Im Erkelenzer Stadtgebiert müssen Bäume gefällt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Neu- und Nachpflanzungen sind geplant.
In den kommenden Wochen müssen etwa 45 Einzelbäume im Stadtgebiet gefällt werden. Der Großteil dieser Bäume ist infolge der extremen Trockenheit stark geschädigt, abgestorben oder mit holzzersetzenden Pilzen besiedelt, die die Bruch- oder Standsicherheit der Bäume beeinträchtigen.
Entlang der Krefelder Straße werden an verschiedenen Stellen Sträucher, Sämlinge und einzelne Bäume entfernt. An der Westpromenade ist eine Rosskastanie von der Kastanienkomplexerkrankung so stark geschädigt, dass sie nicht erhalten werden kann.
An der Grundschule in Schwanenberg muss eine Buche gefällt werden, die Großteils abgestorben und seit mehreren Jahren vom Riesenporling besiedelt ist. Dieser Pilz zersetzt die Wurzeln und führt dazu, dass die Bäume entwurzelt werden.
Im Dorfpark in Holzweiler steht ein abgestorbener Ahorn, der auch vom Riesenporling befallen ist.
Außerdem werden Bäume aus mehreren Bestandsflächen wie z.B. an der Jülicher Str., am Regenrückhaltebecken Terreicken, und entlang des Wockerather Weges entnommen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Entlang des Beeckbachs werden geschädigte Erlen und Eschen gefällt. Für Kontroll- und Reparaturmaßnahmen werden einzelne Gehölzbestände entnommen.
In der letzten Pflanzperiode wurden 114 Einzelbäume und 300 Setzlinge im Wald gepflanzt. Für das kommende Jahr sind zahlreiche Neu- und Nachpflanzungen im gesamten Stadtgebiet geplant. Damit pflanzt die Stadt Erkelenz deutlich mehr Bäume, als sie fällt.
