dorf.Café in Granterath sowie online über die Webseite der Vorleser unter www.dievorleser.de. Da die Plätze limitiert sind, wird Gruselfreunden ein rechtzeitiger Ticketkauf dringend empfohlen.

Erka-Rat Pack – Christmas Swing Konzert

Weihnachten 2026: Das Erka-Ratpack kehrt zurück!

Nach dem sensationellen Erfolg ihres Udo-Jürgens-Swing-Konzerts – das 2025 restlos ausverkauft war – beschert das Erka-Ratpack seinem Publikum schon bald das nächste Highlight.

Kurz vor Weihnachten 2026 präsentieren Markus Forg, Reiner Jennissen, Stefan Bockelmann und Thorsten Odenthal ein festliches X-mas Swing Special in der Stadthalle. Mit im Gepäck: die schönsten Weihnachtsklassiker von Frank Sinatra, Dean Martin, Bing Crosby, Michael Bublé, Wham! und vielen mehr – wie gewohnt begleitet von der West Big Band.

Tickets & Informationen

Erhältlich in der Buchhandlung Viehausen, im Büro der Kultur GmbH bei Claudia Jansen (Tel. 02431 85-392) sowie online.

Freie Platzwahl

Konzert: TOAST – Tea Jäy & Stefan Jennissen

 

TOAST
Tea Jäy & Stefan Jennissen

Die beiden Musiker musizieren bereits seit über 20 Jahren in verschiedenen Formationen zusammen und haben sich 2025 zum Duo „TOAST“ zusammengeschlossen. Das Repertoire der Beiden ist vielfältig. Bekannte Hits wie Hubert Kah’s „Sternenhimmel“, oder sogar „et jitt kein Wood“ sowie internationale Hits  werden durch Eigenkompositionen ergänzt. Alle Songs werden neu interpretiert was alleine die Instrumentierung vorgibt. Gitarre, Klavier, Cajon und 2 Stimmen machen den Sound vollständig.  Songs zum Zuhören und  mitsingen!

Vita Tea Jäy (Tobias Janssen):

ist seit mehr als 20 Jahren Berufsmusiker in diversen Bands, im Musikkabarett und eben auch als Solomusiker auf den Bühnen des In und Auslandes unterwegs! Er schreibt für viele Künstler aus der nationalen Szene und dabei hat sich nun auch auch ein Programm angesammelt von eigenen Songs die er mal ganz alleine aber auch mit Band performt. Der studierte Berufsmusiker der die Bühne schon mit Leuten wie Howard Carpendale, Culcha Candela, Paul Young, David Garrett, Vicky Leandros und vor allem HEINO geteilt.

Vita Stefan Jennissen:

Stefan Jennissen ist seit seinem Musikstudium (Klavier und Gesang) als Keyboarder und Sänger in zahlreichen Bands und seit 15 Jahren im Leitungsteam der Musikschule Rhein-Kreis Neuss als Dozent für Klavier und Gesang tätig. Im Jahr 2010 betreute er zusammen mit Echo-Preisträger Christoph Hillmann das Musical Projekt „Clong“. Er ist darüberhinaus auch als Solokünstler unterwegs mit einem Singer/Songwriter Programm.

Tickets:

VVK: 10,00 € bei Viehausen oder Abendkasse 15,00 €

 

Quelle: Kultur GmbH Erkelenz

 

Electrisize 2026: Drei Tage, acht Bühnen und am Ende ein neuer Rekord!

Das Electrisize Festival auf dem Klostergelände von Haus Hohenbusch ist am Sonntagabend zu Ende gegangen.

Über 150 Acts, drei Tage Ausnahmezustand – und auch bei den Machern selbst – pure Zufriedenheit. Raphael Meyersieck fasst es so in Worten: „Für mich war es das schönste, beste und gleichzeitig immer noch familiärste Electrisize.“ Wie herzlich es hinter den Kulissen tatsächlich zugeht, zeigte sich am Samstagabend. Die aufwendig geplante Feuerwerks-Ceremony verzögerte sich, weil ein Teil der Crew wegen der Sperrzone nicht rechtzeitig von der Mainstage kam, um das Spektakel zu schauen. Mitveranstalter Michael Frentzen ließ deshalb die Show kurzerhand stoppen – erst als das komplette Team beisammen war, ging es weiter mit Licht, Lasern und reichlich Feuerwerk.

Foto: Manuel Radek – Mainstage

Musikalisch bot das Wochenende zahlreiche Höhepunkte. Mia Julia, Alle Farben und Oswald sorgten für Stimmung, während David Puentez und Gestört aber Geil das Publikum gemeinsam mit „Gut genug“ von Blumengarten zum Beben brachten. Auch Eko Fresh zeigte sich auf der Turbo Stage begeistert und schrie während des Auftritts ins Publikum: „You made my day! Ihr seid das Geilste, was dieses Wochenende passiert ist“. Das DJ-Duo Showtek lobte besonders die musikalische Bandbreite des Festivals über die inzwischen acht Stages hinweg.

Ein dickes Jubiläum gab’s dieses Jahr auf der Hardstyle Stage. 10 Jahre Hardsize, gefeiert mit Schwergewichten wie Brennan Heart, Sickmode, Ran-D und Coone. Zum Festivalabschluss am Sonntag wurde die Stage noch einmal ausgereizt – hunderte Fans feierten zwischen den alten Übersee-Containern und hinterließen auch bei den Headlinern Eindruck. Neu war in diesem Jahr das Industrial-Konzept der Tapuya Stage, das laut Stage-Producer Jan Weber bei den Gästen bestens ankam. Die Stage war so gebaut, dass direkt links und rechts neben dem DJ-Pult Tribünen standen, auf denen getanzt werden konnte – unabhängig vom VIP-Status.

Foto: Manuel Radek – Tapuya Stage

Abseits der Stages hatte das Electrisize dieses Jahr einiges am Start. Die „Artist Signing Sessions“ neben der Tapuya Stage waren der Place-to-be für alle, die ihren Lieblings-Act mal aus der Nähe treffen wollten – David Puentez, Kati K, 2 Engel & Charlie, Gestört aber Geil und Dr. Donk haben sich für Autogramme und Selfies für ihre Fans Zeit genommen. Neu dazugekommen ist außerdem die „Valley of Sound“ Stage, die aus einer Festival-Kooperation mit dem gleichnamigen Festival in Österreich entstanden ist. Und dann war da noch „The Source“ – eine grüne Oase abseits der Stages, wo man zwischen zwei Sets mal runterkommen und neue Energie tanken konnte. Der Zuspruch war so groß, dass sämtliche Kurse, von DIY-Perlenarmbändern bis zu Root & Bloom-Workshops, restlos ausgebucht waren.

Auch aus Sicherheitssicht zog das Festival eine positive Bilanz. Das Deutsche Rote Kreuz behandelte 485 Patienten, deutlich weniger als in den Vorjahren – nur 15 Rettungstransporte waren nötig, halb so viele wie 2025. DRK-Leiter Manuel Rohde führte den leichten Anstieg der Einsätze am Samstagabend auf die hohe Besucherzahl zurück. Ordnungsdienst-Leiter Dominik Kalenberg lobte die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte trotz großer Hitze, und auch die Feuerwehr Erkelenz unter ihrem stellvertretenden Leiter Ingo Rolfs meldete keine nennenswerten Zwischenfälle.

Zeit zum Durchatmen bleibt dem Team um Raphael Meyersieck und Michael Frentzen kaum – die Planungen für die 18. Ausgabe laufen bereits auf Hochtouren. Vom 6. bis 8. August 2027 heißt es dann wieder: Haus Hohenbusch wird zur größten Festival-Bühne im Raum Düsseldorf.

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