Beim traditionellen Schöffenessen Ende Dezember eines jeden Jahres werden seit vielen Jahren Spenden für einen gemeinnützigen Zweck gesammelt. Zum Schöffenessen 2025 waren sich die Unterstützer einig, dass es eine Geldspende an das Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung geben soll, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte.
Bürgermeister Stephan Muckel bedankte sich bei allen Spendern: „Im Hospiz verbringen die Bewohner die letzte Etappe ihres Lebens – und auch die gehört dazu. Hier wird wertvolle Arbeit geleistet für Schwerstkranke und auch deren Angehörige. Ich freue mich, dass wir immer auf unsere Unterstützer zählen können, die Verantwortung übernehmen, wenn es für die Region etwas zu tun gibt.“
Die Kreissparkasse Heinsberg, die Volksbanken Mönchengladbach und Heinsberg sowie die NEW AG gaben wie in den Vorjahren jeweils 1.500 Euro. Zusätzlich ging ein Sparschwein durch die Reihender geladenen Gäste beim Schöffenessen, in dem sich am Ende des Abends 1.715,50 Euro befanden.Hospiz-Leiterin Christina Die-Weißen und Jann Habbinga, Geschäftsführer der Hermann-Josef-Stiftung, freuten sich über die großzügige Spende von insgesamt 7.715,50 Euro, die einen wichtigen Teil dazu beiträgt, den Eigenanteil in Höhe von fünf Prozent der Kosten zu decken, den ein Hospiz selbst aufbringen muss. „Wir versuchen allen Menschen, die ihre letzte Zeit bei uns verbringen, ihre Wünsche zu erfüllen. Dazu brauchen wir Unterstützung, auch finanzieller Art.“
Im Rahmen des Schöffenessens gibt es eine weitere regelmäßige Spende: Das Kreiswasserwerk überreicht in jedem Jahr 100 süße Brezeln an die Tafel Erkelenz e.V. Die Übergabe mit Daniel Nobis hat bereits am 15. Dezember 2025 stattgefunden.

