Vermarktung Baugrundstücke gestartet

Im Baugebiet Gerderath – Am Neuser Weg hat die Vermarktung von Baugrundstücken für Investoren begonnen. Die Frist zum Einreichen von Projektskizzen läuft noch bis zum 22. November.

Die Vergabe der Baugrundstücke wird im Rahmen einer Konzeptvergabe entschieden. Von allen eingereichten Vorschlägen wird es eine Bewertung durch ein Fachgremium geben. Die Entscheidung über den Zuschlag trifft beim Baugebiet Gerderath – Am Neuser Weg die Gesellschafterversammlung der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft (GEE).

Im Rahmen des Bewerbungsprozesses müssen auf Basis der vorgeschriebenen Rahmenbedingungen eine Projektskizze, eine Baubeschreibung und eine vorläufige Finanzierungsbestätigung eingereicht werden. Der Bewerbungsprozess läuft über das Grundstücksportal www.freiebaugrundstuecke.de, über welches auch die jeweiligen Anforderungen und Bewertungsgrundlagen der Konzeptvergabe zum Download zur Verfügung stehen.

In Gerderath – Am Neuser Weg sind 4 Flächen für Investorenprojekte verfügbar. Reihenhäuser sowie mehrgeschossiger Wohnungsbau sind auf den Flächen vorgesehen. Die Flächen werden derzeit erschlossen, pro Quadratmeter werden 195 Euro fällig.

Ausflug des Pflegekinderdienstes in den Brückenkopfpark

Der Pflegekinderdienst hat am 31. August einen Ausflug mit Pflegefamilien und Kindern in den Brückenkopfpark Jülich gemacht. Ebenfalls teilgenommen haben die Pflegefamilien und Kinder der Stadt Heinsberg. Dies war eine gemeinsame Aktion der Jugendämter Stadt Heinsberg und Stadt Erkelenz.

Zahlreiche Familien nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen, neue Kontakte zu knüpfen und sich miteinander auszutauschen. Der Ausflug ist Teil des Engagements der Pflegekinderdienste, Pflegefamilien und Pflegekinder miteinander zu vernetzen und den gegenseitigen Austausch zu fördern. Gerade für Pflegekinder kann es wertvoll sein, andere Kinder und Jugendliche kennenzulernen, die ebenfalls in einer Pflegefamilie leben. So wird deutlich, dass sie mit ihrer persönlichen Geschichte und ihren Erfahrungen nicht allein sind. Gleichzeitig bot der gemeinsame Tag den Pflegeeltern die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte aufzubauen. Für die Fachkräfte der Pflegekinderdienste wiederum war der Ausflug eine schöne Gelegenheit, die Familien auch außerhalb des regulären Hilfeplanverfahrens in ungezwungener Atmosphäre persönlich zu erleben.

Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die gemeinsame Zeit. Der Ausflug sollte den Pflegefamilien eine unbeschwerte und positive Zeit miteinander ermöglichen und zugleich ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes für das wichtige Engagement der Pflegeeltern setzen.

Die eigene Zukunft mitgestalten: Jugendwerkstatt in der Stadthalle

Knapp 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren haben bei einer Jugendwerkstatt in der Stadthalle ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft von Erkelenz eingebracht.

Die Meisten hatten sich im Vorfeld angemeldet, andere kamen spontan dazu. Unter dem Motto „Meckern, träumen, gestalten“ ging es zunächst darum, offen anzusprechen, was in Erkelenz aus Sicht junger Menschen nicht gut funktioniert, sie stört oder wo sie sich unwohl fühlen. Anschließend war Raum für die „Utopie“: Was würden die Jugendlichen in Erkelenz verändern, wenn Geld und Ressourcen keine Rolle spielen würden? In einer dritten Phase wurden die Ideen schließlich auf den Boden der Realität geholt und gemeinsam herausgearbeitet, was den Teilnehmenden besonders wichtig ist.

Die Ergebnisse: Neben mehr Möglichkeiten, sich zu treffen – etwa bei Partys, in einem Kreativ-Café oder in gemütlichen, loungeartigen Bereichen – wurde ein Wunsch besonders deutlich: Erkelenz soll grüner werden. Natur und Freiräume haben für die jungen Menschen einen hohen Stellenwert. Genauso ist für sie die Infrastruktur wichtig. Gute ÖPNV-Anbindung, Sichere Fahrradwege, ausreichend Beleuchtung oder auch Räume zum lernen und Treffen sind den jungen Menschen wichtig.

Mit Getränken versorgt und im großen Saal angekommen, sorgte unter anderem ein Wurf-Mikrofon dafür, dass die ersten Hemmungen schnell verschwanden. Zum Ende hin war die kreative Energie deutlich zu spüren: In Kleingruppen wurden Ideen entwickelt, auf Papier gebracht oder mit KI in aktuelle Fotos der Stadt eingearbeitet. Die Jugendwerkstatt hat eindrucksvoll gezeigt, wie viele Ideen und Vorstellungen junge Menschen für ihre Stadt haben. Aus den Ideen sollen jetzt konkrete Ideen für die nächsten Jahre entwickelt werden.

Die Ergebnisse der Jugendwerkstatt werden nun gemeinsam mit Kindern einer „Steuerungsgruppe“ ausgewertet und in den Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2027 bis 2031 einfließen. Die dort gesammelten Ideen sollen in den kommenden Jahren weiter geprüft, konkretisiert und – wo möglich – umgesetzt werden.

Ausschuss Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt hat getagt

Der Ausschuss für Bauen, Betriebe, Klimaschutz und Umwelt hat getagt. Bei seiner Sitzung am 9. September wurde unter anderem über die Eisenbahnüberführung Mühlenstraße und die Kita Bauxhof gesprochen.

 

Eisenbahnüberführung Mühlenstraße

Das Projekt Eisenbahnüberführung (EBÜ) Mühlenstraße der InfraGo AG, einer 100-prozentigen Tochter der Deutschen Bahn AG, befindet sich derzeit in der Bauphase. Nach Abschluss der aktuell laufenden Arbeiten kann zum Ende des Jahres die Sperrung vorrübergehend wieder aufgehoben werden, bevor die Unterführung im April wieder geschlossen werden muss. Die Arbeiten sollen dann im Oktober 2027 abgeschlossen werden.

Die InfraGo AG stellt die Unterführung nur in der gleichen Breite wieder her wie die bestehende Unterführung, andernfalls hätte die Stadt Erkelenz die Kosten für eine verbreitete Unterführung insgesamt übernehmen müssen. Bereits vor einiger Zeit wurde diese Variante daher verworfen.

Da sich die bestehende Verkehrssituation für Fußgänger und Radfahrer sehr unbefriedigend darstellt, soll die die Verkehrsführung im Bereich der Eisenbahnüberführung nach der Fertigstellung angepasst werden. Zukünftig soll der Autoverkehr einspurig durch die Unterführung geführt werden. Eine intelligente Ampelschaltung regelt dann, welcher Verkehr jeweils durchfahren darf. Dadurch wird ausreichend Platz für einen sicheren und getrennten Rad- und Fußweg auf der östlichen Seite geschaffen und ermöglicht eine von der Ampel unabhängige Durchfahrt für Fahrradfahrer bzw. Durchwegung für Fußgänger. Auf der Nordseite der Unterführung, an der Einmündung Im Mühlenfeld, bekommt der Radverkehr aus Richtung Süden einen rot markierten und bevorrechtigten Radfahrstreifen. Dieser wird zusätzlich durch entsprechende Radweg-Symbole gekennzeichnet.

Mit den Planungen des Bereiches der Unterführung wurden auch ein erstes Konzept für die Fortführung der Straße bis zur Anton-Raky-Allee vorgestellt. Auch hier soll in einem zweiten Bauabschnitt eine Optimierung zugunsten von Fuß-, Rad- und ruhenden Verkehr ermöglicht werden.

Die InfraGo AG übernimmt die Kosten für die Wiederherstellung der Verkehrsanlagen im eigentlichen Baubereich. Die Anschlussbereiche mit Ampeln müssen dagegen von der Stadt Erkelenz bezahlt werden.

Der Ausschuss beauftragt das Tiefbauamt damit, die Arbeiten unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten der InfraGo an der Eisenbahnüberführung durchzuführen. Der Beschluss betrifft zunächst den ersten Bauabschnitt. Dieser umfasst den engen Bereich der Eisenbahnüberführung und die angrenzenden Bereiche.

Laufende Baumaßnahme Neubau Kita Bauxhof

Der Neubau der Kita Bauxhof hat große Fortschritte gemacht: Die Montage der Schreinerarbeiten, insbesondere der Einbaumöbel, ist derzeit in Arbeit. Die Bodenbelags- und Trockenbauarbeiten sind bereits vollständig abgeschlossen. Auch die Malerarbeiten werden voraussichtlich in der kommenden Woche fertiggestellt. Die Innentüren werden nach den bisherigen Verzögerungen nun für Ende September erwartet. Die baubehördlichen Abnahmen sind bereits angemeldet und terminiert. Arbeiten an den Außenanlagen sollen ebenfalls bis Ende September fertiggestellt werden. Die Inbetriebnahme kann nach aktuellem Stand terminlich eingehalten werden und soll ab dem 5. Oktober diesen Jahres erfolgen. Auch die geplanten Baukosten werden voraussichtlich weitestgehend eingehalten.

Regeln zu Vorgärten, Zäunen & Co. einfach erklärt

In Baugebieten gibt es mitunter Vorgaben zur Gestaltung von Vorgärten, Einfahrten und Zäunen. In einer Infobroschüre erinnert die Stadt Erkelenz nun an die geltenden Regeln im Oerather Mühlenfeld West.

„Ziel der Festsetzungen in Bebauungsplänen ist es, ein einladendes Baugebiet zu erschaffen, welches nicht abgeschottet wirkt“, erläutert Michael Joos, der das Planungs- und Bauaufsichtsamt der Stadt Erkelenz leitet. „Mit den Regelungen wird ein Rahmen geschaffen, damit Häuser und Grundstücke harmonisch wirken, ohne die Eigentümerinnen und Eigentürmer stark einzuschränken.“

Seit Jahren gibt es sehr ähnliche Regelungen zur Vorgartengestaltung, zu Einfahrten und Zäunen in den Bebauungsplänen der Stadt Erkelenz.
Für Vorgärten werden maximale Höhen von Zäunen und Hecken festgesetzt, um keinen erdrückenden Straßenraum zu erhalten. „Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich auf einer schmalen Straße und rechts und links sind Grundstücke mit zwei Meter hohen Mauern. Dadurch würden tunnelartige Angsträume entstehen, die wir über den Bebauungsplan ausschließen“, so Joos. Durch die festgesetzten Höhen von 1,20 Metern im Vorgartenbereich werden außerdem Sichtbeziehungen ermöglicht, die auch einen gewissen Schutz und soziale Kontrolle im Gebiet entstehen lassen.
Aus diesem Grund sind in vielen Bebauungsplänen zu öffentlichen Straßen keine Mauern zulässig, sondern Bepflanzungen aus Hecken und Sträuchern. Um dem Sicherheitsbedürfnis zu entsprechen, sind zusätzlich transparente Zäune zulässig.
Rückwärtige Bereiche von Gebäuden, in denen sich zum Beispiel Terrassen befinden, weisen ein anderes Sicherheitsbedürfnis auf. Aus diesem Grunde sind hier zu öffentlichen Verkehrsflächen Zäune mit zwei Metern Höhe zulässig.
Auch zur Versiegelung von Vorgärten gibt es Vorgaben, hier spielt der Hitzeschutz sowie der Schutz vor Starkregen in Baugebieten eine besondere Rolle. Steingärten heizen sich deutlich stärker auf als begrünte Vorgärten. Zudem kann die Versickerung des Niederschlagswasser stark gehemmt sein.

In den letzten Jahren hat die Bauaufsicht der Stadt Erkelenz bereits verschiedene Baugebiete kontrolliert, um festzustellen, ob die Vorgaben, die im jeweiligen Bebauungsplan zu Vorgärten und Einfriedungen gelten, eingehalten werden.
Zuletzt wurden die Baugebiete in der Schlei in Schwanenberg und Hinter Klüschgarten in Kückhoven überprüft. Dies erfolgte jeweils, sobald die Häuser bewohnt waren, da erfahrungsgemäß der Vorgarten gestaltet wird, wenn der Einzug bereits erfolgt ist.

Im Oerather Mühlenfeld steht die Überprüfung im Sommer 2027 an. Vorab geht die Stadt proaktiv auf die Bürgerschaft zu und verteilt in diesem September Informationsbroschüren an die Haushalte im Oerather Mühlenfeld West. Wer erst kürzlich oder in den kommenden Monaten ein Grundstück im Baugebiet erwirbt, wird in 2027 noch nicht kontrolliert.

Parallel nimmt das Tiefbauamt Überprüfungen hinsichtlich der Wasserableitung vor. So darf kein Niederschlag von Grundstücken über öffentliche Flächen zum Beispiel Bürgersteige oder Straßen entwässern. Dies dient unter anderem dem Schutz vor Hochwasser bei Starkregen. Auch hierzu findet die Bürgerschaft Erläuterungen in der Broschüre.

Förderung zur Sanierung der Turnhalle des Cusanus-Gymnasiums bewilligt

Die Turn- und Gymnastikhalle des Cusanus-Gymnasiums ist stark sanierungsbedürftig. Das betrifft neben Sportböden, Fenstern, Türen und sanitären Anlagen auch die auch die Außenhülle und die haustechnischen Anlagen des Gebäudes. Das Land Nordrhein-Westfalen hat nun gemäß der Richtlinie zur Umsetzung des Investitionsgesetzes Kohleregion in Nordrhein-Westfalen – energetischen Sanierung kommunaler Gebäude im Rheinischen Revier – eine Projektförderung mit Bundesmitteln in Höhe von 2.597.765,21 € und Landesmitteln in Höhe von 289.810,31 € bewilligt. Der Eigenanteil beträgt 2.908.630,66 € (ca. 50 %).

Die Turn- und Gymnastikhalle soll umfassend energetisch saniert und technisch modernisiert werden. Vorgabe der Richtlinie ist es, den Primärenergiebedarf um mindestens 50% zu reduzieren und das Gebäude energetisch zu sanieren. Der Förderantrag dazu wurde nun bewilligt, der Förderanteil beträgt 49.84%. Die zuwendungsfähigen Kosten (Gesamtbaukosten einschl. Nebenkosten) betragen 5.796.206,- €.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten stehen für das Gebäude große Maßnahmen an: Die Außenwände und der Hallenboden sollen eine Wärmedämmung erhalten, das Dache eine Gefälledämmung. Außerdem werden Fenster, Lichtkuppeln und Türen vollständig erneuert. Das Gebäude wird derzeit noch von der zentralen Wärmeerzeugung des Schulzentrums versorgt. Das Gebäude erhält im Rahmen der Sanierung jetzt eine autarke Wärmeversorgung mit einer Wärmepumpe. Um die Voraussetzungen für eine energiesparende LED-Beleuchtung zu schaffen wird die Elektroinstallation einschließlich Unterverteilung und Leitungen ebenfalls vollständig erneuert. Auch ein 30 m² großer, neuer Technikraum soll entstehen. Darüber hinaus werden die Wasser- und Abwasseranlagen sowie der Blitzschutz erneuert. Durch die geplanten Maßnahmen soll der Primärenergiebedarf um rund 69 % reduziert werden. Dazu trägt auch eine geplante Photovoltaikanlage auf dem Dach bei.

Ausgangslage an der Turn- und Gymnastikhalle des Cusanus-Gymnasiums

Die Sporthalle wurde 1963/64 gebaut. Sie besteht aus einer Turnhalle mit ca. 400 m², einer Gymnastikhalle mit ca. 220 m² sowie verschiedenen Nebenräumen wie Umkleiden, Geräteräumen und Technikräumen.

Im Vorfeld der geplanten Sanierung wurde das Gebäude genauer untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Zustand deutlich schlechter ist als zunächst angenommen. Neben den bereits geplanten Arbeiten an Böden, Fenstern und Türen sind umfangreiche weitere Sanierungsmaßnahmen notwendig. Die tragende Konstruktion besteht hauptsächlich aus Betonstützen und Betonplatten. An diesen Bauteilen wurden zahlreiche Risse und Abplatzungen festgestellt. Auch energetisch ist das Gebäude nicht mehr zeitgemäß.

Durch Schäden am Dach ist es teilweise zu erheblichen Schäden an den Decken gekommen. Die vorhandenen Reparaturen sind teilweise nur provisorisch. An einigen Stellen fehlt die abgehängte Decke bereits vollständig. Auch die Betonplatten an den Stirnwänden sind beschädigt, die Fassade wird entsprechend saniert.

Die Sportböden beider Hallen müssen vollständig erneuert werden. Der Boden der Turnhalle ist stark beschädigt und gibt teilweise nach. Außerdem gibt es Hinweise auf größere Feuchteschäden. Auch der Parkettboden der Gymnastikhalle ist beschädigt. Durch undichte Regenfallrohre ist Wasser eingedrungen, wodurch sich Teile des Holzbodens verformt haben. Die Nebenräume sind zusätzlich stark sanierungsbedürftig und werden insgesamt saniert und bei der Gelegenheit neu strukturiert.

„Rund 1.600 Schülerinnen & Schüler besuchen das Cusanus-Gymnasium derzeit, damit gehört es zu den größten Gymnasien in NRW. Eine zeitgemäße Halle ist dabei zur Durchführung des Sportunterrichts essenziell, dementsprechend freuen wir uns sehr über die Bewilligung des Antrages. Neben den Schulklassen finden nachmittags und abends hier auch viele Vereine ihre sportliche Heimat, die Sanierung kommt also ganz vielen Menschen aus dem Stadtgebiet zugute“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel.

Angestrebt wird ein Baubeginn zum Ende dieses Jahres (erste Rückbauarbeiten) bzw. ein Beginn im Frühjahr 2027

 

Schwimmbäder Erkelenz: Öffnungszeiten

Aufgrund von personellen Engpässen bleibt die Schwimmhalle in Gerderath dienstags bis freitags am Nachmittag geschlossen. Sonntags ist die Gerderather Schwimmhalle wie gewohnt von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Das ERKA-Bad ist zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Die Stadt Erkelenz betreibt zwei Schwimmbäder: Das ERKA-Bad, ein kombiniertes Hallen- und Freibad in Erkelenz, und die Schwimmhalle in Gerderath. Aufgrund von Personalwechseln und Krankheitsfällen ist der notwendige Personalschlüssel zur Öffnung beider Bäder zu den üblichen Zeiten aktuell nicht vorhanden.
Die Stadt hat sich deshalb dazu entschieden, die weniger besuchte Schwimmhalle in Gerderath vorübergehend dienstags bis freitags zu schließen, um den gewohnten Betrieb des ERKA-Bads aufrechtzuerhalten. Das ERKA-Bad ist montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 6 bis 21 Uhr, mittwochs und freitags von 6.30 bis 21 Uhr, samstags von 8 bis 21 Uhr und sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Das Freibad ist zwischen Mai und September täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Das Schulschwimmen wird in der Schwimmhalle Gerderath weiterhin sichergestellt, ebenso bleibt die Schwimmhalle sonntags geöffnet.

„Anders als andere Städte, die aus finanziellen Gründen keine Schwimmbäder mehr betreiben können, leistet sich Erkelenz gleich zwei Bäder, und beide sollen auch erhalten bleiben“, ordnet Sportdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen ein.

Fachangestellte für Bäderbetriebe können sich bei der Stadt Erkelenz über www.erkelenz.de/karriere bewerben. Das Team teilt sich die Betreuung der Schwimmbäder in Erkelenz und Gerderath auf.
Um die Schwimmhalle in Gerderath so zeitnah wie möglich wieder zu den regulären Zeiten öffnen zu können, sucht die Stadt Erkelenz außerdem nach Personen, die ein Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber vorweisen können und dazu bereit sind, die Überwachung des Bäderbetriebs dienstags bis freitags von 16 bis 20 Uhr zu übernehmen. Interessierte können sich bei Stefanie Schmitz (Tel.: 02431 85 161), Leitung des Amtes für Bildung und Sport, melden.

Jubiläumsaktionen: Erkelenzer Unternehmen feiern 700 Jahre Stadtrechte mit

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz haben viele Gewerbetreibende aus Erkelenz Ideen entwickelt, um das Jubiläum zu unterstützen. Einige von ihnen gibt es als Produkte zu kaufen, andere wiederum sind als Aktion umgesetzt worden.

Bürgermeister Stephan Muckel und Karin Masuch vom Stadtmarketing wurden die Produkte in den letzten Wochen vorgestellt. Die Aktionen und Projekte haben das ganze Jahr über stattgefunden oder finden noch statt.

Tatkräftig mit dabei sind im Jubiläumsjahr die untenstehenden Erkelenzer Gewerbetreibenden:

    • Lachmann Immobilien: 700 Gutscheine für eine Kugel Eis
    • Kreiswasserwerk Heinsberg: 700 Trinkbecher für den NEW-Citylauf
    • REWE Center Steko: 700 Lebensmittelpakete für die Tafel, Malunterlage für die Gastronomie
    • Pflanzenhof Plum: Pflanzen-/Blumenarrangement Konrad-Adenauer-Platz
    • Hirschapotheke und
    • Lambertusapotheke: Handcreme im Jubiläums-Design
    • Goldschmiede Altmann: Jubiläumsuhr zu 700 Jahre Stadtrechte
    • Foto Schmitter: Hologramm in unterschiedlichen Größen mit Altem Rathaus
    • Gartengestaltung Bündgen: Bepflanzung von mobilen Pflanzkübeln mit Swing-Platanen für den Konrad-Adenauer-Platz
    • Metzgerei Esser: 700 Würstchen für das Jubiläumsfest der Jugendfeuerwehr
    • Tanzschule Gaspers-Taddey: Kostenlose Disco-Fox Tanzstunde in der Festwoche auf dem Markt
      ISSeL GROUP: „Entenjagd“ mit 700 Badeentchen im Stadtgebiet und Gewinnspiel
    • STATZ Lagerverkauf: Halstücher zum Jubiläumsjahr
    • Hut Jansen: Gürtelschnalle zum Jubiläumsjahr
    • Baumschule Morjan: Mitwirkung an der 700-Apfelbäume-Aktion
    • Fleischerei Rösken: Kreation einer Jubiläumswurst zu 700 Jahre Stadtrechte
    • Viehausen: Entwicklung von zwei Tinten zu 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz
    • Dr. Hahn: Mobiler Pflanzkübel Konrad-Adenauer-Platz
    • Gillrath Klinker: 700 Miniklinker für Kinder und Klinker mit dem Stadtwappen
    • Kuss&Kaffee: Besondere Kaffeeröstung zu 700 Jahre Stadtrechte
    • Magic Moon: Mitwirkung Tattooaktion zu 700 Jahre Stadtrechte
    • Obi Erkelenz, Blumen mit Pfiff: Pflanzung einer „700“ an den Pflanzbeeten der jeweiligen Betriebe
    • Gewerbering Erkelenz: Ostereier-Suchaktion mit 10 Einzelhändlern in der Innenstadt
    • West Verkehr: Folierung eines Busses zu 700 Jahre Stadtrechte
    • NEW AG: Illumination Burg Erkelenz
    • MHWirth: Straßenüberhang
    • Frauenrath: Straßenüberhang

Der Bauverein Erkelenz eG, die Volksbank Heinsberg, die Volksbank Erkelenz und weitere Unternehmen sowie Einzelpersonen unterstützen das Stadtjubiläum finanziell. Die Volksbank Erkelenz ist Partner des ERKA Marsches 700 am 10.Oktober.

Die Kreissparkasse Heinsberg ist offizieller Partner des Stadtjubiläums der Stadt Erkelenz.

Festwoche: 700 Jahre Stadtrechte Erkelenz

Eine Festwoche mit Videoshow am Alten Rathaus und abwechslungsreichem Rahmenprogramm bildet den Höhepunkt des Jubiläumsjahres in Erkelenz. Die Festwoche anlässlich der Feierlichkeiten zu 700 Jahren Stadtrechte findet vom 26. September bis zum 3. Oktober statt.

Auf der Fassade des Alten Rathauses wird in der Festwoche die Erkelenzer Stadtgeschichte lebendig: Wie könnte die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1326 ausgehen haben? Was geschah beim großen Stadtbrand? Und wie entwickelte sich Erkelenz zu der modernen Stadt, die sie heute ist? Stadtchronist Mathias Baux, der im 16. Jahrhundert lebte, und Sibilla Küppers, die heute noch als „Appelsbell“ am Alten Rathaus sitzt, erzählen in rund 15 Minuten von der bewegten Stadtgeschichte ihrer Heimat.
Das Video wird jeden Abend von 19.30 Uhr bis etwa 21 Uhr mehrfach gezeigt. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm wird an jedem Tag geboten. „Der Heimatverein der Erkelenzer Lande hat tatkräftig dabei unterstützt, die Inhalte für das Video zusammenzustellen, an dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank für diese großartige Hilfe und herzliche Einladung an alle, sich die Show anzuschauen!“, freut sich Bürgermeister Stephan Muckel.

Premierenwochenende

Am Samstag, 26. September, laden einige Essens- und Getränkestände des Kulinarischen Treffs bereits ab 14 Uhr zum Schlemmen und Probieren auf dem Marktplatz ein. Um 16.30 Uhr beginnt der Festumzug durch die Innenstadt. Vereine, Organisationen und Initiativen können sich noch bis zum 7. September zur Teilnahme anmelden. „Wir wollen die vielfältigen Angebote aus Erkelenz in diesem Umzug abbilden und uns gemeinsam auf die Festwoche einstimmen“, so Bürgermeister Stephan Muckel. Der Zugweg ist etwa 1,4 Kilometer lang und wird nach Anmeldeschluss veröffentlicht. Start ist auf dem Konrad-Adenauer-Platz, Ziel der Marktplatz, wo anschließend ein ökumenischer Gottesdienst und die offizielle Eröffnung der Festwoche stattfinden. Gegen 19.30 Uhr wird erstmalig die Videoshow auf der Fassade des Alten Rathauses gezeigt.
Von 11 bis 16 Uhr findet auf dem Dr.-Josef-Hahn-Platz (Burgparkplatz) außerdem die Erkelenzer Automobilausstellung statt.

Am Sonntag, 27. September, startet der Kulinarische Treff bereits ab 12 Uhr. Ab 13 Uhr sind die Geschäfte in der Innenstadt verkaufsoffen. Aufgrund der Videoshow anlässlich des Stadtjubiläums sind die Essens- und Getränkestände auf dem Markt bis etwa 20 Uhr geöffnet. Musikalisch begleitet die Band „The Streetles“ ab 14 Uhr den Kulinarischen Treff.
Die Automobilausstellung ist am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Angebote von Montag bis Freitag

Von Montag bis Freitag gibt es die Möglichkeit, Stadtführungen zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten, Führungen durchs Stadtarchiv oder einen Vortrag zur Stadtgeschichte zu besuchen. Eine Anmeldung ist über die Webseite der Stadt notwendig und aus organisatorischen Gründen nur bis zum 21. September möglich. Führungen auf den Kirchturm von St. Lambertus sind bereits ausgebucht.

Ab 18 Uhr findet an jedem Wochentag ein abwechslungsreiches, offenes Programm auf dem Marktplatz statt.

Am Montag gibt es mit Hula-Hoop und Zumba ein offenes Sportangebot zum Mitmachen. Außerdem werden die sieben Personen ausgezeichnet, die beim Gesundheitswettbewerb „Fit im Kreis“ bis zum Ende der ersten Runde die meisten Punkte für Erkelenz gesammelt haben. Um 19 Uhr erklingt der Städtische Musikverein in luftiger Höhe und spielt auf dem Kirchturm von St. Lambertus.

Am Dienstag lädt die Stadt Erkelenz ab 18 Uhr zum offenen Mitsingen ein. Unter der Leitung von Hätzblatt-Frontsänger Reiner Jennißen und Sing-Mött-Sänger Markus Forg erklingt Erkelenzer Liedgut. Ein Liederheft zum Mitnehmen ist für alle verfügbar. Um 19 Uhr spielt der Städtische Musikverein ein Platzkonzert.

Am Mittwoch, 30. September, findet mit der Tanzschule Gaspers-Taddey ab 18 Uhr eine kostenlose, offene Diskofox-Tanzstunde für alle auf dem Marktplatz statt. Um 19 Uhr spielen erneut die Turmbläser des Städtischen Musikvereins von St. Lambertus.

Eine Mitmach-Malaktion wird am Donnerstag, 1. Oktober, geboten. 700 kleine Keilrahmen, Farben und Pinsel liegen dann bereit. Die bemalten Rahmen werden am werden für ein besonderes Foto verwendet und anschließend am Samstag beim Kinder- und Familientag gegen eine Spende zugunsten des Kinderschutzbundes abgegeben.

Am Freitag, 18 Uhr, untermalen „The Speedos“ musikalisch das Publikum auf dem Marktplatz. Um 19 Uhr erklingt der Städtische Musikverein ein letztes Mal auf St. Lambertus und über den Dächern von Erkelenz.

Der Abschluss der Festwoche wird am 3. Oktober mit einem Kinder- und Familientag begangen. Ab 15 Uhr finden unter anderem ein Kindertrödelmarkt und ein Menschenkicker-Turnier auf dem Erkelenzer Marktplatz statt. Für beide Aktionen sind Anmeldungen noch bis zum 15. September möglich.
Darüber hinaus gibt es unter anderem Torwandschießen, eine Hüpfburg sowie Spiel- und Bastelangebote des Heimatvereins.

Bei Regen werden die offenen Aktionen nach Möglichkeit unter die Arkaden des Alten Rathauses verlegt.
Im Alten Rathaus ist eine Ausstellung zur Stadtgeschichte aufgebaut, die täglich in den Vorabendstunden zugänglich ist – ausgenommen zu den Zeiten, in denen Veranstaltungen im Alten Rathaus stattfinden. Außerdem werden die eingereichten Beiträge zum Fotowettbewerb „Zeig uns 700“ unter den Arkaden zu finden sein. Eine Abstimmung der Lieblingsbilder ist jeden Tag möglich.

Informationen zu allen Angeboten und die jeweiligen Anmeldeformulare sind auf der Webseite der Stadt Erkelenz unter www.erkelenz.de/700-jahre-stadtrechte zu finden. Ein gedrucktes Programmheft zur Festwoche ist unter anderem in der Stadtverwaltung erhältlich.

Das Stadtjubiläum wird ganzjährig mit zahlreichen Aktionen, Wettbewerben und Veranstaltungen gemeinsam mit der Bürgerschaft gefeiert. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Festwoche zu 700 Jahren Stadtrechte Erkelenz.
Die Kreissparkasse Heinsberg ist offizieller Partner des Erkelenzer Jubiläumsjahres. Unterstützt wird das Stadtjubiläum außerdem von zahlreichen weiteren Unternehmen und Organisationen aus Erkelenz und der Region.

Schulstart: Zahlen für das Schuljahr 2026/2027

In dieser Woche starten die Erkelenzer Schülerinnen und Schüler in das neue Schuljahr. Für einige ist es ein ganz besonderes Ereignis: Die erste Klasse geht los oder der Wechsel auf die weiterführende Schule ist vollzogen worden.

An der Grundschule Kückhoven sind 54 Kinder in die erste Klasse gekommen. An der Astrid-Lindgren-Schule in Erkelenz wurden 47 Kinder aufgenommen. Die Nysterbachschule in Lövenich begrüßt 45 neue Erstklässlerinnen und Erstklässler. An der Franziskusschule in Erkelenz wurden 122 eingeschult, am Teilstandort in Houverath 24 weitere Kinder. Die Luise-Hensel-Schule verzeichnet 98 Kinder in den ersten Klassen, am Teilstandort in Hetzerath weitere 28 Erstklässlerinnen und Erstklässler. An der Peter-Härtling-Schule in Gerderath sind es 77 Kinder, am Teilstandort in Schwanenberg 25 Kinder, die ab dieser Woche die erste Klasse besuchen.

Für einige folgte in diesem Sommer der Schritt auf eine weiterführende Schule: Am Cusanus-Gymnasium wurden 197 Schülerinnen und Schüler aufgenommen. Das Cornelius-Burgh-Gymnasium begrüßt 162 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler. An der Realschule sind es 137 Kinder und an der Gemeinschaftshauptschule starten 48 Schülerinnen und Schüler in die Jahrgangsstufe fünf.

Insgesamt werden in Erkelenz aktuell 5.922 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Die Stadt Erkelenz wünscht allen einen guten Start und ein tolles Schuljahr!

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