Der Ausbau von E-Ladesäulen im Stadtgebiet schreitet weiter voran. Neben der Innenstadt wird vor allem an der Infrastruktur von Ladesäulen in den umliegenden Ortschaften gearbeitet. Gemeinsam mit Vertretern der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH (NEW) wurde in der letzten Woche eine Beispielsäule in Erkelenz-Holzweiler vorgestellt.
„Die Transformation gelingt nur zusammen“, sagte Bürgermeister Stephan Muckel beim Blick auf den Ausbau der Elektroenergie im gemeinsamen Pressetermin mit der NEW. Exemplarisch wurde eine neue E-Ladesäule vor der Kirche in Holzweiler präsentiert, die vor kurzem in Betrieb genommen wurde. „Die Ladesäule wird bereits sehr gut angenommen“, informierte Johannes Vieten (NEW) weiterhin.
Infrastruktur von Ladesäulen im Stadtgebiet
Im Allgemeinen ist die Stadt Erkelenz hier sehr gut ausgestattet: In der Stadt sind in öffentlichen Bereichen 25 Standorte mit 55 Ladepunkten nutzbar, hinzu kommen noch die vielen Ladepunkte auf privaten Flächen, z. B. an Tankstellen und Supermärkten. Bei der Anzahl der E-Ladesäulen pro Kopf ist die Stadt Erkelenz Spitzenreiter im Kreis Heinsberg. Dabei befinden sich die Ladesäulen nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den umliegenden Ortschaften: Gerderath, Schwanenberg, Lövenich, Keyenberg (neu)/Kuckum (neu), Holzweiler, Immerath und Kückhoven verfügen über eine E-Ladesäule.
In 2025 wurde gemeinsam mit der NEW die Umsetzung von insgesamt 22 Ladepunkten an 11 Standorten geplant. Im ersten Quartal 2026 sind außerdem bereits die folgenden Standorte in Betrieb genommen worden:
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- Peter-Eggerath-Straße / RoermonderStraße / Friedhof
- Xantener Allee, OEM
- Bauxhof, Parkplatz
Die Krefelder Straße, der Parkplatz Schwimmbad und in Venrath auf der Straße „In Venrath“ folgen als Nächstes.
Von 35.465 zugelassenen Fahrzeugen in Erkelenz sind 3.078 Autos Elektro- oder Hybrid-Fahrzeuge, was einem Anteil von 8,67 Prozent entspricht. Der Ausbau der E-Ladesäulen im Stadtgeiet soll gemeinsam mit der NEW weiter vorangetrieben werden.

